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Burn-Out?

lilablassblau

Neues Mitglied
Hallo meine Lieben :)
Also, ich würde gerne einmal eure Meinung zu meinem Verdacht hören, Kritik jederzeit gerne gehört!
Angefangen hat bei mir alles im letzten August, 2009 also, als es für mich eines geplanten Auslandsjahres wegen nach Amerika, Florida, ging. Ich fand es teilweise sehr schön dort, hab aber auch sehr schlechte Erfahrungen mit meiner ersten Gastfamilie gemacht, die letztendlich auch mit einem Krankenhausaufenthalt wegen Verdacht auf Hirnhautentzündung, der Grund waren wieso ich dann Ende September wieder nach Hause gekommen bin.

Aus den Untersuchungen im Krankenhaus ist nicht hervorgegangen wieso ich zu dieser Zeit an unsäglichen Starken Kopfshcmerzen und, Nackensteifheit litt. Es ist allerdings eine Lumbalpunktion gemacht worden, es war also definitiv keine HHE!

Normal bin ich sehr selbstbewusst und auch nicht gerade jemand der sehr schnell Heimweh bekommt, aber als ich in den USA war, war es fast unerträglich mit dem Heimweh. Ich hätte nie gedacht, dass ich so schnell aufgeben würde, aber ich bereue meine Entscheidung bis heute größtenteils nicht, weil ich meine Familie unglaublich liebe und froh bin wieder hier bei ihnen zu sein :) Natürlich wünsch ich mich manchmal zurück nach Florida, wenn ich das Schneechaos in Deutschland sehe, aber ich bereue es eben nicht wirklich ..

Nach dem Krankenhausaufenthalt in Amerika auf jeden fall hatte ich keine Kopfschmerzen mehr.

Als ich dann hier war hat mein Vater darauf bestanden, dass ich die Oberstufe des Gymnasiums weiter besuche ( hab bevor ich den Auslandsaufenthalt angetreten bin die 10 Klasse in Bayern auf einem musischem Gymnasium vollendet ) was ich gleich mit einem Schulwechsel verbunden hab. Ich bin in Bayern der erste G8 Jahrgang, sprich die 11. Klasse zählt bereits zur Qualifikationsphase fürs Abitur, die frühere K12, und heißt jetzt Q(ualifikation)11.

Also, 2 Wochen nach eigentlichem Schulbeginn starte ich auch in die Abivorbereitung, an einer neuen Schule, zu der mein Schulweg wesentlich kürzer ist ( nur noch eine Stunde hin und eine Stunde zurück ;) ). Schulwechsel war eigentlich so gut wie kein problem, ich hab ein paar wirklich tolle leute an der neuen Schule kennen gelernt, der großteil ist freundlich zu mir und ich bin es zu ihnen, und naja, wie immer gibt es ein paar kleine ausnahmen mit denen man sich eben überhaupt nicht versteht ;) Bis auf Deutsch (4 Stunden die woche) gibt es auch in jedem fach minimal eine Person mit der ich richtig gut klar komme! Montags bin ich um 19.00 zuhause, dienstags um 16.00 mittwochs um 14.00, donnerstags um 18.00 und freitags um 15:30 .. habe also so gut wie 4 mal die woche nachmittagsunterricht, mittwochs kommt im moment auch immer noch französisch nachhilfe dazu, also 5 mal! ( vor kurzem ausgerechnet, ohne hausaufgaben und lernen zuhause handelt es sich hierbei um eine 50 stunden woche!) für mich persönlich steht der entshcluss nach diesem schuljahr auf die FOS zu wechseln schon länger fest, einfach weil ich nächstes jahr nicht einen genauso gedrückten stundenplan haben wollte wie dieses und weil FOS ja doch etwas einfacher ist als gymnasium ;) ich mach mir also, vor allem jetzt in der klausurenzeit relativ wenig stress, verglichen mit meinen mitschülern, geh wenn nötig auch gerne mal unvorbereitet in eine klausur und ja, mach mir aus den noten relativ wenig! es war schon immer so, dass ich lieber mal einen tag mehr blau gemacht habe als nötig, aber nciht auserordentlich viel, hatte letztes jahr in der 10. klasse ab dem halbjahr attestpflicht und sehe sie jetzt auch schon wieder auf mich zukommen :/

Dieses jahr allerdings, unberechtigterweise, da ich absolut jedes mal krank war, wenn ich nicht da war. Ich kann nicht mehr genau sagen wann es angefangen hat, ich weiß nur, dass ich im kompletten dezember mindestens 2mal pro woche gefehlt habe, weil ich physisch schon wieder total am Ende war, hat sich meistens mit Grippe u./o. Erkältungssymptomen geäußert. Vorallem meine Kopfschmerzen wurden immer schlimmer zu dieser Zeit, ich würde eigentlich sagen es waren die selben wie in Amerika damals, bin mir aber nicht mehr sicher und will mich darauf auch nicht verbeißen!

Auf jeden Fall kam ich dann am Freitag den 18. Dezember auf eigenen Wunsch und den Rat meiner Ärztin hin in die Klinik, da meine Kopfschmerzen in der Nacht zuvor unerträglich und geradezu krampfartig geworden sind, und kein Shcmerzmittel gewirkt hat. Im Krankenhaus dann wurden erst verschiedene gängige Schmerzmittel ausprobiert, die ebenfalls keine Wirkung gezeigt haben, dann haben sie es mit Infusionen, teilweise mit Schmerzmittel versetzt, teilweise Placeboinfusionen probiert, auf die ich alle angesprungen bin ..
Die Ärzte meinten es läge an der flüssigkeit, die meinen Kopfschmerzen gut tut, andere sagen, allein der Gedanke, dass sie mir etwas geben was mir helfen könnte hat es besser gemacht, war das ausschlaggebende, Placebo eben.

Bin seit dem 23. Dezember wieder draußen, und hatte die ganzen Weihnachtsferien keine probleme, war sogar vom 2.1-5.1 beim Skifahren mit Freunden .. am 7.1 (Donnerstag) ist dann die schule wieder los gegangen und jender Donnerstag und auch der Freitag gingen noch richtig gut ..

Doch diese Woche jetzt am Montag, den 11. Januar bin ich morgens zwar noch topfit in den bus gestiegen, doch als ich am Abend nach Hause kam hab ich schon Halsweh und Husten gehabt, Wollte aber unbedingt am Abend noch ins Fussballtraining, bin ich dann auch, aber musste deswegen dann am Diesntag in die Schule ( Papa meint, wenn Training geht, geht Schule auch, hat er ja eignetlich auch Recht ;) ) Also hab ich mich durhc den Dienstag gebissen, hatte früher aus und war schon um 14.00 daheim. Dort bin ich dann tot auf der Chouch zusammen gebrochen, hatte mich total fiebrig gefühlt, allerdings nur Temperaturn um 35-36° ..
Ich habe richtig geschwitzt und hätte schwören können, dass ich mindestens 38°Fieber hätte! Mittwochs bin ich dann aus trotz auch noch in die Schule gegangen, aber Mittwoch nachmittag schon war mir klar, dass ich am Donnerstag(heute) daheim bleibenwerden müsste. Meine Mama hat mir dann gestern auch noch Aspirin complex mitgebracht von denen ich mir am Abend 2 Beutel eingeworfen habe, und mit denen ich im Vergleich zu den letzten Nächten, sehr gut durchgeschlafen habe.

Heute morgen hab ich gleich die nächsten 2 genommen und bis Mittag weitergeschlafen, da hab ich dann wieder 2 genommen. Mit den Aspirinbeuteln ging es mir relativ gut, Husten zwar, aber tat nicht mal weh wie die Tage zuvor. Heute Abend sind wir dann zur Ärztin, auch weil ich ein Attest wegen verpasster Klausuren für die Schule brauchte.
Meine mama sprach bei der Ärztin das Burn-out syndrom an, auf dass diese nicht näher eingegangen ist, meine mama auch nicht und ich kannte dieses nur bis heute nachmittag nur aus den medien etc., aber nach dem arztbesuch hab ich mich mal ein wenig schlau gemacht im world wide web über symptome etc., habe auch ein paar von diesen burn-out tests die es online gibt gemacht, und bei allen kam heraus, dass ich stark betroffen etc. wäre.

Was sehr auffallend ist, an den Wochenenden geht es mir so gut wie immer sehr gut. Auch wenn ich wie im Dezember häufig Donnerstag&Freitag krank war, dann blieb ich zwar Freitag noch zuhause um komplett zu regenerieren, aber Samstag gings es mir wirklich schon wieder sehr gut ..
Auch in den Weihnachtsferien hatte ich absolut 0 probleme, bis auf einen sehr kleinen Schnupfen mal oder kalte Füße beim Snowboarden ;)

Das Gymnasium jetzt mach ich eigentlich nur noch fpr meinen Vater weiter, weil ich ihm versprochen hatte, die Oberstufe zumindest zu probieren. Ich habe oben schon geschrieben dass ich mich nicht allzu gut auf alles vorbereite, aber ich glaub im Unterbwusstsein mach ich mir schon teilweiße Druck, ich mein wie könnte es adners sein wenn man die ganze Zeit von mitschülern gefragt wird "Und, hast du schon gelernt??" etc. Und auch die schlechten noten, die ich aufgrund der helenden Vorbereitung bekomme, bauen mein Selbstbewusstsein nicht gerade auf.
Ich bin definitiv überfordert mit dem vielen nachmittagsunterricht, falle jeden Tag wenn ich nach Hause komme, egal welche Uhrzeit, tot ins Bett und wach manchmal erst morgens wenn es zeit zum aufstehen ist wieder auf.

Dieses Jahr werde ich jetzt wohl oder übel in der Q11 noch abschliesen müssen, da ein Wechsel auf die FachOberSchule unterm Schuljahr leider nicht möglich ist weil diese einerseits voll ist und andererseits auch wegen den Praktika den Einstieg verweigert. Mein vater macht noch dazu ziemlich Druck dass ich mir doch endlich mühe geben soll aufm Gymnasium, dass ich absolut nichts leiste etc..
Natürlich ich weiß ja dass ich kaum lerne, aber ich schaff es eben auch einfach nicht wenn ich schon so spät nach Hause kommen, und er sieht ja nicht was ich in der Schule leiste .. :/

Außerhalb dieser ganzen Schulischen und Krankheitsfakten fühle ich mich im moment gerade in ordnung. Im Dezember hatte ich ein wenig mit Liebeskummer zu kämpfen, auch mit meinem besten Freund gab es einigen Ärger, aber mittlerweile hab ich beides wieder so halbwegs im griff. Naja den Liebeskummer vllt weniger, da wir uns jetzt geeinigt haben Freunde zu bleiben, aber ich glaub die Gefühle werden bald wieder hoch kommen, so wie ich mich kenne :S

Auch hab ich mir ein paar Probleme um meinen Bruder gemacht, der vor einigen jahren an Depressionen litt .. Die mache ich mir schon seit viel längerer Zeit, ein paar Jahre schon, ist also nichts neues.

Und ja, jetzt wie gesagt, sehr viele Symptome treffen auf das Burn-Out Symdrom zu, was sagt ihr dazu? Vllt andere Ideen?

Danke schon einmal fürs durchlesen meines langen Gejammeres und eure hoffentlich produktiven Antworten :)

Liebe Grüße, lilablassblau
 
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lilablassblau

Neues Mitglied
Was mir noch aufgefallen ist seit gestern Abend, ist ein gestörtes Essverhalten, allerdings keines bei dem ich mich besonders runter hungere, oder die ganze zeit durchesse.
Es gibt einfach Tage, da ess ich in einer normalen Schulpause von 15 Minuten auf einmal 5 belegte Semmeln, andere, da hab ich wieder absolut gar keinen Apettit .. Natürlich bin ich in der Pubertät, aber 5 belegte Semmeln sind für mich bei einem Gewicht von 60 kg und einer Körpergröße von 1.74 nicht gerade normal. Ich habe auch normalerweise absolut keine Probleme mit meinem Gewicht.

Auch hatte ich im November einen ziemlichen Ausfall, Alkohol bedingt. Ich habe damals schon selbst festgestellt dass ich es übertrieben hatte in letzter Zeit, und etwas von meinem Freundeskreis zurückgezogen. Ich wollte nicht mit ihnen darüber reden, dass ich das Gefühl hab mich nicht mehr unter Kontrolle zu haben. Mit zwei Freunden hab ich dann allerdings doch darüber geredet, da sie sich natürlich gewundert haben, warum ich mich denn so zurückgezogen habe, und sie haben Verständnis gezeigt, wenn auch nicht wirklich verstanden wieso ich dann Abstand zu ihnen halte, sie würden mich doch auf keinen Fall überreden etwa zu trinken etc., und ich lgaube ihnen das auch, nur glaub ich eben nicht an meine eigene Standhaftigkeit .. :/ Zu der Zeit war ich so gut wie jeden Freitag/Samstag Partymäßig unterwegs, und in den Herbstferien ist mir dann einfach selbst klar geworden, dass ich einen Stop einlegen musste, Krankheitsbedingt kam dass dann sehr gut, war gesundheitlich ja sowieso die ganze Zeit angeschlagen, aber seit ich wieder aus dem Krankenhaus draußen bin hatte ich wieder einen "Extrem-Absturz", bei dem ich teilweise sogar Black-Outs hab :/ Ich bin nicht der Typ Mensch der sich, wenn er auf eine Party geht vornimmt, nichts zu trinken, aber auch nicht jemand der sich unbedingt ins Koma schießen will oder einen Vollrausch braucht! 2-3 Wodka Bull oder Desperados würde ich in denke ich als normal für mich und meine Umgebung auf einer Party bezeichnen..

Über ein paar Antworten mit Tipps oder sogar Erfahrungen würde ich mich sehe freuen :(
 
G

Gast

Gast
Hallo lilablassblau,

ich mache derzeit etwas ähnliches durch, wie Du. Was ich Dir nur empfehlen kann ist, zum Arzt zu gehen und Dir eine Überweisung zum Neurologen geben zu lassen. Eventuell kann Dein Arzt Dir auch schon direkt einen empfehlen, sodass Du nicht selber suchen musst. Mein Hausarzt hat mir gegen die Kopfschmerzattacken ein Schmerzmittel gegeben, das mir meistens sehr gut hilft und der Neurologe hat alle nötigen Schritte in die Wege geleitet um körperliche Symptome auszuschließen. Da es bei mir keinen körperliche, sondern höchstwahrscienlich psychische Ursachen hat, gehe ich nun regelmäßig zum Neurologen um die beste Art der Behandlung für mich zu finden. Also, wie gesagt, ich kann es Dir wirklich nur empfehlen, es auf diesem Weg zu versuchen. Ich weiß, welche Schmerzen das sind, die man da hat und das sollte man nicht einfach aussitzen.

Alles Liebe und viel Glück!
 
F

forever

Gast
einen burn out würdes Du merken, es ist wohl ein Erschöpfungssyndrom. aber geh lieber zum Arzt und lass es abklären denn mit einem Burn out ist nicht zu spassen...

lg
 

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