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Bin ich ein Furry oder stehe ich eher auf BDSM? Und ist das normal?

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Gast

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Hallo liebes Hilferufforum,

seit dem ich mich selbst befriedige habe ich einen Fetisch, das war so ab 12.
Zu anfangst waren es Maskottchenkostüme, später kahmen dann auch normale Overalls dazu und anschießend Quadsuits (Tierkostüme mit 4 Beinen, die die Bewegung einschränken, da man auf allen 4ren laufen muss) und Werbekostüme die die Bewegung einschränken (z.B. weil sie keine Arme haben).
Ich stelle mir dann immer vor wie ich so etwas angezogen bekomme (wegen Werbeaktion, Fasching, etc.) und mich daraus auch nicht selbst befreien kann . Es erregt mich extrem.
Normale Sexfantasien funktionieren bei mir nicht so gut.
Und praktische Erfahrung habe ich auch noch keine gesammelt.

Ist das normal?
(PS. Eine Verhaltenstherapie bekomme ich die nächsten 2 Jahre nicht, ist schon aufgebraucht. Ich bin Kassenpatient.)

Ist das eher BDSM (wegen Bondage und Unterwerfung) oder bin ich eher ein Furry?
Wobei ich sagen muss, das Schmerz in meinen Phantasien eher nicht vorkommt.

(für alle die nicht wissen was ein Furry ist: https://de.wikipedia.org/wiki/Furry)
 

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juka

Aktives Mitglied
Du musst deinen Fetisch doch nicht zwangsweise in irgendne Kategorie einsortieren. So wie ich das verstanden habe, stehst du auf das Gefühl der Auslieferung, was du in diesen Kostümen hast. Ob das nun in die BDSM Richtung oder Furry geht, spielt doch keine Rolle. Ich halte das ganze jedenfalls nicht für problematisch oder abgedreht. Nach "normal" oder "unnormal" im Zusammenhang mit einem Fetisch zu fragen ist ohnehin etwas müßig.
 

_cloudy_

Urgestein
Ich glaube schon, dass so ein Fetisch mal viele Probleme bringt.

So einen Fetisch, wo der Partner in ein Tierkostüm schlüpft und auf allen Vieren dann hoppelt (oder was machst du dann in dem Kostüm?) macht bestimmt keine Frau mit, wenn sie sich nicht auch als so ein Furry fühlt.

Ich finde das schon sehr großes Pech, auf sowas zu stehen.

Besser und leichter für deine Zukunft wäre es natürlich, diesen Fetisch loszukriegen. Inwieweit das aber überhaupt möglich ist, weiß ich jetzt auch nicht.
 
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Gast

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Ich glaube schon, dass so ein Fetisch mal viele Probleme bringt.

So einen Fetisch, wo der Partner in ein Tierkostüm schlüpft und auf allen Vieren dann hoppelt (oder was machst du dann in dem Kostüm?) macht bestimmt keine Frau mit, wenn sie sich nicht auch als so ein Furry fühlt.

Ich finde das schon sehr großes Pech, auf sowas zu stehen.

Besser und leichter für deine Zukunft wäre es natürlich, diesen Fetisch loszukriegen. Inwieweit das aber überhaupt möglich ist, weiß ich jetzt auch nicht.
Direct ausprobiert habe ich es noch nicht. In meiner Phantasie laufe ich meistens in den Kostümen einfach nur rum. Ich kann ja auch nichts anderes tuen. Wobei es sich nicht ausschließlich auf Tierkostüme bezieht.

Wie gesagt, weggekriegt habe ich es bis jetzt noch nicht. Wenn ich ein bis zwei Wochen versucht habe mich nicht zu masturbieren kahmen die Trigger. Und beim wischen an etwas anderes zu denken klappt nicht so wirklich.
 
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Gast

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Wie alt bist du den jetzt, männlich, weiblich?
Bist du noch allein oder schon mit jemand enger befreundet?
Was du mit dir und deiner Sexualität machst, ist deine Sache
Was da normal ist oder nicht , entscheidet sich bei der Partnerschaft.
Da wird es schwieriger , wenn du solche Hilfsmittel brauchst um erregt zu werden.
Außer du findest jemand gleichgesinnten.
 
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Gast

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Ich bin 22 und Männlich.
Einen Partner zu finden wird für mich schon schwierig werden. Deshalb dachte ich könnte ich in der SM Szene oder bei den Furrys nach Gleichgesinnten schauen, aber womöglich passe ich in beide Szenen auch nicht so wirklich hinein.
Vielleicht sollte ich auch einfach nochmal in 1,5 Jahren versuchen meinen Fetisch wegtherapieren zu lassen.
 
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GrayBear

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Ein Fetisch kann eine Belastung werden, muss es aber nicht. Es ist einfach nur eine Frage wie Du damit umgehst, verzeih mir diesen Allgemeinplatz. Meistens wird es nur schlimmer, wenn Du versuchst, ihn zu verdrängen, denn die Dinge, die wir nicht wahr haben wollen, beeinflussen uns am meisten. Sieh das alles nicht so verkrampft und was ist schon normal? Die meisten Menschen wissen nach meiner Erfahrung gar nicht, was sie wirklich anmacht, weil sie Angst davor haben, zu erleben, wer sie wirklich sind und wer oder was sie alles sein können, geschweige denn, was sie überhaupt wollen. Solange Du nicht Dir oder anderen damit Schaden zufügst und die Grenzen anderer achtest, kann es nicht so falsch sein. Du wirst sehen, dass sich Dein Fetisch (so es überhaupt einer ist) auch entwickelt und verändert. Manche geben Tausende aus, um ihr Gefühlsleben und ihre Phantasie interessant zu halten. Du hast da auch eine Quelle aufregender Möglichkeiten. So viele "Normalos" haben kaum Kontakt zu ihren hellen und dunklen Seiten, aber gerade darin steckt die Kraft für Wachstum und Freiheit. Du wirst sehen, es gibt so viele Gleichgesinnte für so viele verrückte Sachen. Sei achtsam und achte auf das, was Du tust oder lässt und hab Spaß. Das Leben ist für moralinsaure Nörgeltöpfe genau so kurz, wie für alle anderen.
 

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