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Das höchste und wohl teuersteGut, welches es gibt-DIE RUHE.

Kleines Seelchen

Aktives Mitglied
Hallo,

Vielleicht gibt es von Euch hier auch welche, die in so einer Situation leben. Man hat vor 40 Jahren ein Haus gekauft, in traumhafter Lage mit gutbürgerliche Umfeld und dann das, es wird einen direkt gegenüber ein Sozialbau gigantischen Ausmaßes hingesetzt und was gehört natürlich dazu, ein Spielplatz.

Ich habe wirklich den Eindruck, dass Kinder früher ruhiger waren und noch wussten, normal zu spielen. Heute ist es hingegen so, dass es so laut ist, dass man es in seinen eigenen 4 Wänden nicht mehr aushält.

Durch diesen Bau tritt man nun leider auch oft Menschen an, die man lieber nicht ln der Nähe haben möchte.

So, sehnt man sich doch einfach nach einen Platz der Ruhe, wo man noch in Frieden leben kann.
 

Styx.85

Aktives Mitglied
Vielleicht gibt es von Euch hier auch welche, die in so einer Situation leben. Man hat vor 40 Jahren ein Haus gekauft, in traumhafter Lage mit gutbürgerliche Umfeld und dann das, es wird einen direkt gegenüber ein Sozialbau gigantischen Ausmaßes hingesetzt und was gehört natürlich dazu, ein Spielplatz.
Diese und ähnliche Gründe, beispielsweise mögliche Streitereien mit Nachbarn etc., haben mich bisher veranlasst, eben nicht in eine Immobilie zum Eigenbedarf zu investieren, sondern mobiler Mieter zu bleiben.

Zwar muss man Kindergeschrei schon tolerieren und es gehört einfach zu einer Gesellschaft dazu, dass Kinder sich frei draußen austoben können.

Aber ich kann auch deine Seite sehr gut verstehen. Mir war und ist Ruhe (und Ordnung) auch immer sehr wichtig. Und es ist über die Maßen enttäuschend, wenn das sorfältig ausgewählte Eigenheim, mit Mühe über die Jahre gepflegt, durch sowas an Attraktivität verliert. Du wirst da allerdings nichts machen können. Die Lage diesbezüglich wird tendenziell eher schlimmer als besser.
 

Bergere.S

Aktives Mitglied
Zwar muss man Kindergeschrei schon tolerieren und es gehört einfach zu einer Gesellschaft dazu, dass Kinder sich frei draußen austoben können.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Bildungsniveau der Eltern und Lautstärke des Kindergeschreis zusammenhängen und dass Menschen in sozialen Brennpunkten und darum herum deutlich mehr ertragen müssen als die Leute in besser gestellten Gegenden (die gerne von oben herab Toleranz predigen).
 

Petra47137

Sehr aktives Mitglied
.............ich möchte auch nicht unbedingt in der Nähe eines Spielplatzes wohnen.
Allerdings - die Kinder von Heute sind nicht lauter - wir empfinden es nur so, weil wir (auch altersbedingt) keine Kinder haben, die mitspielen.
Kinder bedeuten Lebendigkeit und sie leben diese ganz kindlich aus - wie wir es früher auch taten.
Sicher sehnen wir uns im Älterwerden nach und nach, nach immer mehr Ruhe - und fühlen uns wesentlich schneller gestört als noch vor Jahrzehnten. Wir müssen uns gegenseitig tolerieren, sonst funktioniert das Zusammenleben nicht oder einUmfeld wählen, was den gegenwärtigen Bedürfnissen - auch im Hinblick auf die Zukunft - entspricht.
 

Addi

Mitglied
Wir haben 1999 ein kleines Siedlungshaus in einer Siedlung aus den 50igern gekauft. Die Nachbarschaft etwa 20-30 Jahre älter als wir, ruhig und alles freundlich. Bei Einzug bin ich damals rum gegangen und mich in der näheren Umgebung vorgestellt. Nach und nach verstarben die Nachbarn oder sind ins Pflegeheim umgesiedelt, die Nachbarschaft veränderte sich. Erst zog ein kinderloses Ehepaar mit einem Jack Russel ein, direkt neben uns. Der war jeden Tag stundenlang bis spät Abends im Garten, spazieren ging man mit dem Hund nicht. Der stand also seit Einzug permanent am Gartenzaun und hat gekläfft. War einer von uns im Garten, wurde gekläfft, war keiner im Garten, wurde trotzdem gekläfft. Die Besitzer haben wir nie kennen gelernt.

Auf der anderen Seite zog eine junge Familie mit 3 eigenen kleinen Kindern ein, zum Toben hatten sie nur den Vorgarten, es war selten ruhig. Dann stellte sich raus, dass die Mutter Tagesmutter war und jeden Tag etwa noch 8-10 fremde Kinder im Vorgarten tobten. Es war permanent laut und es wurde viel geschrien und geheult.

2019, also nach 20 Jahren sind wir ausgezogen und haben das Haus verkauft.
 

Kleines Seelchen

Aktives Mitglied
Wir haben 1999 ein kleines Siedlungshaus in einer Siedlung aus den 50igern gekauft. Die Nachbarschaft etwa 20-30 Jahre älter als wir, ruhig und alles freundlich. Bei Einzug bin ich damals rum gegangen und mich in der näheren Umgebung vorgestellt. Nach und nach verstarben die Nachbarn oder sind ins Pflegeheim umgesiedelt, die Nachbarschaft veränderte sich. Erst zog ein kinderloses Ehepaar mit einem Jack Russel ein, direkt neben uns. Der war jeden Tag stundenlang bis spät Abends im Garten, spazieren ging man mit dem Hund nicht. Der stand also seit Einzug permanent am Gartenzaun und hat gekläfft. War einer von uns im Garten, wurde gekläfft, war keiner im Garten, wurde trotzdem gekläfft. Die Besitzer haben wir nie kennen gelernt.

Auf der anderen Seite zog eine junge Familie mit 3 eigenen kleinen Kindern ein, zum Toben hatten sie nur den Vorgarten, es war selten ruhig. Dann stellte sich raus, dass die Mutter Tagesmutter war und jeden Tag etwa noch 8-10 fremde Kinder im Vorgarten tobten. Es war permanent laut und es wurde viel geschrien und geheult.

2019, also nach 20 Jahren sind wir ausgezogen und haben das Haus verkauft.
Ja, so in etwa war es bei uns auch. Es bleibt nur diese Möglichkeit.
 

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