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Bin ich wirklich ich, das Karussel.

Z

Zweifeler

Gast
Hallo,
ich habe in den letzten Jahren immer mal wieder die Frage mir selbst gestellt ob ich wirklich ich bin oder mir mein ich vorspiele.
Und wenn ich dies tuhe, ist es der Grund warum ich mir diese Frage stelle oder ist es krankhaft.

Ich bin rechts/konservativ, wie ihr es nenen mögt, geprägt und habe daher gewisse Ideale denen ich nachstelle.
Sei es optisch, physisch, emotional, beruflich, privat.
Es passt auch zu meiner Natur, doch diese Ideale zeigen mir meine grenzen auf die mich teilweise belasten und manchmal unglücklich machen. Ich hinterfrage nicht diese Ideale da Sie für mich logisch, natürlich und das Maß darstellen, aber wieso diese Frage. Erzogen wurde ich partiel, den rest hat mir Umgang und Gesellschaft beigebracht. Mit Frauen habe keine Probleme und mein Gehalt ermöglicht mir eigentlich ein sorgenfreies Leben also kann ich nicht falsch liegen. Materielles interessiert mich nicht, Ideale lassen mich aufblühen und aufstehen, da brennt es. Aber warum diese zweifel vom Weltbild wenn ich es nicht zulassen kann, die Mauer ist unüberwindlich. Es wäre ein Verrat an meiner selbst was ich mir nicht verzeihen könnte, es wäre die Apokalypse. Macht es mich denn aus oder denke ich mir nur das mich dies ausmacht. Ich dachte lange es ist eine Symbiose.
Es kann nicht sein was nicht sein darf, ich glaube so drücke ich es besser aus.

Ich hoffe das es ein normaler Kampf ist den ihr auch ausfechten müsst.
 

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Hallo, ich denke jeder stellt sich diese Frage mindestens einmal im Leben. "Wer bin ich? Wer möchte ich sein? Was ist meine Aufgabe?" So banal es sich anhört, aber am besten findet man zu sich selbst, wenn man sich nur mal mit sich selbst beschäftigt. Du könntest z.B. wenn du gutes Geld verdienst, eine Reise antreten in ein Land wie z.B. Thailand, dort zu den Mönchen gehen und dich selbst besser kennenlernen. Du kannst auch einfach mal zu Hause anfangen zu meditieren und in die Natur gehen. Es gibt viele Wege zu sich selbst zu finden... aber starte einfach mal mit Kleinigkeiten
LG
 
Z

zweifeler

Gast
Danke für eure Antworten. Ich denke ich kenne mich schon ein wenig, ich gehe oft in die Natur in meiner Freizeit bzw ich mache nur Heimat Urlaub in/an der Natur um runter zu kommen.

Zu dem anderen Kommentar, eigentlich klassische Ansichten. Ich glaube man kann es neo Völkisch nennen ohne grossen antisemitischen Einfluss damit du dir das etwas vorstellen kannst. Es wird auch immer mehr. Ich nehme mich sehr dran an der Arbeit weil ich mir selber sage deutsche Qualität muss bestehen als Feindbild hab ich da klar China im Kopf, das belastet. China ist auch unser konkurent.
Ich habe mich nach einer Dekade von meiner ex getrennt weil sie halb ausländisch war und hab mir eine deutsche gesucht, ich möchte Buben. Ich konnte es nicht zulassen das mein Kind halb halb wird, gerade weil ich den klassischen nordisch bin. Zugegeben es ist krass, dass gebe ich zu und ich trauer auch aber mein ich sagt es war richtig. Jetzt denke ich kannst du dir ein wenig vorstellen wie ich denke. Klar zweifle ich die Abwertung von Menschen an, gleichzeitig finde doch das es unterschiede gibt. Ich gebe mich nur ungern mit nicht Europäern ab oder mit liberalen Menschen die in meinen Augen den politischen Feind darstellen, gleichzeitig ertrage ich diese aber auch. Das erschwert natürlich die sozialen Kontakte aber es geht noch. Habe natürlich schon Reichsbürger kennen gelernt oder Neo Nazis die ich anlehne, aber dulde. Manchmal überfordern mich meine Prinzipien und Ideale aber es ist unmöglich diese zu überwinden auch wenn ich mich mit euch austausche, gerade die Realität festigt mich jeden Tag mehr. Ich würde sagen unter den richtigen Umständen wäre ich sicher fanatisch aber sehe mich nicht als einer, weil ich logisch, natürlich denke. Es geht nur schwer anders. Falls ihr fragen habt zu bestimmten Themen, fragt.
 

Vindobona

Aktives Mitglied
Hallo

Beim Lesen Deines Threads fiel mir auf,wie sehr Du
rechts stehst.Schlimm,meiner Meinung nach!
Mich schaudert alles Extreme,egal,rot oder braun.
Irgendwie bist Du echt meschugge...
"Völkische Denkweise",nein Danke!
Wann brennt die nächste Synagoge?
Ich bin Nichtjüdin,aber bei aller "Liebe"
ganz sicher nicht seelenverwandt mit Dir!
Armes Deutschland,was kommt noch alles!
glg Vindobona
 
Z

Zweifeler

Gast
Verstehe nicht wieso. Ich kämpfe sehr mit mir was dieses Thema angeht und habe ehrlich geantwortet und es dargestellt. Fühle mich der Heimat sehr verbunden und die Ablehnung desser ist meiner Meinung der Grund warum es mich dermaßen weiter bestärkt bzw. auch manche Parteien Wähler verschaft. Es mag dich verwundern aber ich habe eine weiße Weste und gehe respektvoll mit Menschen um, dieser Punkt ist noch nicht überschritten. Fanatismus ist auch nicht mit radikalismus gleichzusetzen. Das was einem nicht gefällt zu ignorieren, ich glaube da kommen wir überein, obwohl ich denke das du natürlich ein besseres Argument hast für dieses verhalten.

Hallo Vidobona,

erstmal möchte Ich mich wiederholen indem ich sage das ich nicht grossartig antisemitistisch denke, ich lehne Religion allgemein ab. Selbstbestimmt darf wohl jeder Leben und wenn ich bestimmte Umstände nicht tolerieren kann sprich ertragen, ist man dann "Menschugge"? Ein Kind zu haben was mir ähnlich sieht ist ein Wunsch, ich kann es mir nicht vorstellen das mein Kind anders aussieht. Das sind persönliche Entscheidungen, ich kritisiere dich ja auch nicht dafür das du deine Einstellungen hast. Ob ich Sexistisch bin? Das habe ich mich noch nicht gefragt, bisher haben alle Frauen mich nicht deswegen angesprochen.

Schade das ich bei euch so auf Ablehnung treffe, geholfe ist damit wohl niemanden, am wenigsten mir :(
 

trigital

Aktives Mitglied
Hallo Zweifler,

eigentlich wollte ich dir nicht helfen, aber ich lass es mal drauf ankommen, ob es eine gute Idee ist...

Du bist rechts und fragst dich, ob du dir nur was vorspielst.
Ganz ehrlich? Das ist überhaupt keine dumme Feststellung. Und das meine ich nicht sarkastisch und nicht ironisch, sondern verblüfffend logisch.
Aber ich möchte nicht ausführen weshalb und wieso, weil ich denke das wäre keine Hilfe.
Ich erzähl dir mal von mir, was eigentlich ziemlich ähnlich ist, wie deine persönliche Einstellung und den Umgang mit dem sich fragenden Geist.
Ich bin sehr religiös aufgewachsen und habe niemals dran gezweifelt, ob es Gott gibt. Aber das Gerede von den Gläubigen ging mir mit dem Älterwerden immer mehr auf den Keks, dass ich mir es nicht mehr angetan habe, weil es einfach zu unschlüssig und bei öfterem wiederholtem Nachdenken mir als Unwahr erschien. Deshalb hab ich mich später begonnen mich mehr mit philosophischen Fragen zu beschäftigen. Und dazu gehört ganz klar die Frage dazu, ob es Gott wirklich gibt. Ich tat mir anfangs mit der Frage schwer, aber da ich wußte, dass ich niemals daran zweifeln würde, habe ich begeonnen Gott in Frage zu stellen, um die Sache für mich philosophisch zu ergründen. Und so ist es auch bis heute geblieben. Und so habe ich gelernt, dass die Antwort auf diese Frage überhaupt keine wirkliche Rolle mehr spielt, weil mein Druchleuchten ergeben hat, dass es für mich keinen Unterschied mehr macht, ob ich die Frage mit Ja oder mit Nein beantworte. Ich bleibe dennoch der Selbe. Und aufgehört zu glauben habe ich nie. Aber die geistige Herausforderung war eine sehr schwierige.
Und so ähnlich sehe ich das bei deiner Einstellung. Irgendetwas suchst du in deinem Leben. Irgendetwas beschäftigt dich und du weißt nicht was. Ich selber sehe jetzt ein paar Tage später tatsächlich eine psychologische Fragestellung dahinter, dass in dir ein Verbot zu sein scheint, diese Frage stellen zu dürfen, ob deine Werte und Lebenseinstellung eigentlich wirklich richtig sind. Ich möchte das nicht anzweifeln, weil ich finde rein theoretisch die Denkweise nicht so falsch. Ein stabiles, ordentliches und strukturiertes Leben führen zu wollen ist finde ich nicht falsch. (Dafür natürlich eine Menge anderer Dinge).
Aber ich finde, wenn du dir in dir selber so sicher bist und du dran glauben kannst, dass deine Denkweise und Einstellung so richtig ist, warum solltest du sie nicht hinterfragen dürfen? Weil für mich erscheint das Problem nicht in den Vordergründigen Dingen verborgen zu sein, sondern in den Dingen, die dahinter stecken. In den Gedanken, die du haben würdest, wenn du das offensichtliche erstmal bezweifeln würdest und hinterfragen würdest. Und ich denke das schwierige ist einfach, dass es psychologische Fragestellungen sind, auf die du stoßen würdest und ich weiß bei Gott wie schwierig diese Probleme zu durchleuchten sind.
So verstehe ich deine Worte "Es darf nicht sein, was nicht sein darf" so, dass für einen Rechten der Gedanke der Homosexualität dahinter stecken könnte. Und ich kann dich darin wirklich gut verstehen. Wenn ich einen Schwulen sehe, dann hab ich auch irgendwie Mitleid mit ihm. Aber es ist eben eine psychologische Fragestellung. Wenn alle Menschen so wären, wie du, dann wäre vielleicht niemand schwul. Aber so ist es nicht. Manche Menschen hatten eine schreckliche Mutter oder Vater. Und diese Problematik hat ihre Psyche so verkorkst, dass sie dem anderen Geschlecht keine Liebe entgegenbringen können. Aber die Natur und die Seele ist so stark, dass sie Liebe haben möchte. Und wenn es normal nicht geht, dann wenigstens anders. Und dann ist ihnen die normale Welt egal, weil ihre Gefühle stärker sind, wie die Gedanken. Und wenn man wirklich exakt und absolut korrekt argumentieren müsste, dann müsste man manchen Menschen verbieten Kinder haben zu können, weil dann Homosexuelle dabei raus kommen würden. Aber das kann zum Glück niemand vorher druch einen Rachenabstrich oder Psychoanalyse feststellen. Und man kann vielleicht dafür kein Verständnis aufbringen. Ich könnte auch keinen anderen Mann erotisch Küssen. Und unerotisch küsse ich auch keine Frau, wie die dich haben müsste auf den Mund. Und deshalb finde ich die Einstellung die du wohl hast richtig. Aber für ein paar andere Menschen ist die Einstellung nicht richtig. Und man kann niemandem vorschreiben, wie er zu haben sein muß. Man darf auch nicht Kindern verbieten mit der linken Hand zu schreiben. Und man darf finde ich auch nicht vorschreiben, wie ein normaler Mensch auszusehen hat. Aber wenn ich mit meinen Freunden zusammen bin und ein fremder Neuling stoßt dazu, egal welcher Nationalität, dann bin ich zwar offen, aber dennoch kritisch. Deshalb kann ich die kritische Einstellung von mir unbekannten Menschen gut verstehen. Und es entspricht auch meinen Gefühlen. Aber was ich mit meinem kritischen Beäugen herausfinde deckt sich eigentlich mit der Erkenntnis, dass es im Ausland genauso viele Arschl... gibt, wie in Deutschland.
Aber egal. Jetzt bin ich doch auf einen philosophischen Vortrag hinaus gegangen.
Und dann sag ich dir auch, warum ich glaube, dass du dir nur was vorspielst:
Weil das rechte Denken grundsätzlich auf Lügen aufgebaut ist. Nur die Gefühle sind ein bisschen echt. Und die sehen die Rechten in den Grundprinzipien der Ideologie bestätigt. Aber schon der zweite Gedanke der dann danach kommt ist falsch und es kommen meiner Erfahrung nach eine Menge falscher Gedanken danach.
Aber wenn du möchtest können wir das gerne in einer PN Diskussion ausführlich besprechen, wenn du dich stabil genug fühlst. Ich werde versuchen objektiv und wahrhaftig zu bleiben, wie ich es gelernt habe mein Leben lang zu verfolgen. Weil ich denke, dass jede gefühlte Einstellung irgendwo richtig ist, aber das Denken meist falsch ist. Ob es nun die Rechten sind oder die Christen. Obwohl ich Grün bin und Christlich. Ich glaube nicht, dass du deine Gefühle verraten mußt. Aber ganz bestimmt deine Denkweise. Und ich bin mir sicher, dass auch ich auf ein paar wenige Gedanken kommen werde, die mir nicht passen werden. Aber eigentlich habe ich keine Angst davor.
Wir werden wohl eher das Problem haben, das wir vielleicht auf unterschiedliche Informationen/Wissen vertrauen und deshalb uns nicht einigen würden.
Aber vielleicht hilft es dir ja ein bisschen.
lg
 
Z

Zweifeler

Gast
Hallo trigital,

danke für deine Zeit und das Teilen deiner Erfahrunng. Ich habe den Text mehrfach gelesen und kann mich dort in einigen Punkten wiederfinden. Durch meine Erfahrungen in der Opposition hatte ich gute Einblicke in extrem denkender Köpfe und konnte in diesen Räumen mich selber reflektieren. Vielleicht hat auch diese Erfahrung mich in dieses ungleichgewicht gebracht. Durch Diskussion habe ich auch herausgefunden das es viele "rechte" Spinner gibt und die Wahrhaftigen dadurch diskretitert werden. Könnte einiges erzählen aber ich denke du kennst vieler dieser Meinungen und Störmungen. Viele kommen aber auch auf die gleichen Schlussfolgerungen. In diesem Punkt haben wir das gleiche erfahren.

Klar begegne ich mit Skepsis fremden, das ist natürlich, nur geht es darüber hinaus. Freunde aus der Schulzeit waren auch Ausländer, darum geht es nicht. . Ich muss das auch vereinfachen weil ich ansonsten einen Aufsatz niederschreiben müsste.
An dieser Stelle möchte ich einen Punkt erläutern wie ich dazu stehe. Es geht mir um die Heterogenität. Ich verstehe den Sinn dahinter nicht und wieso es dermaßen zum Zeitgeist geworden ist. Mir erscheint es problematisch und ohne Mehrwert so ein kulturelles, ethnisches Experiment zu versuchen. Verschiedene Gruppen die sich seperieren ohne gemeinsamen Konsenz die sich zu einer neuen Kultur vermischen sollen die dann abschließend der Untergang aller sein soll. Das ist die einzig logische konsequenz und Gedanke der hinter diesem Zeitgeist steckt, ein Schmelztegel. Klar gibt es auch deutsche Idioten keine Frage, doch ich würde eine Reduktion des diversen Anteils in der Bevölkerung preferieren, legal und machbar.

Ehrlich gesagt weiß ich nicht ob eine Disskusion über meine Ansichten was bringt, es ist auch schwer jeden Blickwinkel zu erläutern da ich ganz genau deine, pauschalisiert, Einstellungen kenne und mich auch logischerweise mit diesen Argumenten und Konzepten und Anschauungen auseinander gesetzt habe. Der Punkt wo man mich überzeugen könnte ist glaube schon lange überschritten. Es könnte durchaus sein das wir Schnittpunkte erörtern würden, doch wir beide haben wohl Standpunkte von denen wir nur schwer abkommen würden weil wir zu gefestigt sind in unserer Einstellung und Ansichten. Meine Mutter war auch Grüne .
Ich finde es aber echt schön das man miteinander reden kann,.

Ich überlege schon ob es nicht eine, wie du schon sagtest, logische notwenidkeit ist mich selber zu hinterfragen um mich nicht selbst zu betrügen?
 

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