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Bin ich etwa Aschenputtel?

Lebenszeichen

Mitglied
Hallo alle miteinander,

ich muss mir mal ein wenig Luft machen. Es kommt mir vor, als befinde ich mich in einer Modernen Aschenputtel Verfilmung, nur dass das hier kein Märchen, sondern die wahre Realität ist...

Es war nun eine ganze Zeit Ruhe, kein Streit, kein Stress, nichts! Da es so gut zuhause lief, dachte ich, ich komme meiner Mutter etwas entgegen und helfe im Haushalt mit und machte einen Putzplan. Klappte wirklich sehr gut und anfangs lobte meine Mutter mich sogar (hat sie noch nie gemacht..).

Irgendwann fing sie dann aber doch an, zu nörgeln, dass es ihr nicht perfekt genug ist und dass das bisschen, was ich mache, ein Witz sei. Damit ihr euch vorstellen könnt, wie mein Plan aussieht, schreibe ich ihn hier mal auf:

Montags: Flur
Dienstags: Küche
Mittwochs: Zimmer meiner kleinen Schwestern
Donnerstags: Mein Zimmer sehr gründlich
Freitags: Bad
Samstags: Darf meine Mutter sich was aussuchen
Sonntags: Nichts (Pause muss auch mal sein)

Was bitte soll ich denn noch alles machen? Dazu sollte ich vielleicht auch mal schreiben, dass ich noch 5 weitere Geschwister habe, die noch hier wohnen und die NICHTS machen! Wenn meiner Mutter das von mir, was ich freiwillig und von mir aus mache nicht genug ist, warum bitte fragt sie nicht auch mal die anderen?

So, dann schaute ich mir vorgestern ein Prospekt an, sah einen Kleiderschrank für 80€, der mir gefiel (ich habe zurzeit keinen, meine Kleidung stapelt sich im Wäschekorb), zeigte ihn meiner Mutter und meinte, dass der ja schon toll ist, für den Preis. (Haben wollte ich ihn allerdings nicht, weil ich eher nach einem Sideboard suche, fand den Preis einfach nur so günstig für einen Kleiderschrank, worüber ich nen Gespräch anfing. Einfach nur so).
Meine Mutter fing dann an, dass die nichts aushalten würden. Wenn ich nen guten Kleiderschrank möchte, müsste ich schon 700€ dafür ausgeben. Fand ich persönlich sehr übertrieben und meinte dann, dass ich mit nem 80€ Schrank zufrieden wäre. Würde ja sowieso nur im Zimmer stehen, rüttel ja nicht daran, bis er wieder auseinander fällt.

Dann sagte sie, dass sie aber auch diese 80€ nun nicht hat, woraufhin ich sagte, dass ich diesen Schrank ja auch gar nicht möchte. Und das ich auch diesen und nächsten Monat keinen Schrank verlange, aber so für September vielleicht. (Diesen Monat hat meine Schwester Geburtstag und nächsten Monat müssen einige Schulsachen gekauft werden).
Da meinte sie aber dann, dass ich mir einen Schrank ja auch selber zusammensparen kann (mit 50€ Taschengeld?), woraufhin ich fragte, ob ich nun gar keinen mehr bekomme. Darauf meinte sie, dass sie es nicht kann, woraufhin ich wieder sagte, dass ich aber ebenso zur Familie gehöre und mir auch was zusteht (immerhin bekommt sie für mich ja auch Geld!). Aber sie blieb dabei. Dazu möchte ich auch noch sagen, dass es seit Monaten abgemacht war, dass ich einen Schrank bekomme. Und nun auf einmal nicht mehr? Warum? Ich verstehe es echt nicht!

Natürlich war ich daraufhin sauer. Ich ging ihr aus dem Weg und zog mich zurück. Tja und heute werde ich als die Böse dargestellt. Ich kam, fragte meine Mutter ob ich nun das Geld für den Schulrucksack bekomme (auch das war seit Monaten abgesprochen, dass ich mir für 50€ einen Rucksack kaufen darf. Ich weiß, dass es viel Geld ist, aber wie gesagt, schon Monate vorher fragte ich und es war für meine Mutter in Ordnung!) Daraufhin wurde ich schon wieder angemacht, sie gab mir dann aber 40€, woraufhin ich sagte, dass da aber noch 10€ fehlen. Und da war das Theater komplett. "50€? Dann hast du Pech, such dir einen für 40€...." Und ja, daraufhin wurde ich wirklich sehr sauer!! Seit Monaten sage ich das, seit Monaten sage ich auch, dass sie mir ja schon mal Stück für Stück geben kann, damit es nicht gleich soviel Geld auf einmal ist... Ich habe dann auch nicht locker gelassen und die 50€ dann auch irgendwann bekommen. Aber das löst ja das Problem hier nicht. Warum nur verhält sie sich so?

Ich mein, es war lange nichts, alles harmonisch. Ich habe von mir aus einen Putzplan erstellt und diesen jeden Tag erledigt. Ich verlange nie irgendwas extra, nur eben die Dinge, die ich brauche. Und trotzdem werde ich so angegriffen? Ich bin also nur gut zum putzen, was ihr allerdings zu wenig und nicht perfekt genug ist und kann zusehen, wie ich klar komme? Während meine Geschwister bekommen was sie wollen und auch brauchen, ohne, dass es ihnen vorgeworfen wird?
Bin ich Aschenputtel, meine Geschwister die Schwestern aus Aschenputtel und meine Mutter die böse Stiefmutter? Falls ja, kommt dann auch bald mein Prinz? Wäre doch nur fair....

Gerne dürft ihr hier schreiben, wie ihr es seht, was für Gedanken ihr dazu habt und wie ihr euch verhalten würdet, bzw. wie ihr weiter vorgehen würdet. Ich weiß einfach nicht, was ich falsch gemacht habe, aber vielleicht könnt ihr mir das ja sagen.
 

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G

Gast

Gast
Warum tust Du Dir ds an? Ziehe zuhause aus! Notfalls mit hartz 4 aber so etwas muss sich niemand antun! Bist du das schwarze Schaf in der Familie?
 

Lebenszeichen

Mitglied
Warum wohnst Du mit 24 Jahren noch zuhause und lässt Dir das gefallen?

LG

Ratte
Ein Auszug ist nach meiner schulischen Ausbildung geplant. Ich hatte es nun zwar vor ein paar Monaten vorgehabt, auszuziehen und alles dafür getan, mich allerdings aber auch mit meiner Mutter ausgesprochen. Danach wurde es ja auch besser und da es finanziell für mich einfach günstiger ist und es mir hier ja zurzeit nicht mehr komplett schlecht geht, habe ich mich wieder gegen einen Auszug entschieden. Und wegen dieser Sache gleich wieder an Auszug denken? Das muss man doch anders klären können...
 

Lebenszeichen

Mitglied
Warum tust Du Dir ds an? Ziehe zuhause aus! Notfalls mit hartz 4 aber so etwas muss sich niemand antun! Bist du das schwarze Schaf in der Familie?

Ja, ich bin das schwarze Scharf in der Familie, so könnte man es tatsächlich nennen. Und das nur, weil ich ein bisschen anders denke und andere Interessen habe...

Aber wie gesagt, es ist um einiges besser geworden. Diese Situation aktuell ist die einzige, die mich gerade tierisch nervt und die ich einfach auch kein Stück verstehen kann. Und die mich soo wütend macht, weil man einfach kein normales Gespräch mit meiner Mutter führen kann.....:mad:
 
G

Gast

Gast
Wirklich seltsam dass die eigene Mutter nicht dafür sorgt, dass du die Grundausstattung bekommst (Kleiderschrank, Rucksack für die Schule). Darf man fragen wo der Vater ist?
Eins ist klar. Es ist nicht in Ordnung und deine Mutter verhält sich meiner Meinung nach verantwortungslos. Die sollte froh sein dass sie so eine Tochter hat, die ihr so zur Seite steht.
 

Der_um_den_Baum_tanzt

Aktives Mitglied
Da es so gut zuhause lief, dachte ich, ich komme meiner Mutter etwas entgegen und helfe im Haushalt mit und machte einen Putzplan.
Dazu sollte ich vielleicht auch mal schreiben, dass ich noch 5 weitere Geschwister habe, die noch hier wohnen und die NICHTS machen!
Wenn Ihr einen 8 - 9 Personen - Haushalt habt, dann kommt ein Haufen Dreck zusammen und muss ein ganzer Haufen Kram besorgt werden und es fällt eine Menge an Organisationsaufwand und zu erledigenden Tätigkeiten an.

Das Alles zusammen ergibt einen Haufen Arbeit und kostet eine Menge Geld und verschlingt eine ganze Menge an Lebenszeit.

Allerdings nicht nur "wenn alles zuhause gut läuft", sondern ständig !

Von daher ist es selbstverständlich, dass alle am Haushalt Beteiligten sich auch an der Erledigung der anfallenden Aufgaben beteiligen .... die Arbeit darf nicht nur auf Dich und Deine Mutter und Deinen Vater abgewälzt werden, sondern nach Möglichkeit auf Jeden Eurer Gemeinschaft je nachdem was Jeder leisten kann.

Da ich Eure familiären Verhältnisse nicht kenne, weiß ich natürlich nicht wie sich das Geben und Nehmen in Eurer Gemeinschaft verteilt ..... was meint der Vater zu der ganzen Angelegenheit?

Fakt ist, dass für Dich von Amts wegen ein Lebensminimum von etwa 300 € jeden Monat zur Verfügung stehen muss, von dem Dein persönlicher Bedarf an Nahrung, Kleidung, Taschengeld, Schulmittel etc. bestritten werden sollte.
Für das Wohnen und Heizen steht für Dich anteilig ebenfalls ein bestimmter Betrag zur Verfügung, der im Falle einer Hilfebedürftigkeit Eurer Familie zugestanden wird.

Darüber hinaus gäbe es Hilfen vom Jugendamt für besondere Anlässe und Freizeit und Bildung und besondere Anschaffungen, falls Eure Familie zu wenig Einkommen hat ....

Also mache noch mal einen Aufgabenplan für Euer gemeinsames Miteinander und verteile die Aufgaben auf Alle .... wobei Du natürlich berücksichtigen musst, falls Deine Mutter noch arbeiten geht und falls Dein Vater oder Deine Geschwister arbeiten und Geld nach Hause bringen um Euren Lebensunterhalt zu finanzieren ....
 

Ondina

Sehr aktives Mitglied
Deine Mutter wirst du nicht ändern können, aber du kannst dich ändern indem du dich auf eigene Füße stellst und deine Mutter sowie Geschwister alleine wursteln lässt.
Unterschiede innerhalb der eigenen Familie gibt es häufiger als man denkt, woran das liegt weis ich auch nicht, und es ist auch nicht wichtig, wichtig ist nur das du dich aus dieser für dich ungünstigen Situation befreist.
 

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