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Das Leben + sich mal anders betarchten...nicht möglich?

S

sonnenl

Gast
Ich bin ja schon etwas länger hier und ich wundere mich oftmals, wie schnell menschen bereit sind, sich als krank zu bezeichnen. woran liegt das? Es macht mir manchmal Gedanken und ich frage mich warum sind soviele Menschen so leichtfertig?

Viele junge Menschen werden mit probs konfrontriert und landen wahscheinlich dann über google zu den entsprechenden themenseiten..

gerage las ich,ich bin schüchtern, bin ich psysisch gestört? liest man aj immer wieder, habe keine freindin,gehöre ich in therapie? und so weiter.

ich finde das erschreckend und denke selbst das es auch darn liegt,das man als eltern irgendwie veragt hat...denn als elternteil trägt man doch verantwortung das das kind/jugendlicher eben aufegklärt wird über das leben im allgemeinen und über die entwicklung die jeder mensch so durchläuft...

ich mein man kann doch den jugendlichen genug halt geben damit er/sie nicht so verzeifelt?
offene gespräche fehlen und das ernstnehmen der eigenen persönlichkeit....meiner meinung nach.
es müsste viel mehr aufklärung über die entwicklung geben statt irgendwelche infos über krankheiten. ich meine auch diese aufklärung hat ihre berechtigung,doch zuwenig wird positives verbreitet finde ich.

was meint ihr so zu dem thema.

ich bin manchmal sprachlos bei welchen problemen hier gedacht wird,ich bin krank und brauche unbedingt hilfe.

sicher sind auch wirklich welche dabei die jahre (ich selbst unbewusst) ein prob haben und da nicht raus kommen,aber egrade da benötigt es doch einfach auch ein " du bist okay" von manch einer seite...
kann man da nicht mehr für tun?
positives an infos und aufklärung statt eben alles ins negative und krankhafte zu ziehen...

weis nicht will einfach mal meinungen hören,bin etwas neben der spur weil ich traurig darüber bin, wieviel menschen verzeifeln, obwohl manchmal alles im natürlichen rahmen abläuft,sie eben nur anders sind als andere....:(
 

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Timmymama

Aktives Mitglied
O=ft sind es ja gerade die, die im "goldenen Käfig" aufgewachsen sind, die mit dem Leben nicht klarkommen und schnell verzweifeln und alles in Frage stellen. ICh kennen genügend Eltern die für ihre Kids alle Probleme lösen daß dem Kind jaaa nichts passiert oder es mal ein böses Wort hört. Wenn diese Kids nie gelernt haben mit Probs konfrontiert zu werden dann fallen sie natürlich extrem schnell wenn sie im Erwachsenenalter mal echte Probs haben und mama und Papa nicht mehr helfen können.
Manchmal wollen Eltern ihre Kinder einfach zu viel beschützen :rolleyes:
 
S

sonnenl

Gast
ich meine eben nicht das man die kids überbehüten soll,sondern eben einfach für sie da sein,wenns eben nicht gut läuft offen und ehrlich auch probs ansprechen...eben offen und ehrlich sagen was ist....nicht einfach heile welt spielen.auf keinen fall.haste mich wohl falsch verstanden;)
 

Darklands

Aktives Mitglied
Ich denke auch, dass viel zu schnell nach Diagnosen gegriffen wird. Les dir mal die Definitionen von Depression in einem Diagnose-Handbuch durch. Wenn man danach geht, hatte so gut wie jeder Mensch schon eine Depression. Man lässt da völlig außer Acht, dass es völlig normal ist, zeitweise verzweifelt oder traurig zu sein.
Auf der anderen Seite verleugnen Menschen, die tatsächlich psychisch krank sind, oft, dass diese Krankheit ein Teil ihrer Persönlichkeit ist.
Ich zum Beispiel habe eine Zwangsstörung, insofern bin ich krank. Andererseits ist meine Krankheit nur eine Übersteigerung von Persönlichkeitsmerkmalen, die ich sowieso habe und die, wenn sie weniger stark ausgeprägt wären, durchaus positiv und normal sind. Und ich bin froh, diese Eigenschaften zu haben, wenn ich auch daran arbeiten muss, das Kankhafte etwas einzudämmen.
 
S

sonnenl

Gast
Ich denke auch, dass viel zu schnell nach Diagnosen gegriffen wird. Les dir mal die Definitionen von Depression in einem Diagnose-Handbuch durch. Wenn man danach geht, hatte so gut wie jeder Mensch schon eine Depression. Man lässt da völlig außer Acht, dass es völlig normal ist, zeitweise verzweifelt oder traurig zu sein.
Auf der anderen Seite verleugnen Menschen, die tatsächlich psychisch krank sind, oft, dass diese Krankheit ein Teil ihrer Persönlichkeit ist.
Ich zum Beispiel habe eine Zwangsstörung, insofern bin ich krank. Andererseits ist meine Krankheit nur eine Übersteigerung von Persönlichkeitsmerkmalen, die ich sowieso habe und die, wenn sie weniger stark ausgeprägt wären, durchaus positiv und normal sind. Und ich bin froh, diese Eigenschaften zu haben, wenn ich auch daran arbeiten muss, das Kankhafte etwas einzudämmen.
hm so meinte ich das ungefähr.
das man eben teile seiner persönlickeit als wertvoll betrachtet und sie lebt. das finde ich wichtig das es eben eltern dann unterstützen.

und zusehr ausgeprägte dinge kann man ja auch eventuell in den griff kriegen,eben dadurch das man sie erstmal akzeptiert.
 
T

Tiger22

Gast
Ich denke, es ist ganz wichtig, dass Individualität zelebriert wird, und nicht als Ausartung geächtet wird.
Mainstream ist nichts erstrebenswertes.
Mein Gedanke hierzu.
 
S

sonnenl

Gast
mich machts einfach momentan nur traurig,wie schön wäre es wenn alle menschen gestärkt werden könnten,einfach in ihrem sosein. :)
 

throwaway31

Mitglied
dann wäre man aber wieder beim status quo weil sich genau genommen dann nichts verändert hat (zumindest auf Unterschiede bezogen).
Menschen sind nun einmal unterschiedlich und in ihrer Art einzigartig. Eine gemeinsame Linie kann man da nicht finden.
Und im Grunde ist das auch meistens gut so.
 

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