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Corona ganz persönlich

grisou

Sehr aktives Mitglied
ich weiß, es gibt gefühlt ein dutzend threads zum thema corona. ich eröffne meinen im bereich "ich". weil es hier um persönliche ängste und sorgen gehen soll, um die möglichkeit, sich über die schwierigkeiten auszutauschen, die man im täglichen leben hat. auch um fragen zu stellen zu aktuellen studien, vielleicht auch zum thema impfung.

es geht hier nicht um eine gesellschaftliche dimension, nicht um extreme ansichten auf der einen oder anderen seite. es gibt an anderer stelle die möglichkeit darüber zu schreiben, was die regierung alles an bösen dingen vor hat, oder dass corona nur eine harmlose grippe ist oder auch dass die maßnahmen der einzige weg sind, um die pandemie in den griff zu bekommen.

wie geht ihr mit dem erneuten lockdown um, was fehlt euch? welche probleme habt ihr mit den masken? wie hat sich euer leben verändert. es geht nciht darum, die entscheidungen der regierung zu beurteilen, sondern welche probleme man damit im persönlichen umfeld hat.

ich wünsche mir einen wertschätzenden, respektvollen umgang miteinander.
 

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grisou

Sehr aktives Mitglied
ich mag mal gleich anfangen.

für mich sind die ständigen änderungen und das dauernde anpassen müssen ziemlich schwierig. für mich ist einfach routine und sicherheit wichtig. und eben wenn ich mich wieder an eine neue situation gewöhnt habe, wird wieder alles umgeworfen und ich muss neue wege finden, wie komme ich damit klar. das ist anstrengend, triggert auch meine ängste wieder an.

gut, ich habe jetzt so gelernt, das leben als abenteuer zu sehen, mich auf neues einzulassen, stabilität in mir zu finden. und ich bemühe mich sehr das beste aus allem zu machen. aber manchmal wünsche ich mir einfach, alles wäre vorbei und ich könnte mich wieder auf die dinge verlassen.

wie geht ihr mit den ständigen veränderungen um? diese ständige unsicherheit? wo findet ihr ruhe und gelassenheit? habt ihr im leben dinge, die euch als stabile basis dienen?
 
G

Gelöscht 86791

Gast
wie geht ihr mit dem erneuten lockdown um, was fehlt euch?
Ehrlich gesagt merke ich vom zweiten Lockdown genau so wenig wie vom ersten. Ich habe das Glück, dass ich meinen Sport zu Hause betreiben kann, sonst wäre das für mich ein großes Problem. Mir fehlt in diesem Sinne also nichts.
welche probleme habt ihr mit den masken?
Ich habe mich ziemlich schnell an das Tragen von Masken gewöhnt, im Ausland musste ich sie sogar im Freien tragen, was auch kein großes Problem war.
wie hat sich euer leben verändert.
Gar nicht. Ich weiß jetzt nur nicht was das über mich aussagt 😅

Insgesamt hat mich die Pandemie also wenig bis gar nicht getroffen, sowohl gesundheitlich als auch wirtschaftlich.
 

grisou

Sehr aktives Mitglied
Das freut mich für dich.

wie geht es den Leuten in deinem Umfeld? Hattest du vorher auch wenig persönliche Kontakte?

Ich habe mich auch mehr oder weniger an die maske gewöhnt, aber gerade an so feuchten tagen wie gerade bekomme ich schon ohne maske schwer Luft und dann fällt es mir schwer den kurzen weg hier in die stadt zu laufen und zurück. also kleinere sachen einzukaufen. Zum Glück ist alles so weitläufig, dass wir da keine Maske tragen müssen. Aber beim Supermarkt fällt es mir an so Tagen schwer dann drinenn die Maske zu tragen undich muss immer wieder zwischendurch kurz mal sie runternehmen und Luft holen. Ich achte eben darauf, dass nicht gerade Leute in der Nähe sind. Dann geht es.
 

grisou

Sehr aktives Mitglied
ja ich glaube, das ist ganz wichtig, für sich selbst und andere verantwortung übernehmen, sich ausreichend informieren und eigene entscheidungen treffen.

es ist ja nicht so, dass man sich trifft und schon hat man jemanden infiziert. wenn man genügend abstand hält im großen und ganzen, dann kann man sich auch im kleineren Kreis treffen. das sehe ich auch so.

ich glaube viele sind verwirrt, weil sie auf der einen seite angst haben, auf der anderen seite genervt sind, nicht ausreichend informiert sind. ist ja auch schwer, weil überall was anderes gesagt wird.
 

Gucci2104

Mitglied
Ich muss leider sagen das mir sehr viel fehlt! Ich bin in mehreren Sportgruppen und das wir uns nicht mehr treffen dürfen, ist für mich nur schwer auszuhalten. Mir fehlen die anderen, das gemeinschaftliche "Durchbeißen" durch eine Einheit. Kein Vergleich mit dem tristen Homesport, egal wie kreativ ich ihn gestalte.
Und ja auch auf die Gefahr hin gesteinigt zu werden mir fehlen Partys (nicht die Corona Partys)!!! Ich bin so so gern weggegangen, einfach mal andere Kennen lernen, mit anderen reden, tanzen....so geht es einigen bei mir auf Arbeit.
Als Alternative wollte ich dann einfach in meinem Urlaub ein paar Fernwanderwege abklappern aber wer hätte es gedacht...reisen ist ja auch verboten...ja ich gestehe mich ko...die ganze Sache an.
Und dieses ständige hop on hop off der Regierung, macht es nicht besser. Diese Ungewissheit was als nächstes kommt, diese uneinheitlichen Regelungen in den Bundesländern nagt schon an den Nerven.
Die Maske?...tja was soll ich sagen, Freunde werden wir nicht. Leider hat man keine Wahl und ich füge mich in das Schicksal...aber wenn es irgendwann heißt "wir sind die Dinger los", werde ich sie mit Freude im Ofen verbrennen.
Bis dahin heißt es ausharren, Zähne zusammenbeißen und irgendwie durchkommen.
 

unschubladisierbar

Aktives Mitglied
Für mich persönlich sind die Einschränkungen nicht so spürbar. Ich bin aus dem Disco - Alter raus und habe demzufolge nicht das Bedürfnis jedes Wochenende on Tour sein zu müssen. Wäre ich jetzt erst Anfang 20 würde mich das am meisten stören. Ich bin aber jung genug um nicht auf die Hilfe von anderen angewiesen zu sein, fit und ohne körperliche Einschränkungen. Da es nicht verboten ist Freunde und Bekannte zu treffen und man sich trotzdem gegenseitig besuchen darf, empfinde ich hier auch keine große Einschränkung. Ich finde es sogar ganz entspannend sich nicht immer irgendwo in einer Bar o.ä. zu treffen, dafür Geld ausgeben zu müssen, es viel u laut ist und man sich eh nicht ungestört unterhalten kann.
Da ich rausgehen darf um meine Dinge zu erledigen, Sport machen oder spazieren gehen kann, empfinde ich auch hier keinen Nachteil. Außerdem wohne ich in einer Ecke in der auch ohne Corona nichts los war und auch nach Corona nicht viel los sein wird. Und ich habe keine kleinen Kinder die ich irgendwie neben den Beruf noch unterbekommen muss. Ich kann meinen Beruf im Home Office machen und möchte das auch nach Corona so beibehalten. Ich verstehe aber wie schlimm es für jemanden ist der Selbstständig und von Kundschaft abhängig ist.
Da ich von Klein auf jemand bin der sich sehr gut alleine beschäftigen kann und es immer etwas neues zu entdecken oder erlernen gibt, wird mir nie wirklich langweilig.
Das tragen von Masken ist nicht schön aber jetzt wo der Sommer vorbei ist fällt es mir auf jeden Fall leichter. Mich nervt es eher wenn ich zu Fuß irgendetwas erledige und ich kurz vor meinem Ziel feststelle, Mist Maske Zuhause vergessen.
 

Gucci2104

Mitglied
Mich nervt es eher wenn ich zu Fuß irgendetwas erledige und ich kurz vor meinem Ziel feststelle, Mist Maske Zuhause vergessen.
Oh man dem kann ich nur zustimmen. Das passiert mir echt häufig 🤣 seitdem habe ich mir wirklich in jede einzelne Jacke und Rucksack/Tasche eine Maske gepackt. Die Einwegdinger halten übrigens 60 Grad Wäschen aus...ich vergesse sie nämlich auch wieder da raus zu holen ...hoffnungsloser Fall 😅
 

Eva

Aktives Mitglied
wie geht ihr mit dem erneuten lockdown um, was fehlt euch? welche probleme habt ihr mit den masken? wie hat sich euer leben verändert.
Ich lebe praktisch schon seit vielen Jahren, aufgrund meiner persönlichen Situation im lockdown, darum fehlt mir zur Zeit nicht mehr/nicht weniger als davor.

An die Maske habe ich mich gewöhnt. Am Anfang hatte ich das Gefühl, ich bekomme darunter keine Luft. Da waren 15 Min. einkaufen schon an der Grenze. Neulich beim Facharzt musste ich 1 Std. im Wartezimmer ausharren. Da fing es dann auch wieder an, dass ich meinte, unter Luftnot zu "leiden".

Mein Leben hat sich also dadurch gar nicht verändert.

Aber mich regen diese ganzen Menschen auf, die jede Entscheidung der Regierung lautstark angreifen. Können erwachsene Menschen nicht einfach mal etwas akzeptieren? Ich finde, es gibt genug andere Dinge, gegen die man protestieren könnte.
 

Umbra°

Mitglied
für mich sind die ständigen änderungen und das dauernde anpassen müssen ziemlich schwierig. für mich ist einfach routine und sicherheit wichtig. und eben wenn ich mich wieder an eine neue situation gewöhnt habe, wird wieder alles umgeworfen und ich muss neue wege finden, wie komme ich damit klar. das ist anstrengend, triggert auch meine ängste wieder an.
Ich denke, in diesen Corona-Zeiten gibt es keine Sicherheit. Wäre in sich auch ein Widerspruch.
Wie man sich da dann stabilisieren kann, ist natürlich schwierig.
Ich sage mir immer: "Schuster, bleib bei deinen Leisten".
Will heißen, ich lasse mich nicht so sehr davon beeindrucken, was Andere meinen oder sagen oder denken. Oder ob sie etwas verharmlosen oder dramatisieren.

Masken muss ich überall auf Arbeit tragen, außer im eigenen Büro.
Ich bin zum Glück festangestellt, auch wenn ich nur ein kleines Gehalt habe. Somit keine Geldsorgen.

Neulich habe ich mir eine Maske gekauft, die mir rein optisch gut gefällt und weil es nicht so eine weiße Maske ist, sonst komme ich mir vor, als wäre ich mein eigener Zahnarzt. Also einfach dunkler und mit kleinem Muster. Die trage ich dann auch gerner, weil sie eher zu mir passt.
Lästig ist sie natürlich trotzdem, wenn es einem mit der Zeit warm und eng drunter wird.

LG Umbra°
 

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