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Bin ich ein inkompartibler Mensch?

I

Inkompartibler

Gast
Hallo,

ich weiss nicht mehr weiter. Ich scheine sozial inkompetent zu sein oder einfach nicht kompartibel.
Alle Jahre wieder erleb ich Deja-vu.

Ich finde Freunde, alles ist super. Doch irgendwann kriege ich das Gefühl dass sie von mir entfernen.

Beispiel was neulich erst passiert ist:

3 Freunde und ich.
2 von meinen Freunden ist ein Paar und dritter wurde mit Monaten immer enger mit den beiden befreundet. Nun haben sie eine WG gegründet.
Davor wurde ich immer angeschrieben, angesprochen, eingeladen. Ja, ich habe mich auch gemeldet, gegrüßt, nur um treffen bitten habe ich mich nie getraut.
Wir spielen zusammen ein Onlinespiel, machten im Spiel zusammen was. Doch auch im Spiel wurde der Kontakt immer weniger.
Ich habe sie angesprochen, doch meine Sorge wurde als meine Einbildung abgetan. Und wenn ich mal was mit denen zusammen unternehmen möchte soll ich denen das sagen. Obwohl sie wissen dass ich mich immer freue mit denen was zusammen zu unternehmen (habe ich immer wieder gesagt), soll ich nun zu denen gehen und sie fragen (sie wissen dass ich das ungern tu, hat für mich etwas von betteln und zeit stehlen. Sie sind zu 3 und warum soll ich einzige Person um deren Zeit für mich bitten?).

Nun, im Spiel wurde ich ohne vorherige abspache ersetzt, fand ich nicht in Ordnung, habe es so gesagt, hat ein wenig gekracht, haben uns vertragen, doch anders wurde es nicht.

Letzten Sonntag war für mich aber die Krönung. Deren alter Freund spielt wieder das Spiel und ich wurde durch ihn ausgetauscht. Ohne vorwarnung, obwohl wir uns Tag vorher bzw Stunde vor unseren geplanten Spieltermin gesehen haben.

Ich war sauer, ich fühlte mich ausgetauscht, hab einen angeschrieben und mich beschwert, habe gesagt, wenn sie es mir wenigstens rechtzeitig sagen würden wäre es ja kein Problem, dann hätte ich was anderes machen können, aber nein, ich habe meinen tag um diesen Termin geplant.
Die Antwort war "wir sind dir nichts verpflichtet" und auf meine "ich dachte wir sind freunde" kam "ich habe auch andere freunde und ich muss mich entscheiden"

Also bin ich minderwertiger als die anderen Freunde?

Nun ja ich habe die beiden anderen angeschrieben , doch von denen kam nur "wir finden das verhalten auch scheisse". Ich liess sie spielen und hab mir andere Beschäftigung gesucht und gewartet ob noch etwas kommt. Tag drauf kam immernoch nichts und ich musste mir meinen Frust und Gedanken zur Situation niederschreiben. In der Hoffnung dass sie drauf reagieren, oder jeder der es liest eine idee hat was man tun kann.
Nunja, die Empörung war groß, es gab kein Verständniss warum ich das öffentlich schreibe ( "öffentlich" die leute die es eh mitkriegen oder mitgekriegt haben). Ich hätte lieber mit denen reden sollen als irgendwo, irgendwas schreiben. Jedenfalls bin ich nun in deren Augen ganz furchtbarer Mensch. "Wir hätten Freunde fürs leben werden können, aber auf so ein abschaum kann ich verzichten"

So und ähliches passiert immer und immer wieder. Ich finde Freunde, irgendwann fühle ich mich ersetzt, sage das, das wird verneint. Das Gefühl wird nicht besser, mach ich irgendwo Luft (ohne namen zu sagen), verliere ich die Freunde wieder.
Anfangs habe ich versucht mehrfach über meine Sorge zu reden und dann habe ich Freunde auf Grund von nervigkeit verloren.
Nun sage ich es nur 1-2 mal , dann versuche ich es dann nicht mehr. Bis mir eben der kragen platzt und ich irgendwo, nicht an irgendjemanden gerichtet, Luft mache.


Also, bin ich tatsächlich so ein schlechter mensch? Bin ich inkompartibel? Warum verliere ich immer wieder Freunde? Auch die die ich voher über meine Freundesverlust Vergangenheit informiere.


Hoffentlich ist mein geschreibsel verständlich, tut mir leid wenn nicht.
 

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Nordrheiner

Sehr aktives Mitglied
Hallo, Gast,

ich verstehe Deinen Kummer - aber nicht, warum Du Dich sinngemäß als sozial inkompetent bezeichnest.
Es ist nun mal so, dass Freundschaften entstehen - meist auf Grund von Gemeinsamkeiten - und auch wieder durch alle möglichen Faktoren abflachen und ggf. im Sande versickern. Daraus muß man keine Schuldfrage konstruieren.

Bei Pärchen haben es Singles zuweilen eh schwer... Pärchen sind oft hauptsächlich mit sich selbst beschäftigt....und haben anscheinend häufig vergessen, wie man sich als Single fühlt.

Wenn es Dir auf Deine Sozialkompetenz ankommt, Du diese verbessern möchtest, dann befasse Dich mit dem Begriff der Empathie und versuche herauszufinden, warum Menschen tun was sie tun. Und dann suchst Du Dir die Menschen als Freunde aus, mit deren Einstellungen und Werten Deine Einstellung und Deine Werte kompatibel sind.

Menschen sind wie sie sind. Wir werden sie selten bis nie ändern können. Was wir ändern können, ist unsere Flexibilität und unsere Sozialkompetenz, mit unterschiedlichen Menschen harmonisch umzugehen, Konflikte zu entschärfen und Freundschaften aufzubauen.

LG, Nordrheiner
 
G

Gast

Gast
Lass sie einfach ihr Ding durchziehen und distanzier dich von ihnen.
Wenn die dich ersetzen, können sie keine Freunde sein.
Und falls doch, werden sie dich nicht einfach so gehen lassen. Sieh es quasi als Test.

Das Ganze kann an dir liegen, muss es aber nicht. Solche Typen gibt es leider zuhauf.
Mach dir keinen Kopf und sieh es als Erfahrung, die dir bei der zukünftigen Wahl von Freunden nur zugute kommen kann.
Du scheinst zumindest nicht sozial "inkompatibel" zu sein, wenn du Probleme offen ansprechen kannst.
 
G

Gast

Gast
Hi- zunächst: Ich schreibe nicht um dich fertigzumachen, sondern dich aufzubauen :)


Deine Freunde haben dir gezeigt, dass sie Freundschaft anders als du auffassen. Du legst mehr Wert auf Verbindlichkeit, als sie. Das hat nichts damit zu tun, wie empathisch jemand ist. Wenn einer die Freundschaft lockerer sieht, als der andere, kann man noch so einfühlsam und sozial kompetent sein, hilft das nichts, bei unterschiedlich hohen Erwartungen.
Über Probleme reden können und wollen ist auch abhängig vom Reifegrad eines Menschens und nicht ausschließlich von der Qualität einer Beziehung. Es kann sein, dass deine Freunde einfach noch nicht so weit sind, um eine vernünftige und reife Freundschaft führen zu können, du aber serwohl.
Man darf jedoch die Situation nicht überbewerten. Vielleicht haben sie nur viel zu tun momentan und dich ein wenig aus den Augen verloren, immerhin sehen sie das ganze ja ein wenig lockerer und die Missverständnisse haben sie verschreckt;) Schließlich handelt es sich hierbei um ein Computerspiel, nicht mehr und nicht weniger. Sollten dir diese Menschen sehr wichtig sein, schlag ich vor, melde dich nach einer Zeit wieder bei ihnen. Erinnere sie, dass es dich gibt und ihr etwas gemeinsam machen könnt.
Du bittest nicht um Zeit mit ihnen, du nimmst sie dir einfach! Vielleicht wäre es auch an der Zeit Menschen ins Leben zu lassen, die ähnliche Erwartungen wie du haben. Es gibt einige da draußen, die Freunde nicht ständig wechseln und auch Kleinigkeiten sehen und schätzen. So hast du jemanden mit dem du reden kannst, sollten dir die anderen Freunde auf die Nerven gehen.
 
I

Inkompartibler

Gast
Hallo, Gast,

ich verstehe Deinen Kummer - aber nicht, warum Du Dich sinngemäß als sozial inkompetent bezeichnest.
Es ist nun mal so, dass Freundschaften entstehen - meist auf Grund von Gemeinsamkeiten - und auch wieder durch alle möglichen Faktoren abflachen und ggf. im Sande versickern. Daraus muß man keine Schuldfrage konstruieren.

Bei Pärchen haben es Singles zuweilen eh schwer... Pärchen sind oft hauptsächlich mit sich selbst beschäftigt....und haben anscheinend häufig vergessen, wie man sich als Single fühlt.

Wenn es Dir auf Deine Sozialkompetenz ankommt, Du diese verbessern möchtest, dann befasse Dich mit dem Begriff der Empathie und versuche herauszufinden, warum Menschen tun was sie tun. Und dann suchst Du Dir die Menschen als Freunde aus, mit deren Einstellungen und Werten Deine Einstellung und Deine Werte kompatibel sind.

Menschen sind wie sie sind. Wir werden sie selten bis nie ändern können. Was wir ändern können, ist unsere Flexibilität und unsere Sozialkompetenz, mit unterschiedlichen Menschen harmonisch umzugehen, Konflikte zu entschärfen und Freundschaften aufzubauen.

LG, Nordrheiner
Hallo,
das Problem war nicht das es um ein Pärchen geht, mit dem Pärchen ging es wunderbar, es kam ein dritter dazu. Eine Person mit der ich ebenfalls befreundet war. Und die 3 haben eine WG gegründet und wurden ganz dicke miteinander. Quasi die gabs ab dann nur im 3er Pack. Also ist es wohl kaum ein Pärchendenkweise die zu Problemen führt.

Ich versuche mich zwar in die denkweise hineinzuversetzen, aber das kriege ich wohl nicht richtig hin.

Ich muss zugeben es gab eine Zeit in der ich sozial halbwegs isoliert war. Ca. zwschen 15 und 21 Jahren. Schule /Arbeit / Zuhause allein, keine Freundschaften. Nur paar Arbeits/Schulkollegen mit denen ich ab und zu gemeinsam was unternommen habe, ohne freundschaftliche Gefühle.

Mit 20 habe ich Vollzeitjob gekriegt und wurde offener, habe auch paar Freunde gewonnen und wie oben geschrieben verloren, nach einer weile wieder augerappelt, Freunde gefunden und .. natürlich verloren. und nochmal.. und nochmal.. und so zieht es sich mein leben lang.
Ich bin nun 36. Meine Freunde sind so gut wie immer Junger als ich, unter gleichaltrigen finde ich kaum Anschluss, es sei denn es sind welche die das selbe Spiel spielen wie ich.

Gast

Lass sie einfach ihr Ding durchziehen und distanzier dich von ihnen.
Wenn die dich ersetzen, können sie keine Freunde sein.
Und falls doch, werden sie dich nicht einfach so gehen lassen. Sieh es quasi als Test.

Das Ganze kann an dir liegen, muss es aber nicht. Solche Typen gibt es leider zuhauf.
Mach dir keinen Kopf und sieh es als Erfahrung, die dir bei der zukünftigen Wahl von Freunden nur zugute kommen kann.
Du scheinst zumindest nicht sozial "inkompatibel" zu sein, wenn du Probleme offen ansprechen kannst.
Naja Ihr Ding durchziehen lassen ist leicht gesagt, ich hänge an den Menschen und habe sie eigentlich sehr gerne.
Wenn ich sie zur Rede stelle und sage dass ich denke dass sie mich ersetzen wird es als meine Einbildung abgetan.
Dabei treffe ich auf kompletes unverständnis was meine Gedankengänge betrifft.

Ich habe immer wieder schiss menschen die ich Freunde nannte zu verlieren. Ich hab mittlerweile Angst neue Freunde zu gewinnen weil ich den Verlust schon vorausahne. Ich bin schon dazu gekommen Menschen, die mir näher kommen zu warnen.

Ich kriege aber dann "ja das ist verständlich , wir mögen dich , werden auch dann mögen, keine sorge" Doch wenn es mal wieder passiert... ist alles vergessen. Ich bin auch immer wieder so Dumm drauf reinzufallen.

Dass ich probleme offen anspreche.. stimmt so nicht ganz.
Anfangs, hab ich alles in mich reingefressen bis ich auf hässliche weise explodiert bin, leute verständlich von mir abgewandt.
Draus gelernt, habe ich versucht mit Menschen zu reden, das hat sie aber genervt und sie wendeten sich von mir ab.
Daraus gelernt, nicht zu oft ansprechen.
Nun.. habe ich versucht zu reden, 2 mal, 2mal wurden meine Sorgen als nichtig hingestellt. Dann habe ich auf indirekte weise versucht ins Gespräch zu kommen und das war falsch.. sehr sehr falsch.

Ich sitze hier und frage mich warum? Warum passiert es immer wieder? Warum reagieren Menschen so? Es kann nicht sein dass es an anderen liegt, es muss also an mir liegen, den ich weiss ich bin kein einfacher Mensch wegen meiner vorgeschichte.
 

Nordrheiner

Sehr aktives Mitglied
Lieber inkompatibler Gast,

wenn ich Dich richtig verstanden habe, dann liegen Deine Hauptinteressen Deiner Freizeitbeschäftigung im Spielen eines bestimmten Spiels. Man könnte sagen: Die vielen guten und schlechten Erfahrungen Deiner Vergangenheit sowie Deine Fähigkeiten haben als Ergebnis das Spielen dieses Spiels bewirkt.

Die Auswirkung dieses Spieles scheint zu sein, dass nur ein kleiner Kreis von Menschen Zugang hat, dieses Spiel mit Dir teilt. Hättest Du Dir z.B. Schach am Computer ausgewählt, wäre Deine Situation noch schlimmer. In dem Fall brauchst Du nur Dich und einen Computer. Total-Isolation pur. Jetzt kann schon ein einzelner Mensch Deine schöne Situation (das Pärchen mit Dir) kaputt machen. Die Möglichkeit - unter mehreren Menschen die zu Dir passenden Menschen auszusuchen, ist wichtig.

Derzeit bestimmt also Dein Spiel - wie Deine soziale Situation (privat) aussieht. Deine Möglichkeiten sind durch dieses Spiel begrenzt. Ich denke: Wenn Du Deine soziale Situation verbessern möchtest, wäre es sehr wichtig, dass Du Dich für andere Spiele, für andere Freizeitbeschäftigungen öffnest. Du könntest VHS-Kurse besuchen, die ein für Dich interessantes Thema haben, Du könntest Mannschaftssport (Basketball, Fußball) betreiben.... und dadurch ganz neue und andere Menschen kennenlernen.

Je mehr Menschen Du regelmässig triffst, um so größer ist Deine Auswahl und damit Deine Chance die Menschen zu treffen, mit denen Du Dich gut verstehst. Und geht von diesen Menschen einer weg... na dann gibt es noch etliche andere.

Hoffentlich helfen Dir diese Gedanken weiter.

LG; Nordrheiner
 
I

Inkompartibler

Gast
Lieber inkompatibler Gast,

wenn ich Dich richtig verstanden habe, dann liegen Deine Hauptinteressen Deiner Freizeitbeschäftigung im Spielen eines bestimmten Spiels. Man könnte sagen: Die vielen guten und schlechten Erfahrungen Deiner Vergangenheit sowie Deine Fähigkeiten haben als Ergebnis das Spielen dieses Spiels bewirkt.
Nicht ganz, früher ja. Jetzt habe ich auch zusätzzliche Hobbies.

Die Auswirkung dieses Spieles scheint zu sein, dass nur ein kleiner Kreis von Menschen Zugang hat, dieses Spiel mit Dir teilt. Hättest Du Dir z.B. Schach am Computer ausgewählt, wäre Deine Situation noch schlimmer. In dem Fall brauchst Du nur Dich und einen Computer. Total-Isolation pur. Jetzt kann schon ein einzelner Mensch Deine schöne Situation (das Pärchen mit Dir) kaputt machen. Die Möglichkeit - unter mehreren Menschen die zu Dir passenden Menschen auszusuchen, ist wichtig.
In dem Spiel habe ich zugang zu hunderten von Menschen. Diese aber wohnen bei mir in der nähe, anfangs haben wir uns auch getroffen und sind ausgegangen, aber seit dritter im bunde bei denen ist, wars das auch.
Ich wohne in einem Dorf, ich habe einen Hund, kontakt zu Menschen "da draussen" habe ich, werd auch allein schon wegen dem Hund angesprochen. Aber freundschaften Bilden sich nicht daraus.
Ich habe recht viele Bekannte. Unser interessengebiet berührt sich am Rande, wir gehen mal ins Kino, treffen uns mal auf einem Geburtstag, das wars auch schon. Sonstige Interessen liegen so weit auseinander dass wir kein gemeinsames Gesprächsthema haben.

Derzeit bestimmt also Dein Spiel - wie Deine soziale Situation (privat) aussieht. Deine Möglichkeiten sind durch dieses Spiel begrenzt. Ich denke: Wenn Du Deine soziale Situation verbessern möchtest, wäre es sehr wichtig, dass Du Dich für andere Spiele, für andere Freizeitbeschäftigungen öffnest. Du könntest VHS-Kurse besuchen, die ein für Dich interessantes Thema haben, Du könntest Mannschaftssport (Basketball, Fußball) betreiben.... und dadurch ganz neue und andere Menschen kennenlernen.
Mannschaftssport kommt für mich nicht in Frage (gründe dafür möchte ich hier nicht nennen). Alleine Sport an sich muss ich vorsichtig wählen. Ich habe ein kaputtes Knie das nach 10 Jahren immernoch nicht voll belastbar ist.
Aber was sport angeht , ich reite. Bin am wochenende im Stall, habe dort kontakte, Bekanntschaften aber keine Freundschaften. Oder anders, ich sehe mich nicht in einer Freundschaft mit den Menschen dort.

Je mehr Menschen Du regelmässig triffst, um so größer ist Deine Auswahl und damit Deine Chance die Menschen zu treffen, mit denen Du Dich gut verstehst. Und geht von diesen Menschen einer weg... na dann gibt es noch etliche andere.

Hoffentlich helfen Dir diese Gedanken weiter.

LG; Nordrheiner
Ich treffe regelmässig jede menge Leute, aber es sind flüchtige Gesichter mit dnen ich keine Freundschaft aufbauen kann.
Ich weiss nicht wie ich auf Menschen zugehen kann um eine Freundschaft aufbauen zu können. Mittlerweile fehlt mir glaub ich energie es zu versuchen nach all den reinfällen.
Über das Spiel passiert es einfach, ich bin entspannt, wir machen was zusammen, reden, stellen gemeinsamkeiten fest. Bis jetzt war das aber immer so dass die anderen mir Freundschaft angeboten haben, also sich in mein Herz durchgekämpft haben.
 

Nordrheiner

Sehr aktives Mitglied
...muß man sich also erst in Dein Herz durchkämpfen?

Wir sind oft so schrecklich höflich und auf Distanz ausgerichtet. Hast Du es schonmal damit versucht, dass Du Dich für die Sorgen und die Freuden Deiner Mitmenschen interessierst, dafür, was für andere Menschen wichtig ist?

Ich habe festgestellt, dass das Loben und das Danken angenehme Verhaltensweisen sind, die - neben dem sich für den anderen ernsthaft interessieren - die Herzen öffnet. Nichts passiert "über Nacht". Mit ehrlichem Interesse, Herz und Geduld jedoch werden Beziehungen besser und besser... und aus so mancher solcher Beziehungen werden sogar Freundschaften.

Was findest Du an dem Mann/an der Frau Dir gegenüber interessant? Was hindert Dich daran, es so auszusprechen, dass diese Person das als Kompliment empfindet?

So entsteht Kompatibilität.

LG, Nordhreiner
 
I

Inkompartibler

Gast
Hallo, da bin ich wieder.

...muß man sich also erst in Dein Herz durchkämpfen?

Wir sind oft so schrecklich höflich und auf Distanz ausgerichtet. Hast Du es schonmal damit versucht, dass Du Dich für die Sorgen und die Freuden Deiner Mitmenschen interessierst, dafür, was für andere Menschen wichtig ist?
Ja habe ich, ich habe einem der Freunde sehr geholfen, ihn aus der Krise rausgezerrt.
Ich interessiere mich, sorge mich, nur aus früheren Freundschaften habe ich gelernt dass man sich nicht zu viel kümmern soll. Ich habe eine Freundschaft verloren weil ich mich zu viel interessiert und gekümmert habe.
Ausserdem, mich um Leute zu Sorgen, muss ich nicht mit denen befreundet sein. Ich helfe gerne, wenn ich kann.

Nur vertraue ich den Menschen selten meine wahren Gefühle und Gedanken an. Ich vertraue den Menschen nicht und hier müssen sich die Leute zu mir durchkämpfen damit ich entspannt und offen mit ihnen werde.

Ich habe festgestellt, dass das Loben und das Danken angenehme Verhaltensweisen sind, die - neben dem sich für den anderen ernsthaft interessieren - die Herzen öffnet. Nichts passiert "über Nacht". Mit ehrlichem Interesse, Herz und Geduld jedoch werden Beziehungen besser und besser... und aus so mancher solcher Beziehungen werden sogar Freundschaften.
Ich lobe, ich bedanke mich, ich nehme jedoch ungern komplimente, geschenke, danke und hilfe an. Es fühlt sich unangenehm an. Ausser ich sehe die Person aus einen Freund an, nur auf die position muss man sich bei mir leider durchbeissen.

Um so mehr tut es weh, wenn sich jemand der so lange die mühe gemacht hat sich durchzubeissen, nach einem fehltritt von mir freundschaft zu mir kündigt.


Was findest Du an dem Mann/an der Frau Dir gegenüber interessant? Was hindert Dich daran, es so auszusprechen, dass diese Person das als Kompliment empfindet?

So entsteht Kompatibilität.

LG, Nordhreiner
heh.. auf Menschen zuzugehen fehlt mir der mut und selbstwert, wenn ich aber aus "versehen" ins gespräch komme, gibt es Komplimente von mir, das ist nicht das Problem.

Das problem entsteht später in der Freundschaft. Ich mache scheinbar Fehler wenn ich mich so weit entspanne und wohlfühle mit dem Menschen. So gravierende Fehler dass man mir Freundschaft kündigt, und ich weis nichtmal was für ein Fehler genau es war. Also sortiere ich alles was ich mache und sage als Fehler ein.

Mittlerweile habe ich Angst vor einer weiteren Freundschaft, ich will keine mehr. Bekanntschaften reichen vollkommen aus, da bin ich auf sicheren Seite.


Zu dem Fall von neulich, ich habe versucht nochmal ins Gespräch zu kommen, mich zu erklären, mir wird aber vorgeworfen dass ich deren Standpunkt nicht nachvollziehen kann (wobei stimmt schon, aber erklärt mir ja keiner) und dass ich deren Worte nur verdrehe oder worte in deren Münde lege. Dabei versuche ich nur meine Gedanken zu dem Zeitpunkt zu erkären, warum ich so gehandelt habe, was ich erwartet habe als reaktion, dass ich weiss das ich vielleicht überreagiert habe und fehler gemacht habe. Aber sie hängen sich immer an irgendeinem satz auf und es fängt alles von vorn los.

Da ist der Zug nun entgültig abgefahren.


Ich bin durch zufall auf die https://de.wikipedia.org/wiki/Selbstunsicher-vermeidende_Persönlichkeitsstörung gestossen und irgendwie passt es? Kann das sein? Oder suche ich nur nach einen Namen für meine unfähigkeit, vielleicht um sich dahinter zu verstecken? Oder als Erklärung den Menschen "servieren" in der hoffnung dass man sich mehrfach überlegt sich zu mir durchzukämpfen?
 

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