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Dauerhaft ins Pflegeheim

G

Gelöscht 118161

Gast
Hallo zusammen,

wir müssen meine Großmutter nun dauerhaft in ein Pflegeheim geben.
Da wir uns dies aber nicht leisten können, müssten wir einen Antrag auf Sozialhilfe stellen. Ich kenne mich leider kaum aus und frage mich wie das ganze abläuft.

Sie hat Pflegestufe 2 und ist momentan in Kurzzeitpflege.

Müssen wir uns nun ein Pflegeheim suchen? Dann Antrag beim Sozialamt und Krankenkasse? Oder anders herum? Ich Blick da überhaupt nicht durch.

Kennt sich jemand vielleicht damit aus?
 

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Cantorini

Mitglied
Lieber xVelVetx, bei Pflegestufe 2 bekommt deine Großmutter ca. 770 Euro monatlich zur Rente dazu.

Also ich würde mal alle Pflegeheime, die es in der Nähe gibt anrufen, fragen, ob ein Platz da ist, evtl. mit der Großmutter zusammen ansehen und danach eines aussuchen. Falls die 770 plus Rente nicht ausreichen (was seeeehr oft der Fall ist), kannst du eine "Aufstockung" beantragen.
Der Pflegedienst kann dir da auch mehr erzählen, vielleicht ruft ihr dort mal an.
Sicher ist, dass seit Januar 2020 (oder war es 2021?) die Angehörigen nicht mehr herangezogen werden können für die Kosten, solange sie nicht über ein Jahresbrutto von 100.000 Euro verfügen.
Und: es ist nicht Sache der Angehörigen, dies zu beweisen.

Das ist das, was ich weiß.
Und Jens Spahn hat eine Pflegereform angestossen, die er noch in dieser Legislaturperiode durchsetzen will, die besagt, dass keiner, der in ein Pflegeheim muss, noch jemals mehr als 3 Jahre lang 700 Euro monatlich zuzahlen muss. Aber das ist noch nicht durch.

Also:
1.) Pflegeheime anrufen, Kosten und Platz erfragen.
2.) Rente checken und Pflegestufen 2 - dazurechnen (700 Euro). Evtl. gibt es noch eine privat abgeschlossene Pflegeversicherung, dann erhöht sich der verfügbare Betrag. (Aber die zahlen erst ab Pflegstufe XY, meist nicht nach der Stufe 2 vom medizinischen Dienst - weiß ich von meiner Mutter, sie haben "andere" Stufen. - nachfragen/anrufen)
3.) Großmutter fragen, was sie will, ob sie besichtigen will.
4.) Wenn das verfügbare Geld nicht reicht, eine "Sozialaufstockungspflegehilfe" beantragen. Da hilft der Pflegedienst und /oder das Pflegeheim.

Ist kompliziert, aber was muss, das muss....

Alles Gute!!
 

Jedimeisterin

Mitglied
Halle TE,

deine Oma ist in Kurzzeitpflege. Frage wäre könnte sie dort bleiben im Pflegeheim? Mein Mutter ist damals auch von gleich jetzt über die Kurzzeitpflege in Pflegeheim gekommen und konnte nach einigem Hin und Her dort dauerhaft bleiben. Die Pflege hätten wir nicht gewährleisten können, jedenfalls nicht auf Dauer.

Ja einen Pflegeplatz müsstet ihr fürs sie natürlich suchen, wenn sie in dieser Einrichtung nicht bleiben kann. Vielleicht ist das hier hilfreich:


Falls ihr ein Platz gefunden habt wird die Heimleitung bei der Antragstellung stationär bei der Krankenkasse und bei Antragstellung Hilfe zur Pflege (übers Sozialamt) sicher behilflich sein.

Übrigens werden Kinder bei einem Einkommen bis 100.000 Euro nicht herangezogen zur Beteiligung an den Kosten. Kann aber sein, dass sich das Sozialamt meldet und man dann Nachweise liefern muss.

Und wenn ihr nicht sofort einen Pflegeplatz bekommt im Heim, dann müsstet ihr die Pflege für eine zeitlang zu Hause organisieren mit einem Pflegdienst, wenn ihr das nicht schon habt.

LG Jedi
 
G

Gelöscht 118161

Gast
Viiielen Dank, das hilft schonmal.

Meine Großmutter ist geistig kaum noch da und wir sind ihre Betreuer und sie will keinesfalls in eine Pflegeheim. Aber da mein Großvater nun gesundheitlich auch sehr angeschlagen ist , können wir nicht zwei versorgen.

Ihre Rente ist so niedrig, damit kann sie kaum was machen. Sie hat ja fast nie gearbeitet oder schwarz. Wir haben leider keinen Pflegedienst, daher werde ich wohl erstmal das Pflegeheim kontaktieren in dem sie nun in Kurzzeitpflege ist.
 

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