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Chaotische emotionale Zustände

G

Gast

Gast
Ich bin momentan bin ich in mir selbst gefangen
Ich liege auf meiner Couch und weine.
Dass ist jetzt nicht unbedingt neu für mich das Problem ist dass ich dachte ich bin über den ganzen Mist hinweg und dass war ein Irrtum.
Seit Wochen spiele ich meinen Umfeld die glückliche zufriedene Frau vor.
Aber tief in mir drin bin und war ich traurig und Leer.
Dass ist mein Leben dass mache ich seitdem ich ein Kind bin.

Ich probiere mein Leben in den Griff zukriegen aber es kommen wieder alte Erinnerungen hoch die mich wieder runterziehen.
Ich will es nicht mehr wieso kann ich nicht einfach glücklich mit mir sein.

Mit meinen Umfeld kann ich darüber nicht sprechen aus verschiedenen Gründen.

Ich habe probiert die innerliche Leere mit dem Scheingefühl der Freude zu überspielen aber es klappt nicht.

Ich war als Jugendliche Alkohol Tabletten und Drogenabhängig dieses Verlangen nach Drogen steigt momentan ich habe damals von heut auf morgen damit aufgehört.
Und nun ist das Verlangen wieder da und ich kämpfe dagegen an.

Die Magersucht habe ich zum Teil besiegt aber auch da kommen sobald die Erinnerungen hoch kommen den Wunsch wieder zu Hungern.

Ebenso den Wunsch mich selbstzuverletzen denn ich im Moment durch Viel Bewegung versuche zu überbrücken.

Ich will dass alles nicht mehr dieser ganze Mist es macht mich fertig Therapien hatte ich schon stationär war ich auch es bringt mir aber nur kurzfristig was und hilft nicht auf langer Sicht.
 

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Zebaothling

Sehr aktives Mitglied
Warum befreist Du Dich nicht von alledem, was Dir das Gefühl gibt, gefangen zu sein ?

Sondiere Deine Lebensumstände , entferne aus Deinem Leben was Dich bedrückt.

Schaffe Dir Freiheit , statt Dich selbst zu fangen, wirf die alten Muster über Bord.

Werde aktiv und versinke nicht in dem Gesmtprodukt der Umstände , die Dich gefangen nehmen.

Brich aus. Triff Entscheidungen , ganz bewußt , setze sie um, Deine Couch hilft Dir nicht.

Teile Deinen inneren Schmerz , such Dir Verständnis, gibt der inneren Hin- und Hergerissenheit keinen Raum.

Rede über die Dinge sprich sie aus, stelle Deine Problematik nicht als gegeben hin, sondern sieh was sie wirklich ist.

Deine Vergangenheit mach nicht zu Deiner Gegenwart. Aus der vergangenheit kannst Du nicht ausbrechen, aber den Umgang mit ihr kannst Du lernen , Deine Gegenwart kannst Du verändern zu jeder Zeit Deine Zukunft kannst Du planen,
wenn Du aber im Schmerz versinkst, trägst Du die Konsequenzen.
 

Querdenker

Aktives Mitglied
Du hast keine Frage und keine Bitte geschrieben, daher bin ich mir gar nicht sicher, ob du von uns eine Reaktion haben möchtest.

Falls du doch was lesen möchtest: Ich habe den Eindruck, du läufst vor dir selbst davon. Du möchtest du alten Erinnerungen hinter dir lassen (oder besser wegschieben) und einfach glücklich mit dir sein. Tut mir leid, aber das wird so nicht funktionieren und du hast es ja schon selbst gespürt, wie traurig und leer du dich dabei fühlst.

Vielleicht solltest du Folgendes tun: Dich selbst annehmen d.h. dich so zu akzeptieren, wie du bist (das kann eine riesen Aufgabe sein). Dir jemand suchen, mit dem du reden kannst. Dich etwas mehr öffnen und den Leuten ein bisschen mehr zeigen, wie du wirklich bist.

Das sind alles keine leichten Aufgaben, von daher wäre es vielleicht gut, wenn du Unterstützung hättest. Also irgendjemand, der dich begleitet und dir zur Seite steht. Therapien hattest du schon, vielleicht probierst du es mal mit einer Selbsthilfegruppe. Oder irgendeine andere Form von therapeutischer Begleitung, ich kenne mich da nicht so gut aus.
 

Biokatze

Aktives Mitglied
Du hast gesagt, dass du mit deinem Umfeld nicht sprechen kannst. Bist du dir da sicher? Du musst ja nicht mit allen sprechen, vieleicht mit einer guten Freundin. Ich finde nichts hilft so gut, wie ein Gespräch mit einer Freundin und wenn du nicht über dich sprechen kannst/magst, dann spreche mit ihr über was anderes, das tut gut.

Viel Glück
Biokatze
 
G

Gast

Gast
Ich bin mir ziemlich sicher dass ich mit meinen Umfeld nicht reden kann da ich es oft probiert habe die Reaktionen reichten von Schweigen bis Abgewertet zu werden.

Ich habe schon viel verändert unteranderem dass ich nicht mehr die Verantwortung für andere Menschen trage und es nicht mehr jeden recht machen will auch dass ich mich von anderen Abgrenzen kann

auch dass ich akzeptiert habe dass meine Mutter mich verabscheut und dass sie dennoch probiert mich kaputt zumachen davon konnte ich mich distanzieren da ihr Hass gegen mich eigentlich nur eine Projektion auf ihr Vater ist .
Dass sie ihre Pflichten als Mutter vernachlässigt hat und es totgeschwiegen und eine Strafanzeige des Täters unterlassen hat und es abgestritt bis letztes Jahr als sie es zugeben hat.
Dass ist für mich nicht mehr relevant.

öfters sag ich mir auch selbst dass diese Vorfälle mich zu dem gemacht haben was ich heute bin dass hilft.


Aber wenn diese Erinnerungen hochkommen dann hilft es nicht selbst wenn ich dem Bewegungsdrang nachgehe fühle ich mich Leer irgendwie Taub und völlig neben mir stehend.

Dass ich so wie heute geweint habe ist sehr selten ich weine nicht oft.
Ich bin zwar traurig aber weinen kann ich nicht und vor anderen so gut wie überhaupt nicht.


Ich weiss dass klingt wahrscheinlich jetzt komisch aber in extremen spannungszuständen fühle ich mich von meinen Körper abgespalten.
 

Zebaothling

Sehr aktives Mitglied
Du musstest Dich von Deinem Körper abspalten
sonst wärst Du dran kaputtgegangen

und wenn das Kind das heute erwachsen ist drüber nachdenkt,
dasGefühl aus der Vergangenheit wieder hochkommt ,

ist es genauso abgespalten wie damals .

Um der Hildlosigkeit auszuweichen der einzige Weg den es gab.

Also wenn ich Dir eine Rat geben darf , diese Gefühle brauchen Verarbeitung , ganz bewußt, ganz offen und ehrlich.
Aber Seelenstriptease ist nicht so einfach , geht erst nach vielen Gesprächen und dann nur und ausschließlich über den Verstand mit erlernter Technik.

Bewußtes Zulassen , bewußtes Abschalten.

Nicht emotional gesteuertes, wenn es hochkommt ....das ist ein himmelweiter Unterschied.
 
G

Gast

Gast
Dass heisst ich sollte mich nochmals in Therapie begeben und diese Erfahrungen mit Hilfe eines/r Therapeuten/in aufarbeiten?!

Um diese Sachen in meine Lebensbiografie zu integrieren und diese Symptome los zu werden .

Dazu fühle ich mich innerlich noch nicht bereit .
Es gab eine Zeit da war ich felsenfest überzeugt diese Thematiken mit therapeutischer Unterstützung anzugehen doch der behandelne Therapeut sagte zu mir um diese Thematiken anzugehen wäre ich noch nicht soweit .
 

Zebaothling

Sehr aktives Mitglied
Es gibt einen eklatanten Unterschied zwischen aufarbeiten und verarbeiten.

Wenn ein Therapeut sagt , das Du nicht weit genug bist um eine bestimmte Thematik anzugehen, dann hat er sicher auch gesagt was er Dir als hilfreiche Alternative vorschlägt.

Weinend auf der Couch zu sitzen und sich sozial so zu isolieren, daß man mit niemandem drüber reden kann , weil da ggf. keiner ist , ist ja nun auch nicht ein erstrebenswerter Zustand.

Wenn Du nicht alleinein der Lage bist das für Dich zu handeln bzw. Dir sicher bist das Du da nicht ran möchtest,dann mußt Du das auch nicht, aber es gibt sicher auch die Möglichkeit den Fokus auf die Dinge zu richten, die notwendig sind damit Du da ran kannst wenn Du willst , wie zum Beispiel die emotionale Steuerung durch eine bewußte Steuerung zu ersetzen so das Du jederzeit die Kiste Vergangenheit wieder hervorkramen kannst und das nächste Teil entweder ablegst oder wegwirfst, bis die Kiste irgendwann leer ist .

Mam muß Dich da abholen, wo Du stehst . Vorzugreifen macht nicht wirklich Sinn , da hat der Therapeut sicher Recht.
 

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