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Bitte helft mir ???

Mandy1980

Mitglied
Hallöchen an alle hier, ich bin neu hier und habe auch nur eine frage an euch.

Ich habe seit 1 Jahr einen Freund. Ich habe ein Kind (5) und er hat ein Sohn ( 12) der lebt aber nicht bei ihm.

Wir wollen heiraten.

Aber er fragte mich „ Möchtest du das ich deinen Sohn adoptiere?
Ich muss dazu sagen das mein Sohn(5) keinen Kontakt zu seinem Vater hat, also eigentlich hat mein Sohn kein Vater.

Diese Frage kam bei mir so an „ Soll ich etwa dein Sohn adoptieren? Vor Schreck sagte ich „NEIN“.

Aber wenn ich ehrlich bin, würde ich es schon wollen. Immerhin wollen wir heiraten und auch Nachwuchs. Also eine kleine Familie.

Als ich NEIN sagte , meinte er „ Na gut das wollte ich klären“.

Was möchte er mir damit sagen???
 

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K

Kati28

Gast
Warum sprichst Du Ihn nicht drauf an? Als Paar müsstet Ihr doch über solche Dinge reden können :confused:

Außerdem muß der biologische Vater zur Adoption zustimmen so weit ich weiß

lg Kati
 

Micky

Sehr aktives Mitglied
Eine Heirat erfordert nicht unbedingt die Adoption Deines Kindes.

Da Dein Sohn ja keine Nachteile hat,wenn er NICHT adoptiert wird,würde ich es auch so belassen!

Der Stiefpapa kann sich auch JETZT kümmern und ihm "ein Vater sein".
Im Interesse Deines Sohnes ist eher die Variante "zwei Väter"--also der biologische ,der Rechte und Pflichten hat UND Dein Bald-Ehemann,der auch OHNE "amtlichen Stempel" sich als Papa fühlen/betätigen kann.

Etwas anderes wäre es,wenn ÜBERHAUPT kein Papa da wäre.

Nur für das Gefühl,in den nächsten maximal 13 Jahren einen "einheitlichen Nachnamen" zu haben oder für die EIGENE Befindlichkeit (Liebesbeweis?/öffentliche Meinung?) ,käme mir ein so für Dein Kind einschneidender Schritt nicht in den Sinn.

Was hat ihn bewogen zu der Frage?

Nicht nur der biologische Vater und Dein Sohn wären betroffen,
auch der jetzt 12jährige Sohn Deines Bald-Ehemannes wird durch diese Adoption in seinen Rechten berührt . Habt Ihr daran gedacht?
 
S

Satansbraten

Gast
Als ich NEIN sagte , meinte er „ Na gut das wollte ich klären“.

Was möchte er mir damit sagen???
Bei einer Adoption wären alle Erbansprüche gegen den leiblichen Vater weg dafür hätte dein Sohn aber Erbansprüche gegen deinen neuen Partner also gegen den Adoptivvater.
Geht eure Beziehung schief hätte dein Sohn die selben Erbrechte wie der leibliche Sohn deines Partners.
Sein leibliches Kind würde also nur die Hälfte bekommen weil die andere Hälfte an ein "fremdes" Kind geht.
Unterhaltsansprüche das Selbe...

Er kann dein Kind auch ohne Adoption wie ein eigenes behandeln.
 

Grocefreeze

Neues Mitglied
Ich glaube nicht, dass das, was bei dir angekommen ist "Soll ich deinen Sohn etwa adoptieren" wirklich auch so gemeint war.
Und seine Antwort "Na gut das wollte ich klären" hat er wohl eher gesagt, weil es ihn denke ich mal recht überarscht hat, als du ihm mit Schrecken mit einem nein geantwortet hast.
Doch wie gesagt, glaube ist nicht alles. Die beste möglichkeit ist es, sich mit ihm einfach mal zusammenzusetzten, und nochmal in Ruhe darüber zu reden.
 

Clärix

Mitglied
Hallo!

Genau @ Kati28, der biologische Vater muss einer Adoption zustimmen.
Sollte man es über den Gerichtsweg versuchen, wird dies nicht allzu leicht.

Die Aussage, dass dein Sohn eigentlich keinen Vater hat, mag auf deine Empfindung zutreffen, rechtlich gesehen hat dein Sohn natürlich einen biologischen Vater. So oder so.
Um eine Adoption ohne Einwilligung zu erreichen, muss der Vater über einen längeren Zeitraum seine Vaterschaftspflichten vernachlässigt haben oder absolut keine Interesse an deinem Sohn zeigen.

Die Familiengerichte sind nicht sonderlich offen für Handlungen, die dem Kind seine eigentliche Herkunft (hier: seinen leiblichen Vater) vergessen lassen könnten. Da Jeder ein Recht hat seine Herkunft in Erfahrung zu bringen und darüber informiert zu sein.

Gruß Clärix
 
Zuletzt bearbeitet:

wuschl

Aktives Mitglied
Hallo Kati,
ich weiß leider nicht ob das in Deutschland möglich ist...aber wäre es mit einer "Namensgebung" nicht auch getan?
Dazu benötigst Du weder die Einwilligung des Kindsvaters,noch würden sich dadurch Nachteile für den Jungen oder Deinen "Bald"ehemann ergeben.
Rein rechtlich bliebe alles wie gehabt,nur das der Junge dann auch Deinen neuen Nachnamen tragen würde.
Leider weis ich das nur aus Össiland,es wäre also gut hier mal zu googeln.
LG
wuschl
 
R

Rübe

Gast
Dazu benötigst Du weder die Einwilligung des Kindsvatersl
Kommt drauf an. Waren die beiden verheiratet, dann hat er Mitspracherecht. Er MUSS gefragt werden. Ist er nicht einverstanden, wird es ganz, ganz schwer.

Wie wäre es denn mit Doppelnamen? so ist allen Kindern gedient, ohne Rechtskrieg und TamTam.
 

Mandy1980

Mitglied
Also ich bin der Meinung das mein Kind keinen Vater hat. Mein sohn wird jetzt bald 6 und hat seinen Vater vor 5 Jharen das letze mal gesehen. Da war es auch das erste Mal und letzte Mal. Der Vater meines Sohnes wohnt jetzt im Ausland. Es kommt nie ein Anruf oder SMS.

Das kann man doch nicht Vater nennen.

Unterhalt bekomme ich auch nicht, da er jetzt arbeitslos ist.

Mein Bald-Ehemann möchte auch kinder mit mir haben, also warum dann nicht mein einzigsten Sohn adoptieren?

Sei leiblicher Sohn wurde damals von seiner Oma adoptiert, aus bestimmten Gründen. Insofern muss mein Freund kein Unterhalt für seinen "Leiblichen" sohn bezahlen. Natürlich bekommt der sohn meines freundes aber vieles von papa.

wie seht ihr die sache jetzt?
 

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