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Bevölkerung verantwortlich für die Handlungen der Regierung

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Skynd

Aktives Mitglied
ich hatte hier eigentlich schon einiges stehen, aber letztendlich hab ich alles wieder gelöscht, weil die Antwort viel zu umfangreich geworden wäre.
eigentlich bleibt mir nur zu sagen, dass dein Standpunkt irgendwie unwirklich ist.
denn du bringst die Komplexibilität von Politik nicht ins Spiel.
dadurch fehlt mir irgendwie eine echte Diskussionsgrundlage.
bzw ich müsste soweit ausholen, dass das den Rahmen sprengen würde.

ab deinem "Warum?" ist irgendwie auf eine gewisse Weise jeder Satz komplett falsch.
wirkt jetzt (nach mehrfachem lesen) ein wenig "verbohrt" mit Tendenz Richtung "extrem engagiert" (um nicht "fanatisch" zu sagen)
auch wenn du
Unabhängig davon, dass ich für diesen Einsatz bin.....
schreibst, bist du bereits nicht mehr objektiv.

hab jetzt nochmal deine ganzen Posts in diesem Thread gelesen und weiß jetzt, wie es bei dir zu dieser Haltung kommt:
du siehst das ganze von viel weiter oben. du siehst das ganze im weltweiten Zusammenhang.

dadurch wird aus der Komplexibilität der Politik für dich ein kleiner schwarzer Punkt auf der Landkarte und fokussierst nur noch auf den Krieg in Afghanistan.
das ist auf gewisse Weise bewundernswert, aber auf der anderen Seite hast du dir auf diese Weise selbst gezeigt, wie schwer und kompliziert Politik sein kann.
du siehst die weltweiten Zusammenhänge.
aber berücksichtigst dadurch nicht mehr die (kleinen)nationalen Probleme.
diese stehen aber non-stop in direktem Konflikt.

du musst dich eigentlich nur mal fragen, was eine arbeitslose Mutter mit 2 Kindern, ohne Mann und Hartz4 mehr interessiert: ein Krieg in dem tausende Menschen sterben oder ein Arbeitsplatz ?

die Interessen sind einfach zu vielfältig um sie zu einem kleinen schwarzen Punkt auf der Weltkarte zu bündeln und mit "Deutsche Regierung" zu markieren und dann verallgemeinert alles auf die Bürger dieses Landes zu schieben.


ich finde deine Haltung irgendwie ganz cool (hat was von Woodstock), aber schau, dass du nicht die Bodenhaftung verlierst ;)



Skynd
 
W

willy

Gast
Ich denke, dass du mit deiner Behauptung falsch liegst. Die meisten Menschen haben gerade nicht das Bedürfnis, sich gegen andere Menschen abzugrenzen, sondern sind neugierig, flexibel und innovativ. Dass Menschen Gruppen bilden, bedeutet nicht, dass wir uns abgrenzen wollen - es bedeutet in erster Linie, dass wir uns zusammenschliessen wollen.
Weil wir uns zusammenschließen wollen, ich denke deine Intention mit diesem Satz ist, dass am Ende die globale EInheit steht, rotten wir uns in kleineren Gruppen zusammen? Nein. Der Mensch ist immer auf der suche nach Identität, nach Gemeinwohl und Gemeinsamkeit.
Es gibt natürlich eigenbrödlerische Menschen, die vor Neuem und Fremden Angst haben und am liebsten nur ihr eigenes Süppchen kochen wollen. Aber solche Menschen sind Aussenseiter. Wenn die meisten Menschen so wären, dann hätten wir uns als Spezies nicht so rasant entwickelt. Wie Werner schon sagt, ist es ein großer Vorteil, wenn jemand offen für Neues und Fremdes ist.
Du meinst, weil das so ist bzw. wäre, gäbe es keine Innovation? Keine Flexibilität? Wenn du ernsthaft dieser Meinung bist, dann verkennst du Jahrtausende der Menschheitsgeschichte, denn diese Gruppen beeinflussen sich immer gegenseitig. EIn Abschotten gibt es nicht, denn es besteht ein immerwährender Wettberwerb zwischen diesen Gruppen. Ein Zusammenschluss dieser Gruppen, den du in deiner utopischen Traumwelt erträumst, hebelt diesen kulturellen Wettbewerb aus. Es gäbe folgerichtig keinen Wettbewerb der Kulturen mehr. Keinen Fortschritt.

Deine Vorstellungen erzeugen das Gegenteil des von dir Gesagten.
Zu Deutschland und den Träumen nach größeren Einheiten noch: Kann es nicht auch so sein, dass man in Deutschland nach den Erfahrungen von 1871 begriffen und verinnerlicht hat, dass es sinnvoller ist, in größeren Strukturen zu leben und zu wirtschaften als in kleinen und kleinsten - mit Freien Reichsstädten, Zollgrenzen überall und x Währungen und Gewichte?
Du redest von freiem Welthandel. Den Befürwortet hier jeder. Leider lehnen die Sozis ihn ab.
 
B

Benjamin-29

Gast
Der Mensch ist immer auf der suche nach Identität, nach Gemeinwohl und Gemeinsamkeit.
Ja, ich habe nachgedacht und glaube jetzt, dass du doch Recht hast: Identität gibt es nur in der Gruppe, genauso wie Gemeinwohl und Gemeinsamkeit nur durch Abrenzung entstehen können. Das ist so klar wie das Amen in der Kirche !!! !!! !!!



Wenn du ernsthaft dieser Meinung bist, dann verkennst du Jahrtausende der Menschheitsgeschichte, denn diese Gruppen beeinflussen sich immer gegenseitig. EIn Abschotten gibt es nicht, denn es besteht ein immerwährender Wettberwerb zwischen diesen Gruppen.
Wenn ich genauer drüber nachdenke, dann wirkt das beängstigend auf mich !!! !!! Ich stelle mir gerade vor, was pasieren würde, wenn wir uns nicht abschotten könnten. Oh jeh, das wäre schlimm. Dann wären doch unsere Identität und unser Gemeinwohl in Gefahr. Ich habe aber ein Recht auf meine eigene Identität - also darf ich mich auch gegen jeden wehren, der meine Identität angreifen will. Wir müssen uns darum im Kampf der Kulturen gegen die schwächeren Kulturen durchzusetzen. Denn wenn wir uns gegen Schwächere durchsetzen, sind wir die Stärkeren. Das ist logisch. Und darum dürfen wir auch das Recht des Stärkeren geltend machen.



Ein Zusammenschluss dieser Gruppen, den du in deiner utopischen Traumwelt erträumst, hebelt diesen kulturellen Wettbewerb aus. Es gäbe folgerichtig keinen Wettbewerb der Kulturen mehr. Keinen Fortschritt.
Ja, genau !!! Wir müssen die Vielfalt bewahren. Ich glaube, die einzige Lösung ist, dass wir im Wettbewerb der Kulturen ganz vorne stehen. Das ist auch das beste für die schwächeren Kulturen. Wir schützen dadurch ja auch die Identität der schwachen Kulturen. Eben indem wir sie in ihrer schwachen Position halten.

Das hört sich jetzt im ersten Moment zwar hart an, es ist aber nur gerecht. Denn die schwächeren Kulturen sind ja schliesslich selbst für ihre Situation verantwortlich. Genauso wie bei uns die Bevölkerung für die Handlungen der Regierung verantwortlich ist !!!!!!!!! Das ist logisch und darum gerecht.
 

mikenull

Urgestein
Zitat:

Du redest von freiem Welthandel. Den Befürwortet hier jeder. Leider lehnen die Sozis ihn ab.
__________________

Ja, auch da hast Du recht. Und gerade deswegen werden Westerwelle und Merkel die nächste Wahl ja so was von gewinnen, weil die Menschen in der BRD allesamt den freien Kapitalismus wollen.
 
W

willy

Gast
Blub
Ja, genau !!! Wir müssen die Vielfalt bewahren. Ich glaube, die einzige Lösung ist, dass wir im Wettbewerb der Kulturen ganz vorne stehen. Das ist auch das beste für die schwächeren Kulturen. Wir schützen dadurch ja auch die Identität der schwachen Kulturen. Eben indem wir sie in ihrer schwachen Position halten.

Das hört sich jetzt im ersten Moment zwar hart an, es ist aber nur gerecht. Denn die schwächeren Kulturen sind ja schliesslich selbst für ihre Situation verantwortlich. Genauso wie bei uns die Bevölkerung für die Handlungen der Regierung verantwortlich ist !!!!!!!!! Das ist logisch und darum gerecht.
Schade.

Aber nunja, deine Polemik ist zwar erdrückend schwach an Inhaltlichem, aber man erkennt nachwievor, dass es deiner Ansicht nach keine unterschiedliche Wertung zwischen Kulturen geben darf. Bedauerlich, denn von der hier grassierdenden Dekadenz abgesehen, sind die westlichen Kulturen allen anderen überlegen. Sie haben sich Humanität und Freiheit verpflichtet. Nirgendswo sonst genießt das Individuum derartige Freiheit und derartigen Wohlstand. Nirgends.
Nicht wir müssen uns öffnen oder anpassen, sondern die anderen. Wir sind ihnen voraus und nichts beweist das Gegenteil.
 
W

willy

Gast
Ja, auch da hast Du recht. Und gerade deswegen werden Westerwelle und Merkel die nächste Wahl ja so was von gewinnen, weil die Menschen in der BRD allesamt den freien Kapitalismus wollen.
Handel hat den Menschen seit jeher zu Wohlstand und Freiheit verholfen. Dass das nicht im Sinne unserer Totalitären liegt, musst du mir nicht erklären. Sie leben davon, dass es den Menschen schlechter geht.
 
B

Benjamin-29

Gast
Aber nunja, deine Polemik ist zwar erdrückend schwach an Inhaltlichem, aber man erkennt nachwievor, dass es deiner Ansicht nach keine unterschiedliche Wertung zwischen Kulturen geben darf. Bedauerlich, denn von der hier grassierdenden Dekadenz abgesehen, sind die westlichen Kulturen allen anderen überlegen. Sie haben sich Humanität und Freiheit verpflichtet. Nirgendswo sonst genießt das Individuum derartige Freiheit und derartigen Wohlstand. Nirgends.
Nicht wir müssen uns öffnen oder anpassen, sondern die anderen. Wir sind ihnen voraus und nichts beweist das Gegenteil.
Du verwechselst Polemik und Tatsachen, kleiner Mann. Wie willst du denn die überlegene Individualität und den gemeinschaftlichen Wohlstand der westlichen Welt sichern, wenn sich die unterlegenen Kulturen für unsere Humanität öffnen und sich an unsere Freiheit anpassen dürften? Wie wollen wir uns denn abgrenzen, wenn die Anderen genauso werden wie wir? Nein, das geht nicht. Freiheit und Humanität gebühren nicht Jedem.

Wenn sich die anderen Kulturen an uns anpassen, dann würde nichts anderes als ein Einheitsbrei entstehen. Dann wäre unsere Identität genauso verloren, wie wenn wir uns anpassen würden. Und das willst du nicht. Dort liegt der Fehler in deinem Denken.

Du bist zu inkonsequent und zu weich, Willymatz. Schau dich doch hier im Forum um. Was glaubst du würde passieren, wenn du der hier grassierenden Dekandenz nicht genügend Einhalt gebieten würdest? Genau! Es wäre bald vorbei mit unserem Wohlstand. Bevor du darüber redest, dass du andere Kulturen an dich anpassen willst, muss du erstmal deine eigene Kultur auf Vordermann bringen. Solange es in deiner eigenen Gruppe Dekandenz gibt, bist du selbst auch schwach - denn deine Gruppe gibt dir deine Identität.
 
W

willy

Gast
Du verwechselst Polemik und Tatsachen, kleiner Mann. Wie willst du denn die überlegene Individualität und den gemeinschaftlichen Wohlstand der westlichen Welt sichern, wenn sich die unterlegenen Kulturen für unsere Humanität öffnen und sich an unsere Freiheit anpassen dürften? Wie wollen wir uns denn abgrenzen, wenn die Anderen genauso werden wie wir? Nein, das geht nicht. Freiheit und Humanität gebühren nicht Jedem.

Wenn sich die anderen Kulturen an uns anpassen, dann würde nichts anderes als ein Einheitsbrei entstehen. Dann wäre unsere Identität genauso verloren, wie wenn wir uns anpassen würden. Und das willst du nicht. Dort liegt der Fehler in deinem Denken.

Du bist zu inkonsequent und zu weich, Willymatz. Schau dich doch hier im Forum um. Was glaubst du würde passieren, wenn du der hier grassierenden Dekandenz nicht genügend Einhalt gebieten würdest? Genau! Es wäre bald vorbei mit unserem Wohlstand. Bevor du darüber redest, dass du andere Kulturen an dich anpassen willst, muss du erstmal deine eigene Kultur auf Vordermann bringen. Solange es in deiner eigenen Gruppe Dekandenz gibt, bist du selbst auch schwach - denn deine Gruppe gibt dir deine Identität.
Ich habe von den westlichen Kulturen gesprochen (Plural). Der Westen ist kein Einheitsbrei. Japan ist beispielweise ein ganz anderes Erlebnis als Griechendland. Beides Westen. Beides vollkommen unterscheidlich, obwohl sie sich beide Freiheit und Humanität verpflichtet haben.

Und beides sind kulturelle und volkswirtschaftliche Pole, die sich in einem gegenseitigen Wettbewerb befinden. Nicht der Stärkere gewinnt, sondern das stärkere Konzept setzt sich durch. Somit sind sie beide immer wieder zu Fortschritt und Innovation gezwungen, um nicht zu versinken. Jeder hat seine Chance. Jeder hat die Verantwortung für sein Tun.

Ein Grund, warum ich beispielweise gegen eine politische EU bin und für ein Zurück zur EWG. Denn der möchtegern Superstaat EU unterbindet den Wettbewerb der Volkswirtschaften. Sie ist ein bürokratisches Umverteilungsmonster, das den Wettbewerb bremst und damit den Fortschritt behindert.
 
B

Benjamin-29

Gast
Ich habe von den westlichen Kulturen gesprochen (Plural).
Du hast von unterlegenen Kulturen gesprochen. Und ich habe dich gefragt, wie du deine Identität und deine Gemeinschaft abgrenzen willst, wenn du erlaubst, dass sich unterlegene Kulturen an deine Kultur angleichen dürfen.
Du weichst der Antwort aber aus. Das zeigt, dass du wirklich schwach bist. Du bist zu schwach um dich wirklich abzugrenzen.


Der Westen ist kein Einheitsbrei. Japan ist beispielweise ein ganz anderes Erlebnis als Griechendland. Beides Westen. Beides vollkommen unterscheidlich, obwohl sie sich beide Freiheit und Humanität verpflichtet haben.
Japan ist eine westliche Kultur?:eek: Weisst du in welche Richtung Marco Polo gereist ist, als er China entdeckte? In östliche Richtung! Und wo liegt Japan? Richtig - östlich von China.
Du lebst in einer Traumwelt, Gregybaby. Du willst dich abgrenzen und nun zählst du schon Japan als eine westliche Kultur. Was zählst du als nächstes dazu? Die ganze Welt? Wie willst du dich mit dieser Haltung abgrenzen? Du bist zu weich, Willybald. Du verlierst deine Identität!!!!



Und beides sind kulturelle und volkswirtschaftliche Pole, die sich in einem gegenseitigen Wettbewerb befinden. Nicht der Stärkere gewinnt, sondern das stärkere Konzept setzt sich durch. Somit sind sie beide immer wieder zu Fortschritt und Innovation gezwungen, um nicht zu versinken. Jeder hat seine Chance. Jeder hat die Verantwortung für sein Tun.
Richtig - wenigstens hier sind wir uns einig. Der Stärkere setzt sich durch. Du brauchst aber nicht vom "stärkeren Konzept" zu reden - du kannst die Dinge ruhig beim Namen nennen: Der Stärkere setzt sich durch. Politische Korrektheit ist eine Schwäche von gestern, der du nicht erliegen solltest.


Ein Grund, warum ich beispielweise gegen eine politische EU bin und für ein Zurück zur EWG. Denn der möchtegern Superstaat EU unterbindet den Wettbewerb der Volkswirtschaften. Sie ist ein bürokratisches Umverteilungsmonster, das den Wettbewerb bremst und damit den Fortschritt behindert.
Auch hier kann ich dir nur zustimmen. Ich freu mich, wenigstens ansatzweise vernünftige Gedanken bei dir zu entdecken. Diese inzstöse EU ist erbärmlich. Wahre Identität ist nur möglich, wenn die jede Nationen für sich bleibt.
 

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