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Den eigenen Schlafrythmus besser an die Realität anpassen

WolfImSchafspelz

Aktives Mitglied
Hi Leute,

mein mit großem Abstand heftigstes Problem ist derzeit mein Schlafmangel. Denn ich bin eine Eule und muss trotzdem früh raus. Ich bin selbstständig tätig, so dass es nicht sooo viel macht, vormittags platt zu sein. Jedenfalls nicht in den Ferien. Doch ansonsten mache ich Frühstück und bringe morgens meine Tochter zur Schule. Ich stehe also um 7 auf, nach 4-5 Stunden Schlaf. Danach leg ich mich nicht wieder hin, da es mir sonst eher schlechter geht und ich zudem Tätigkeiten hab, die ich gut vormittags erledigen kann.

Nun ist so ein früher Start um 7 für die meisten Menschen völlig normale Realität. Auch für diejenigen, die eigentlich gerne später aufstehen...
Doch jetzt in den Ferien (da penne ich bis 11) wird mir aber wieder klar, wieviel Raubbau ich an meinem Körper betreibe, wenn ich trotz der frühen Aufstehzeit erst um 2-3 ins Bett gehe.

Ich habe es seit Jahren nicht länger als vlt. 5 Tage am Stück geschafft, vor 24 Uhr ins Bett zu gehen. :cry:

Das ist wie eine Sucht:

Nachts ist meine kognitive Leistungsfähigkeit am höchsten, nachts habe ich Ruhe, nachts bin ich allein. Ich falle immer wieder in die Nachtaktivität, ohne an den Tag danach zu denken. Ich stolpere ab 7 Uhr gerädert in den Tag aber bin nachts darauf wieder top fit bis 3 Uhr.

So kann das nicht weitergehen.... Kennt das noch jemand? Hat das jemand von Euch in den Griff bekommen?

LG
Wolf
 

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Yang

Sehr aktives Mitglied
Geht mir genau so.
Und nein, ich habe es bisher noch nicht in den Griff bekommen und werde es wahrscheinlich auch nicht mehr, weil es schon viel zu lange so eingeschliffen ist bei mir.
Um daran etwas zu ändern müsste ich Schlafmittel einnehmen, ich möchte mich aber von Medikamenten nicht unnütz abhängig machen.
Ich kann mir meine Arbeitszeit frei einteilen, von daher ist es fast egal wann ich schlafe.
 

Amatio

Aktives Mitglied
Ich bleibe auch immer lange auf. Wenn ich um zwei Uhr nachts zu Bett gehe, ist das schon früh. Dann schlafe ich auch bis 11. Denn: Die Nacht ist nicht allein zum Schlafen da.
 

WolfImSchafspelz

Aktives Mitglied
Tja, wenn ich morgens mal auspennen könnte... In meiner Studizeit hab ich ganz früher immer bis 12-13 Uhr gepennt und mir alle Mitschriften organisiert. :)

Richtig blöde wurde es in den Semestern mit Praktika oder wenn ich Übungen abgeben musste. Da sackten dann alle Leistungen ab, weil ich auf dem Zahnfleisch ging..... Irgendwann hatte ich einen Hörsturz deswegen. Der zugehörige Tinnitus ist immer noch da.

Was bei mir ansatzweise funktionierte: Melatonin (3 mg), gegegen 23 Uhr eingeworfen. Dazu Handy- und PC-Verbot ab 22 Uhr und keine Kohlenhydrate ab 21 Uhr. Sport spätestens 20 Uhr.
...aber das ist extrem schwer mehr als 5 Tage durchzuhalten. Denn etwas in mir WILL nachts aktiv sein.

LG
Wolf
 

Northern Light

Aktives Mitglied
Ich bin das komplette Gegenteil, mir fallen 22.00, allerspätestens 23.00 Uhr die Augen zu. Der Wecker geht um 5.55 Uhr, da bin ich immer noch todmüde. Eigentlich müsste ich mindestens 9 Stunden schlafen, wenn ich einigermaßen über die Runden kommen will, aber das schaffe ich auch meistens nicht, höchstens am Wochenende mal.

Ich glaube nicht, dass man sich den eigenen Biorhythmus irgendwie abtrainieren kann, also kann man eigentlich nur versuchen, die Umstände daran anzupassen.

Was für ein Typ ist deine Frau? Könntet ihr vielleicht tauschen, so dass sie eure Tochter bringt? Oder gibt es andere Kinder in der Klasse, die in eurer Nähe wohnen, so dass man sich mit dem Fahren abwechseln kann und du zumindest an einigen Tagen in der Woche etwas länger schlafen kannst?

Trotzdem wäre natürlich das gemeinsame Frühstück immer noch ein "Problem", wenn du dieses gern mit deiner Familie zusammen einnehmen möchtest. Dazu weiß ich so jetzt auch erstmal keine Lösung.

Evtl könntest du versuchen, mittags oder nachmittags mal einen "Powernap" einzulegen und darüber etwas zusätzliche Energie zu tanken. Ich habe es noch nie ausprobiert, aber angeblich kann man es sich antrainieren, zwischendurch kurz, aber tief zu schlafen....
 

Dragon234

Aktives Mitglied
Machst du sport?
Ich hab das damal mit sport in den griff bekommen. Bin dann meisten eine stunde bahnen schwimmen gegangen nachmittags bzw abends.

Und dann eine zeit festlegen zu der du gerne aufstehen willst. Also z.b. 7 uhr.
Das ein paar wochen durchziehen und der körper gewöhnt sich an die uhrzeit. Und abends ist nan dann auch wirklich müde wenn man mehr belastung hat.
Und dann halt um 23 uhr ins bett.

Wenn du aber nachts am leistungsfähigsten bist brauchst du ein anderes konzept. Ich bekomme morgens am meisten hin.
 

Violetta Valerie

Moderator
Teammitglied
Kenne ich auch. Meiner Erfahrung nach kann man da wenig dagegen tun. Also wenn ich frei bestimmen kann, würde ich um 2 oder 3 ins Bett gehen und um 9 oder 10 aufstehen. Das wäre für mich optimal. Nachts kann ich super arbeiten- Vormittags hänge ich drin, wie ein Schluck Wasser in der Kurve. Mein Schlafrhythmus hat letztlich auch meine Berufswahl geprägt. Ich bin wie Du selbständig und könnte nie und nimmer in einem Job arbeiten, wo ich dauernd früh (also vor 8 aufstehen müsste). Meine Schulzeit war sogesehen ziemlich die Hölle, weil das bei mir schon als Kind so war. Und nichts was ich versucht habe, hat daran was geändert. Also auch in Phasen, wo ich früh raus musste, gab es keinen Gewöhnungseffekt.
Musst Du denn Deine Tochter in die Schule bringen? Ist sie noch zu klein, um den Weg selber zu machen? Vielleicht geht das ja auf lange Sicht, so dass Du nur in der Früh ihr Frühstück machen musst und Dich dann wieder ins Bett hauen kannst, wenn sie losgegangen ist.
 

Mozu

Aktives Mitglied
Ich finde es verständlich, dass du gerne abends länger wach bleibst. Du sagst es ja selber, nachts bist du frei, nachts hast du deine Ruhe. Vielleicht fühlt es sich für dich ein bisschen so an, als ob erst nach Feierabend, wenn die ganzen Tagesaufgaben und Todos erledigt sind, dein Leben wirklich beginnt. Dann kannst du endlich machen, was du möchtest. Du musst keine Verantwortung übernehmen und keine Erwartungen erfüllen.
Wenn sich das für dich passend anhört, dann hilft es ja vielleicht, wenn du daran arbeitest, eine andere Sicht auf deinen Alltag zu bekommen. Nimm dir morgens und abends jeweils ein paar Minuten Zeit. Morgens überlegst du dir, worauf du dich freust in dem kommenden Tag. Zum Beispiel, mit deiner Tochter zur Schule zu gehen und mit ihr zu plaudern dabei :) Oder so etwas. Oder morgens die ersten Sonnenstrahlen mitzubekommen. Falls das nicht so einfach ist, könntest du dir ja auch bewusst jeden Tag etwas gönnen, worauf du dich dann freuen kannst, eine halbe Stunde Netflix am Morgen oder so :D Frische Brötchen holen.. irgendwas eben. Und abends würdest du den Tag nochmal durchgehen und dich an schöne Momente erinnern. Das würde dir vielleicht das Gefühl etwas nehmen, dass du etwas verpasst, wenn du schlafen gehst. Idealerweise legst du dich abends glücklich und freudig ins bett, weil du weißt, dass Morgen wieder ein guter Tag mit schönen Momenten auf dich wartet. :)

Eher praktische Tipps wären, dass du morgens gleich als erstes in die Sonne geht. Das setzt die innere Uhr erstmal auf "Wach-Zeit" und das hilft nachweislich beim Einschlafen. Zudem hilft auch eine Abendroutine, die immer gleich ist, auch wenn das natürlich auch wieder Disziplin braucht. Falls es bestimmte Dinge gibt, die du nachts machst, wie z.B. Videospiele spielen oder so, dann könnte es auch helfen, wenn du dir abends bewusst Zeit dafür nimmst, aber die Zeit begrenzt.
 

WolfImSchafspelz

Aktives Mitglied
Was für ein Typ ist deine Frau? Könntet ihr vielleicht tauschen, so dass sie eure Tochter bringt?
Geht nicht, die muss früh auf der Arbeit sein.
(Ich hab mit der Verpflichtung überhaupt kein Problem. Nur damit, meinen Schlaf dran anzupassen...)

Trotzdem wäre natürlich das gemeinsame Frühstück immer noch ein "Problem", wenn du dieses gern mit deiner Familie zusammen einnehmen möchtest. Dazu weiß ich so jetzt auch erstmal keine Lösung.
Naja, dass ist meiner Frau besonders wichtig. Mir wäre das Abendessen oder gemeinsame Abende wichtiger. Aber gerade letztere sind mit ihr schwierig, weil sie um 21.00 schläft. :)

Evtl könntest du versuchen, mittags oder nachmittags mal einen "Powernap" einzulegen und darüber etwas zusätzliche Energie zu tanken. Ich habe es noch nie ausprobiert, aber angeblich kann man es sich antrainieren, zwischendurch kurz, aber tief zu schlafen....
Ja, habe ich auch schon mal versucht.... War evtl. zu tief. Denn übrigens sagen einige Schlafforscher, dass Powernaps nur bis kurz vor dem Wegdämmern gehen sollten - man nimmt idealerweise ein Schlüsselbund in die Hand und hält es so, dass es richtig krach macht, wenn man es beim Einschlafen loslässt. Wusste ich bis letzte Woche auch noch nicht, ich dachte auch immer, dass man in einen kurzen Tiefschlaf solle...
 

WolfImSchafspelz

Aktives Mitglied
Machst du sport?
Ich hab das damal mit sport in den griff bekommen. Bin dann meisten eine stunde bahnen schwimmen gegangen nachmittags bzw abends.

Und dann eine zeit festlegen zu der du gerne aufstehen willst. Also z.b. 7 uhr.
Das ein paar wochen durchziehen und der körper gewöhnt sich an die uhrzeit. Und abends ist nan dann auch wirklich müde wenn man mehr belastung hat.
Und dann halt um 23 uhr ins bett.

Wenn du aber nachts am leistungsfähigsten bist brauchst du ein anderes konzept. Ich bekomme morgens am meisten hin.
Ich gehe auch regelmäßig schwimmen. Evtl. schlichtweg zu spät. Werde das mal optimieren. Heute war ich um 18.30 statt 21.00 Uhr.

Nachts bin ich DEFINITIV am leistungsfähigsten. Ich bin in so einer internationalen Mühle-App angemeldet und nachdem ich immer so um 45 % gewonnener Spiele herumdümpelte und mit dem neuen Handy einen neuen Account bekam, hab ich mal 4 Wochen nur zwischen 2 und 3 nachts gespielt. Ergebnis: 69% gewonnene Spiele(!!!)
 

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