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Corona > Risikogruppe mit psychischen Krankheiten ?

Hajooo

Sehr aktives Mitglied
Hallo,

in meinem anderen Thread
Corona - Ich lasse mich Impfen ?
kam die Diskussion auf,
weshalb Menschen mit psychischen Erkrankungen zur Risikogruppe zählen.

Hierzu möchte ich hier eine Diskussion starten.
:)

In der Tat ist das Thema "schwer greifbar" da auch normale Menschen mit Corona ihre Probleme haben,
anfänglich war es mir eher egal.
Mittlerweile ist Corona für mich eine Bedrohung.
Was mich in meiner Depression stark hemmt und mich kaum noch unter Kontrolle halten kann,
somit Aggressionen in mir auslöst.

Grüße Hajooo
 
Zuletzt bearbeitet:

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Regis

Aktives Mitglied
Ich hatte es ja schon im urprünglichen Thread angesprochen; ich denke nicht, dass der Grad einer vorliegenden Depression auschlaggebend ist, sondern nur der Fakt, dass man Medikamente nimmt. Sonst hätte ich mit Sicherheit keine Einladung bekommen.
Die Pandemie hat keinerlei Auswirkungen auf meinen psychischen Zustand.

Aber es kann auch durchaus anders sein wie schon Hajooo erwähnt hat. Für solche Leute kann eine Impfung durchaus dazu beitragen, dass sie sich etwas besser fühlen und es eine Sache weniger gibt, die sie belastet.
 

_cloudy_

Urgestein
An Antidepressiva kann es nicht liegen.
Ich nehme auch welche, habe mich außerdem noch also Pflegekontakt für meinen Mutter angegeben, und komme trotzdem als Prio 3 erst dran.
 

Qendi

Mitglied

_cloudy_

Urgestein
Zum Beispiel deshalb:
> Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen infizieren sich deutlich häufiger mit COVID-19, zeigen einen schwereren Verlauf und haben ein höheres Sterberisiko als die Allgemeinbevölkerung. <

DGPPN Gesellschaft
Das kann gut sein.

Die Frage ist nur, nach welchen Kriterien wird die Schwere einer Depression bestimmt.

Wenn man reinschreibt, man ist depressiv, hilft das einem zu einem früheren Termin oder wenn man ADs nimmt?

Ich habe es garnicht angegeben weil ich mich nicht schwer depressiv fühle und sofort geimpft werden müsste
 

Martin55841

Mitglied

Aus dem Link:
"Somatische Begleiterkrankungen wie Übergewicht und Diabetes, unter denen schwer psychisch kranke Menschen besonders häufig leiden, erhöhen dieses Risiko weiter, ebenso wie prekäre Lebensverhältnisse, z. B. Obdachlosigkeit. Das Risiko, sich selbst anzustecken und die Erkrankung weiterzugeben, steigt auch durch krankheitsbedingte Verhaltensänderungen, die die Fähigkeit beeinträchtigen können, Hygieneregeln einzuhalten. Schließlich gehen schwere psychische Erkrankungen häufig mit Beeinträchtigungen des Hilfesucheverhaltens und der aktiven Auseinandersetzung mit gesundheitlichen Themen einher, woraus ein Informationsdefizit und damit eine höhere Schwelle für die Inanspruchnahme medizinischer Behandlung folgen. "


Aus meiner Sicht müsste man mehr auf individuelle Lebensumstände achten, weil nur wegen Depressionen hat sicher niemand ein erhöhtes Sterberisiko, aber natürlich schon, wenn diese Depression z.B. mit Fettleibigkeit oder Obdachlosigkeit einhergeht.
 

Hajooo

Sehr aktives Mitglied
ich denke nicht, dass der Grad einer vorliegenden Depression auschlaggebend ist, sondern nur der Fakt, dass man Medikamente nimmt.
Um "das Denken" ein wenig zu klären:

In Ba-Wü heisst es auf der Seite:
www.impfen-bw.de
(Informationsseite des Ministeriums für Soziales und Integration Baden-Württemberg.)
Personen, bei denen ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht:
(Nachweis: Personalausweis oder ein anderer Lichtbildausweis + ärztliches Zeugnis der behandelnden Ärztin oder des behandelnden Arztes über das Vorliegen der Erkrankung)
Das ärztliche Zeugnis erhalten Sie bei Ihrer behandelnden Ärztin oder Ihrem behandelnden Arzt, wenn Sie eine nachfolgend genannte Erkrankung haben.
Eine Anfrage oder ein Antrag beim Ministerium für Soziales und Integration ist nicht erforderlich!
Das Ministerium für Soziales und Integration bittet darum, von Anfragen abzusehen. Aufgrund der Vielzahl von Anfragen können wir diese nur mit erheblicher Zeitverzögerung bearbeiten.
  • Personen ...
  • Personen ...
  • Personen mit einer Demenz oder mit einer geistigen Behinderung oder mit schwerer psychiatrischer Erkrankung, insbesondere bipolare Störung, Schizophrenie oder schwere Depression (zur Gruppe der Personen mit schwerer psychiatrischer Erkrankung zählt auch die Gruppe der Menschen mit seelischer Behinderung),

Somit kann sich der Patient mit dem Arzt besprechen, ob er sich impfen lassen will.

(y)

Gruß Hajooo
 

Hajooo

Sehr aktives Mitglied
Hallo Hajooo,

interessant, kannst du das etwas ausführen ?

VG Casper
Das habe ich schon...
Am Anfang war mit COVID so ziemlich egal, war weit weg.

Da meine letzte Grippe bestimmt 35 Jahre zurück liegt, sah ich das etwas "lockerer".
So nach und nach, bekam man Informationen oder ich sah die Bilder, der schwer erkrankten Menschen.
Dazu dann dieses "geseiere" öffnen, schließen, "Israel macht alles besser"
unsre unfähigen Politiker...
Im Dez. wurde meine Mutter im KKHs positiv...
Das schlechte AstraZeneca Zeugs...
Nein,
mein Umfeld ist relativ beschränkt, ich gehe arbeiten und mein Essen/täglichen Sachen einkaufen.
Mittlerweile ist ja jeder Mitbürger eine Bedrohung für sich und andere.

Sicher muß der Staat führen, aber ein gewisse Verantwortung sollte doch jeder für sich übernehmen.

Wenn ich mir für mich nicht ganz klar bin, will ich mit meiner Impfung zumindest meine Eltern schützen.

Richtig wollen will ich nicht.

Irgendwie ist es ein Kampf mit der Ohnmacht, gemischt mit der Erkenntnis, wie machtlos der Mensch ist.

Wenn andere meinen alles besser zu wissen und kritisieren anstatt zu beobachten oder konstruktiv zu handeln, kann ich schonmal aggressiv werden.
 

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