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Betriebliche Altersversorgung nutzen?

kasiopaja

Namhaftes Mitglied
Xylos Hinweis, dass es Alternativen zur Betriebsrente gibt sind durchaus relevant für den Thread. Letztlich steht ja hinter der Frage ob man eine Betriebsrente möchte auch die Frage, ob es bessere Alternativen für die Rentenvorsorge gibt.

Rein statistisch sind Aktien besser, da sie von allen Anlagearten die höchsten Renditen aufweisen. Wer sein Geld in globale Aktienfonds streit hat im Durchschnitt seit 1972 im Schnitt 8,3% Rendite im Jahr gemacht.

Aber ja darum geht es hier nicht primär, deswegen lasst uns schwerpunktmäßig beim Thema Betriebsrente bleiben.
Diese hat zwei Vorteile:
1. Der Arbeitgeber gibt was dazu bzw. zahlt sie selbst und
2. zumindest erstmal ist das Geld vor dem Staat sicher (Bei Arbeitslosigkeit und Hartz 4 vergreift sich der Staat an Aktienfonds aber nicht an Betriebsrenten)

Dazu hat Jolina schon sehr passend geschrieben: "Wenn das extra gemacht wird dann mitnehmen und gut isses "
Ob nur der Arbeitgeber einzahlt oder auch der Arbeitnehmer, können wir hier nicht beantworten. Das kann nur der TE mit Blick in den Vertrag.
Siehe auch die richtigen Ausfertigungen von Portion Control zu dem Thema, dass es 3 Optionen für den Arbeitgeber gibt.

Alles andere bleibt für mich Kristall Kugel gucken.
Wir wissen nicht mal ob es in 30 Jahren noch eine Grundsicherung, Grundrente oder sonstwas gibt.

Mit dem Wissen um die Privatinsolvenz des TE und der generell schlechten finanziellen Situation, ist die eigene aktive Einzahlung durch den TE in eine private Rente oder auch Betriebsrente vermutlich nicht sinnvoll, aber wie gesagt: Glaskugel.
Wenn es aber nur diese Alternative , wie der TE von der Firma vorgeschlagen gibt, macht es wenig Sinn über andere nachzudenken.

Letztlich ist hier entscheidend , ob die Entgeltumwandlung vom bestehenden Brutto vorgenommen wird oder eben obendrauf kommt.

Wenn letzteres der Fall ist , spricht ja nichts dagegen.

Man muss nur bedenken, dass man ausserhalb der Freigrenzen, je nach Art der Direktversicherung, Stand heute, dann bei Auszahlung die Sozialversicherung für AN und AG selbst tragen muss.
 

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Portion Control

Urgestein
Ob 40 € bav für den AG sinnvoll oder nicht sinnvoll ist ist doch nicht die frage. Wie bereits gesagt wir beraten hier nicht den AG was der seinem an anbieten soll. .
Keine Ahnung was du meinst. Habe ich geschrieben das die VL sinnvoller für den Chef sei?
Im Gegenteil: Dir geht es nicht um die TE wenn dir egal ist ob im Rentenalter nur €10 hängenbleiben, obwohl man es besser machen könnte. Dem Chef ist nämlich völlig egal was für die TE am Ende aller Tage rauskommt.
 

kasiopaja

Namhaftes Mitglied
Es gibt 2 Unterschiede zwischen den Vermögenswirksamen Leistungen und der Gehaltsumwandlung.

Die Gehaltsumwandlung ist sozialversicherungs- und steuerfrei , muss aber, über einer bestimmten Grenzen, je nach Anlage , bei Auszahlung vom Arbeitnehmer mit dem Arbeitgeber- und dem Arbeitnehmerbeitrag sozialversichert werden. Bzw. es werden beide Beiträge von der Auszahlung abgezogen. Und man kommt erst mit frühestens 60 Jahren oder mit erreichen der Rente, in den Genuss.

Die vermögenswirksamen Leistungen werden sozialversicherungstechnisch und lohnsteuertechnisch berücksichtigt, müssen aber danach nicht mehr besteuert und die Soz.vers. nicht mehr abgezogen werden und sind jederzeit verfügbar, sobald der Vertrag auszahlungsbereit ist. Auch vor der Renten.
 

Jolina87

Aktives Mitglied
Keine Ahnung was du meinst. Habe ich geschrieben das die VL sinnvoller für den Chef sei?
Ich meine das hier:
Ich unterstelle, das Chefs oder Personaler so clever sein müssten um zu erkennen, das 40 Euro BAV einfach dämlich sind. Rechne mal hoch wie viele Einzahlungen verpuffen weil das Konstrukt BAV schon grundlegend Gelder frisst.
Wie gesagt wir beraten hier den Fragesteller. Ob das für den AG sinnvoll oder blöd oder sonst was ist, ist egal. Das ist nicht das Thema.
Wäre die Frage mein AG gibt pinkte T-shirts aus soll ich die nehmen wäre blaue sind besser doch auch keien Sinnvolle antwort.
Es sagt keiner das die BAV genial oder das best mögliche ist, aber Thema ist nun mal die BAV die der AG anbietet und da eben je nachdem was der uns unbekannte Vertrag sagt VIELLEICHT eine AG getragene.

Im Gegenteil: Dir geht es nicht um die TE wenn dir egal ist ob im Rentenalter nur €10 hängenbleiben, obwohl man es besser machen könnte. Dem Chef ist nämlich völlig egal was für die TE am Ende aller Tage rauskommt.
Man kann es hier aber nicht besser machen weil es keine Alternative gibt. Glaub mir wenn es eine alternative gäbe würde ich die auch berücksichtigen ABER:

Der Fragesteler hat kein Geld, eine Insolvenz und Einkommen unter dem Selbstbehalt. Der AG hat genau EIN angebot dessen details wir nicht mal kennen. Es steht nirgendwo das VL in irgendeinerweise garanatiert und wenn ja wie angeboten werden.

Die Frage war Angebot annehmen oder nicht.

Wenn das Angebot eine AN finanzierte BAV bedeutet, darf das wegen der Insolvenz soweit mir bekannt nicht angenommen werden da das Brutto reduziert wird. Wenn das angebot eine AG finanzierte BAV ist kommt etwas, wenn auch nicht viel bei rum aber zumindest mehr als 0 €.

Wo siehst du da die Alternative? Wo siehst du hier eine Info das der AG etwas besseres anbietet?
In wie weit ist deine aussage was alles potentiell möglich ist relevant für die Frage ob man die BAV annehmen soll oder nicht?
 
Zuletzt bearbeitet:

Jolina87

Aktives Mitglied
Das Brutto wird ja nicht reduziert, wenn die Gehaltsumwandlung obendrauf kommt.
Sagt ja auch keiner.
Ich sag nur das wir nicht wissen ob das der Fall ist. Der Fragesteller geht davon aus das es oben drauf kommt aber auf nachfrage war er sich nicht sicher ob dem wirklich so ist. Und mir zumindest sind die 3 Sätze die da zu vom Fragesteller geschrieben wurden zu schwammig um da 100% sagen zu können was genau der AG anbietet. Das einzige was ich da rauslese ist das es irgendeine art der BAV ist.

Deswegen hab ich ja durchgägig eine Empfehlung für den Fall gegeben das das AG alleine zahlt und das eigentliche Brutto nicht angefasst wird und eine Für den Fall das das Angebot eben nicht oben drauf geht bzw. nur der gesetzliche AG Zuschuss bezahlt wird.
 

kasiopaja

Namhaftes Mitglied
Sagt ja auch keiner.
Ich sag nur das wir nicht wissen ob das der Fall ist. Der Fragesteller geht davon aus das es oben drauf kommt aber auf nachfrage war er sich nicht sicher ob dem wirklich so ist. Und mir zumindest sind die 3 Sätze die da zu vom Fragesteller geschrieben wurden zu schwammig um da 100% sagen zu können was genau der AG anbietet. Das einzige was ich da rauslese ist das es irgendeine art der BAV ist.

Deswegen hab ich ja durchgägig eine Empfehlung für den Fall gegeben das das AG alleine zahlt und das eigentliche Brutto nicht angefasst wird und eine Für den Fall das das Angebot eben nicht oben drauf geht bzw. nur der gesetzliche AG Zuschuss bezahlt wird.
Ich schrieb ja auch ständig WENN!

Ich kenne ja den Vertrag nicht.
 

Portion Control

Urgestein
Wie gesagt wir beraten hier den Fragesteller. Ob das für den AG sinnvoll oder blöd oder sonst was ist, ist egal. Das ist nicht das Thema.
SINNVOLL FÜR DIE TE!!!! ER SOLLTE ERKENNEN DAS EINE BAV FÜR DIE TE DÄMLICH IST.
Soll ich dir eine Zeichnung machen? :unsure:


Die vermögenswirksamen Leistungen werden sozialversicherungstechnisch und lohnsteuertechnisch berücksichtigt
Meines Wissens zählt hier aber eine andere Besteuerung. Wenn ein Vertrag zur Vermögensbildung vorliegt greift die Regelung nach dem Vermögensbildungsgesetz. Und ich glaube das ist günstiger als der Fall wenn man einfach 40 Euro mehr Bruttogehalt bekäme.
 

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