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Berlin wird immer schlimmer?

Luna_New

Aktives Mitglied
Die aktuellen Zustände in Berlin in Form von Elend und Obdachlosigkeit sind das Ergebnis einer fehlgeleiteten Politik, zu lascher Justiz und einer zu loyalen bzw. nicht durchdachten Migrantenpolitik, samt weiterer politischer Fehlentscheidungen.
Ich bin auch dafür, dass man Menschen aus anderen Ländern, denen es nicht gut geht hilft, aber so, dass man auch effektiv helfen kann und nicht so, dass sämtliche Ämter völlig überfordert sind. Und nicht so, dass die, die hier geboren wurden, das Gefühl bekommen, sie werden schlechter behandelt als jemand der irgendwo aus dem Ausland hier her kommt.
Ich hätte auch keine Waffen in die Ukraine geliefert, weil dieser Krieg sonst nie aufhören wird.
Ich frage mich eh, wie lange das so weiter gehen soll. Bis wir die ersten Atomwaffen auf uns haben?
Und ich hätte früher dafür gesorgt, dass mein Land unabhängig ist und nicht extrem stark vom Ausland abhängig. Wir sind auf den letzten Plätzen was die Wirtschaft angeht. Wir waren mal auf den ersten Rängen.
Gerade bei Gewalt was Jugendliche angeht, egal welcher Herkunft, muss man stärker durchgreifen. Die Strafen sind teilweise ein schlechter Witz.
Wenn man statt in den Krieg mehr Geld in ein housing first Konzept stecken würde oder in Substitutionsangebote, hätte man auch weniger Elend auf den Straßen.
So lange Drogenabhängigkeit stark kriminalisiert ist und es nur geringe Hilfen gibt und wir Obdachlosen sich selbst überlassen, wird es nicht besser werden. In Skandinavien wird jedem Obdachlose eine Wohnung gestellt. Das hätte man auch hier machen können, wenn man nicht Milliarden in einen sinnlosen Krieg gesteckt hätte.
 

Ondina

Sehr aktives Mitglied
Was heißt beschaulicher? Wenn du die Stricherstraßen beschaulicher findest, teilen wir nicht die gleiche Auffassung von beschaulich.
Ich frage mich auch immer noch, was damit die Mauer zu tun haben soll.
Die Migranten sind kein Ostphänomen und die wären auch ohne den Mauerfall nach Westberlin gekommen. Genauso wie die Obdachlosen und die Prostituierten, die jetzt das Stadtbild nicht gerade aufmöbeln.
All das sind keine Ostphänomene. Daher kann ich die Argumentation nicht nachvollziehen, was das mit der Mauer zu tun haben soll. Genauso könnte jemand in gewissen Teilen Mittes berechtigt meckern, dass er jetzt Obdachlose und Drogenjunkies vor der Nase hat, die es vor 40 Jahren in seiner Ecke nicht gab.
Denkt ihr wirklich, wenn es die Mauer noch gäbe, wären Obdachlosigkeit und Drogenabhängigkeit oder Prostitution weniger stark vertreten als heute? :oops::rolleyes:

Es sei denn, du würdest behaupten, die Obdachlosen oder Drogenabhängigen kommen alle aus der ehemaligen DDR und das ist definitiv nicht so.
Die tausende von Flüchtlingen aus dem Kosovo, Serbien und den arabischen Ländern hättest du auch sonst im so beschaulichen Westberlin vor der Nase gehabt, wenn es die Mauer jetzt noch geben würde
Weder Obdachlose noch Drogenabhängige sind ein Ostphänomen, daher finde ich den Vergleich nicht nachvollziehbar.
Drogenabhängigkeit und Obdachlosigkeit gab es zumindest in der DDR nämlich erst nach 89.
Und wie ich schon geschrieben habe, wären da eher die Menschen in Mitte, Freidrichshain, Pankow oder Lichtenberg in der Position zu jammern, dass sich alles so verschlechtert hat. Die hatten vorher nämlich nicht mit derartigen Zuständen zu tun.
Da hat keiner auf Parkbänken gepennt oder offen Drogen konsumiert und es gab auch keine bettelnden Menschen oder solche, die bei der Tafel angestanden haben.
Ich bin an sich kein Fan des damaligen Systems und so viel Unsinn wie damals dort auch gelaufen ist, wo man drüber diskutieren konnte, aber derartige Zustände wie jetzt in Berlin hätte es da niemals gegeben.
Ich behaupte gar nichts, meine Güte, was du so in meinen Beitrag alles reininterpretierst ist ne Wucht.
Dann war WB eben nicht beschaulicher/ruhiger als heute gesamt -Berlin, damit kann ich auch leben, Ostberlin war es, und nun ist gut.
Öhm und nur mal nebenbei, ich komme aus dem Osten, sicher konnte ich nicht über die Mauer blicken, aber dennoch denke ich das WB auch mit Obdachlosen und Drogenabhängigen dennoch, noch nicht dieser Moloch war, der er jetzt ist. Nicht umsonst hat es die Berlinförderung und noch andere Vergünstigungen gegeben, weil man zu tun hatte Bewohner dahin zu bekommen. Das hätte sich so oder so nach 2015 geändert, mit oder ohne Mauerfall. So, und ich denke damit hätten wir das geklärt, für mich ist es das auf jeden Fall.
 

Luna_New

Aktives Mitglied
Öhm und nur mal nebenbei, ich komme aus dem Osten, sicher konnte ich nicht über die Mauer blicken, aber dennoch denke ich das WB auch mit Obdachlosen und Drogenabhängigen dennoch, noch nicht dieser Moloch war,
Und was hat das Moloch bitte mit dem Mauerfall und den Ostdeutschen zu tun?
Ihr vermischt hier Sachverhalte, die gar nicht im Zusammenhang stehen.
Das Problem in Berlin, auf das ich im Ausgangsbeitrag anspielte, sind nicht Ostdeutsche, sondern Drogenprobleme und Prostitution oder Obdachlosigkeit, hervorgerufen durch fehlende Sozialprojekte oder fragwürdige Entscheidungen was die Justiz angeht. Selbst wenn die Mauer noch stehen würde, hätte es das alles gegeben und auch dann hätte es keine Projekte für Drogenabhängige oder Wohnungslose in Berlin gegeben.
Oder sag mir ansonsten, warum es sonst noch nicht dieses Moloch gewesen wäre?

Haben wir nun die Hauptstadt Berlin verlassen und sind beim kompletten neurechten Narrativ angelangt?
Hier ist keiner rechts oder links oder sonst irgendsowas. Oder worauf spielst du an?
 

Luna_New

Aktives Mitglied
passend zum Thema:

Das habe ich mir auch gedacht.
Keine Ahnung, wie sie das durchführen wollen.
In 7 Jahren housing first Konzepte aufzustellen stelle ich mir spannend vor.
In Finnland haben sie 10 Jahre gebraucht, bis das alles entwickelt und umgesetzt war
Ergebnis wird sein, dass da gar nichts passiert und alles nur Schall und Rauch ist. Aber danke für den tollen Beitrag.
 

Luna_New

Aktives Mitglied
Wenn ich die Doku sehe, kommt mir mein Wasser wieder hoch.
Das sind normale Menschen, die auf tragische Weise ihr Zuhause verloren haben.
Ich kann jeden davon verstehen.
Ohne meine Großeltern würde ich vermutlich selbst unter der Brücke schlafen.
Ich hätte nie gedacht, dass es mal soweit kommt bevor ich so krank wurde.
Ich dachte immer, dann muss der Staat doch helfen wenn man krank ist.
Dann war ich beim Arbeitsamt. Auf meine Bewilligung vom Wohngeld warte ich immer noch, seit 4 Monaten.
Hartz 4 bekam ich nicht, weil ich ja noch an der Uni eingeschrieben bin.
Diese Hilfen, die es gibt dauern viel zu lange. Und letztendlich wird man von einem zum nächsten geschoben.
 

Luna_New

Aktives Mitglied
Na da bin ich ja mal gespannt, bis 2030 ist nicht mehr weit hin da müssen sich die Damen und Herren aber bis zur Decke strecken. Ich glaube ich weis wie das ausgeht.....
Ich denke auch nicht, dass das noch was wird.
Vermutlich handhaben sie es wie im Beitrag und Obdachlose werden dann von noch mehr öffentlichen Plätzen vertrieben. Klar, wenn sie dann keiner mehr sieht, kann man sich auch einreden, man hat Obdachlosigkeit bekämpft
Housing first Konzepte halte ich für unwahrscheinlich.Da hätte man schon vor einigen Jahren anfangen müssen.
 

Daoga

Urgestein
Überall wo auch noch Unterkünfte für Obdachlose angeboten werden, gehen die Zuzüge von Obdachlosen erst recht in die Höhe. Auch die sind nicht festgenagelt, sondern reisen mit 9-Euro-Ticket oder trampen, geradewegs in die Städte weil dort halt das Betteln ertragreicher ist. Man lockt sich das Problem selber ins Haus.
 

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