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Bin ich normal was Freunde/Bekannte angeht?

zeitlos

Aktives Mitglied
Hallo ihr Lieben!

Irgentwie bin ich gerade nicht so glücklich im Moment was Freunde/Bekannte angeht.

Mir fällt es generell schwer Freundschaften zu schließen. Nicht weil mich keiner mag oder so, sondern weil ich eher, naja sozuagen ein Einzelgänger und eher verschlossen bin. Aber gern Leute um mich hab ich trotzdem regelmäßig. Meist kommen Leute auf mich zu.

Auch schon früher war ich immer für jeden da. War und bin sozusagen der Seelenmülleimer für alle "Freunde". Ist ja kein Problem, ich habs gern getan. Aber leider kam da nicht wirklich viel zurück. Was mich heute manchmal traurig macht. Ich bin immer da gewesen aber wenns mir mal schlecht ging, waren sie gleich überfordert. Oft hab ich den selben Typ "Freund/Freundin" gehabt. Einige wollten sich das Leben nehmen, die meisten schmissen sich an jeden Typen ran, haben nur Probleme, teilen sich anderen gerne mit usw.

ich bin genau das Gegenteil.

Ich hatte noch ein Freundenkreis, wo es nicht sehr intensiv war, z.b. hab jetzt nicht mit denen über Probleme geredet. Aber sie taten mir halt sehr gut. Wir unternahmen viel zusammen von A-Z. War ne Gruppe von Jungs&Mädels.

Auch irgendwie nervt es mich, wenn "Freundinnen" sich beschweren, dass ich mich nicht melde. "ja ich hab als letztes, jetzt bist du dran". Aber wenn ich sie anschreibe, antworten sie ab und zu mal nicht. Ich meld mich aus dem Grund nicht, weil ich einfach keine Lust habe. Weil sie dann eh nur von sich erzählen, bzw. wir uns irgendwie von einander entfernt haben.

Mir fehlt die beste Freundin. Ich hatte sie noch nie. Ich hab zwar Freundinnen, aber keine von denen traue ich zu 100%. Die meisten kommen auch nur an, wenn sie gerade mit ihrem Partner auseinander sind oder sie ein Problem haben.

Ganz ehrlich, ich bin echt erstaunt wie biestig und hinterhältig einige Frauen sein können. Seh ich auch bei anderen. wie sie ihre "besten Freundinnen" verarschen...

Als ich Single war, da war ich wirklich zufrieden. Da waren fast alle Freundinnen noch Single und wir haben viel unternommen. Dachte, wenn ich nen Freund habe, dass sich das nicht ändert. Aber irgendwie gehen jetzt alle ihre eigenen Wege.

Auch von Bekannten haben sich viele gemeldet. Aber seit ich vergeben bin hats nachgelassen.

Mein Freund sagt, seine Freunde sind auch meine. Find ich ja total süß. Seine Truppe ist wirklich total lieb und lustig!

Irgendwie hatt ich nie ein Problem mit Bekannten/Freunden. Aber es hat sich irgendwie verändert. 2 sind mit ihrem Freund zusammengezogen, die andere verheiratet mit Kind, noch ne andere hat jetzt wohl andere Leute kennengelernt, noch ne andere hat mich mal total verarscht....

Tja nun fühl ich mich irgendwie einsam, obwohl ich gern allein bin und echt andere Dinge um die Ohren habe. Total wiedersprüchlich.

Ich bin so enttäuscht, weil es leider nur Saisonmäßig war, dass ich echt zufrieden war mit dem Bekanntenkreis.

Der eine Freundenkreis wie oben erwähnt, habe ich immernoch. Die guten melden sich auch ab und zu bei mir. Aber leider ich nicht. Das tut mir super leid und bin selbst traurig darüber, dass der Kontakt deshalb bissl weniger geworden ist. Aber irgendwie sind die Interessen auseinander gegangen. Ich fühl mich nicht wie früher mit denen auf einer Wellenlänge, obwohl du super lieb und korrekt sind.
Hab das Gefühl, ich muss mich da irgendwie verstellen. Und kann nicht so sein wie ich bin.

Bei den Leuten von meinem Freund kann ich so sein wie ich bin. Die sind mir irgendwie ähnlich.

Ach ich weiß auch nicht. Einerseits fühle ich mich einsam aber andererseit will ich meine Ruhe haben! Kann das jemand verstehen?? Ich nicht! :(

Ich weiß auch nicht was ich von euch hören will. Sorry, hab im Moment so viele Gedanken im Kopf. Der Text ist bestimmt total wirr. :eek:

Ich hab irgendwie Angst, dass ich noch vereinsame... Obwohl ich nicht allein bin.

Ist das alles noch normal bei mir? Mach ich was falsch?

Vielleicht kennt ihr mein Problem von euch selbst?

Würde mich trotzdem über ein paar Anworten freuen!
 

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Eisfuchs

Gast
Hallo zeitlos,

mir geht das auch nicht anders, habe da auch große Schwierigkeiten Bekannte kennenzulernen, die dann vielleicht meine Freunde werden könnten.

Aber es ist im allgemeinen so, das Freunde kommen und gehen und dass man sich auch in Ihnen täuscht. Ich habe mich leider schon oft getäuscht und Stufe deshalb auch die Leute erstmal als Bekannte ein. Erst wenn ich ganz sicher weiß, sie stehen auch zu mir, wenn es mir schlecht geht und nicht nur andersrum, dann sind es meine Freunde!

Wenn du für sie immer da warst und sie nicht für dich, so sind es keine Freunde gewesen, zumindest keine richtigen.

Es gibt Bekannte, mit denen ich nur Spaß haben werde und will. Von denen ich meine Probleme nicht erzähle, vorerst nicht. Wenn sie mich zumüllen mit ihrem Scheiß (sag ich jetzt mal so salopp), hauptsache loswerden, dann sind sie eigentlich eher egoistisch. Sie machen ihre Probleme zu deinem, du fühlst mit und und und. Ihnen geht es dabei vielleicht besser...

Ja, Frauen aber auch Männer können hinterlistig sein. Aber schau, solche Leute, die über einen angeblichen Freund/in herziehen, sind keine Freunde. Sie sind einfach nur gemein, um sich besser zu fühlen, sie haben eigene Probleme und können sich nur an anderen profilieren. So einem sollte eigentlich einem leid tun.

Ja, das geht mir auch oft so, das Leute sich nie melden, wenn sie grad nicht Single sind. Auch lebt man sich oft auseinander, wenn der/die eine einen Mann/Frau hat und noch dazu Kinder bekommt. Das erscheint mir aber normal, es ist nunmal anders ein Single zu sein als ein Pärrchen mit Kindern. Gute Freunde melden sich trotzdem, wenn auch nur selten.

Ich stand mal da und hatte plötzlich nur noch eine Freundin, als ich noch Single war. Das war eine schwere Zeit für mich. Ich dachte, was machst den jetzt. Hatte zu der Zeit keine Bekannten, konnte mit niemanden weg, so hab ich durch einen Verein Bekannte kennengelernt und halt sie mir jetzt warm. Und, mir fällt es verdammt schwer Leute kennenzulernen, da ich sehr wenig rede und oft nicht weiß, was ich erzählen soll.

Wie schonmal erwähnt, Freunde kommen und gehen, manch einer bleibt. Man muss immer was tun, damit man nicht alleine ist. Bleib so wie du bist und wenn du das Gefühl hast, jetzt möchte ich wieder meine alten oder noch immer Freunde sehen, dann tu das. Bleib am Ball und gib nicht auf. Wahre Freunde gibt es selten! Und du bist nicht alleine!

Vergissmeinnicht
 

zeitlos

Aktives Mitglied
danke für deine Antwort!! :)

Ich habe Angst, falls das mit meinem Freund mal zu Ende gehen sollte, ich ganz allein da stehe. Im Moment hab ich echt viel ummer Ohren und möchte am WE auch die Zeit mit meinem Freund verbringen.
Daher brauch ich das jetzt nicht soooo dolle mit Freunden und so. Bin komischerweise auch froh, wenn ich meine Ruhe habe. Hab irgendwie ein schlechtes Gewissen deshalb. Interessieren wie es denjenigen geht tut es mir natürlich trotzdem.

Aber was ist wenn ich Stress mit meinem Freund habe usw. Klingt doch jetzt egoistisch von mir oder?
Bin ich eigentlich nicht.

Liege ich eigentlich richtig, dass Männer ein anderes Freundschaftsverhältnis zu gleichgeschlechtlichen Freunden/Bekannten haben als Frauen?
was ich so bei meinem Freund sehe ist, dass er mehrere gute Kumpels/Bekannten-Freundenkreis hat und die zusammen oft was machen. Mal so treffen zum Sport etc.
Aber Frauen eher einzelnd, verteilt irgendwo Freundinnen/Bekannte haben.

So ist es bei mir jedenfalls und bei anderen auch....
 
E

Eisfuchs

Gast
Du musst ja nicht dauernd was mit deinen Freunden unternehmen, es reicht ja, wenn man sich ab und an mal meldet.

Freundschaft bedeutet ja nicht zwingend sich dauernd melden zu müssen oder dauernd etwas unternehmen müssen. Man soll sich ja nicht auf die Pelle rücken.

Ich bin auch froh, wenn ich meine Ruhe hab und ich seh meine beiden Freundinnen nicht sehr oft. Aber ich habe mit Ihnen regelmässigen Kontakt.

Warum hast du den Angst, wenn das mit deinem Freund zu Ende gehen sollte? Du hast doch noch deine Freunde? Halte den Kontakt, du kannst doch offen mit deinen Freunden reden?

Was soll den egoistisch sein, wenn du mal Stress mit deinem Freund hast? Das du zu deinen Freunden gehst und sie mal brauchst? Aber das brauchst du doch nicht, du warst doch immer für sie da.

Das Männer ihre Freundschaften anders pflegen, das kann schon sein. Nach meinen Erfahrungen sind Männerfreundschaften nicht so intensiv wie bei Frauen, aber besser beurteilen kann das sicher ein Mann...
 

Pseudosmile

Mitglied
Ich habe auch das Gefühl, dass ich nicht "normal" bin. Mich persönlich stört es nicht allzu viel, dass ich nicht jedes Wochenende mit Freunden weg bin. Ich habe Schulfreunde, mit denen ich mich sehr gut verstehe, meine beste Freundin ist nur leider sehr beschäftig, sie arbeitet viel, hat eine eigene Wohnung um die sie sich kümmern muss. Außerhalb der Schule machen wir sehr selten etwas. Aber die Zeiten in der Schule schätze ich sehr.

Aber dann fällt mir auf, dass es sonst kaum einen gibt. Da gäbe es jmd, aber mit ihr habe ich im Moment keinen Kontakt, auch diese klassische Geschichte: Ich schreib ihr SMSs, aber bekomme nie eine Antwort. Und das ist mir dann auch ein wenig zu blöd.

Was am meisten weh tut sind die Vorwürfe meiner Mutter. Sie merkt, dass ich nicht wie so eine Beispiel-Tochter bin, die sich für Jungs interessiert und am Wochenende abfeiern geht. Sie frägt mich oft, was ich am Wochenende mache und wenn ich sage "nichts" oder "ich weiß nicht" dann schaut sie mich an ... als ob ich der unsozialste Mensch überhaupt wäre und dass sie so eine Tochter nicht haben will. Das tut weh :(
 

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