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Caster-Transport: Alle dumm, oder wie?

I

Ich bin es, der .....

Gast
Castor-Transport: Alle dumm, oder wie?

Mittlerweile ist das der längste Castor-Transport aller Zeiten, länger als viereinhalb Tage.
Es ist auch der gewalttätigste Castor-Transport aller Zeiten.

Ich frage mich, wieso?

Sind denn nicht die beiden Hauptforderungen längst erfüllt?

Der Atomausstieg ist beschlossen, mit einer großen Mehrheit von Bürgern und Parteien.
Und wird jetzt überall in Deutschland, nicht nur mehr in Gorleben, nach einem Endlager gesucht.

Das waren die beiden Hauptforderungen der Anti-Atomkraft-Bewegung.

Sofort alle AKW's abschalten ist nicht möglich, dass wollen wir nicht mal die Grünen.
Und der Atommüll ist nun mal da, er ist Fakt. Daran ändern auch nichts Demonstrationen.

Was wollen diese Menschen? Ich kann ja verstehen, dass man aus symbolischen Gründen weiter demonstriert. Aber doch nicht in dieser Härte, denn die Forderungen wurden schon längst erfüllt. Und am Ende des Tages, wird der Castor sowieso durchgehen. Wie immer.

Warum ketten die sich in der Kälte an die Gleise, lassen sich mit Wasserwerfern und Tränengas beschießen, wenn ihre beiden Hauptforderungen schon erfüllt sind und der Castor am Ende des Tages sowieso durchgeht.

Sind die ideologisch verbohrt und dumm? Wollen die nur ins Fernsehen?

Für so etwas habe ich absolut kein Verständnis. Da sollte die Polizei noch viel, viel härter durchgreifen!
 
Zuletzt bearbeitet:

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mikenull

Urgestein
Die Antwort erhälst Du in jeder entsprechenden TV-Sendung. Der Protest richtet sich gegen die weitere Einlagerung von Atommüll in Gorleben.
Und bundesweit gesucht wird nach einem Endlager noch nicht. Das soll erst kommen.
 

Widerspenstige

Mitglied
hallo Ich bin es, der .....

Sind denn nicht die beiden Hauptforderungen längst erfüllt?
ich verstehe es genauso wenig und ärger mich nur noch, wenn ich in die zeitung schaue oder fernseh gucke.

Sind die ideologisch verbohrt und dumm? Wollen die nur ins Fernsehen?
einen anderen grund finde ich auch nicht dafür. aber vielleicht gibt es ja irgendwen hier, der uns aufklärt.
kann doch nicht in deren interesse sein, das alles noch unnötig in die länge zu ziehen.
 

DevilMagic

Aktives Mitglied
Ein Endlager zu finden wird denke ich mal der heftigste Kampf werden, den die Atomlobby oder Energiekonzerne zu fechten haben. Nirgendwo wird sich eine Kommune dafür bereit erklären. Ich sehe es an meiner Heimat, überall stehen gelbe Kreuze als Zeichen der Ablehnung.


Und zum Thema Castor. Ich muss da dem TE aber irgendwo recht geben. Die Demonstranten die Versuchen das zu verhindern gefährden in meinen Augen sogar die Gesellschaft. Je länger sich der misst über der Erde aufhällt desto länger ist das risiko das etwas passiert.

Ich öchte ja nicht bestreiten das unterirdisch kein risiko mehr besteht aber es ist immerhin etwas eigedämmt.

Außerdem hat sich dann Problem doch bald erledigt. Das liegt dort doch nur 500 millionen Jahre. / Sarkasmus Ende. :D
 

mikenull

Urgestein
Na ja, wenn ich da oben mein grundstück oder Haus hätte, wäre ich auch dabei. Ist ja logisch. Und es gibt ja - wenn man denn schon nach einem Endlager demnächst suchen will - keinen Grund mehr, das Zeug in Gorleben zu lagern. Hier würden sich z.B. die Grundstücke von Atomkraftbefürwortern glänzend eignen, oder nicht?:D

Klar ist, daß der Müll zurückgenommen werden muß, keine Frage. Nur - wohin damit?
Mein Tip wäre, das Zeug für alle Zeit oberirdisch zu lagern. Dann hat man es im Auge. Wird wohl ja auch so kommen.
 

DevilMagic

Aktives Mitglied
Am besten alles zusammen legen und mit Hilfe einer Rakete in die Sonne schießen. ^^ Die Sonne ist doch sowieso ein hoch radioaktiver Gasball. :D



Nunja ich würde zumindest behaupt das es egal ist ob oder unterirdisch. Fakt ist das die Kosten für Lagerung, Transport und Aufsicht den Atomstrom nur bedingt günstiger machen als andere Energiesysteme. Alleine wenn ich überlege, welches Polizeiaufgebot notwenig ist damit die Kisten überhaupt ins Rollen kommen wird mir Angst und Bange.

Mal eine Frage an die Chemiker und Physiker. Was ist denn das beste Mittel umd Strahlung überhaupt zu binden oder zu begrenzen. Bleiummantelung kann doch wirklich nicht alles sein.
 

mikenull

Urgestein
Woher wllst Du denn jetzt schon wissen, welche Kosten die Endlagerung von hundertausenden von Tonnen radioaktivem Material kosten?

Niemand weiß, was wirklich sicher ist - in Anbetracht der Lagerdauer.
 

DevilMagic

Aktives Mitglied
Woher wllst Du denn jetzt schon wissen, welche Kosten die Endlagerung von hundertausenden von Tonnen radioaktivem Material kosten?

Niemand weiß, was wirklich sicher ist - in Anbetracht der Lagerdauer.

Ich meinte nicht die zukünftige Lagerung sondern die gegenwärtige.
Wenn ich richtig infomiert bin bekomme eine Kommune die diesem Unterfangen zustimmt Geld in Millionenhöhe. Dazu muss doch irgendjemand auf den Misst aufpassen? Oder schmeißn die das in ein Bergwerk und machen den Deckel zu?
 

mikenull

Urgestein
Da es bisher kein Endlager gibt, kann das nicht beantwortet werden. Der Müll lagert bei den Atomkraftwerken und soll ja erst irgendwann in ein Endlager gegeben werden.
Ja, die Vorstellung bisher war wohl so, daß man dachte, man kann alles in ein altes Salzbergwerk bringen und den Deckel zumachen. Das hat aber bereits in der Asse irgendwie nicht funktioniert.
Problem wird bei der neuen Suche sein, daß es niemand in seinem Bundesland haben will.

Geld ist übrigens nicht alles. Der Bürgermeister einer Nachbargemeinde hier ( Baronville ) dachte sich das auch und bewarb sich in Paris "als Endlagerort".
Das hat ihm aber sein Gemeinderat blitzartig ausgeredet.
 

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