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Das ABI hat versagt!!

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Gast

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1. Ich bringe hier nur meine Meinung an, nicht falsch verstehen, soll keine Hetze oder so was sein ;-P


Das Abi hat in jeder Hinsicht versagt.

Es erzieht uns nicht zu kritischen Menschen, sondern demotiviert viele.
Es kann den postiven Blick in die Zukunft verhauen, und das gesamte Leben und die Träume eines Menschen auslöschen. Das liegt vorallem an den Lehrern, so wie eine gute Fabrik gute Arbeiter braucht, braucht eine gute Schule gute Lehrer. Dabei sollte es nicht, um die Mengen an Stoff gehen die der Lehrer lehrt, sondern darum, dass die Schüler den gesamten Jahres-Stoff auch begriffen haben.

Und die meisten Schüler die in der Oberstufe sind, sind nicht faul, die Ausrede die Lehrer oft anbringen, lasse ich nicht gelten. Sonst würden wir Schüler uns nicht jede Woche freiwillig zu Förderkursen nachmittags in die Schule sitzen, wenn wir viel lieber auf Facebook rumhängen würden, wie unsere Lehrer das beschreiben.

Außerdem versagt das Abi auch noch bei der Vorbereitung auf die UNI. Ich bin ja schon sauer, dass man da den ganzen Schinken lernen muss. Aber, wenn ich dann noch erfahe, dass wir den falschen Schinken gelernt haben und falsch vobereitet, wurden ärgere ich mich nochmer.

Außerdem würde ich vorschlagen die Naturwissenschaften bis auf Mathe zu reduzieren, denn alles andere braucht man nichtmehr, es sei dann man studiert etwas, was damit zu tun hat. Aber das Chemie, Physik und Bio aus der Unterstufe muss reichen.
 

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tenderbender

Mitglied
Ich glaube, dass kritisches Denken bei Schülern einfach nicht erwünscht ist, damit die jungen Leute keine Ahnung von Politik haben und somit auch nicht großartig etwas verändern oder in die Entwicklung des Staates eingreifen wollen. Es gibt immer ein paar "Revolutionswillige", die die Menschen wachrütteln wollen, aber der Großteil der Gesellschaft ist davon nur wenig angetan, solange ihnen "Brot und Spiele" zur Verfügung stehen - der altbekannte, vom Staat geliebte Status Quo, für dessen Erhalt auch die Schule gut sorgt. In dieser Hinsicht steckt also meiner Meinung nach mehr hinter der "Nichtausbildung" kritischen Denkens, als bloß ein zufällig ungünstig erstellter Lehrplan. Füße stillhalten und funktionieren, darum geht es doch. Meinungsfreiheit hat man nur so lange, wie die Meinung die gesellschaftlich anerkannten Ansichten widerspiegelt. Würde man den Schülern kritisches Denken näherlegen, bestünde ja die Gefahr, dass sie nicht alles glauben, was die Medien berichten, und dann würde das Konzept, den Schülern das "stille Hinnehmen" beizubringen, wohl nicht mehr aufgehen.

Das Problem hinsichtlich des Unterrichtsstoffes sehe ich sowohl in der Vermittlung als auch im Stoff an sich. Das, was in der Schule gelehrt wird, wird oft so unglaublich realitätsfern vermittelt. Mit "realitätsfern" meine ich hier, dass (besonders im naturwissenschaftlichen Bereich) die Bezüge zum Alltag bzw. generell zum Leben fehlen; man hat das subjektiv erlebte Leben auf der einen Seite, und das wissenschaftlich "in Zahlen verpackte" Leben auf der anderen - dabei hängen diese beiden Bereiche doch eigentlich zusammen und werden nur künstlich voneinander getrennt. Dadurch entsteht der unter Schülern so weit verbreitete Gedanke der Sinnlosigkeit von Naturwissenschaften.

Die Aufgabe, dass die Schule die Schüler auf die Uni vorbereiten soll, ist extrem schwierig, und ich muss sagen, dass ich da selber nicht wüsste, wie man das am besten anstellen könnte. Es gibt so viele verschiedene Studiengänge, da frage ich mich - Kann die Schule bei dieser Vielfalt überhaupt adäquat allgemeine Grundlagen für das Studium vermitteln? Hat sie - bei all der Kritik - nicht vielleicht doch schon mit der Möglichkeit, Fächer zu wählen, das bestmögliche getan? ... Ich finde, dass diese beiden Fragen nicht gerade leicht zu beantworten sind. Schüler haben so unterschiedliche Vorstellungen und Pläne, da wäre es bei unserem heutigen Schulsystem kaum machbar, noch mehr individuelle Möglichkeiten zu bieten als die Fächerwahl.
 
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Gast

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Ich glaube, dass kritisches Denken bei Schülern einfach nicht erwünscht ist, damit die jungen Leute keine Ahnung von Politik haben und somit auch nicht großartig etwas verändern oder in die Entwicklung des Staates eingreifen wollen. Es gibt immer ein paar "Revolutionswillige", die die Menschen wachrütteln wollen, aber der Großteil der Gesellschaft ist davon nur wenig angetan, solange ihnen "Brot und Spiele" zur Verfügung stehen - der altbekannte, vom Staat geliebte Status Quo, für dessen Erhalt auch die Schule gut sorgt. In dieser Hinsicht steckt also meiner Meinung nach mehr hinter der "Nichtausbildung" kritischen Denkens, als bloß ein zufällig ungünstig erstellter Lehrplan. Füße stillhalten und funktionieren, darum geht es doch. Meinungsfreiheit hat man nur so lange, wie die Meinung die gesellschaftlich anerkannten Ansichten widerspiegelt. Würde man den Schülern kritisches Denken näherlegen, bestünde ja die Gefahr, dass sie nicht alles glauben, was die Medien berichten, und dann würde das Konzept, den Schülern das "stille Hinnehmen" beizubringen, wohl nicht mehr aufgehen.

Das Problem hinsichtlich des Unterrichtsstoffes sehe ich sowohl in der Vermittlung als auch im Stoff an sich. Das, was in der Schule gelehrt wird, wird oft so unglaublich realitätsfern vermittelt. Mit "realitätsfern" meine ich hier, dass (besonders im naturwissenschaftlichen Bereich) die Bezüge zum Alltag bzw. generell zum Leben fehlen; man hat das subjektiv erlebte Leben auf der einen Seite, und das wissenschaftlich "in Zahlen verpackte" Leben auf der anderen - dabei hängen diese beiden Bereiche doch eigentlich zusammen und werden nur künstlich voneinander getrennt. Dadurch entsteht der unter Schülern so weit verbreitete Gedanke der Sinnlosigkeit von Naturwissenschaften.

Die Aufgabe, dass die Schule die Schüler auf die Uni vorbereiten soll, ist extrem schwierig, und ich muss sagen, dass ich da selber nicht wüsste, wie man das am besten anstellen könnte. Es gibt so viele verschiedene Studiengänge, da frage ich mich - Kann die Schule bei dieser Vielfalt überhaupt adäquat allgemeine Grundlagen für das Studium vermitteln? Hat sie - bei all der Kritik - nicht vielleicht doch schon mit der Möglichkeit, Fächer zu wählen, das bestmögliche getan? ... Ich finde, dass diese beiden Fragen nicht gerade leicht zu beantworten sind. Schüler haben so unterschiedliche Vorstellungen und Pläne, da wäre es bei unserem heutigen Schulsystem kaum machbar, noch mehr individuelle Möglichkeiten zu bieten als die Fächerwahl.
schlussendlich gibst du mir also recht ^^
 

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