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Dem Tode gefährlich nahe...

G

Giggi

Gast
Hey liebes Forum,

ich habe mich hier mal etwas durchgelesen und auch immer wieder ähnlichkeiten mit meiner Phase gefunden, nur würde ich gerne meine Situation mit meinen eigenen Worten beschreiben...

Ich schreibe villeicht etwas kürre da ich mich kaum konzentrieren kann, ich versuch einfach so gut wie möglich meine Geschichte zu erläutern aber will nicht unhöfflich erscheinen, also ich heiße Gerrit aber nennt mich doch wie alle Giggi, bin 23 Jahre alt und stecke wohl in der schwirigsten Zeit meines Lebens, ich würde sogar behaupten das ich an dem Kritischen Punkt angekommen bin, damit meine ich nicht den Kritischen Punkt zum verletzen sondern den Punkt wo die Lichter ausgehen könnten...

Wo fang ich bloß an? Ich hoffe es belästigt keinen, dieses Thema ist ja nicht das erste mal hier, bin nur langsam mehr als Verzweifelt...

Ich hatte so eine Phase schon einmal vor 4 Jahren, da bin ich aber wieder rausgekommen, nun siehts wesentlich schlechter aus.
Also ich habe Depressionen wie sich wohl jeder bereits denken konnte...
Ehm kurze zwischeninfo, habe grade das zweite mal 3 Zeilen gelöscht, weis nicht genau wie ich mich ausdrücken soll, sorry, habe mitlerweile echt Probleme damit.
Also richtig krass angefangen hat es wieder im Winter 2011, seitdem gehts richtig Berg ab mit mir, Vater gestorben, keinen Job mehr, lebe zur Zeit von Ersparnissen, die wenigen Freunde die ich hatte wollen eher nichts mit mir zu tun haben weil ich nicht wirklich reden kann, sitze meist nur doof daneben ohne was zu sagen, ich merke ja selbst das alle von mir abgeneigt sind, zur Zeit also kein einzigen Freund mehr, Freundin auch verloren, Traumauto zerstört durch Unfall(nicht meine schuld), durch den Unfall den Rücken noch kaputter das ich keine Körper belastenen Arbeiten mehr machen kann, habe gut zugenommen, bekomme nur Absagen von Jobstellen, jede menge Kleinigkeiten... bin seit mitte Januar bei einer Psychologin in Therapie aber bis jetzt nutzlos, Antidepressiva nützt auch nichts eher im Gegenteil, dann hat ich erst mal kein bock mehr auf die Realität, habe den kompletten Februar und fast den ganzen März am Computer durchgezockt im süchtigem Sinne, wers wissen will es war das Spiel Skyrim das gerne mal über 500+ Spielstunden verschlingen kann, ende März hat ich alles stehen und liegen gelassen was nur geht, ich schleife mich nur noch durchs Leben, mein Lebenswille ist am 0 Punkt angekommen, fühle mich innerlich nur noch leer, achja Knirsche auch verdammt stark, habe bereits eine Knirscherschiene, bin total Kraftlos und müde den ganzen Tag, sehne mich nur noch nach Erlösung, habe mich bereits über Kohlenmonoxid schlau gemacht um für immer ein zu schlafen, habe meine Probleme bis jetzt nur der Psychologin anvertraut da ich eher ein sehr verschlossener Mensch bin, meine Familie weis zwar das ich depressiv bin aber alle sehen bis jetzt alles nur gut, liegt auch daran das ichs keinem anmerken lasse und verdammt gut lügen kann, weis auch nicht warum ich das hier schreibe, villeicht ein letzter hilferuf? ich weis es nicht, ich weis garnichts mehr, alle die mir was gutes wollen hab ich kaum beachtet, alles was ich gelesen habe hat mir leider auch nicht geholfen, ich habe bereits den Abschiedsbrief geschrieben, ich halts nicht mehr aus, ich mache nichts mehr ausser in meiner gedankenwelt zu sein, hier steht soviel was ich verkaufen wollte, hier steht soviel was ich machen könnte, ich habe einfach kein bock mehr auf nichts, wenn ich mal z.b. meinem bruder für nen stündchen helfen soll fällt mir das verdammt schwer, ich mach es zwar aber ich krige die ganze zeit schwächeattacken, schwitze für die kleinste bewegung und bin in gedanken immer wo anders, ich steh da quasie ohne seele der wie ein zombie grade noch auf befehle hört aber sonnst nichts, rede mit meinem bruder kaum noch, habe kein selbsbewusstsein, fühle mich nur nutzlos und als problem, ich weis garnichts mehr, ich komm nicht mehr klar, ich weis nicht wie es weiter gehen soll, mein kopf sagt mir zu 99 prozent mach deinem leben endlich ein ende...

ich weis nicht
ich warte noch auf den arzttermin am dienstag ab, weis aber auch nicht ob ich dem das sagen soll das ich mich umbringen will...
wenn ichs dem sage würd der wohl was einleiten...
ich hab keine ahnung, bin total daneben, sorry wegen dem text der ist auch etwas gemischt glaube
fällt mir alles nur so schwer sorry....

ich weis auch nicht ob ihr mich noch umstimmen könnt
ich will einfach nicht mehr aber anderseits habe ich es wenigstens hier reingeschrieben

will natürlich nicht unfreundlich rüber kommen
wenns so ist sorry......
würde mich trotzdem über antworten freuen

lieben gruß
giggi
 

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Chrislu

Gast
Hallo, liebe Giggi,

ich hatte auch etwas Mühe, deinen thread zu lesen, denn mir gehts aufgrund der gleichen Krankheit hinsichtlich der Konzentration ähnlich. :eek: Leichter wird das Lesen durch ein paar Absätze...

Du sprichst davon, ob wir dich "hier noch umstimmen" können. Puh - da sist ein ganz schönes Ansinnen... Gleichzeitig erhoffst du dir irgendsowas vom Arzt, bist aber nicht sicher, ob du drüber reden wirst. Denn klar würde er "etwas einleiten" - aber wie anders könntest du denn auch vor dir geschützt werden?:confused:

Du erwähnst auch die ADs, die dir nicht helfen - bei diesen Medis muss man oft eine ganze Weile experimentieren, bis man sein Präparat gefunden hat. Also hier nicht aufgeben, sondern dies dem Doc mitteilen und umsteigen auf ein anderes.

Tja, was nun? Natürlich wird der Rat sein, dass du dich deinem Arzt und/oder deiner Thera anvertraust und wenn dus im direkten Gespräch nicht schaffst, dann druck diesen thread hier von dir aus, pack ihn noch heute in einen Umschlag und ab in den Briefkasten damit.
Dann ist dir diese Entscheidung schon mal abgenommen.

Doch wenns so eng ist, dass du auch jetzt in Gefahr bist und eigentlich wiedrum doch noch irgendwoher den berühmten "Lichtstrahl" ersehnst, dann pack ein paar Sachen zusammen, ruf dir ein Taxi und lass dich in die nächste Klinik fahren. Um erstmal sicher zu sein und dort in Ruhe heraus zu finden, was los ist und was man ändern kann.

Dort gibt es nicht nur Ärzte und Theras, sondern auch Sozialarbeiter, die dir aus deinem realen Schlamassel helfen können.

Hm? Meld dich einfach mal dazu.

LG

chrislu
 
P

PrincezzIT

Gast
Hey Gerrit.
Ich finde es super das du das alles hier reinschreibst,deine Gefühle,Gedanken und was du vorhast.
Wenn es so konkret ist dann würde ich mir sofort Hilfe holen!!

Das was du durch machst ,kenne ich sehr gut und es ist nicht einfach aber mit Hilfe schaffst du das auch !

Ich hoffe das du das hier noch lesen wirst!

Ganz lieben Gruss
Jennifer ;) ;)
 
G

Gast

Gast
Hallo Gerrit,

Der Tod ist sicher nicht die richtige Lösung. Du bist nicht auf dieser Erde, um so wieder zu gehen, du bist auf dieser Erde, um ein erfülltes, glückliches, langes und gesättigtes Leben zu haben. Woher ich das weiß; ich kenne Gott und seinen Willen für dein Leben. Er liebt dich und ist sehr an dir interessiert. Er will, das s du gesund und frei von jeder Qual bist.

Ich kenne mehrere Menschen, die starke Depressionen hatten und heute frei und geheilt sind, oder sich auf den besten Weg dahin befinden.
Sie alle haben sich an einem Tag ihres Lebens dafür entschieden, ihr Leben Gott anzuvertrauen. Sie haben Jesus in ihr Herz eingeladen und ihn zum Herrn über ihre Leben gemacht. Sie glauben die guten Dinge, die Gott ihnen in seinem Wort, der Bibel zusagt und erleben, dass er die Wahrheit ist. Jesus ist der Erretter. Heiler und Befreier der Menschen. Er ist auferstanden und lebt in Ewigkeit. Wenn du dass im Glauben annehmen könntest, versichere ich dir, wird sich dein gesamtes Leben in die andere Richtung bewegen.

Ich rate dir:
Beginne eine persönliche Beziehung mit Gott. Rede mit ihm,.vertraue ihm und lese die bibel. Anfangs das neue Testament, weil es zum Einstieg einfacher ist.
Wende dich Gott zu und er wird sich dir offenbaren. Du wirst ihn erkennen wie gut er ist, und nicht, wie Menschen ihn beschreiben. Man kann Gott kennen lernen.

Allerdings muss es eine freiwillige Entscheidungen deinerseits sein. Denn Gott ist der Wille des Menschen heilig. Bei ihm ist weder Zwang noch Druck.

Ich wünsche dir alles Gute.

Christine
 

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