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Dauer der Akkomodation beim Auge (Nah- und Weitsicht)?

Gretchen Wieners

Aktives Mitglied
hallo,

mir ist jetz schön öfter (bewusst) aufgefallen, dass, wenn ich über mehrere minuten lang,
vll sogar mal ne halbe oder ne stunde, einer fieseligen arbeit nachgehe, die ich unmittelbar
vor meinen augen mache, also vll 30-50cm weiter weg, z.b. wenn ich etwas feinteiliges
auf meinem schreibtisch zusammen baue oder da die ganze zeit drauf kucke und höchstens
ab und an mal nach einer schere 1m weiter neben mir ausschau halte oder mit meinem
sitznachbarn der ebenfalls 1m weiter weg sitzt rede und dann natrl ihn anschaue -
dass, wenn ich DANN mal ganz weit weg schaue ganz aprubt und plötzlich, z.b. aus dem fenster
weit über die dächer der nächsten straßen,
dass es dann ein paar sekunden dauert bis ich auch im hinterletzen winkel dort wieder alles ganz
scharf sehe. ich sehe zwar schon sofort wieder alles auch in der weite, aber ganz exakt erst
wieder nach ein paar sekunden.
ist das normal, dass es ein paar sekunden dauert? weil sich das auge ja von nahsicht plötzlich wieder auf weitsicht einstellen muss? ich weiß nicht ob das bei mir schon immer so war. mir ist es nur vor kurzem neulich
zum ersten mal bewusst aufgefallen? ist das die akkomodationsdauer der linse? oder sollte das blitzartig gehen?
 

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D

Dani S.

Gast
das dürfte von mensch zu mensch
unterschiedlich sein.
auch tagesformabhängig.
aber auch normal, weil sich das auge
ja tatsächlich erst wieder umstellen muss.
nicht gut !
du musst mind. nach 15 min. auch mal
wieder umstellen !
 
M

Manuel+

Gast
Hallo Gretchen Wieners!

Die Akkommodationszeit ist in der Tat bei Älteren länger. Wenn man beim Autofahren mit dem Auge von Objekten außerhalb des Autos auf das Armaturenbrett "umschaltet", so ergeben sich bei älteren Autofahrern Werte, die etwa 1,5 Sekunden länger sind als bei Jüngeren (ca. 0,7:2,5 Sekunden).

Angeblich sollen diese Differenz aber Sehhilfen ausgleichen können.
 
D

Dani S.

Gast
Hallo Gretchen Wieners!

Die Akkommodationszeit ist in der Tat bei Älteren länger. Wenn man beim Autofahren mit dem Auge von Objekten außerhalb des Autos auf das Armaturenbrett "umschaltet", so ergeben sich bei älteren Autofahrern Werte, die etwa 1,5 Sekunden länger sind als bei Jüngeren (ca. 0,7:2,5 Sekunden).

Angeblich sollen diese Differenz aber Sehhilfen ausgleichen können.
Was ist "0,7:2,5 Sekunden" ?
Sehhilfen sollen dabei helfen ?
Daran glaube ich nicht.
 
M

Manuel+

Gast
Was ist "0,7:2,5 Sekunden" ?
Sehhilfen sollen dabei helfen ?
Daran glaube ich nicht.
Hallo Dani S.!

Diese Werte gehen auf eine Untersuchung von Gramberg-Danielsen 1984 zurück. Es ging um die Akkommodationszeit bei Leuten unter 40 (0,5 bis 0,8 Sekunden) und über 60 Jahren (2,0 bis 2,7 Sekunden) im Hinblick auf unser Beispiel.
 
D

Dani S.

Gast
Hallo Dani S.!

Diese Werte gehen auf eine Untersuchung von Gramberg-Danielsen 1984 zurück. Es ging um die Akkommodationszeit bei Leuten unter 40 (0,5 bis 0,8 Sekunden) und über 60 Jahren (2,0 bis 2,7 Sekunden) im Hinblick auf unser Beispiel.
okay, wollte ja nur wissen
was das ":" zwischen den Werten bedeuten sollte.
Ist aber auch nicht so wichtig gerade.:)
 

°°°abendtau°°°

Sehr aktives Mitglied
dass es dann ein paar sekunden dauert bis ich auch im hinterletzen winkel dort wieder alles ganz scharf sehe. ich sehe zwar schon sofort wieder alles auch in der weite, aber ganz exakt erst
wieder nach ein paar sekunden
.
Ich würde sagen Du brauchst eine Lesebrille.
Durch das permanente focusieren auf den Nahbereich, kann sich dieser Bereich wie ein Standbild langsam einfrieren. Die Sehmuskelatur verkrampf sich zunehmend. Nur die Bewegung entkrampft wieder. (Ähnlich einem Wadenkrampf.)
Kopfscherzen sind auch gerne dabei.

Geh mal zu Augenoptiker und lass die Sehstärken prüfen! Ab 40 läßt sie ganz normal nach!




Alles Gute
abendtau
 

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