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Braucht man Religion? Für sich? In der Gesellschaft?

Du, ich glaube, du verstehst mich nicht.

Du bringst genügend Argumente, besser gesagt, eher inflationär viele, doch du lässt keine Diskussion darüber zu.
Du hältst nicht inne, eine Diskussion muss aber einem Faden der Argumentation folgen.

Und alles was ich hier schreibe, ist lediglich meine Meinung, außer ich zitiere.
Zum Beispiel das:

Hoffnung ist real, damit ist Hoffnung Realität, Realität ist eine Tatsache.
Das ist für mich völlig unlogisch.
Hoffnung kann nicht real sein, weil es ein Wunschtraum oder Wunschdenken ist.
Es wird erst mit einer Erfüllung des geträumt/gedachten real.

Eine Tatsache, dass mehrere Menschen den gleichen Wunsch haben, bedeutet nicht, dass es erfüllbar oder einer Realität, geschweige einer Beweisbarkeit entspricht. Und es bedeutet auch nicht, dass man es als Folgerichtig ansehen kann.

Wenn ich mir wünsche, dass es allen Menschen gut gehen sollte, bin ich in Gesellschaft von Abermillionen, die sich das auch wünschen oder gewünscht haben.
Doch wird es erfüllt, ist es erfüllbar?
 
Hoffnung ist real, damit ist Hoffnung Realität, Realität ist eine Tatsache.

Hoffnung ist eine Tatsache. Viele Menschen hoffen auf z.B.: übergeornete Lebewesen, eine übergeordnete Gottheit, setzen darauf ihre Hoffnung.

Ja, Hoffnung ist auch für mich real, Fidelity, denn sie gründet auf einer von mir gespürten Realität, die entweder in mein Leben noch nicht eingetreten ist (doch auf dem Weg dahin sich befindet), oder darin enthalten, doch durch meine Sinne und meinen Verstand nicht erfassbar ist. Ich kann also auf nichts rein Abstraktes hoffen, was von mir/anderen konstruiert und erdacht wurde und nicht in der Realität wurzelt.
Und dadurch unterscheidet sich für mich das Hoffen von dem Wünschen.
 
Wir müssen als Christen nicht mehr krampfhaft darauf achten die Gebote zu erfüllen. Damit sage ich nicht, dass wir sie außer acht lassen sollen. Aber durch Jesus und durch die Wiedergburt sind die Gebote in unser Herz geschrieben und wir erfüllen sie mehr oder weniger automatisch, wenn wir uns von IHM und seinem Geist führen lassen.




Galater 5,13-15
Ihr aber, liebe Brüder, seid zur Freiheit berufen. Allein seht zu, daß ihr durch die Freiheit nicht dem Fleisch Raum gebt; sondern durch die Liebe diene einer dem andern.
Denn das ganze Gesetz ist in einem Wort erfüllt, in dem: »Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!«
Wenn ihr euch aber untereinander beißt und freßt, so seht zu, daß ihr nicht einer vom andern aufgefressen werdet



Liebe Grüsse
Lena

Absolut auf den Punkt getroffen!
Ein sehr schöner und vor allem wahrer Beitrag!

Danke Lena!!! :blume:
 
Du, ich glaube, du verstehst mich nicht.

Du bringst genügend Argumente, besser gesagt, eher inflationär viele, doch du lässt keine Diskussion darüber zu.
Du hältst nicht inne, eine Diskussion muss aber einem Faden der Argumentation folgen.

Und alles was ich hier schreibe, ist lediglich meine Meinung, außer ich zitiere.
Zum Beispiel das:

Das ist für mich völlig unlogisch.
Hoffnung kann nicht real sein, weil es ein Wunschtraum oder Wunschdenken ist.
Es wird erst mit einer Erfüllung des geträumt/gedachten real.

Eine Tatsache, dass mehrere Menschen den gleichen Wunsch haben, bedeutet nicht, dass es erfüllbar oder einer Realität, geschweige einer Beweisbarkeit entspricht. Und es bedeutet auch nicht, dass man es als Folgerichtig ansehen kann.

Wenn ich mir wünsche, dass es allen Menschen gut gehen sollte, bin ich in Gesellschaft von Abermillionen, die sich das auch wünschen oder gewünscht haben.
Doch wird es erfüllt, ist es erfüllbar?

Super! Echt! Darauf habe ich gehofft.

Jetzt haben wir mal eine gemeinsame Basis, auch wenn evtl. nur kurzzeitig.

Nun habe ich das Problem, das ich weiter denken muß, das kann dauern. Ich werde dann am Besten nochmal antworten.

Es geht also um den Inhalt der Hoffnung, oh wie spannend... *freu mich wie ein kl. Kind*


Grüße,
F
 
Mir fehlt übrigens noch immer die Andeutung für einen Gottesnachweis und die Erklärung dafür, dass eure Religion die einzig richtige sein soll.
 
Du, ich glaube, du verstehst mich nicht.

Du bringst genügend Argumente, besser gesagt, eher inflationär viele, doch du lässt keine Diskussion darüber zu.
Du hältst nicht inne, eine Diskussion muss aber einem Faden der Argumentation folgen.

Und alles was ich hier schreibe, ist lediglich meine Meinung, außer ich zitiere.
Zum Beispiel das:

Das ist für mich völlig unlogisch.
Hoffnung kann nicht real sein, weil es ein Wunschtraum oder Wunschdenken ist.
Es wird erst mit einer Erfüllung des geträumt/gedachten real.

Eine Tatsache, dass mehrere Menschen den gleichen Wunsch haben, bedeutet nicht, dass es erfüllbar oder einer Realität, geschweige einer Beweisbarkeit entspricht. Und es bedeutet auch nicht, dass man es als Folgerichtig ansehen kann.

Wenn ich mir wünsche, dass es allen Menschen gut gehen sollte, bin ich in Gesellschaft von Abermillionen, die sich das auch wünschen oder gewünscht haben.
Doch wird es erfüllt, ist es erfüllbar?

Hallo Rhenus,

erstmal zu Hoffnung und Inhalt, mit Wünschen - als alternativer Begriff komme ich nicht überein, könnte gesondert etwas dazu schreiben, also bzw. denn: (ich hoffe Deine Logik wird das anerkennen und ich hoffe ich habe mich nicht ausversehen vertan, im Schreiben/Formulieren meine ich)



Hoffnung und Inhalt

Wir haben ja - als Menschen - eine ganze Menge, Menge, Menge, Menge , Menge, Menge, Menge....
.....Wissen. Auf diesem Wissen basiert unsere Hoffnung, sie setzt sich daraus zusammen in dem sie das Wissen anhand einer erweiterten, allerdings nur vermuteten Schlussfolgerung zu einem gewissen neuen Ziel (Punkt) kombiniert.

Ohne Wissen, welches ja begründet sein muß, sonst wäre es ein Unwissen, können wir nichts Hoffen. Jetzt kann man aber nicht sagen das alles Wissen, welches der Mensch - vorläufig - anerkannt hat der Wahrheit entspricht, siehe: "Die Erde ist eine Scheibe."


Also setzt sich unser Wissen genauso aus richtigem, wie aus falschem Wissen zusammen.


Wenn wir unser Hoffen auf falschem Wissen gründen, dann ist es sehr unwahrscheinlich, das dieses Gehoffte auch der Wahrheit entspricht, also eines Tages zur offensichtlichen Wahrheit und dadurch bestätigt wird.... aus diesem Gehofften würde anzunehmender Weise also - evtl. auch der Wahrscheinlichkeit nach - kein Wissen, keine bestätigte Tatsache werden.

Wenn wir unser Hoffen auf richtigem (wahrhaften) Wissen gründen, dann ist es durchaus wahrscheinlich, das dieses Gehoffte auch der Wahrheit entspricht, also eines Tages zur offensichtlichen Wahrheit und dadurch bestätigt wird.... aus diesem Gehofften würde anzunehmender Weise also - evtl. auch der Wahrscheinlichkeit nach - tatsächlich Wissen, eine bestätigte Tatsache werden.

Wenn wir unser Hoffen auf richtigem und auf falschem Wissen gründen, dann würde ich der Mathematik die Erklärung abnehmen wollen: "aus Plus und Minus wird Minus", dann ist es sehr unwahrscheinlich, das dieses Gehoffte auch der Wahrheit entspricht, also eines Tages zur offensichtlichen Wahrheit und dadurch bestätigt wird.... aus diesem Gehofften würde anzunehmender Weise also - evtl. auch der Wahrscheinlichkeit und Mathematik nach - kein Wissen, keine bestätigte Tatsache.




Nun ich wollte keine Beispiele nennen, auf Grund des zu erwartenden schriftlichen Umfangs, sollten diese ausdrücklich gewünscht werden um der Thesen Argumentation auch noch Beispiele hinzuzufügen, stellt das keinerlei Problem dar.



Fidelity
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Rhenus,

erstmal zu Hoffnung und Inhalt, mit Wünschen - als alternativer Begriff komme ich nicht überein, könnte gesondert etwas dazu schreiben, also bzw. denn: (ich hoffe Deine Logik wird das anerkennen und ich hoffe ich habe mich nicht ausversehen vertan, im Schreiben/Formulieren meine ich)



Hoffnung und Inhalt

Wir haben ja - als Menschen - eine ganze Menge, Menge, Menge, Menge , Menge, Menge, Menge....
.....Wissen. Auf diesem Wissen basiert unsere Hoffnung, sie setzt sich daraus zusammen in dem sie das Wissen anhand einer erweiterten, allerdings nur vermuteten Schlussfolgerung zu einem gewissen neuen Ziel (Punkt) kombiniert.

Ohne Wissen, welches ja begründet sein muß, sonst wäre es ein Unwissen, können wir nichts Hoffen. Jetzt kann man aber nicht sagen das alles Wissen, welches der Mensch - vorläufig - anerkannt hat der Wahrheit entspricht, siehe: "Die Erde ist eine Scheibe."


Also setzt sich unser Wissen genauso aus richtigem, wie aus falschem Wissen zusammen.


Wenn wir unser Hoffen auf falschem Wissen gründen, dann ist es sehr unwahrscheinlich, das dieses Gehoffte auch der Wahrheit entspricht, also eines Tages zur offensichtlichen Wahrheit und dadurch bestätigt wird.... aus diesem Gehofften würde anzunehmender Weise also - evtl. auch der Wahrscheinlichkeit nach - kein Wissen, keine bestätigte Tatsache werden.

Wenn wir unser Hoffen auf richtigem (wahrhaften) Wissen gründen, dann ist es durchaus wahrscheinlich, das dieses Gehoffte auch der Wahrheit entspricht, also eines Tages zur offensichtlichen Wahrheit und dadurch bestätigt wird.... aus diesem Gehofften würde anzunehmender Weise also - evtl. auch der Wahrscheinlichkeit nach - tatsächlich Wissen, eine bestätigte Tatsache werden.

Wenn wir unser Hoffen auf richtigem und auf falschem Wissen gründen, dann würde ich der Mathemathik die Erklärung abnehmen wollen: "aus Plus und Minus wird Minus", dann ist es sehr unwahrscheinlich, das dieses Gehoffte auch der Wahrheit entspricht, also eines Tages zur offensichtlichen Wahrheit und dadurch bestätigt wird.... aus diesem Gehofften würde anzunehmender Weise also - evtl. auch der Wahrscheinlichkeit und Mathematik nach - kein Wissen, keine bestätigte Tatsache.




Nun ich wollte keine Beispiele nennen, auf Grund des zu erwartenden schriftlichen Umfangs, sollten diese ausdrücklich gewünscht werden um der Thesen Argumentation auch noch Beispiele hinzuzufügen, stellt das keinerlei Problem dar.



Fidelity

Oh!
Wenn ich das logisch richtig deute, brachtest du ein Argument, dass beweisen soll, dass es unwahrscheinlich ist, dass es einen Gott gibt!
 

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