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Das "Leben" nach dem Tod - Was ich nicht verstehe!

  • Starter*in Starter*in Matschgesicht
  • Datum Start Datum Start
[...]


Blackjack, lach, stimmt, seh ich zum ersten Mal, daß du dich zusammenschreibst, SORRY!!!😀

Ansonsten habe ich jetzt Feierabend hier und trink ein Bier😉
(vielleicht morgen noch was dazu, aber lieber wärs mir, ich würde meine Wohnung putzen als hier rumzuschreiben)
 
Zuletzt bearbeitet:
Kurz noch

Welche Wissenschaftler beschäftigen sich denn mit der Seele? Pseudowissenschaftler mit Kreuzkettchen um den Hals?

Ja natürlich, alle am Max-Planck-Institut laufen so rum..

Wenn ich danach Frage was die Seele ist, dann sprech ich davon was das sein soll ohne den Dingen die unser Körper ermöglicht. Wenn du von Persönlichkeit sprichst, dann vergiss nicht Alzheimerpatienten die ihre Persönlichkeit verlieren. Oder wenn Leute davon sprechen das sie bei der Nahtoderfahrung ihre liebsten gesehen haben. Was ist dann mit den Leuten die keine Liebsten haben oder Babys die bei der Geburt sterben oder Leute die einen Gedächtnisverlust erlitten haben und ihnen einst vertraute Menschen völlig Fremd sind.

Darauf komm ich gerne nochmal zurück, eine berechtigte, aber beantwortbare Frage (bloß heute nimmer!)
 
Vollkommen richtig! Deshalb sollte man die ganze Sache auch unemotional betrachten, aber trotzdem einen Blick haben, der über den Stand der "jetzigen Kenntnisse" hinausreicht und kein "Wunschdenken" produzieren.

Ist ja nicht das Ding, aber wie gesagt der Blick sollte schon mit den bereits gesicherten Erkenntnissen konsistent bleiben.

Das ist auch richtig. Allerdings kann man hier schon ins Grübeln kommen, wenn sich nach den Zielen des evolutionären Prozesses fragt. Ja ich weiß - der Zufall. Aber gerade, da uns Grenzen des Erkenntnis auferlegt sind haben wir vielleicht vom Zufall auch falsche Vorstellungen

Die Evolution hat kein Ziel. Es ist ein wahlloses durchprobieren von Möglichkeiten. Die Möglichkeiten die funktionieren bestehen weiter, alle anderen verschwinden. Und diese Trial & Error Versuche werden in der Umgebung in der wir leben getestet. Dazu gehört bestimmt nicht die Anpassung an ein Leben nach dem Tod nachdenken zu können😀

Die Wissenschaft und Kunst hat uns zumindest damit ausgestattet über die reine Existenz hinaus zu agieren. Und für die Quantifizierung der Ziele der Natur (Universum) da brauchts wohl noch ein bißchen. Wer weiß schon, wie die Entwicklung in 200 Jahren aussieht. Vorausgesetzt der Mensch schlurft hier noch rum.

In welcher Form agieren wir über die Existenz hinaus? Unsere Bestimmung ist der Selbsterhalt und die Selbstreproduktion. Genau das was das Leben ausmacht. Und ich sehe das es genau das ist was wir am meisten schätzen am Leben. Übrigens die Natur als ganzes hat kein Ziel, da gibts auch nichts herauszufinden.

Blackjack:
Der Mensch kann weder Naturgesetze brechen noch seine eigenen von Natur gegebenen Fähigkeit übersteigen.

Kommentar:
Kann er, durch künstliche Hilfsmittel - seine Werkezeuge.

Mit diesen Hilfsmitteln kann er keine Naturgesetze brechen, weil alles diesen Naturgesetzen unterliegt. Naturgesetze kann man per se nicht brechen und wenn ich von Natur gegebenen menschlichen Fähigkeiten spreche, dann mein ich damit elementare Wahrnehmungs- und Erkenntnisfähigkeiten. Also Begrenzungen die ich jedem Tier verpasse. Aus eigener Wahrnehmung würde sich jede Tierart für die schlauste halten.


Allgemein:

Es steht hier ne Aussage im Raum die mir wie ne Unterstellung vorkommt: "Da ist nichts nach dem Tod". Mich wunderts, weil es hat niemand geschrieben das da nichts ist. Wenn wir nicht mehr leben sind wir ja immer noch da. Wir haben nur aufgehört dem Selbsterhalt und der Selbstreproduktion nachzugehen. Das ist der kleine aber feine Unterschied zwischen Leben und Tod😀
 
manch ein mensch wird schon "tot" geboren, er kuckt halt "irgendwie", dass er durch das schlamassel kommt, und ist wahrscheinlich froh, dass nach dem "lebetod"nix mehr kommt...

So ein Menschlein erreicht nicht erstmal den Bereich um zu realisieren das es überhaupt sowas gibt was wir Existenz nennen.
 
Verdandi;2030825[B meinte:
]Es gibt keine strukturierte Energie[/B], die Denken kann. Und es gibt auch keinen wissenschaftlichen Beweis für eine Seele, einen Gott, mehrere Götter usw.
Ob diese Frage mit Hilfe der Wissenschaft beantwortet werden kann, weiß ich nicht, in einer fernen Zukunft, mit Hilfe von Religion sicher nicht. Und ich brauche nichteinmal eine Antwort auf diese Frage.

Was du schreibst ist reine Esoterik und ich bedauere es, dass hier wieder solche (für mich) ziemlich schrägen Dinge geschrieben werden, zum Glück (oder leider) hab ich keine Zeit näher darauf einzugehen.
Alles, aber auch alles im Universum besteht aus Physik: - - - - - - - - also bestehen wir Lebewesen aus strukturierter Energie, die denken kann.

von Black Jack:
In welcher Form agieren wir über die Existenz hinaus?
es gibt ausreichend positve Beispiele, wie die Pyramiden.

Jetzt in unserem Zeitalter haben wir die tolle Errungenschaft "Atomkraftwerke". Mit den alten Brennstäben aggieren wir negativ über unsere heutige und 30000 weiteren Generationen hinaus. Diese Generationen werden von dem Wirken unserer Gedankenenergie bedroht und vielleicht, möglicherweise sogar geschädigt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Tod als klassische Win-win-Situation: entweder alles ist aus, oder man gewinnt alles.

Nur die Katholiken haben sich zu fürchten.
 
Ich rede doch nicht von Wesen, die existieren. Ich rede von Energie von unsichtbarer strukturieter Energie, als Begriff: Seele

Wobei. . . hat ich gerade geschrieben, daß jedes biologische und anorgane Ding Energie darstellt, weil jedes Atom und seine Bestandteile quasi strukturiete Enegie sind. Unsere menschliche Struktur läßt uns über das Sein und das was nach dem körperlichen, bewußten Sein kommt, nachdenken. Ich sage: das was nach dem Verfall des Körpers kommt kann nur die Seelenenergie sein. Ich meine: die Struktur läßt es zu, daß wir das können.

Habe ich alles schon mal beschrieben.

Nachtiiiiiiiiiiiiiiii!
 
Ist ja nicht das Ding, aber wie gesagt der Blick sollte schon mit den bereits gesicherten Erkenntnissen konsistent bleiben.

Kommentar:
Bereits gesicherte Erkenntnisse können aber auch wieder umgeschmissen werden durch neue Erkenntnisse. In hundert Jahren lacht man vielleicht über die Vorstellungen, die wir heute gehabt haben.


Die Evolution hat kein Ziel. Es ist ein wahlloses durchprobieren von Möglichkeiten. Die Möglichkeiten die funktionieren bestehen weiter, alle anderen verschwinden. Und diese Trial & Error Versuche werden in der Umgebung in der wir leben getestet. Dazu gehört bestimmt nicht die Anpassung an ein Leben nach dem Tod nachdenken zu können😀

Kommentar:
Ja rein faktisch betrachtet aus der Sicht des Menschen richtig. Schaue jetzt gerade mal auf uns kleine Ameisen herunter, die versuchen einen Schaltplan für einen Apple-Computer zu enträtseln. Sie haben Schwierigkeiten damit.🙄


In welcher Form agieren wir über die Existenz hinaus? Unsere Bestimmung ist der Selbsterhalt und die Selbstreproduktion. Genau das was das Leben ausmacht. Und ich sehe das es genau das ist was wir am meisten schätzen am Leben. Übrigens die Natur als ganzes hat kein Ziel, da gibts auch nichts herauszufinden.

Kommentar:
Das nimmst Du an. 🙂 Das ist das Bild was Dir die Realität und unverrückbare Kenntnisstand vermittelt und was Du feststellst. Darüberhinaus vielleicht auch die Expansion. Zuerst flächenmäßig. Und wenn es keine Fläche mehr gibt, müssen wir uns eben neue Spielwiesen schaffen.
Bin gerade wieder in den Apple-Computer abgetaucht. Die Ameisen haben jetzt rausgefunden dass Chip XX kein Ziel hat. Haben ihn deswegen ausgebaut. Wundern sich jetzt, das die Kiste nicht mehr hochfährt. 😛 Okay, Ameisen kennen keinen Strom.



Allgemein:

Es steht hier ne Aussage im Raum die mir wie ne Unterstellung vorkommt: "Da ist nichts nach dem Tod". Mich wunderts, weil es hat niemand geschrieben das da nichts ist. Wenn wir nicht mehr leben sind wir ja immer noch da. Wir haben nur aufgehört dem Selbsterhalt und der Selbstreproduktion nachzugehen. Das ist der kleine aber feine Unterschied zwischen Leben und Tod😀


Kommentar:
Na gut wir verwesen noch und spielen ein bißchen Dünger mit dem Körper. 🙂 Wirken eben leicht abwesend. Tja wenn man das Leben auf Selbsterhalt und Selbstproduktion reduziert, dann gehört die Aussage "Allgemein" wohl zum Selbsterhalt. Andere Möglichkeit gibt es ja nicht 🙂. Die Ameisen haben es mit dem Apple-Computer jetzt auch aufgegeben und sind wieder auf dem Rückweg zum Ameisenhügel. Zu Hause erzählen sie, dass sie das Wesen dieses Gebildes verstanden haben, dass es keine Funktion hat und dass es nur so sein kann, weil das eben dem heutigen Kenntnisstand entspricht.

Also, dass es nach dem Tod kein Walhalla oder ähnliche Einrichtung gibt, sehe ich mal auch so. Im Übrigen halte ich es auch für durchaus möglich, dass danach auch wirklich nichts mehr ist.

Sicher kann man sagen, dass ein Leben nach dem Tod ein Wunsch ist und dass alles psychologisch erklären. Ist aber zum Teil eben auch eine Annahme und natürlich eine Pauschalisierung. Ich bin mir da nicht so sicher, ob dahinter vielleicht doch in bestimmten Fällen eine Art Instinkt steht, der sich eben nicht ausdrücken kann, aber den Drang dazu spürt.
Jedenfalls sollte man nicht den Blick darauf verlieren. Der Mensch hat sich in seiner Existenz mit dem Tod und danach beschäftigt. Warum sollte er es als erledigt und abgehakt abtun?

Der Mensch kann die Realitäten nur in Abhängigkeit von Modellen erkennen, die er sich selbst konstruiert. Und die sind eben auch fehlerhaft. Daraus die Bestimmung des Menschen festzustellen ist nur einengend. Erstaunlich, dass es überhaupt Flugzeuge gibt.
Das bräuchte es doch alles gar nicht. Kann man zwar auch indirekt mit Selbsterhalt wieder erklären, kann man aber genauso gut auch anders erklären.

Solange kein religiöser Wahn oder sonstige Instrumentalisierung dabei im Spiel ist.
was Tod überhaupt ist oder sein kann, ist die Spekulation darüber vollkommen in Ordnung. Vielleicht doch mehr als den Stecker zu ziehen?
Ist heute die Grundvoraussetzung für einen Wissenschaftler das Dogma zu übernehmen, da gibt es gar nichts, auch rein gar nichts mehr. Wo ist der Beweis, dass gar nichts aber auch rein gar nichts mehr danach passiert? Dieser Beweis ist aus Sicht einer Ameise - die wir ja letztendlich sind - nicht zu erbringen.


Zum Selbsterhalt hole ich mir jetzt noch eine Semmel. 😛
 
Ersteinmal hoffe ich, dass so ein Thema hier überhaupt hinpasst.
Ich wollte jedoch einfach mal mit anderen Leuten darüber reden und mir fällt persönlich kein anderes Forum ein, dass passen könnte, denn:

Es hat nichts mit Religion, Esoterik oder Paranormalem zu tun!

Ich finde das Thema extrem interessant, da es einerseits alle Lebewesen auf diesem Planeten betrifft und zum anderen stark damit zusammenhängt wie unser Gehirn grundsätzlich funktioniert, wie wir "Bewusstsein" erlangen etc.

Was ich allerdings sehr schade finde ist, dass der Großteil der Beiträge zu diesem Thema in irgendwelchen Esoterik- oder Religionsplattformen zu finden ist und stets von "Gläubigen" und "Nicht-Gläubigen" Menschen heftig diskutiert wird. Und das kann ich nicht wirklich nachvollziehen:

Ich meine: Sollte für uns als Person (unabhängig vom Körper) der Tod nicht das Ende sein und noch irgendetwas kommen (in welcher Form auch immer)...dann ist das doch nichts Übernatürliches?! Dann wäre das doch ebenso Teil des Universums, der Welt wie die physikalischen Gesetze und wäre somit ein wissenschaftlich zu erforschendes Gebiet.
Nur weil wir etwas noch nicht wissen und noch nicht durch wissenschaftliche Belege deuten bzw erklären können ist es doch nicht zwangsläufig "religiöses Geschwafel". Dann wären alle unerforschten Gebiete im Weltall und alle Unklarheiten in der Physik ebenso "paranormal".

Natürlich gibt es keine Beweise dafür, dass der "Geist" (den Begriff bitte nicht religiös betrachten 😀) nach dem Tod weiterbesteht, aber ebenso gibt es keine Beweise dass er es nicht tut, deswegen finde ich die ganzen Kommentare in der Art von "Das ist doch alles schwachsinn! Wenn man stirbt ist es aus, alles chemische Prozesse und der ganze Licht am Ende des Tunnels-Kram: Das sind doch alles nur halluzinationen" auch immer sehr einseitig und keineswegs intelligent oder wissenschaftlich. Soweit ich weiss gibt unser Gehirn und unser Bewusstsein den Forschern doch noch viele Rätsel auf [Wobei ich zugeben muss mich in dem Bereich nicht sehr gut auszukennen, lasse mich da gerne belehren 😀].

Ich versuche hiermit keineswegs zu sagen "Klar wir werden alle auf jeden Fall wiedergeboren/kommen in den Himmel, die Hölle und es kommt definitiv etwas nach dem Tod" oder welche Theorien es da sonst noch gibt nur scheine ich irgendwie der Einzige zu sein, der es merkwürdig findet, dass diese Theorien bzw. die Behauptung der Tod sei nicht das Ende immer als "religiöser Unfug" abgestempelt werden obwohl es doch keiner wirklich weiss.

Ich bin selbst unreligiös muss ich dazu sagen. Das heißt, dass ich bei keiner der religiösen Geschichten wirklich sagen kann "Ja das macht alles Sinn! SO und nicht anders war und ist das!", ich glaube demnach an keinen Gott im christlichen, muslimischen oder sonstigem Sinne.
Ich bin ebenfalls nicht fest davon überzeugt, dass es eine höhere Macht in irgendeiner (ebenfalls wissenschaftlichen Form) gibt...kann es aber auch nicht ausschließen. Auch das hätte für mich nichts mit "Übernatürlichkeit" zu tun.
Selbst wenn sich irgendwann rausstellt, dass die [beliebige Religion einsetzen] "Recht" hatte, wäre das eben ein Teil unsere Welt und damit hätte die Religion keineswegs über die Wissenschaft triumphiert oder Ähnliches (da gibt es ja häufig recht emotionale Debatten).

Ich weiss gar nicht, ob das alles nur für mich einen Sinn macht, oder ob es überhaupt einen Sinn macht 😀 Aber wie bereits gesagt: Da jedes Lebewesen irgendwann mal stirbt finde ich die Erforschung was genau geschieht äußerst interessant und wichtig und die Behauptung "Tjoa dann isset halt vorbei" irgendwie recht plump.

Nachträglicher Zusatz:
Eine in meinen Augen sehr gute Dokumentation für alle, die sich für das Thema interessieren und die englische Sprache beherrschen: The Day I Died. NDE + Consciousness Documentary - YouTube

Das Sterben ist wahrscheinlich in den meisten Fällen ein recht tiefer Einschnitt im Leben eines Menschen. Soviel steht für mich fest.

Der Zustand des Todes allerdings ist doch in erster Linie als Phänomen zu betrachten, das von den Hinterbliebenen, also den weiterhin unter den Lebendigen weilenden Zeitgenossen wahrgenommen wird.
Ob und wie ein Toter seinen Zustand wahrnimmt, darüber können wir uns eine Menge kluger und noch mehr weniger kluge Gedanken machen und wir können die wildesten Thesen aufstellen und versuchen sie mit was auch immer zu untermauern ..... wissen werden wir es erst, wenn es für uns selbst so weit ist.

Das ist ja der Witz bei der Sache!

Vorstellungen über diese vielleicht allerletzte Erkenntnis in unserem Leben und über das Erleben "Danach", die gibt es wie Sand am Meer.
Einige Sandkörner haben sich sogar zu großen Hügeln zusammen gefunden, aus denen dann wunderschöne Sandburgen gebaut wurden - aber wie das mit Sandburgen nun mal so ist, können sie nicht wirklich Schutz bieten, nicht wirklich Heimat sein, sondern immer nur als Symbol dienen, als die rudimentäre abstrakte Reduktion eines inneren Bildes, als eine art Brücke zu einer Erinnerung .....

Vielleicht ist der Tod ja nichts weiter, als die totale Loslösung von Allem, was nicht wirklich zu uns gehört?
Was bleibt noch übrig wenn wir uns ablösen vom Körper und von Denkmustern und von Meinungen etc. ?

Na ja, wir werden sehen - das ist gewiss
 

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