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Da stimmt doch was nicht

Enjoy97

Mitglied
Hallö liebe community

Und erneut melde ich mich wegen meinen Gefühlen die mich langsam in den wahnsinn treiben. Auf meiner Seite ist mein problem mehrfach in anderen threads geschildert, keine Lust wieder alles aufzuschreiben. Es geht wieder um die Schule. Mein letzter Schultag ist jetzt fast 7 Monate her. Abiball, also das letzte zusammentreffen war irgendwann im juni. 7 Monate die ich mit den verschiedensten gefühlslagen gelebt habe, 7 anstrengende aber gleichzeitig aufregende Monate, 7 monate freude aber auch leid.

Aber nun zu meinem (erneuten) problem. Ich hatte heute frei. Da es ein paar aus meiner stufe nicht gepackt haben und immer noch auf der schule sind dachte ich ich besuche sie mal. War auch lustig, aber doch irgendwie seltsam wieder in dem gebäude zu sitzen wo es jahrelang normal war freistunden abzufristen oder sonst was. Es war ein kleiner Moment der Schulzeit, auch wenn ich nur knapp 1 1/2 stunden da war. Ich glaube nur es war ein fehler. Ich scheine nicht loslassen zu können. Mit 2 lehrern hab ich auch noch kurz geredet. Noch immer hänge ich der schulzeit hinterher. In den letzten 3 monaten, seit die ausbildung anfing, ging es eigentlich aber heute habe ich mich wohl selbst ausgetrickst. Es kann doch nicht normal sein dass ich solange immer noch bedrückt bin weil ich nicht mehr zur schule gehe?? Wie gesagt, meine schulzeit war schön und aus dem grund war ich ja auch extrem traurig als es vorbei war, ich vermiss(t)e einfach alles. Aber irgendwann muss ich doch mal weiterziehen können, wie kann ich das ganze mal hinter mir lassen? Ich rede gar nicht von vergessen, ich rede gerne noch über lustige momente etc. aber es macht mich einfach traurig. Wenns nach mir ginge würde ich einfach wieder zur schule gehen (natürlich nur wenn die ganze stufe auch kommt :D) aber es geht nunmal nicht, kein weg führt dahin zurück. Also, liebe community, wie kann ich "weiterziehen"? Irgendwann ist auch mal gut und ich geh mir langsam schon selbst auf die nerven damit.

Danke
 

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M

Mondtatze

Gast
Das kommt von ganz allein. Wenn du dein Leben weiter lebst, lässt du die Vergangenheit immer weiter hinter dir. Man vergisst auch viel und die innere Einstellung ändert sich auch. Man weiß dann einfach, dass man da nicht mehr hingehört. Aber es ist auch ok, wenn man die ehemaligen Stationen in seinen Leben mal besucht und etwas in Melancholie verfällt. Man darf sich nur nicht zwanghaft an die Vergangenheit klammern, nur weil man nicht los lassen kann oder Angst vor der Zukunft hat.

Bei mir ist es ganz anders. Ich mochte meine Schulzeit nicht besonders und bin auch froh, dass ich da nicht mehr hin muss. Ich erinnere mich an viel Schlechtes, aber auch gerne an einiges Schönes.
 

Enjoy97

Mitglied
Danke für deine antwort. Es ist schon besser geworden. Nur heute hab ich mich sogesehen ja selbst in die vergangenheit katapultiert, indem ich in der schule war. Und zack - schon bin ich trübselig und vermisse die schulzeit mal wieder. Am liebsten würde ich weinen aber irgendwie kommt nichts, wenn ich mich gemütlich hinlege, die augen schließe und an die schule zuruückdenke flaut so ein richtig seltsames gefühl in mir auf, das gefühl schweren verlusts, wehmut und trauer. Ich empfinde so einen druck auf der brust, als müsste ich jeden moment bitterlich weinen aber es kommt nicht, doch ich will es, ich glaube nichts würde mich mehr befreien. Ich hoffe dass es sich die nächste zeit legt...ich habe nur angst mein leben lang der schule hinterherzutrauen, das kann es ja nicht sein dann. Ich fühle mich sowieso schon seltsam dass ich überhaupt solange der schule hinterherblicke, wo doch fast alle anderen sich so freuen aus der schule raus zu sein und mir freunde die schon länger aus der schule raus sind erzählen dass sie nie einen weiteren gedanken an die "irrenanstalt" verschwendet haben und verdammt froh waren da endlich raus zu sein. Naja, so bin ich halt.

ps: Ich trauere der schule fast nur nach weil alle meine erinnerungen, die in mir sind, positiv sind. Rückblickend sehe ich nur die schönen sachen. Es gab tage wo ich die schule hasste, doch an die erinnere ich mich kaum noch. Wenn ich jetzt so dasitze und zurückdenke spüre ich zwar viel trauer, aber auch ein bisschen dankbarkeit und freude darüber dass ich diese zeit so erleben durfte. Es wäre nur schön dass ich diese gefühle stärker machen könnte. Wenn ich die schule als abgehakte, super zeit abspeichern kann, an die ich gerne denke, ich zeitgleich aber auch freude für all die neuen dinge im leben finde. Es nervt mich nur tierisch, dass ich, wenn ich in irgendeiner art und weise an die schule erinnert werde, fast sofort melancholisch und wehmütig werde und keine augen mehr habe für das was vor mir steht.
 
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