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Benötige bitte Hilfe zum Thema Lebenslauf (Kündigungsgrund)

Tüdelkram

Aktives Mitglied
Hallo zusammen,

ich bearbeite gerade meinen Lebenslauf und füge die Kündigungsgründe der Arbeitsverhältnisse ein.

1. Wie kann ich am besten formulieren, wenn mich der Arbeitgeber während meiner Krankheit gekündigt hat und

2. ich selbst wegen familiärer Gründe gekündigt habe ?

Habt Ihr überzeugende Ideen?

Insolvenzen gibt es in meinem Lebenslauf genug, das ist einfach. Ich möchte, dass ich künftig bei Vorstellungsgesprächen nicht mehr so ausgequetscht werde und sich die Unternehmen gleich nach Eingang der Bewerbungsmappe über das Internet informieren können.

Vielen Dank vorab und viele Grüße
 

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G

Gast

Gast
Damit schießt du dich doch gleich ins Aus! Wenn man den Grund weg lassen kann, dann lass ihn weg. Beim Vorstellungsgespräch kannst du darauf eingehen. Zumal ja auch wieder gefragt werden würde, vermute ich, was das für eine Krankheit gewesen ist.

Bei der Familie könntest du dann sagen, dass du dich für die Familie entschieden hast, weil dir diese wichtiger ist. Wenn dein Arbeitgeber den Grund nicht akzeptieren will, dann ist er vielleicht nicht der richtige.

Im Lebenslauf Kündigungsgründe hinein zu schreiben, würde ich erst ab 1 Jahr Arbeitslosigkeit. Wobei ich eher erklären würde, warum das so lange gedauert hat und nicht, warum du entlassen wurdest.

Ansonsten lieber auf positive Sachen konzentrieren. Du kannst etwa ein paar kurze Details zu deiner Tätigkeit schreiben.

Zum Beispiel: 1996-1998: Händler GmbH, Bürokauffrau (Korrespondenz, Einkauf, ...)
oder besser: 1996-1998: Händler GmbH, Tätigkeit als Bürokauffrau
- übergreifende Korrespondenz mit Kunden und Partnern
- Organisation und Abwicklung von firmeninternen Einkaufen, Listenanfertigung von Beständen
- etc.

Ich weiß nicht, was man da als BK macht. Aber so ähnlich. Beschreibe, was du kannst und was du gemacht hast. Keine Hobbies, außer es passt inhaltlich. Deinen Familienstand und Staatsangehörigkeit kannst du, glaube ich, auch weglassen.
 

sapphire

Mitglied
Ich halte das auch für keine gute Idee das mit hinzuschreiben.
Das kommt komisch rüber... man soll doch seine Stärken etc. präsentieren und man soll bei einer Bewerbung auch nichts auf andere schieben oder negativ beschreiben. Schicke die Arbeitszeugnisse mit. Wenn die gut sind, dann sieht doch der Arbeitgeber, dass man dir nicht gekündigt hat, weil du Mist gebaut hast. Wenn man dich fragt, dann sagst du einfach, dass die Unternehmen in Insolvenz gegangen sind und deine Arbeitszeugnisse für dich sprechen. Also hebst deine Stärken hervor und wenn du vom Thema ablenkst dann damit, ist das auch egal.

Mit Krankheiten oder familiäre Gründen, das solltest du auch tunlichst weglassen. Sonst denkt der neue Arbeitgeber, wenn irgendwas ist, bist du gleich wieder weg.
 

Natascha74

Aktives Mitglied
schreib keine Gründe rein.

Ich kann nur von mir ausgehen, mir ist es lieber wenn ein Bewerber/in einen Lebenslauf in Kurzinfo-Form hat.
Ich kann mir damit genau so gut einen Überblick verschaffen, brauche aber weniger Zeit dazu (es kommt selten eine Bewerbung allein).

Für mich ist das Bewerbungsgespräch viel wichtiger. Im direkten Gespräch kann man viel mehr rauslesen. Körpersprache, wird er/sie nervös und bei welchen Fragen, schwitzen....
Das was du "ausquetschen" nennst ;)

Ich bin ja auch nicht vom Mond, mir ist auch klar, daß wohl jeder seinen Lebenslauf ein wenig frisiert. Aber wenn es irgendwo gravierende Probleme gab erkennt man das an der Körpersprache wenn man diese Station im Lebenslauf anspricht.
An die Nase oder ans Ohr fassen, mit der Hand durchs Haar fahren....
Das sind furchtbar verräterische Zeichen.
Und dann bohrt man nach und so verrät die Körpersprache dann sowieso, daß da etwas schief lief.
Entweder er/sie sagt es dann offen oder ich rufe (nur bei interessanten Bewerbern) dort an, frage nach und erfahre die wahren Gründe am Telefon.

Arbeitszeugnisse sind nett aber ich jedenfalls vertraue darauf eher wenig.
Ich erkundige mich telefonisch bei 1-2 Ex-Firmen des Bewerbers.
Ideal natürlich wenn er/sie bei einer Firma gearbeitet hat wo ich den Personalchef kenne, bei uns am Land durchaus möglich, in großen Städten sicher seltener.

Hoffentlich hab ich dir ein wenig weiterhelfen können.
Wie gesagt, versuch an der Körpersprache zu arbeiten (schauspielern), denn die ist viel entscheidender als jedes Blatt Papier, daß du vorlegst.
 

Felimaus

Mitglied
Ich finde es nach wie vor sinnvoll einen kurzen Grund anzugeben, gerade bei vielen Arbeitgebern. Selbstverständlich NICHT die persönlichen Gründe, sondern nur Insolvenzen usw.

Wenn Du sooo viele Stationen hattest, würde ich mich schon beim Lesen fragen, wo da der Wurm drin ist. Wenn allerdings zu 95% die Firmen nicht mehr existieren, ist das ja nicht Dein Verschulden und ich wäre froh, nicht in 10 Zeugnissen nach dem Grund suchen zu müssen...

Und zum Vorstellungsgespräch muß man ja erstmal gelangen, dass persönliche Aussagen dann gewichtiger sind, ist selbstverständlich. Die meisten Bewerbungen werden jedoch vorher aussortiert und der erste Eindruck spielt die größte Rolle.
 
N

nikke

Gast
Es ist absolut unueblich, in einem Lebenslauf Kuendigungsgruende anzugeben, weder die des Arbeitgebers noch die eigenen. Es ist voellig egal, ob man wegen familiaerer Belange selbst gekuendigt hat oder ob man eine neue Herausforderung suchte. In der heutigen Zeit, wo Zeitarbeitsvertraege an der Tagesordnung sind, ist es nichts Anruechiges, viele Arbeitgeber gehabt zu haben oder auch Ausfallzeiten, die man nicht als Krankheit ausweisen muss, evtl. als "Familienpause", was sich freundlicher anhoert als irgendwelche Krankengeschichten oder aehnliches. Das geht niemanden etwas an und man punktet nicht damit.

Beim Vorstellungsgespraech wird hoechstens gefragt, warum man wechseln will und warum gerade zum diesem neuen Arbeitgeber. Dann antwortet man, dass man eine neue Herausforderung sucht, sich beruflich gern weiterentwickeln moechte und diese Moeglickeiten in dieser Firma sieht. Ueber ehemalige Arbeitgeber sollte man, wenn man gefragt wird, nie schlecht reden, das kommt ueberhaupt nicht gut an.
 

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