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Das Kind meines Partners bringt mich zur Verzweiflung

S

Shjb

Gast
Hallo,
Mein Partner hat eine 5 jährige Tochter. Sie kann nicht eine Sekunde alleine sein. Sie muss immer beschäftigt werden, sie muss immer im Mittelpunkt stehen, mit meinem Partner redet sie nur im Befehlston. Sie sagt mir und meinen Kindern fast nie hallo. Sie braucht immer ewig um mal warm zu werden, damit sie mit meinen Kindern oder mit mir redet. Wenn sie ihren Willen nicht bekommt weint sie nur. Sie isst fast nichts. Sie isst nur Croissants,Kartoffelpüree mit fischstäbchen oder mc Donald. Es nervt wirklich , wir alle müssen nach ihrer Pfeife tanzen. Und so langsam nervt sie mich einfach nur noch. Ich kann kein Verständnis mehr dafür aufbringen. Was kann ich machen, das mich dieses Verhalten nicht mehr nervt?
Lg
 

Peter1968

Moderator
Teammitglied
Solltest du deinen Partner aufrichtig lieben, was ich hier nicht ganz rauslesen kann, musst du mit ihm darüber reden. Du selbst kannst und solltest da eher wenig tun, deinem Partner aber ganz klar sagen was dich stört und wie es eben nicht weitergehen kann.
Er muss an der Erziehung einiges ändern, der Tochter ganz klare Grenzen und Regeln setzen. Man kann keinem Kind vorschreiben mit wem es "warm" wird, aber wohl das man Besuche begrüßen sollte, was es zu Essen hat, ihm schmackhaft machen was es auch an guten Lebensmitteln gibt, sowie es auch nach und nach daran gewöhnen sich auch mal alleine zu beschäftigen ohne direkt "bockig" zu werden.
Darüber müsst ihr reden, Ideen gemeinsam umsetzen, keine Kinder bevorzugen. Du musst klipp und klar sagen das du mit der jetzigen Situation unzufrieden bist und dafür auch kein Verständnis mehr aufbringen kannst, ansonsten kann und wird diese Beziehung keine Zukunft haben.
 

momo28

Moderator
Teammitglied
Hallo TE,

wie lange sind denn die Eltern schon getrennt?
Lebt das Mädchen bei euch oder kommt sie zu den "Vatertagen" zu euch.

Wie lange seid ihr schon zusammen und wie alt sind deine Kinder?

Mit diesen weiteren Infos ist es u. U. leichter, mit dir zu schreiben.
 

Insta

Aktives Mitglied
Das ist genau der Punkt warum ich mir keine Frau mit Kindern suchen würde. Oder in Deinem Fall einen Mann.

Es hilft nichts, wenn das Kind verzogen ist hast Du keine Chance. Vielleicht solltest Du über eine Trennung nachdenken.
 

Knirsch

Aktives Mitglied
Kinder in dem Alter sind öfter so.
Wenn sie den Großteil der Zeit bei euch lebt, würde ich sagen, du bist an der Erziehung mitbeteiligt und solltest es handhaben, wie bei deinen eigenen Kindern auch.
Wenn sie aber immer nur ein paar Tage zu Besuch ist, dann finde ich es ziemlich verständlich, dass sie erst mit euch warm werden muss, schließlich spielt ihr ein Heimspiel und sie kommt "von außen" dazu und wird offensichtlich ja auch wie ein Fremdkörper wahrgenommen, der nervt. Ich fände es dann auch ganz normal, dass sie den Vater für sich beansprucht, schließlich hat sie ihn nicht die ganze Zeit und er ist ihre einzige Bezugsperson bei euch. Fischstäbchen und Kartoffelpüree ist doch ein passables Menü. Du könntest die Mutter, wenn es die gibt, fragen, was sie sonst noch so kocht.

Ich denke, dass man von "fremden" Kindern genervt ist, kann man nicht ändern. Von den eigenen Kindern ist man genauso genervt, aber da ist es seltener so, dass man sie als Konkurrenz um die Aufmerksamkeit des Partners sieht, was in diesem Fall schon so zu sein scheint. Ich würde das einfach hinnehmen. Was dir so durch den Kopf schießt, kann man nicht ändern, aber du hast in der Hand, wie du dich ihr gegenüber verhältst. Überlege dir, wie du dich fühlen würdest in dem Alter, ohne Mutter bei deinem Vater mit einer mehr oder minder fremden Frau, anderen Kindern und dem Argwohn im Nacken. Vielleicht siehst du sie dann mit nachsichtigeren Augen.
 

beihempelsuntermsofa

Sehr aktives Mitglied
Das ist genau der Punkt warum ich mir keine Frau mit Kindern suchen würde. Oder in Deinem Fall einen Mann.

Es hilft nichts, wenn das Kind verzogen ist hast Du keine Chance. Vielleicht solltest Du über eine Trennung nachdenken.
Klar🙄
Die Eltern bekommens nicht gebacken und trennen sich, das Kind bekommt (oft mehrmals) neue Partner - in dem Fall sogar neue „Geschwister“ - vorgesetzt und soll einfach alles akzeptieren und schlucken und funktionieren und „brav sein“ und nur ja keine Probleme machen😕
Solche Kinder tun mir wirklich leid.
Es sind nicht alle Menschen gleich.
Es gibt halt nunmal auch schüchterne, zögerliche, die mit so einer Situation nicht so einfach klarkommen.
Und das ist KEINE erziehungssache.

@shjb
Wie alt sind denn DEINE Kinder?
Und wird die kleine von denen voll akzeptiert und integriert?
 

GrayBear

Aktives Mitglied
Mit 5 Jahren ist ein seltsames "Essgebaren" leider keine Seltenheit. Ich vermute mal, dass die Kleine einfach ziemlich überfordert ist, denn sie hat sicher niemand um ihr Einverständnis gefragt und wenn sich so vieles ändert, die Mutter weg ist, und, und, und, da kann man schon mal "austicken".

In den beschriebenen Situationen gelassen zu bleiben ist nahezu unmöglich. Aber doch solltet ihr einen gemeinsamen Weg auch gemeinsam finden, in dem ihr sie in die Klärungsgespräche mit einbezieht und ihr auf diese Weise auch die Angst nehmt, dass sie "untergehen" wird. Sie muss nicht immer ihren Willen bekommen, aber ihr sollte erklärt werden, wann und warum ihre Wünsche respektiert werden und wann nicht. Das wird vielleicht nicht alles schnell geregelt werden können, aber gangbare Lösungen lassen sich finden. Und wenn die eine oder andere McDonalds-Orgie dazugehört, was soll´s?

"Patchwork" ist nicht einfach und bleibt es oft auch. Aber Chancen gibt es jeden Tag und verlorene Schlachten gehören leider dazu. Ohne liebevolle Gelassenheit wird es noch schwerer. Die braucht es.
 

Daoga

Urgestein
Mit 5 kann man das Kind noch erziehen, mit 15 nicht mehr. Wenn sie nicht essen will was auf den Tisch kommt, bleibt sie halt hungrig. Was sie gern möchte, darf es vielleicht einmal die Woche geben, sofern die anderen nicht auch das gleiche wollen. Einfach abstimmen wie der Speisezettel für die Woche aussehen soll, und hin und wieder auch mal was kochen was die Eltern gerne möchten, dann können die Kinder sich überlegen ob es ihnen auch schmeckt oder nicht. Und auch sonst sollte man nicht weiter auf Extraansprüche des verzogenen Kindes eingehen. Dann macht es halt eine Szene oder schmollt oder vergießt Krokodilstränen, was solls. Davon geht die Welt nicht unter. Wenn man da nicht früh gegensteuert, bleibt dieses Verhalten ihr ganzes Leben lang, und verzogene Gören die nie Benehmen gelernt haben, gibt es leider schon genug.
 

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