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Das leidige Thema Freundschaften - und ich bin immer der Leidende

F

Freddy7777

Gast
Ich bin irgendwie mittlerweile resigniert. Vielleicht kennt das ja jemand. Viele Bekannte aber bei niemandem ist es so eine richtige Freundschaft. Ich habe eben meine Erwartungen und Vorstellungen. Vielleicht sind diese zu hoch. Eigentlich aber möchte ich nur das Gefühl haben gebraucht zu werden bzw. dass echtes Interesse an mir besteht.

Jedoch sind die spärlichen Unternehmen irgendwie alle nur oberflächlicher Natur.
Ich bin mir dabei sicher dass in echten Notlagen niemand da wäre bzw. auch keiner auf die Idee kommt mal zu fragen ob alles ok ist. Weggehen und Feiern ja, alles andere nein. Das Frustriert mich, so dass ich natürlich bei so manchen Diskussionen wohl mal angeeckt bin, weil ich eben signalisiert habe dass ich nicht zufrieden bin.

Bei manchen sehe ich dass der Terminkalender voll ist und die anscheinend genug Freunde haben - nur was sind das für Freunde? Dann denke ich ok es liegt an mir, ich wünsche mir eben 1-2 tiefere Freundschaften - ein Geben und Nehmen. Wahrscheinlich ist das in der heutigen Zeit einfach nicht mehr drin. Jeder denkt an sich, Zusammenkünfte sind halt zweckmäßig. Oder ich wohne in der falschen Stadt.

Wenn nur der Frust nicht immer tiefer sitzen würde. Ich habe immer das Gefühl nur ich bin derjenige den das so wirklich belastet.

Gibt es Leidensgenossen?
 

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Vulkk

Neues Mitglied
Hey,

traurig aber auch irgendwie gut zu lesen(bitte verzeih ) das es auch Menschen gibt ,die in der gleichen Situation sind wie ich.
Kann selbst auch nur spärlich davon behaupten richtige Freundschaften zu haben ,viel ist in den letzten Jahren zerbrochen.
Viele Bekannte sind auch bei mir Vorhanden ,aber naja es bleibt jedoch immer nur ein oberflächliche Bindung die meistens vlt. nur einem Zweck dient.

Ich kann dich denke mal ganz gut verstehen und vlt. hat du recht damit das es in der heutigen Zeit nicht mehr drin ist.

LG Vulkk
 
S

Seefahrer77

Gast
Es beschreibt im Prinzip meine eigene Vergangenheit. Man kann sagen, dass ich die gesamte Kindheit, Schulzeit, Jugend, Abitur keine Freunde oder nur Kumpels hatte. Letztere nannte ich Freunde, da es zu hart klang, wenn ich nur Kumpels hätte. Ich dachte, niemand mag mich. Das stimmt teilweise. Der zweite Teil der Rechnung bestand ganz einfach darin, dass eigentlich niemand so richtig über mich bescheid wußte. Ich schwieg mich ja beharrlich aus. Über meine Familie sprach ich nicht. Dass ich Probleme merkte ich entweder nicht oder sie waren so schlimm, dass ich nicht drüber reden wollte. Und das machte mich zu einem fremden. Warum sollte man einem Fremden helfen?

Natürlich, um über Probleme zu reden muss man erstmal die richtigen Leute finden. Doch darüber machte ich mir nie Gedanken. Ich stellte maxmial fest, dass ich eben mit meinen Kumpels nicht reden konnte. Sie würden mir nie hilfreiche Ratschläge geben können.

Doch ich habe festgestellt, dass man auf die richtigen Leute trifft, wenn man die Orte seiner persönlichen Interessen geht. Im Studium hat sich was ergeben, in einem Studentenportal, im Sportverein und Studentenjobs. Aber auch da begann erst alles so richtig, als ich mehr von mir zu erkennen gab.
 

Seelenwolf

Mitglied
Hallo Freddy.

Ich kann sehr gut verstehen wie es dir geht.
(Hab hier erst neulich einen Thread zum Thema erstellt, allerdings noch als Gast)
Ich habe das selbe Problem. Als ich dieses Jahr an meine Grenzen kam und wirklich jemanden gebraucht hätte, war niemand da und es hat auch niemanden interessiert. Und das haben sie mir so deutlich spüren lassen, dass ich nun auch niemandem mehr davon nach laufe.
Es ist sehr schwer Leute zu finden mit der man auf einer Welle ist und es nicht nur auf eine oberflächliche Bekanntschaft oder einseitige Freundschaft raus läuft...

Also wenn du jemanden zum Reden brauchst, ich würde mich freuen :) egal ob über das Leben, Alltägliches oder Probleme.
 
G

Gast

Gast
Hallo Freddy,

mir geht es ganz genau so, ich weis wie du dich fühlst.
Ich hab das Gefühl, das ich niemanden wichtig bin.
Um ehrlich zu sein habe ich Gefühlsmäßig 2 bis 3 Freunde.
Größten teils von meine Freunde haben Freundin, deswegen haben die keine Zeit.
Ich sehe sie nur bei der Party etc.

Meine 3 Freunde Wohnen leider weit weg, so das ich die nicht so oft sehen kann.
Ich selber hatte noch nie ne Freundin und bin 25.
Aber was du schreibst, geht mir genau so.
 

Cinne

Aktives Mitglied
Ich bin irgendwie mittlerweile resigniert. Vielleicht kennt das ja jemand. Viele Bekannte aber bei niemandem ist es so eine richtige Freundschaft. Ich habe eben meine Erwartungen und Vorstellungen. Vielleicht sind diese zu hoch. Eigentlich aber möchte ich nur das Gefühl haben gebraucht zu werden bzw. dass echtes Interesse an mir besteht.

Jedoch sind die spärlichen Unternehmen irgendwie alle nur oberflächlicher Natur.
Ich bin mir dabei sicher dass in echten Notlagen niemand da wäre bzw. auch keiner auf die Idee kommt mal zu fragen ob alles ok ist. Weggehen und Feiern ja, alles andere nein. Das Frustriert mich, so dass ich natürlich bei so manchen Diskussionen wohl mal angeeckt bin, weil ich eben signalisiert habe dass ich nicht zufrieden bin.

Bei manchen sehe ich dass der Terminkalender voll ist und die anscheinend genug Freunde haben - nur was sind das für Freunde? Dann denke ich ok es liegt an mir, ich wünsche mir eben 1-2 tiefere Freundschaften - ein Geben und Nehmen. Wahrscheinlich ist das in der heutigen Zeit einfach nicht mehr drin. Jeder denkt an sich, Zusammenkünfte sind halt zweckmäßig. Oder ich wohne in der falschen Stadt.

Wenn nur der Frust nicht immer tiefer sitzen würde. Ich habe immer das Gefühl nur ich bin derjenige den das so wirklich belastet.

Gibt es Leidensgenossen?
Das kann ich eins zu eins unterschreiben, mich verunsichert es einfach total. Mich macht es traurig, ich glaube kaum einer meiner "Freunde" würde einfach mal Kaffee trinken gehen, feiern ja aber ansonsten nichts.... Und feiern mag ich schon lang nicht mehr, bzw. nicht Sooo oft.
 
G

Gast

Gast
Da kommt keiner , die guten Feen sind alle tot.
Warum änderst Ihr es nicht?
Ändere deine Einstellung und dann wird sich auch dein Leben ändern !
Der erste Schritt ist, das wir akzeptieren, daß unsere Einstellungen nicht die Wahrheit und nicht die Realität wieder spiegeln. Daß wir Menschen dazu in der Lage sind, Dinge für wahr und richtig zu halten, die komplett an der Wirklichkeit vorbeigehen.
Oder denken wir daran, daß Menschen lange Zeit dachten, die Welt wäre eine Scheibe.
Unsere Einstellungen entstehen durch die Erfahrungen, die wir machen.
Wir erleben etwas und denken, das muß wohl immer so sein, wir sehen etwas 10x im Fernsehen und halten es für wahr.
Unsere Einstellungen zu den Dingen um uns herum sind nicht die Wahrheit und nicht die Realität.
Es sind in vielen Fällen nur beliebige Ideen, Meinungen, Sichtweisen, oft sind das Meinungen, mit denen wir uns das Leben selbst schwer machen.
Also Schritt 1 , die Erkenntnis !
 

Motte.

Neues Mitglied
Ich bin auch der Meinung, dass man selbst entscheidet ob sich eine Freundschaft entwickelt oder nicht. Bist du offen gegenüber deinen Bekanntschaften? Interessierst du dich für ihr Leben?

Manchmal passiert es auch, dass man es nicht merkt, wenn sich der Gegenüber verändert. Da nützt es fremden Menschen eine Chance zu geben.

Motte.
 

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