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Corona - eigene Gesundheitsfürsorge

G

Gelöscht 118276

Gast
In letzter Zeit geht mir ein Gedanke immer wieder mal durch den Kopf. Und zwar, warum eigene Gesundheitsvorsorge so wenig thematisiert wird? Ist es nicht gerade jetzt such wichtig mehr auf seine Gesundheit zu achten?

Es heißt in Werbespots der Bundesregierung wir sollen Zuhause bleiben. Klar, die Spots waren witzig. Aber die Message man sei faul wie ein Waschbär, sitzt mit kalten Dosenravioli vor zwei Monitoren in seiner Wohnung und zockt Online Games oder liegt gelangweilt auf dem Sofa und isst Chicken Nuggets... fand ich dann doch irgendwie fragwürdig.
Es heißt Übergewicht sei ein Faktor für einen schweren Verlauf, dasselbe gilt für Rauchen.
Und dennoch, irgendwie wird dieser Aspekt weder thematisiert, noch selbst umgesetzt.

Viele in meinem Umfeld berichten, dass sie jetzt noch mehr zugenommen haben und sich noch weniger bewegen. Andere berichten von Lustlosigkeit und dass man außer Zocken ja sonst nichts machen könne.
Manche rauchen jetzt noch mehr.

Ja, man kann auch als gesunder Mensch an Corona erkranken. Oder dass eine gesunde Lebensführung nicht vor Corons schütze oder dass eine gesunde Lebensführung die Impfung ersetzen solle.
Um so eine Diskussion geht es mir gar nicht.

Sondern primär darum, dass von Gesundheit geredet wird, doch nicht wirklich darüber was wir als Einzelner für unsere psychische und körperliche Gesundheit tun können.

Oder wie sehr ihr das?
 

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Q-cumber

Aktives Mitglied
Sondern primär darum, dass von Gesundheit geredet wird, doch nicht wirklich darüber was wir als Einzelner für unsere psychische und körperliche Gesundheit tun können.
Eigentlich wäre das ne tolle Idee.
Ich merke selbst, dass nach einem Jahr Corona mein Antrieb, mich ausreichend zu bewegen und mich gesund zu ernähren, manchmal deutlich nachlässt.
Und ich habe wenigstens das Glück, jeden Tag arbeiten zu gehen und nicht alleine im Homeoffice zu sitzen.

Insbesondere für die älteren Menschen, die zum Teil alleine und isoliert in ihrer Wohnung sitzen, fände ich eine Motivation, etwas für Gesundheit und Wohlbefinden zu tun, toll.
Ich könnte mir da zum Beispiel tägliche Seniorengymnastik-Programme im Fernsehen vorstellen. Vormittags und nachmittags.
Durchbewegen ohne großartige Gerätschaften, vielleicht sogar Übungen im Sitzen.

Möglicherweise gibt es so etwas schon- ich selbst komme ja nicht dazu, tagsüber fernzusehen.
Ich halte mich mit diversen YouTube-Videos sporttechnisch über Wasser.
Auch meine Eltern sind (Anfang 70) durchaus in der Lage, sich entsprechendes Material aus dem Internet zu organisieren.
Aber die Generation Ü80 ist da wahrscheinlich nicht mehr ganz so fit.
 

Andreas900

Sehr aktives Mitglied
Ich finde den Ansatz total spannend und gut!

Ich bin seit Jahren Mitglied in einem Online Fittnessstudio und versuche täglich eine Stunde Sport zu machen. Dazu esse ich etwas gesünder, nehme Nahrungsergänzungsmittel und lasse mich vom Arzt durchchecken.

Die meisten Menschen wollen vermutlich nicht hören, dass sie mehr für ihre Gesundheit tun könnten.

Selten werden Krankheiten mit dem Lebensstil in Verbindung gebracht, dabei senkt eine gesunde Lebensweise nachweislich das Risiko an diversen Dingen zu erkranken.

Auch eine Corona Erkrankung befällt eher und schlimmer ungesunde Menschen. Es gibt sogar Anti-Krebs-Training.

Ich wünsche mir auch, dass Gesundheit weiter in den Mittelpunkt der Gesellschaft rückt.
 
G

Gelöscht 96937

Gast
Versteckter Text, Trigger-Gefahr:
Ich weiß nicht, aber zu diesem Thema fällt mir das AMA von Arnie auf Reddit ein, wo jemand darum bat, von ihm einen "Arschtritt" zu bekommen, weil derjenige in eine depressive Stimmung gerutscht ist und mehrere Monate keinen Sport gemacht hat.

Arnie hat auf diese Bitte sehr schön geantwortet... sinngemäß: Wieso sollte ich das tun? Jeder Mensch durchläuft gute und schlechte Zeiten, am wichtigsten ist es doch, dass wir uns aufraffen und etwas machen. Einen Spaziergang zum Beispiel. Ein paar Ligestütze nach dem Aufstehen. Sich selbst niederzumachen bringt nichts.

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Ich denke, es ist wichtig, dass man sich auf den Plan ruft, etwas für sich zu tun. Mir hilft der Sport, auf positive Gedanken zu kommen. Es zieht mich raus aus diesem mentalen Loch, in das ich oft hineinfalle.

Viele Menschen leben nicht richtig, sie hören nicht auf ihren Körper und das ist besonders fatal, wie ich finde.
 
J

Jessica225

Gast
Ich finde den Ansatz total spannend und gut!

Ich bin seit Jahren Mitglied in einem Online Fittnessstudio und versuche täglich eine Stunde Sport zu machen. Dazu esse ich etwas gesünder, nehme Nahrungsergänzungsmittel und lasse mich vom Arzt durchchecken.

Die meisten Menschen wollen vermutlich nicht hören, dass sie mehr für ihre Gesundheit tun könnten.

Selten werden Krankheiten mit dem Lebensstil in Verbindung gebracht, dabei senkt eine gesunde Lebensweise nachweislich das Risiko an diversen Dingen zu erkranken.

Auch eine Corona Erkrankung befällt eher und schlimmer ungesunde Menschen. Es gibt sogar Anti-Krebs-Training.

Ich wünsche mir auch, dass Gesundheit weiter in den Mittelpunkt der Gesellschaft rückt.
Das sehe ich genauso wie du.
Leider wird das Thema viel zu wenig in den Fokus gerückt. Ich finde eher, dass wir in Sachen Gesundheit durch die aktuellen Maßnahmen auch mitunter dafür sorgen, dass die Menschen noch ungesünder werden.

Gesundheit betrifft js nicht nur den Körper, sondern auch die Psyche. Allein soziale Isolation kann sich auf den Körper auswirken und damit für mehr Krankheitsanfälligkeit sorgen.

Ich habe mir glücklicherweise ein Homegym eingerichtet, sodass ich unabhängig von Gym Öffnungen trainieren kann.
Ohne mein Training 5 Mal die Woche würde mir was fehlen. Auch gesunde Ernährung ist ein wichtiger Aspekt für mich.

Doch so ein Pensum erwarte ich von anderen auch nicht.
Dennoch denke ich, dass das Thema mehr in den Fokus gerückt werden sollte.
 
J

Jessica225

Gast
Versteckter Text, Trigger-Gefahr:
Ich weiß nicht, aber zu diesem Thema fällt mir das AMA von Arnie auf Reddit ein, wo jemand darum bat, von ihm einen "Arschtritt" zu bekommen, weil derjenige in eine depressive Stimmung gerutscht ist und mehrere Monate keinen Sport gemacht hat.

Arnie hat auf diese Bitte sehr schön geantwortet... sinngemäß: Wieso sollte ich das tun? Jeder Mensch durchläuft gute und schlechte Zeiten, am wichtigsten ist es doch, dass wir uns aufraffen und etwas machen. Einen Spaziergang zum Beispiel. Ein paar Ligestütze nach dem Aufstehen. Sich selbst niederzumachen bringt nichts.

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Ich denke, es ist wichtig, dass man sich auf den Plan ruft, etwas für sich zu tun. Mir hilft der Sport, auf positive Gedanken zu kommen. Es zieht mich raus aus diesem mentalen Loch, in das ich oft hineinfalle.

Viele Menschen leben nicht richtig, sie hören nicht auf ihren Körper und das ist besonders fatal, wie ich finde.
Genau so ist es.
Als ich vor 2 Jahren 10 Monate gesundheitlich bedingt nicht trainieren konnte, hat mir das echt zu schaffen gemacht. Zu sehen wie alles was man sich aufgebaut hat, nach und nach verloren ging.
Das war nicht leicht. Das war psychisch schon sehr belastend.
Denn es geht dabei einfach um mehr. Es ist auch der mentale Aspekt, der Ausgleich, das Gefühl sich auszupowern, einfach etwas Gutes für sich zu tun.

Und das muss auch nichts Großes sein.
Auch ein regelmäßiger Spaziergang kann für die Gesundheit sehr wirksam sein.
Doch hierbei fehlt vielen dann die Motivation oder sie erhoffen sich diese von außen. Von anderen.

Die Lebensweise vieler ist nicht gerade darauf ausgerichtet auf ihren Körper zu hören. Dabei ist das neben aktuellen Maßnahmen mindestens genauso wichtig.
 

Doratio

Aktives Mitglied
In Deutschland wird Vorsorge kaum unterstützt.
Die Krankenkassen machen das nur beim Zahnarzt und beim Krebs.
Ansonsten läuft das doch eher so, dass man doch erst einmal richtig krank werden soll, damit auch ein Anspruch auf Leistung besteht.
Gesunde Ernährung kommt selbst beim Arzt eigentlich nie vor. Lieber schnell ein Medikament verschreiben, für längere Gespräche ist auch selten Zeit. Ein guter Patient kommt so auch regelmäßiger in die Praxis. Was mir tatsächlich mal vom Hausarzt vermittelt wurde.
Gesunde Menschen bringen keinen Umsatz.
Da läuft so einiges verkehrt.

Wenn man auch nur ein wenig Wert auf Gesundheit legt, sollte man sich selber informieren.
Die Ernährung spielt da eine größere Rolle, als viele aus Bequemlichkeit wahrhaben wollen.
Regelmäßige Bewegung tut mir sehr gut. Ich merke das an meinem Befinden, wenn ich einige Tage mal den Sport ausfallen lasse.
So gesehen ist es mit der Motivation auch gar nicht so schwer. Man muss sich nur kurz überwinden, und wird prompt nach dem Sport dafür belohnt.
Kürzere Wege gehe ich zu Fuß, oder benutze das Fahrrad. So kann selbst der notwendige Einkauf als Bewegungseinheit verbucht werden.
Selbst wenn ich wenig Zeit habe, kann ich noch 3 - 4 mal in der Woche eine kleine Joggingrunde einschieben. Das tut mir gut, und macht auch den Kopf frei.
 

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