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Dabei meine Bezugsperson zu verlieren. Was soll ich tun?

Hey Leute :)

Seit einem Jahr rede ich mit einem Lehrer von mir wöchentlich über meine Probleme. (Psyche z.B. ritzen -weiß ist nicht toll, Zuhause, Schule) Ich bin auch in Therapie und er hilft mir sehr damit, dass ich mit ihm über alles reden kan. Natürlich weiß ich, dass er mir nicht so sehr helfen kann wie die Psychologin, aber ich rede überwiegend auch nicht mit ihm über diese Sachen, sondern eher über die Schule oder zu Hause. (Wo es auch genügend Probleme gibt)

Nun ist es so dass ich dieses Jahr fertig mit der Schule bin und ich jetzt total Angst habe, dass ich ihn verliere. Ich würde ja gar nicht verlangen, dass es so wie jetzt ist mit diesen Gesprächen. Mir würde einfacher Kontakt schon reichen. Aber ich habe einfach total Angst davor, dass die Sache für ihn erledigt ist und wir uns nie wieder sehen.

Ich habe ihn schon mal darauf angesprochen und er hat nicht wirklich was dazu gesagt. Nur dass er mich nicht von sich stoßen will und ich es alleine nach der Schule vielleicht schaffen würde. Ich habe dann weitergeredet, dass es mir sehr schlecht gehen wird und so. Aber er hat dann nur alles verneint.

Ich weiß wirklich nicht was ich machen soll. Ich habe so viel Angst ihn zu verlieren, weiß aber auch, dass ich ziemlich auf ihn vixiert bin. Er hilft mir nunmal so sehr und ein Kontaktabbruch wird für mich nicht sehr gut ausfallen. Aber natürlich bleibt es seine Entscheidung. Wisst ihr was ich machen kann? Soll ich mal richtig danach fragen ob wir noch Kontakt halten können? Lg :)
 

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HalliGalliSuperstar

Aktives Mitglied
Ja.

Und plan den "Ausstieg", also dass es nach und nach weniger wird. Der kann dir ja nicht dein Leben lang das Händchen halten. Oder dass du ihn nur noch anrufst, wenn was Gravierendes passiert ist. Ich weiss nicht, wie alt du bist, aber ich nehme an, wenn du die Schule beendest, dann wirst du langsam erwachsen, stehst beruflich irgendwann auf eigenen Beinen und ziehst auch bei deinen Eltern aus. Dann wirst du auch selbständiger mit der Zeit und brauchst - im besten Falle - irgendwann keinen Berater und keine Therapeutin mehr.
 
Es geht mir ja überhaupt nicht darum dass er für mich da ist wie jetzt. Mir ist schon klar dass es so nicht mehr werden wird. Mir würde einfachen Kontakt schon reichen. Es wird noch mindestens Jahre dauern dass ich alleine klar komme und nicht auf eine Therapeutin oder so angewiesen bin.
Und wieso soll er nicht meine Bezugsperson sein? Ich weiß zwar nicht wie er es sieht aber er macht ja Dinge die über einen normlen Lehrer hinausgehen. Natürlich sehe ich ihn auch nicht als Lehrer(zumindenst in den Gesprächen) sondern als meine Bezugsperson. Das meinte sogar meine Therapeutin. Deswegen tut es einfach nur weh zu wissen dass er bald nicht mehr für einen da ist...
Und die Bemerkung 'du würdest es auch alleine schaffen' hat er so nucht gesagt. Es hat sich für mich nur so angehört weil er immer meine Argumente verneint gat wie es nach der schule für mich sein wird...
 
T

Traumwelten

Gast
Es geht mir ja überhaupt nicht darum dass er für mich da ist wie jetzt. Mir ist schon klar dass es so nicht mehr werden wird. Mir würde einfachen Kontakt schon reichen. Es wird noch mindestens Jahre dauern dass ich alleine klar komme und nicht auf eine Therapeutin oder so angewiesen bin.
Und wieso soll er nicht meine Bezugsperson sein? Ich weiß zwar nicht wie er es sieht aber er macht ja Dinge die über einen normlen Lehrer hinausgehen. Natürlich sehe ich ihn auch nicht als Lehrer(zumindenst in den Gesprächen) sondern als meine Bezugsperson. Das meinte sogar meine Therapeutin. Deswegen tut es einfach nur weh zu wissen dass er bald nicht mehr für einen da ist...
Und die Bemerkung 'du würdest es auch alleine schaffen' hat er so nucht gesagt. Es hat sich für mich nur so angehört weil er immer meine Argumente verneint gat wie es nach der schule für mich sein wird...
Hallo,

ich kann mir gut vorstellen, dass es Dir Angst macht, wenn Dein Lehrer als Gesprächspartner nicht mehr zur Verfügung steht. Durch seine sehr soziale Art immer wieder über deine Probleme zu sprechen, war ihm mit Sicherheit nicht klar, dass du dadurch eine gewisse Art von Abhängigkeit entwickelst. Stückweit muss ich Pepita recht geben, dass dein Lehrer nicht die Funktion einer Betreuungsperson inne hat. Jetzt ist deine Therapeutin gefragt dich aufzufangen und deine Verlustängste zu minimieren. Sprich mit deiner Therapeutin über deine Ängste und Sorgen bezüglich deines Lehrers.

Vielleicht gelingt es dir auch, dankbar darüber zu sein, dass er lange Zeit für dich da war und du aus dieser Zeit viel positives mitnehmen konntest.
 
Was hat bitte seine Familie damit zu tun? Letztendlich bleibt es seine Entscheidung.

Ich habe mich darüber schon mit meiner Therapeutin unterhalten und sie meinte, dass es für mich gut sei wenn er weitermachen würde. Sonst hat sie nicht wirklich was dazu gesagt obwohl ich sie gefragt habe was ich machen kann.

Ich verlange es ja nicht mal von ihm dass er weitermacht. Das würde ich nicht machen.

Und ihn hätte in gewisser Weise schon klar sein müssen dass er mir sehr wichtig geworden ist. Das habe ich mehrfach gesagt und wenn man schon wöchentlich redet ist doch klar dass es dann irgendwann kein normales Schüler-Lehrer-Verhältnis mehr ist...
 
Er hätte mich weiterleiten können zu einem Beratungslehrer oder dergleichen. Aber es war seine Entscheidung weiterzumachen. Und so einen bescheuerten Grund dass er mein langes Gesicht nicht sehen will ist ja mal oberst absurd.

Ich lasse ihn die Entscheidung frei ob wir noch weiter Kontakt haben . Ich erhebe weder Anspruch noch will ich dass es nach meiner Pfeife tanzt. Das habe ich auch schon öfters erwähnt!
 

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