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Cancel culture

Frustrierter Walfisch

Aktives Mitglied
Das sind leider keine Einzelbeispiele. Wenn ich etwas recherchiere kann ich Dir locker ne Liste mit 100 Einzelbeispielen in ca. 1 Stunde zusammenstellen, und das ist nur der Gipfel des Eisbergs.

-Monika Ebeling, Gleichstellungsbeauftragte in Goslar wurde gekündigt und weggemobbt weil sie sich auch um Männer und Väter kümmerte.

-Justin Biber hat wahnsinniges Glück gehabt. Die Frau die ihm sexuelle Nötigung vorwarf hatte das pech das er bewiesener Massen an einem völlig anderen Ort war.

- Ein Physiker am Cern brachte einen Rundbrief heraus über die UNterschiede zwischen MAnn und Frau, und wie man durch dieses Verständnis mehr Frauen in die Physik und Informatik bringen könnte. Da das dem Menschen sind alle gleich widersprach->gekündigt.

- PewDiePie, ein bekannter Youtuber wurde unterstellt ein Rassist zu sein und verlor sofort seine Verträge mit grossen Firmen.

..... hab momentan keinen Lust mehr Beispiele zu geben. Wie gesagt, nicht Einzelbeispiele, das ist unsere "Kultur" nowadays. Jemand macht Artikel oder einen #Scheisstag und Leute entzünden die Fackeln, suchen irgendwelche "Schuldigen" und verbrennen auf dem Scheiterhaufen oder schmeissen gefesselt ins Wasser, wie im guten alten Mittelalter bei den Hexenprozessen. Wenn sie schwimmen oder nicht verbrennen, sind sie Hexen.
 
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Ich_0815_0815

Gast
Ich habe häufig das Gefühl, dass im Netz Hass und Missgunst eine sehr große Rolle für das Verhalten von Leuten haben. Es gibt die Hater, und die, die die Hater haten und so weiter: Eine islamhassende Transfrau verklagt (von Muslimen geführte) Waxing-Studios dafür, dass sie ihren Penis nicht enthaaren wollen. Dafür fangen dann die Feministen an, gegen die Trans-Community zu schießen. Dann stellt sich auch noch raus, dass besagte Trausfrau pädophile Neigungen hat, was dann den internen Konflikt der LBGTQ-Community auf den Plan ruft, nachdem einige Pädos dazu zählen wollen, andere eben nicht...

Was das Totschweigen von Leuten angeht: Einerseits kann Überzeugungsarbeit nur geleistet werden, wenn man miteinander in Dialog tritt. Andererseits schaffen Dialoge, vor allem öffentlichkeitswirksame Dialoge auch eine Bühne für die Beteiligten, wodurch sich deren Reichweite erhöht.
Also müssten wir entweder im öffentlichen Diskurs ständig bodenlose Thematiken aufs neue verhandeln, oder wir legen einigen Leuten einen Maulkorb an, und dann gärt es in deren Köpfen heimlich weiter.
Wie man es auch macht, ist es falsch. In beiden Fällen hätten wir aber sicher genug Gift und Galle für eine neue Ladung Hass im Internet.
 

littleNina

Aktives Mitglied
Das Beispiel mit Frauenfeindlichkeit und Rassismus und Homophobie finde ich unpassend. Es sei denn der Mann ist zu Unrecht angegriffen. Klar wir sind alle Menschen, unsere Ideen, sogar unser Glaube, manifestiert sich immer sehr KONKRET. Und konkrete Bilder und Aussagen können sehr leicht angegriffen werden. Deswegen klar man sollte schon diplomatisch bleiben. Aber diese 3 Themen Frauenfeindlichkeit/Männerfeindlichkeit auch!, Rassismus, und Homophobie. Genau diese 3 Themen finde ich soooo abscheulich. Die haben nämlich eine Geschichte. Und jeder der mit den Jahren älter wird, entwickelt, wenn er/sie ein Herz hat und ein Verständnis von der Würde des Menschen, entwickelt ein Verständnis warum gerade diese Themen immer in den Medien sind. Wißt ihr dass früher sich wilde Menschen mit aufs Boot/Weg begaben um Homosexuelle zu jagen? Wieviele Leute nur darauf warteten irgenwen zu verpetzen um ihn dann foltern oder hängen zu können? Das ist immer dieses sadistische dabei: Such Dir ein Opfer zum quälen und/oder unterdrücken. Das ist sooo widerlich. Deswegen müssen schwule Menschen besondedrs geschützt werden. Das sage ich obwohl ich als religiöser Mensch wahrscheinlich sehr homophob bin: Aber mir fällt halt nicht als Maßnahme ein Foltern Töten und Verpetzen, sorry! Und auch beruflich diskriminieren würde ich nicht. Und Frauen ist das gleiche Thema eigentlich. Sorry, aber man lernt doch aus der Geschichte, wenn man ein Mensch ist. Und Rassismus ist wieder sowas... wo früher ein weißer und eine schwarze nicht öffentlich knutschen konnten. Ist doch alles sooo easy. Warum ist Frauenbashing denn notwendig? Warum soll ich mich mit so jemanden an den Tisch setzen? Diese "alten weißen Männer" sind doch genau die die Abtreibung erst möglich gemacht haben. Mit ihrer Unterdrückung der Frau. Und jetzt ? Mir wäre es auch lieber es gäbe keine Abtreibung aber ich würde nie rechts wählen. Weil es A********* sind.
 

Frustrierter Walfisch

Aktives Mitglied
Nur wenn man im Diskurs bleibt kann man eine Demokratie halten. Wenn ich der AFD im Bundestag zuhöre weiss ich warum ich den Laden nie wählen würde. Wenn ich die Artikel von "Tichys Einblick" lese mit Ihrer widerlichen Volksverhetzung und den dümmlichen Lügen, weiss ich das das rechte Hetze ist. Staub, unter den Teppich gekehrt, bleibt trotzdem da, auch wenn man ihn nicht sieht. EIne Demokratie die Meinungen nicht mehr aushält und Bürgern nicht mehr traut löst sich selbst langsam auf.
 

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