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Bei Verdacht auf Krebs einfach in die Notaufnahme

Blue Sektor

Neues Mitglied
Folgendes: Ich habe seit ein paar Monaten den starken Verdacht Krebs zu haben. Folgende Symptome sprechen entweder für Darmkrebs oder Magenkrebs: Appetitlosigkeit, Trockener Mund (auch wenn ich was getrunken habe) und bitterer geschmack im mund. Mein hausarzt hat mich immer wieder vertröstet. Wenn es wirklich krebs ist, wer weiss, wie weit er schon Fortschreiten kann in der Zeit. Kann ich auch einfach in die Notaufnahme gehen und meinen Verdacht äussern und mich dort untersuchen lassen? Denn langsam bekomme ich es mit der Angst zutun.
 

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Muir

Aktives Mitglied
Hallo,

was sollen die Ärzte in der Notaufnahme
feststellen??????

Wenn du dich beruhigen willst, dann gehe
zu deinem Hausarzt und lasse dir zwei
Überweisungen geben. Eine für eine Darmspiegelung
und eine für eine Magenspiegelung.

Bei beiden Untersuchungen müssen vom
Patienten Vorarbeiten geleistet werden.

Der Magen als auch der Darm müssen absolut
leer sein. Der Arzt sieht nämlich sonst nichts.
Und aufgrund dieser Tatsache der Untersuchungen,
kann dann jeglicher Verdacht auf eine
Krebserkrankung ausgeschlossen werden.

Ich bin mir sicher, dass du keinen Krebs hast.
Deine von dir geschilderten Probleme sagen nichts aus.

Gruß,
Muir
 

aorta

Mitglied
du hast ein einige monaten beschwerden, unternimmst nicht die richtigen
schritte und willst jetzt in die notaudnahme?
fahre ruhig ins kh, die werden dich wieder nach hause schicken,
und das zu recht! - denn du bist kein notfall -

du hättest jederzeit einen internisten oder anderen hausarzt aufsuchen können.
lass dir überweisungen geben, wie schon empfohlen.
nach den spiegelungen hast du gewißheit.
nachdem was du hier preisgibst, bestehen die diagnosen wohl nur in
deiner phantasie......

[...]
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
S

SchwarzerBär

Gast
Die Notaufnahme ist dafür nicht der richtige Ort. Du bist ja kein akuter Notfall. Auf ein paar Tage mehr oder weniger kommt es bei Krebs nicht mehr drauf an.
 

Hajooo

Sehr aktives Mitglied
Hallo,

mein Vater macht die ganze Scheixxe grad durch.
Morgen bekommt er zum zweiten mal Gewebe aus dem Darmtumor entnommen.
In den nächsten Tagen bekommt er Chemo und Bestrahlungen

Danach wird der Tumor herausgeschnitten mit künstl.Darmausgang etc..

Willst du das auch ?

Falls dein Arzt eine Indikation dafür hätte würde er entsprechend Maßnahmen einleiten !

Grüße Hajooo
 
Zuletzt bearbeitet:

Alopecia

Aktives Mitglied
Die Notaufnahme ist dafür nicht der richtige Ort. Du bist ja kein akuter Notfall. Auf ein paar Tage mehr oder weniger kommt es bei Krebs nicht mehr drauf an.
das gegenteil ist der fall. bei einem aggressiven tumor bzw einer aggressiven krebsart ist jeder tag entscheidend.

eine recht gute freundin meiner mutter war vor vielen vielen jahren kurz vor ihrem urlaub beim hautarzt, der hautkrebs feststellte (sie war notorische sonnenanbeterin). damals wusste man natürlich noch nicht soviel wie heute, denke ich, und ich weiss daher nicht, wie "nachdrücklich" der arzt ihr empfohl, sofort loszulegen mit dem nötigen - sie jedoch wollte ihren urlaub erst geniessen. als sie wiederkam - 2 wochen - war es zu spät und sie ist nicht allzu viel später dran gestorben.

lieber TE : mach dich nicht verrückt. die anzeichen die du erkannt haben willst, können für alles mögliche sprechen. davon überzeugt zu sein, krebs zu haben, bzw den starken verdacht zu haben, macht bei diesen symptomen wenig bis gar keinen sinn. zum arzt solltest du allerdings dennoch, und wenn dein hausarzt kein interesse hat, dich eingehend zu untersuchen, musst du eben zu einem anderen gehen (bei deinen beschwerden gastro spezi).
 
C

Catley

Gast
Folgendes: Ich habe seit ein paar Monaten den starken Verdacht Krebs zu haben. Folgende Symptome sprechen entweder für Darmkrebs oder Magenkrebs: Appetitlosigkeit, Trockener Mund (auch wenn ich was getrunken habe) und bitterer geschmack im mund. Mein hausarzt hat mich immer wieder vertröstet. Wenn es wirklich krebs ist, wer weiss, wie weit er schon Fortschreiten kann in der Zeit. Kann ich auch einfach in die Notaufnahme gehen und meinen Verdacht äussern und mich dort untersuchen lassen? Denn langsam bekomme ich es mit der Angst zutun.


Ich nehme deine Angst ernst, denn ich habe früher - bitte nimm mir das Wort "Hypochonder" nun nicht krumm, man leidet unsäglich darunter! - auch unter ständigen Krankheits- und Todesängsten gelitten. Es war grausam.

Notaufnahme ist natürlich keine Lösung, aber im Grunde weißt du das selbst. Geh einfach zu einem anderen Arzt und lass dich nochmal dort durchchecken. Mir fallen zig harmose Ursachen deiner Symptome, die ich selbst auch schon hatte, ein, aber das würde dich jetzt nicht beruhigen.

Suche einfach einen anderen Arzt auf, einen Internisten - und dann schau weiter. Sollte sich, was ich sehr stark vermute, das Ganze als harmlos herausstellen, bitte ich dich aber auch um deiner selbst willen - denn wie erwähnt: Ich weiß noch zu genau, WIE sehr man unter solchen Ängsten leidet! - , einen Psychologen aufzusuchen, damit du diese Ängste bearbeiten kannst.

Aber erst lass nochmal deine physische Situation abklären, damit du wirklich erstmal innere Ruhe hast.

Alles Gute!
 

aorta

Mitglied
das gegenteil ist der fall. bei einem aggressiven tumor bzw einer aggressiven krebsart ist jeder tag entscheidend.

eine recht gute freundin meiner mutter war vor vielen vielen jahren kurz vor ihrem urlaub beim hautarzt, der hautkrebs feststellte (sie war notorische sonnenanbeterin). damals wusste man natürlich noch nicht soviel wie heute, denke ich, und ich weiss daher nicht, wie "nachdrücklich" der arzt ihr empfohl, sofort loszulegen mit dem nötigen - sie jedoch wollte ihren urlaub erst geniessen. als sie wiederkam - 2 wochen - war es zu spät und sie ist nicht allzu viel später dran gestorben.

---------
nur falls das ihr noch jemand nachträglich liest!

die freundin hat das genau richtig gemacht, erst in den urlaub zu fahren, und sich
dann operieren zu lassen!
ein melanom ist ab einen bestimmten clark level absulot tödlich, leider!
die frühere op hätte keinerlei auswirkung auf den hautkrebs perse gehabt.
sie wäre auch bei einer früheren op gestorben - weil ein melanom sehr agressiv ist.

überlebt hätte sie wohlmöglich nur, wenn sie regelmaßig zum hautarzt zur kontrolle
gegangen wäre und man das melanon schon vor jahren entfernt hätte!!
 

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