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bester Freund als Therapeut?

hmm, ich hab Depressionen, ich bin inzwischen soweit dass ich fast einseh das ich Hilfe brauch, aber irgendwie ist alles nicht so einfach ...

Ich hab einen besten Freund. Er ist der tollste Mensch den ich kenne. Er war der 1. der von meinen Depressionen wusste, aber er steht hinter mir. Er erträgt jeden Anfall mit einem lächeln. Er ist mir niemals böse, sondern baut mich jedesmal wieder auf.
Er ist der einzige Grund mein Leben zu leben. Er gibt mir sozusagen kleine Aufträge, wie Sport, Bewerbungen, oder sonstiges ... die ich dann auch erfüllen kann solang sie von ihm kommen.
Ich weiss es ist eine sehr, sehr schlecht Abhängigkeit. Ich frag mich aber trotzdem, kann ichs alleine mit seiner Hilfe schaffen? Er sagt er wird immer an meiner Seite sein und mir immer helfen und dass wir dass zusammen schaffen.
Ich arbeite mit seiner Hilfe auch meine ganze Vergangenheit auf. Aber er ist auch nur ein Mensch also kein Therapeut.

Hat jemand vielleicht Erfahrung damit? Kann es gut gehen? Ich möchte mich nicht einem fremden Therapeuten anvertrauen, den ich nicht kenn.

(nur zur Zusatzinfo, ich bin in ärztlicher Behandlung, bekomm auch Medikamente und war auch schon bei 2Therapeuten, mein Arzt war der Meinung wenn ich nicht will muss ich nicht hingehen, weils bei mir nicht wirklich schlimm ist, aber ab und an fall ich dann doch wieder in Löcher, aus denen mir mein bester Freund raushelfen muss)
 

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hilfe-schlumpf

Aktives Mitglied
Hallo Frau kleiner Sonnenschein,

also das einzige Risiko das ich sehe ist die schon erwähnte "Überbelastung". So wie ich aber euer Verhältnis aus deinen Schilderungen heraus einschätze, denke ich, dass er kein Problem damit hätte, ab einem gewissen Punkt zu sagen "jetzt wird es mir ein bisschen viel"

Solange seine "Therapie" dir hilft , warum dann nach was Anderem suchen ??

Grüßle

Schlumpf
 
B

Benjamin-29

Gast
Hallo Sunshine,
Hat jemand vielleicht Erfahrung damit? Kann es gut gehen? Ich möchte mich nicht einem fremden Therapeuten anvertrauen, den ich nicht kenn.
Ich habe eine sehr gute Freundin lange Zeit ähnlich unterstützt, wie dein Freund dich. Vor zwei Monaten hat sich sich dazu durchringen können eine Therapie zu beginnen. Seitdem geht es ihr deutlich besser als zuvor.

Sie konnte sich auch nicht vorstellen, sich einem Fremden anzuvertrauen. Die Vorstellung war ihr völlig fremd. Vor ihrem ersten Termin war sie daher auch ziemlich nervös und hatte nichtmal eine Idee, was sie gleich besprechen sollte. Inzwischen möchte sie die Gespräche mit ihrem Therapeuten nicht mehr missen.

Seit sie fröhlicher und entspannter ist, ist übrigens auch unsere Freundschaft besser geworden.
 
danke für eure Tipps, ich hab mich bisher noch nicht durchringen können einen Therapeuten aufzusuchen.
Mein Leben dreht sich grad viel zu schnell, dass ich mich oft frag wo die ganze Zeit hin ist.
Dadurch hab ich auch nicht so das zwingende Gefühl einen zusätzlichen Therapeuten zu brauchen ... aber ich werd es mir nochmal durch den Kopf gehen lassen. Vielleicht tut es mir und unserer Freundschaft tatsächlich gut :) vielen lieben Dank nochmal an alle
 

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