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Bipolar

piav03

Mitglied
Hallo,
ich bin bipolar und habe Angst, dass ich manisch werde.
Ich nehme aber meine Medikamente ein und möchte nicht unbedingt erhöhen, weil ich die schon 1 Jahr nehme.
Was kann ich tun, ohne unbedingt einen Arzt aufzusuchen.
Ich versuche schon wenig zu tun und mein Mann nervt mich schon den ganzen Tag, dass ich soviel tue.
Wer kann mir helfen?
 

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desira drake

Gast
hallo,

also ich kenne mich zwar bei deinem krankheitsbild nicht aus, (bin selbst borderliner) aber was ich dir unbedingt raten würde, diesen angstkreislauf zu verlassen.....damit machst du dich ja total fertig, dass ist ja, wie wenn jemand der schupfen hat ständig sagt, ich will keinen krebs bekommen, was kann ich tun.

du bist bipolar - ja und ? nimm es zur kenntnis und lebe damit, ich kreise auch nicht ständig um mich selbst so nach dem motto: ich bin bordi und will keinen suizid verüben - was kann ich tun ??

hör auf dich nur um dich selbst und deine krankheit zu drehen !!! das gilt für alle erkrankungen, was machst du noch ausser medis schlucken ? therapie? kontakte pflegen ? sport ? leben?

geh raus ins leben und genieß zusammen mit deinem mann das frühlingswochenende!

viel kraft - ich weiss das man (frau) die braucht, glaub mir!

kitty :)





Hallo,
ich bin bipolar und habe Angst, dass ich manisch werde.
Ich nehme aber meine Medikamente ein und möchte nicht unbedingt erhöhen, weil ich die schon 1 Jahr nehme.
Was kann ich tun, ohne unbedingt einen Arzt aufzusuchen.
Ich versuche schon wenig zu tun und mein Mann nervt mich schon den ganzen Tag, dass ich soviel tue.
Wer kann mir helfen?
 

piav03

Mitglied
Mein Mann hat momentan Urlaub, und weiß nicht, wie ih so über den Tag verteilt bin.
Er meint ja, ich würde zuviel machen, ich nicht.
Er hat Angst vor der Klapse.
Mich nervt diese ständige: "du solltest das nicht und jenes nicht, ruh dich aus" usw.
Ich bin froh, wenn er Montag wieder arbeitet!!!
 
D

desira drake

Gast
hallo liebe meine liebe,

dann trenne dich von ihm - diesen zusätzlichen druck brauchst du nicht im leben.

ich erwarte dass ein partner 100 % zum anderen steht und zwar immer, egal ob erkrankungen da sind oder nicht. das heisst ich erwarte so etwas auch in beziehungen von menschen die (angeblich 100 % gesund sind) weil, wenn wir als paar oder familie nicht 100 % zueinander stehen, wer dann?

mein mann hat mich auch als borderlinerin kennengelernt und ich habe ihm direkt zu beginn unserer beziehung darin "eingeweiht" und er steht zu mir seit fast 10 jahren.

du bist ein toller wertvoller mensch und brauchst dich nicht so einem druck auszusetzen!

liebe grüße

kitty
 

Zitronengelb

Aktives Mitglied
Ich denke, dass kann man nicht so pauschal sagen. Ich selbst habe Magersucht und kann verstehen, dass mein Freund manchmal ziemlich die Nase voll hat und darunter leidet, dass ich so ticke. Er möchte einfach nur ein ganz normales Leben mit mir führen. Und manisch-depressiv zu sein ist noch eine ganze Spur härter.
Es ist zudem nun einmal in unserer Gesellschaft so, dass psychische Krankheiten noch immer mit Argwohn betrachtet werden.
 
D

desira drake

Gast
hallo zitronengelb,

klar kann ich auch verstehen, ich bin ja auch nicht "nur" borderlinerin, ich bin auch anorektisch usw. aber ich bleibe dabei, der partner muss 100 % zu einem stehen, natürlich darf er dabei auch kritisch sein - um gottes willen - bloß keinen co-abhängigen partner -aber er sollte in solchen krisensituationen nicht noch so einen unnötigen druck aufbauen.

was ist denn so schlimm daran zur krisenintervention in eine klinik zu gehen?

und zum thema gesellschaft: klar wir werden immer noch kritisch beäugt und schnell als "die gehören doch in die klapse" hingestellt, aber mit sowas kämpfen krebskranke, aidskranke bzw. hiv-positive , an hauterkrankungen leidende, übergewichtige, alkoholiker usw. auch. bis zu einem gewissen grad müssen wir da durch, leider.

bei all dem schweren und dunklen

EIN SCHÖNES WOCHENENDE die sonne scheint, die vögel singen, ist das nicht auch wunderbar ?

lg

kitty :)




Ich denke, dass kann man nicht so pauschal sagen. Ich selbst habe Magersucht und kann verstehen, dass mein Freund manchmal ziemlich die Nase voll hat und darunter leidet, dass ich so ticke. Er möchte einfach nur ein ganz normales Leben mit mir führen. Und manisch-depressiv zu sein ist noch eine ganze Spur härter.
Es ist zudem nun einmal in unserer Gesellschaft so, dass psychische Krankheiten noch immer mit Argwohn betrachtet werden.
 

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