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Borderline wer hilft?

lassereden178

Aktives Mitglied
Vermute habe das Borderline-Syndrom.

Habe den Test im Internet gemacht war positiv. Wusste aber vorher schon, dass einige Symptome (schreibt man das so?) mit dem, was ich hier im Forum über die Erkrankung gelesen habe übereinstimmen.

Meine Frage ist nun, wo bekommt konkret Hilfe und wer testet ob es tatsächlich Borderline ist oder eine andere psychische Störung.

Vielen Dank für Eure Tips im voraus
 

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tulpe

Sehr aktives Mitglied
kannst Du mir mal den Link geben (für den Test). Ich weiß, dass ich definitiv nicht darunter leide, mal schauen, was bei mir raus kommt ........ich traue diesen oberflächlichen Tests nicht so
 

gothickrümmel

Mitglied
Eine wirkliche Diagnose kann nur ein Psychiater oder ähnliches stellen. Wenn du den Verdacht hast, geh zu einem Arzt, der wird dir sagen, an wen du dich wenden kannst.

Solchen Tests würde ich auch nicht trauen. Sie fragen oft nur ein bestimmtes Schema ab. Sprech lieber mit einem Fachmann darüber.

Liebe Grüße
Nina
 
A

annalu3

Gast
Großes therapeutisches Gebiet, schwierige Diagnose, schwere Weg, aber möglich.
Sicherlich aber nicht über solche Tests, weil sie auf zu viele psychische Erkrankungen zutreffen könnten.
Hast du einen Hausarzt deines Vertrauens? Dann wäre das die erste Anlaufstelle.
Generell ist die Borderlineplattform als Info - und Austauschmöglichkeit eine weitere, denn es sind sowohl Betroffene dort als auch kompetente Ratgeber.
Die nächste Adresse wäre dann ein Psychiater (ich möchte nach vielen Erfahrungen anfügen: Mit Vorsicht zu genießene...:p) und vor allem ein Psychotherapeut, der auf Borderline spezialisliert ist.
Je nach Schweregrad könnte eine Klinik sinnvoll sein, die ebenfalls Bordelinestörung in ihrem Behandlungskonzept hat.
Letztlich wird es auf eine langjährige Verhaltenstherapie hinaus laufen, sollte deine Vermutug stimmen. Heilbar ist dieses Syndrom nicht, aber man kann damit leben und die Welt mit anderen, richtigeren Augen sehen lernen.
Ich lebe seit meiner Kindheit damit, werde aber, da man damals diese KH überhaupt nicht kannte, ebensowenig wie Depressionen, die meist dazu gehören, erst seit etwa 15 Jahren behandelt.
Und bin heute 57.
Je eher du also beginnst, desto mehr Leid durch diese KH ersparst du dir und deinen Mitmenschen.
Viel Erfolg und Gottes Segen hierfür! annalu
 

lassereden178

Aktives Mitglied
@analu

wäre schon ein Erfolg, wenn ich ohne diese Schübe von plötzlicher Euphorie, dann wieder zu Tode betrübt leben könnte.

Auch wäre es ein Erfolg, wenn ich lernen könnte, meine Emotionen, den Menschen, die mir wichtig sind, offen rüber zu bringen und nicht wieder wie vor einer Wand zu stehen, die mich davon abhält.
Dann wieder Schuldgefühle zu haben, weil ich so kalt gewesen bin, was ich nicht sein will.

Dann bin ich wieder mutig, steh offen zu meinen Gefühlen und zeig sie auch, dann ist es immer so, dass ich vor den Kopf gestossen werde (vielleicht bilde ich es mir auch ein). Wenn das passiert, werde ich richtig wütend, erst mit Worten gegen den jenigen von dem ich enttäuscht bin, dann kommen diese Gedanken, Du bist nichts wert, Du bist selber schuld, dann will ich mir selber wehtun und mich umbringen - es ist einfach nur unerträglich.

Habe schon zwei Versuche, die Gott sei Dank nicht geglückt sind, hinter mir, will nicht das der nächste ein Erfolg wird.

Überhaupt dass ich diese Gedanken trage....

Aber danke, werde schauen, ob ich eine Anlaufstelle finde, wo man mir helfen kann.
 
G

Gast

Gast
Hey!
also ehrlich gesagt, son test ist der letzte scheiß! denn wenn du wirklich n borderline-typ bist, orientierst du dich an diesen anzeichen, sezierst dich nach den dort genannten kriterien und züchtest deine krankheit noch selber weiter! ich würd sagen, dass ich davon ahnung hab, weil ich (auch von psychologen bestätigt) n borderline-mensch bin, und auch selbst ne therapie gemacht hab, also auch die therapeuten-meinung kenne.
andere frage - du schreibst nur was von gefühlsschwankungen und misstrauen gegenüber deinem umfeld - das haben auch viele "normale" menschen. äußert sich das bei dir irgendwie krankhaft - drogen, autoaggression, suizidversuche? egal, ob es bei dir so massive ausmaße hat, wenn es dir nicht gut geht, lass dich so früh wie möglich behandeln, egal, was du hast.
und noch son kleiner tip am rande - versuch gar nicht erst dich dort in die borderline-reihe einzuordnen, mir hats geholfen, mich als eigenständigen menschen zu erleben, der die macht hat, gegen eine krankheit zu kämpfen.. und die definition als borderliner hat mich nur noch mehr kaputt gemacht..
 

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