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Den Sinn von Weihnachten nicht verstanden

Pandoralight

Mitglied
Hallo liebe Community,

nach Monaten schreibe ich nun einmal wieder etwas! Bisher ist ziemlich viel passiert, jedoch sitze ich immer noch zu Hause fest und ich werde nur noch geduldet und mein Vater will mich am liebsten vor die Tür setzen, weil er mich als Schmarotzer sieht bzw als Leistungsverweigerer. Dabei haben beide Eltern das Kernproblem nicht verstanden und so eskalieren jedes mal die Gespräche, weil es meistens ein zwei gegen eins ist. Da mittlerweile die Liebe wie Porzellan zerschellt ist, ist auch kein Platz mehr da für Vernunft oder Toleranz. Meine Eltern erfüllen nur noch ihre Pflicht, bezahlen ihren Schuldschein sozusagen, weil sie mich ja nunmal in die Welt gesetzt haben. Wie ihr seht eine Katastrophe. Und da wir auf dem Dorf leben wird versucht es so gut es geht vor Freunden und der Familie zu verheimlichen, weil meine Eltern sich wegen mir todschämen würden.

Das alles ist eine ziemliche Belastung für mich, weshalb ich das auch in dem "ICH" Bereich gestellt habe. Nun kommen wir aber zu dem Hauptanliegen. Und zwar finde ich es mehr als beschämend wie stark doch das heiligste Fest der Christen verkommen ist zu einer Spaßangelegenheit. In meinen Augen ist gerade das Weihnachtsfest ein Fest wo man inne halten sollte und Liebe sowie Versöhnung mehr als sonst walten lassen müsste, doch es wird verdrängt auf Teufel komm raus und dann wird sich Pseudohalber mit der Familie getroffen und über unwichtige Themen unterhalten um ja den Schein des guten und schönen Lebens aufrecht zu erhalten. Meiner Mutter ist dieses ganze Spiel dieses Jahr wohl zuviel, denn sie hat letzte Woche erklärt unter Tränen sie lässt Weihnachten dieses Jahr ausfallen und sie laden doch keine Gäste ein. Weil das Gespräch bestand darin, dass ich wenigstens über die Weihnachtstage verschwinden soll, eben wegen den Gästen, da diese sonst natürlich nach mir sich erkundigen würden. Ihr seht meine Eltern haben den Sinn und Zweck nicht verstanden von Weihnachten und da wollte ich einfach mal in die Runde fragen, wenn das alles auch ankotzt und er am liebsten den Verwandten gehörig die Meinung geigen würde was sie da für ein Affentheater abhalten.

Zu meinem Teil werde ich wahrscheinlich Freiwilligen Dienst antreten bei der Caritas die suchen doch da immer welche und so bin ich die meiste Zeit vom Tag eh nicht zuhause. Schlimm einfach wie unsere Gesellschaft verkommt und da fragt man sich wirklich was für Werte und Kultur man bewahren will? Wir sind nicht wirklich besser wie der Islam auch wenn es ein riesen Fehler war beide in diesem Multikulti quatsch zu vereinen.

LG Pandoralight
 

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Zebaothling

Sehr aktives Mitglied
Ja verstanden werden von den Eltern , das wäre was , Liebe und Unterstützung bekommen, so, dass man das Gefül hat man ist in der Familie angenommen und gewollt , gerne sind sie mit einem zusammen und sie stehen vor allem hinter einem.

Das sich Deine Eltern für Dich schämen finde ich schade, man kommt sich irgendwie missverstanden vor, ausgegrenzt und mehr oder weniger der eigentlichen Chancen beraubt. Da erziehen sie einen zur vermeindlichen Liebe und wenn man sie braucht , ist hängen im Schacht. Das tut mir ausserordentlich leid für Dich.

Ich kenne mich in der Geschichte des Christentums ganz gut aus, in der Tat, das Weihnachtsfest ist eines der wichtigsten Feste des Christentums. Leider ist es für einen Grossteil zur Konsumveranstaltung geworden.

Für mich gibt es aber einen eklatanten Unterschied, ein Christ der nach biblischen Grundsätzen lebt, wird sich weder einer Kirche oder einer Sekte anschließen, denn er versucht die biblischen zehn Gebote zu halten, so wie Jesus es geboten hat und sein Vater der biblische Schöpfergott es sagt. Ein gremium von Führungspersönlichkeiten, die behaupten Gottes Vertreter auf der Erde zu sein, aber die Gebote nicht halten, sind demnach für einen Christen , der biblischen Grundsätzen treu ist, keine anerkennbare Obrigkeit.

Weder die Trinität noch sonstige von der Kirche eingeführten Feste sind Gott zur Ehre, sondern dienen der Menschenmanipulation. Der von Coca Cola als Werbefigur eingeführte Weihnachtsmann bringt es sozusagen auf den Punkt. Viele Menschen sind sich darüber nicht im Klaren, wie gegensätzlich die Verkommenheit der Welt zu einer den biblischen Geboten grundsätzlich treuen und glaubenden Lebensweise steht.

Im Islam sieht es nicht anders aus, auch dort werden die Menschen genauso wie im Christentum unterdrückt, von daher ist eine Vermischung nicht wirklich schlimm, beide verfolgen dasselbe Ziel.

Wähnt man sich nun als Mensch in einer Zeit der Besinnlichkeit und hofft in dieser Zeit auf das Verständnis der Lebenslüge propagierenden Egoisten dieser Welt, so wird man bitterlich enttäuscht, dies kann bis zu einem tiefen Schmerz gehen, den man sehr lange empfinden wird, man empfindet ihn solange man versucht, die Liebe zu bekommen , von der man denkt, sie stünde einem zu.

Die schmerzliche Erfahrung, das ganz viele Menschen das gerechte Miteinander, das Menschenrecht befürwortende Zusammenleben nicht möchten, weil es gegen ihre grundlegende egoistische und skrupellose Lebensweise steht und sie zu einem sozialen Miteinander verpflichten würde, die haben schon viele gemacht.

Da wirst Du nicht der letzte Mensch sein und bist auch nicht der erste. Wirklich integere Menschen, gibt es nur noch ganz wenige auf dieser Welt und hat es bisher auch immer nur ganz wenige gegeben, denn deren Lebensweise , die nicht auf die Ausbeutung anderer und Bevorteilung durch andere ausgelegt ist, steht gegen den Mainstream, der versucht sich die Taschen in jeder Hinsicht zu füllen, das ohne Rücksicht auf Verluste, ohne Achtung vor dem Planeten, auf dem wir leben, ohne Achtung vor dem Leben.

Aber diesem System kannst Du nicht entfliehen, Du kannst aber versuchen, das Beste daraus zu machen, in Deiner Umgebung als Mensch Gutes zu tun, mit gutem Beispiel voran gehen, Dich um die Armen kümmern oder die die Hilfe brauchen.
Ich ziehe den Hut vor Menschen, die sich um andere kümmern und versuchen denen, die ein mises Leben haben , das Leben besser zu gestalten unabhängig von einem Fest, das für mich eine reine Konsumveranstaltung ist deren Charakter mit Besinnlichkeit und Frieden auf Erden den eigentlich Sinn des festes verschleiern soll, nämlich den guten Jahresabschluß für Industrie und Einzelhandel.

Warum ich Dir das schreibe , weil ich Dir klarmachen möchte , das man es bisher noch nicht geschafft hat mich wirklich zu verbiegen, was das angeht und ich bin mitlerweile 46. Ich habe auch nicht vor , mich zukünftig verbiegen zu lassen, Du siehst , es ist nicht ganz so aussichtslos, wenn man irgendwie gegen den Strom schwimmt.

Ich wünsche mir , dass Du die Kraft in Dir selbst findest, um trotz alledem dem Leben einen Sinn zu geben und wenn ich am 24.12. mit laut dröhnendem V8 durch unser Dorf fahre, werden sich zumindest einige sicher sein, dass ich nicht Zuhause sitze, sondern dem einen oder anderen ein paar Geschenke mache, warum ? Weil mir kein Zacken aus der Krone bricht, wenn ich das tu.
 

pecky-sue

Aktives Mitglied
Hallo Pandora,
Schön das du noch da bist.
Ich hatte mir Sorgen gemacht um dich.
Es war sehr mutig deinen Eltern über dich zu erzählen. Sie akzeptieren deine Transsexuelität nicht. So wie du das beschreibst, hört sich das von deiner Seite sehr erwachsen an.
Ich lese auch viel Schmerz und Traurigkeit. Und das zu recht.
Ich versuche mir vorzustellen wie es mir zumute wäre, wenn es mir so ginge wie dir.

Du hast recht, von christlichem Glauben ist da keine Spur. Es ist einfach Heuchelei, sie haben es nur noch nicht erkannt.
Ihr Horizont ist emotional und geistig sehr klein.

Sagst du ihnen nicht, wie sehr dich das menschlich verletzt, wie du dich im Stich gelassen fühlst von ihnen. Das du dir wünschen würdest das sie zu dir stehen und diesen Weg gemeinsam gehen, und dich dabei unterstützen.

Mach doch die Geschlechtsumwandlung, oder ist das mit Ärztlichen Bedingungen verknüpft, die du noch nicht erfüllst.

Es tut mir alles so leid, und ich würde dich gerne mal in den Arm nehmen und trösten und dir Mut zusprechen.
Ich hoffe, du hast Freunde die mit dir diesen Weg gehen?
Es ist nicht leicht, bei dieser Ablehnung den Mut zu behalten, dafür bewundere ich dich und ich wünsche mir das du weiter deinen Mut erhälst, ja.

Glaube an dich.

Gehst du zu einem Therapeuten der sich mit diesem Problem auskennt, und der die Wege kennt, um eine Geschlechtsumwandlung zu erhalten. Das ist ja schon ein längerer Weg, weil eine Fehlentscheidung ausgeschlossen werden will auf der ärztlichen Seite.

Ich denke lieb an dich, Pecky.
 

Kylar

Sehr aktives Mitglied
Ich kann verstehen, dass deine Verwandtschaft dich ankotzt.
Scheint so ne "mehr Schein als Sein-Bonzenfamilie" zu sein, die glücklich ist, solange dieses bescheidene System schön weiterläuft und der Nachbar gut von einem denkt.
 
L

Leopardin

Gast
Hallo Pandoralight,

meine Vorschreiber hier haben schon alles Wesentliche gesagt.
Ich kann deine Eltern gut verstehen. Du schreibst hier, unsere Gesellschaft würde verkommen, Werte würden nicht bewahrt.
Zu einer funktionierenden Gesellschaft, zu Werten gehört es auch, sein Geld selbst zu verdienen wenn man 22 ist.
Das kommt halt aber auch darauf an, was man macht, Rafael.
Bei Studimäusen fände ich das jetzt bisschen übertreiben.

Es gibt zwar schon auch welche, die sich da voll finanzieren (müssen), so wie ich damals, aber das ist ja kaum der Regelfall. Meine Eltern hätten mir zum damaligen Zeitpunkt so gut wie nichts geben können.

Wenn jemand aber seine Erstausbildung oder sein Erststudium praktiziert, sind die Eltern unterhaltspflichtig, v.a. dann wenn diese mit ihren monatlichen Einkünften weit über dem Selbstbehalt liegen! ;)

Ich kenne Studierende, die das Studium wirklich Ernst genommen haben und monatlich hohe Beträge von den Eltern kassiert haben. So selten ist das nicht. Ob du oder andere das jetzt moralisch gut finden, lasse ich mal dahin gestellt. Der Gesetzgeber hat es allerdings so geregelt, dass wenn jemand auf Grund des Einkommens der Eltern, nicht BAföG-bedürftig ist, müssen die Eltern eben ran und monatlich in etwa das zahlen, was man beim BAföG bekommt.
Wenn das Kind z.B. nicht mehr bei den Eltern wohnt, sind das gute 580 Euro.

Dass es jetzt bei Pandora ein anderer Fall ist, ok, aber was wäre jetzt, wenn er sich für ein Studium entscheiden würde?
Viele verdienen zu Studienzeiten vielleicht gerade mal 450-600 Euro - v.a. bei den ganzen Geringverdiener-/Nebenjobs. So wesentlich mehr hatte ich teilweise auch nicht dabei herum. Bei mir ging das mit dem Ausziehen z.B. auch nur dann, weil ich nen kleinen Betrag BAföG bekam, bissl was angespart hatte und dann die Restzeit meines Studiums im Wohnheim für 230 Euro lebte - anders wäre das bei mir kaum gegangen. Das liegt ja auch noch nicht so lange zurück und schon zu der Zeit waren die Kosten insgesamt beträchtlich gestiegen.

Ich finde das halt nur nicht gut, wenn man jemandem was einredet, was man so pauschal nicht sagen kann.
Einige leben auch im höheren Alter bei den Eltern.
Ich z.B. bin mit 24 ausgezogen und habe bis 30,5 alleine gewohnt und muss jetzt aus einer Verkettung ungünstiger, blöder Umstände wieder zu meinem Vater zurückziehen. A-los, wenig Kohle, in der Stadt wo ich lebe kaum Arbeitsmöglichkeiten usw. Will das halt noch mal komplett neu angehen.
Es ist ein bisschen kurzsichtig, das alles immer so zu verteufeln. Das sehe ich in Rainer JGS Fall im Übrigen ähnlich.

Klar, Pandora versteht sich mit den Eltern nicht - so wie ich mich mit meinen damals auch nicht verstanden habe aber wenn er jetzt keinen Job und kaum finanzielle Mittel hat: wie kann man ihm denn bitte direkt zum Ausziehen raten?
 
G

Gast

Gast
Welche kalten Antworten.
Die Realität ist nun mal nicht immer kuschlig!
Das Leben ist nicht mehr der alte Jungfern Häckel Club.
Frauen und Männer werden zunehmend zum Spielball kurzfristiger und kurzsichtiger finanzieller Interessen.
Wenn's wirklich an den Menschen liegt, gehört Ihr auch dazu, die das zu verantworten haben !
Und wen nicht, auch wer nichts tut ,hat eine Verantwortung.
Wer ist verantwortlich für ein ( selbst bestimmtes ) Leben?
Unsere Entscheidungen machen uns zu dem, was wir sind, unsere Taten zeigen, wer wir sind.
Wir haben IMMER die Wahl, einen anderen, besseren Weg zu gehen.
Wir können immer das Richtige ( oder falsche ) tun, es ist damit immer ALLES unsere freie Entscheidung - für die wir uns in ganz besonderem Maße immer auch gegenüber uns selbst verantworten müssen.
Freiheit ist untrennbar mit dem freien Willen verbunden.
Wer den nicht hat.....
 

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