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Bin völlig verzweifelt!

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Desperate

Mitglied
@Hänschen: Du verstehst tatsächlich nicht. Wenigstens das scheinst Du ja selbst erkannt zu haben.

Ich versuche mein Leben in den Griff zu bekommen, um für mein Kind wieder da sein zu können. Ich habe z.Z. nicht die Kraft und vor allem nicht die Nerven dazu, in eine neue Umgebung zu müssen. Diese 4 Wände sind momentan das Einzige, was mir noch Sicherheit vermittelt. Zudem hätte ich bei einem erzwungenen Umzug, der dann stattfinden müsste, nicht die Möglichkeit, in eine Wohnung umziehen zu können, in der mein Sohn sein eigenes Zimmer bekommen könnte, denn da habe ich als alleinstehende Person kein Anrecht drauf.

Ich denke jeden Tag an mein Kind! Und wenn ich das Gefühl habe, es geht nicht mehr weiter, dann hilft mir dieser Gedanke, es trotz allem noch weiter durchzuziehen. Ich mache diesen ganzen Schei** ganz sicher nicht für mich. Das ist mir viel zuviel Stress, den ich in meinem Zustand schlicht und ergreifend gar nicht verarbeiten kann und auch nicht wüsste, wie ich das tun sollte. Ich mache das für meinen Sohn!

Sein Vater und ich hatten eine Absprache. Und die Absprache war die, dass unser Sohn nur solange bei ihm bleibt, wie es mir nicht gut geht. Ich sehe schlicht und ergreifend alle Bemühungen in Gefahr, wenn hier alles zusammen bricht. Wenn Dir Angst vor Verlust des Kindes und Existenzangst keine Begriffe sind, dann freu Dich darüber, denn dann scheinst Du diese Dinge noch nie empfunden zu haben.

Würde ich meinen Sohn jetzt zurückholen, um damit die finanziellen und räumlichen Sorgen zu beseitigen, heisst das nicht im geringsten, dass ich nicht für mein Kind da wäre! Ich habe ihn lediglich zu seinem Vater gegeben, weil ich damals nichts zu befürchten hatte und weil ich glaubte, diese Zeit ausschliesslich für meine Genesung, sprich für Therapie etc., nutzen zu können. Das ist jetzt jedoch nicht mehr der Fall. Wenn ich an einer Seite anfange zu flicken, reisst auf der anderen Seite eine neue Stelle auf. Die einfachste Variante ist da, ich hole meinen Sohn zu mir zurück, muss weder um ihn, noch um das Räumliche bangen und kann mich dennoch weiter um meine Therapie kümmern, die ich jetzt wenigstens sicher habe. Denn als ich meinen Sohn zu seinem Vater gab, hatte ich nicht einmal eine Therapie.

Hätte ich vorher geahnt, dass eigentlich alles schlimmer werden würde, hätte ich meinen Sohn von Anfang an bei mir behalten. Ich hole ihn sicher nicht des Geldes wegen zurück. Wäre er mir nicht wichtig, würde ich einfach in eine kleine Wohnung ziehen, bekäme dann nur 320 Euro, müsste aber weniger Strom bezahlen und habe dann so gesehen fast genauso viel oder wenig Geld, wie jetzt, müsste mich aber auch nur um mich ganz alleine sorgen. Ohne den Zwerg hätte ich also vielleicht sogar weniger Stress. Aber warum weniger Stress, wenn es mir gar nicht darum geht, weniger Stress haben zu wollen, als viel mehr mein Kind?

Es geht ihm bei seinem Vater gut, ja. Und? Wenn er bei mir ist, sagt er, er möchte bei mir bleiben. Ich liebe mein Kind und ich mache alles mir mögliche für ihn. Sein Vater hat leider die besseren Möglichkeiten. Er hat eine grosse Familie, die ihn ständig mit allem unterstützt, er muss nicht arbeiten, weil er Frührenter ist, er kann alle Zeit, die er hat, in unseren Sohn investieren, kann besser überall mit ihm hin, weil er nicht auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen ist etc. Habe ich jemals gesagt, ich wolle ihm das Kind entziehen? Wir hatten eine Absprache. Das Einzige, was sich für ihn ändern würde, wäre die Tatsache, dass er unseren Sohn zwar nicht täglich sehen kann, aber sonst wann immer er will. Das war vorher schliesslich nicht anders.

Ich habe schon einmal ein Kind verloren, weil es gestorben ist. Ich will und werde nicht nochmal ein Kind verlieren! Ich habe immer schon gesagt, dass ich nur ein Kind haben möchte und dabei bleibt es auch. Ich kämpfe hier für mein Kind und für nichts und niemand anderen!!!
 

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    @ Lustikuss01: .. und ich werd dann von sowas traurig, weil mir bewusst wird, wieviel glücklicher ich doch mal... +1

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