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Bandscheibenvorfall, wer hat Tipps für mich?

Mucki1

Mitglied
Bei mir wurde Anfang dieser Woche ein Bandscheibenvorfall festgestellt. Die Banscheibe drückt die Nerven meines linken Beines ein und mein Bein ist seit paar Tagen gelehmt. Ordopäde und Neurologe reden nach den Ergebnissen aus der Röhre über einen starken bzw. großen Vorfall. Hab seit Jahren Rückenprobleme und seit September jeden Tag Rückenschmerzen und bin seit dem dauerhaftin Behandlung wegen ISG Blockaden und Hexenschüsse.

Nun wurde ich an einen Neurochirug überwiesen, der über eine Therapie oder OP entscheiden soll. Aber gleich ne OP? Hab von einer Spritzentherapie gehört, die gut helfen soll. Hat jemand Erfahrung?
 

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Werner

Sehr aktives Mitglied
Hallo Mucki,
ich hatte was Ähnliches vor 20 Jahren und dann nochmal vor ca. 10 Jahren. Beim ersten Mal ging es "irgendwie" wieder weg, hab mich lange geschont und alles vermieden, was Rücken und Bandscheiben belastet hat. Beim nächsten Mal kroch ich auf allen Vieren durch die Wohnung und aß, was noch im Haus war, da an Einkaufen nicht zu denken war. Dabei fiel mir auf, dass die Haselnüsse, die von Weihnachten übrig waren, extrem lecker schmeckten - und da ich mich zu der Zeit intensiv mit Mineralstoffen beschäftigte und das "Heißhunger-Phänomen" erforschte, suchte und fand ich, dass in Haselnüssen sehr viel des Mineralstoffs Mangan enthalten ist und dass Mangan unabdingbar für den Knorpelaufbau benötigt wird. Also besorgte ich mir, sobald ich wieder laufen konnte, ein Mangan-Präparat und hatte den Eindruck, es brächte wirklich was. Einer Ärztin, die mich damals fachlich begleitete, erzählte ich davon - sie glaubte mir zunächst nicht, hatte dann aber beim Umziehen ebenfalls einen Vorfall ließ sich auf den Mangan-Versuch ein. Auch ihr half es extrem schnell.
Erklärung vermutlich: Fehlt Mangan, stoppt die Regeneration der Knorpel und dann drückt das die Nerven ein. Ist wieder genügend Mangan da, baut sich der Knorpel auf und "entlässt" die Nerven.

Für den Knorpelaufbau ist zudem noch Calcium, Vitamin D, Silizium und Kupfer notwendig. Gerade Vitamin D ist im Winter kritisch, da die Sonne auf unserer Haut keins mehr produziert (erst wieder ab Mitte April) und dann auch das Calcium nicht richtig eingebaut wird. Mach doch mal den Test auf www.heisshungertest.de und schau, ob es kritische Nährstoffe gibt, die du vielleicht durch gezielte Ernährung ergänzen kannst (bei Bedarf gerne mehr Infos dazu per PN). Nutella ist ja z.B. auch voll von Haselnüssen ;)

Gute Besserung und Gruß,
Werner
 
C

celeste

Gast
hallo mucki 1 wenn du schon nervenschädigungen hast (lahmes bein ) wirst du wohl kaum um eine op herumkommen . denn den bandscheibenvorfall könnte man auch konservativ , sprich ausliegen behandeln .ist sehr schmerzhaft ...
die spritztherapie geht nicht immer ,aber las dich doch von den fachleuten beraten .
ich bekam z.b. unter röntgenkontrolle gezielt spritzen in die blockstellen der gesamten wirbelsäule + war begeistert für eine weile schmerzreduziert zu sein .
wünsche dir gute genesung + geduld
die ....celeste
 

Arktur

Sehr aktives Mitglied
Hallo Mucki1,

ich hatte im Oktober 2008 einen Bandscheibenvorfall mit leichten Lähmungserscheinungen im rechten Bein. Das heißt, ich konnte mit dem rechten Bein nur noch mühsam eine hohe Stufe (z.B. 50 cm Höhe) steigen.

Wie stark wirkt sich Deine Lähmung aus? Wie gut lässt sich das Bein noch bewegen?

Jedenfalls wurde bei mir wegen der nicht allzu schweren Lähmung zunächst von einer OP abgesehen. Stattdessen erhielt ich eine PRT-Spritze, die direkt an den Nerv gesetzt wird. Diese Spritze verschaffte mir gleich deutliche Linderung.

Ausserdem habe ich ziemlich bald mit gezielter Krankengymnastik und leichtem Sport begonnen. Weitere Maßnahmen gab es nicht.

Ich weiß nicht, ob ich einfach Glück hatte, jedenfalls sind die Beschwerden innerhalb von etwa acht Wochen fast völlig verschwunden. Inzwischen kann ich mich wieder ganz normal bewegen und bin beschwerdefrei.

Vermutlich würde ich es vom Schweregrad der Lähmung abhängig machen: je stärker der Beinnerv gequetscht wird, umso langsamer bzw. umso weniger gut kann er sich wieder von allein erholen, und umso dringender ist eine OP vonnöten.

Übrigens: angeblich besagt die neueste Lehrmeinung, dass man Bandscheibenvorfälle nicht mehr durch tagelanges Liegen behandeln soll, sondern durch das Gegenteil: nämlich durch gezielte Bewegung. Und so war es auch bei mir: ich habe mich sobald wie möglich wieder bewegt, und es hat geholfen...
 
R

Rennschnecke

Gast
Hallo

Wie ja viele von euch schon Wissen habe ich schon 15 Jahre lang
mal eine Lähmung da mal dort.
Unter anderem hatte ich es auch bei den Bandscheiben diese Schmerzen und Taubheitsgefühl im Oberschenkel seitlich über dem Gesäss rüber den ganzen Gürtel Schmerzen die Nachts oft sehr schlimm waren.
Ausserdem über dem ganzen Rücken ein Gefühl der Härte die sich oft um den ganzen Oberkörper wie ein Korsett legte
Mir hat geholfen und ich hatte seitdem nie wieder ein Taubheitsgefühl im Bein.
War Anfang Dezember in einer Therme und habe mir mit den Harten Wasserdüsen meinen ganzen Körper abwechselnd mal da mal dort drauf strahlen lassen.
Es war sehr Schmerzhaft am Oberschenkel aber es hat geholfen ich hab seitdem auch kein Härtegefühl mehr am Rücken oder das Korsett Gefühl gehabt.

Operieren kann man immer noch wenn es nichts bringt aber ein Versuch wäre es vielleicht Wert.

Rennschnecke
 

Mucki1

Mitglied
Danke für die vielen Infos! Ich hatte gestern einen Termin bei einem super Neurochirogen, mein Ordopäde hatte mich dorthin überwiesen um auch von dort eine Beurteilung zu bekommen. Ich habe gleich gestern eine PRT in den Rücken bekommen. Bis auf, dass ich trotz örtlicher Nakose fast den halben Laden zusammen geschrien habe, war alles OK :D die mögliche komplette Lähmung beider beine blieb aus.
Nun soll ich übers Wochenende beobachten, wie es anschlägt und hab am Montag wieder einen Termin beim Ordopäden zur Kontrolle. Wenn eine eindeutige Linderung vorliegt bekomme ich am Montag noch eine PRT und eine Woche später komme ich wieder in die Röhre und bekomme die nächste Spritze direkt in die betroffene Bandscheibe. Da ich nach der PRT gestern heute schon viel besser laufen. Gleich gestern nach der PRT musste ich noch eine halbe Stunde dort liegen bleiben und danach wurde mein Fuß auch gleich noch mal "getestet" und konnte auch gleich mehr Wiederstand leisten.
Ich bin also guter Dinge... wenn die PRT nicht anschlägt soll nächste Woche operiert werden. Ich gehe aber zu 99,9 % davon aus, dass es nicht sein muss, da es mir heute schon echt viel besser geht.
Krankengymnastik habe ich ebenfalls verschrieben bekommen. Die Ärzte schätzen, dass ich Anfang April wieder zur Arbeit kann.

Dann muss man nur mal schauen, wie es dann so weiter geht. Da ich eh schon seit 12 Jahren unter Rückenproblemen leide, da mein linkes Bein ca. 2 cm kürzer ist als das andere und meine Wirbelseule zwei unnatürliche Krümmungen aufweist (hab den Fachbegriff gerade nicht im Kopf) werde ich wohl mein ganzes Leben lang damit zu tun haben, "leider" bin ich ja auch erst 27. Jahre alt. Mache aber auch schon seit einigen Jahren regelmäßig Krankengym und trage einlagen. Alles immer sehr zeitaufwenig, aber es nützt ja nichts ;o(

Habe mir jetzt nur zusätzlich vorgenommen zukünftig au der Arbeit Dienst nmach Vorschrift zu machen und nicht mehr 10 Stunden im Büro zu sitzen. Zukünftig gehts nach 8 Stunden nach Hause, meine Gesundheit ist mir jetzt endlich mal wichtiger, was vorher nicht wirklich der Fall war. Nun ist aber schluss damit!!!
 

Werner

Sehr aktives Mitglied
Habe mir jetzt nur zusätzlich vorgenommen zukünftig au der Arbeit Dienst nmach Vorschrift zu machen und nicht mehr 10 Stunden im Büro zu sitzen. Zukünftig gehts nach 8 Stunden nach Hause, meine Gesundheit ist mir jetzt endlich mal wichtiger, was vorher nicht wirklich der Fall war. Nun ist aber schluss damit!!!
Hallo Mucki,
das ist natürlich ideal, wenn du es nochmal mit Prävention-danach versuchen kannst :) ... ich habe mir das nach dem ersten Vorfall auch zu Herzen genommen und sogar meinen Betrieb verkauft. Nach dem zweiten Mal habe ich meine Ernährung optimiert und mir auch einen speziellen Bürostuhl mit rundem Fuß gekauft, auf dem ich mich bewege - und bessere Matratzen - und ich sitze nicht mehr mit überkreuzten Beinen.
Gruß, Werner
 
G

Gast

Gast
Orthopädische Chirurgie in Veenhuizen (Dr.) entfernt Hernien mit der endoskopischen [URL = http://www.bandscheibenvorfallop.de/] bandscheibenvorfall op [/ URL]. Ein Bekannter von mir hat vor kurzem endoskopischen von ihm betriebenen und war sehr davon beeindruckt. Die Behandlung wurde innerhalb von zwei Wochen dauerte die Operation selbst eine Stunde und am selben Tag konnte er nach Hause gehen. Jetzt hat er ein paar Wochen mit physiotherapeutischen Behandlung, aber die Aussichten sind hervorragend. Zuerst konnte er nichts von den Schmerzen und nun ging er als wäre nichts geschehen. Ich weiß nicht, ob der Betrieb kompensiert wird.
 

ParadiseAngel

Aktives Mitglied
Hallo Mucki1,

und haben dir die konservativen Behandlungen geholfen oder wurdest du bereits operiert? Ich frage da dein letzter Beitrag Anfang März 2009 ist.

Auch mich hat es erwischt. Schlage mich seit 2004 damit herum, wobei der Diskusprolaps + Nebendiagnose Spondylose mittels MR 2008 festgestellt wurden. Anfangs haben die konservativen Behandlungen noch super geholfen. Seit Anfang 2011 helfen aber weder Infiltrationen, physikalische noch medikamentöse Therapien etwas. Meine Lebensqualität tendiert gegen Null da ich kaum noch etwas unternehmen kann und dieser permanent brennende Schmerz bis in den Fußknöchel ausstrahlt und unerträglich ist. Werfe brav mehrmals täglich Seractil 400mg, Tramal und abends zusätzlich noch Sirdalud 4mg ein – machen den Schmerz aber nur leicht erträglicher! Außerdem habe ich keine Lust mir Leber oder Nieren damit kaputtzumachen und Tramal abhängig zu werden.

War bei meinem Orthopäden, den Weg hätte ich mir aber sparen können. Meiner Meinung nach will er abcashen u. sich seine teuren Urlaube finanzieren indem er mich weiterhin konservativ behandelt, s.o. und bei der KK kräftig abkassiert. Abgesehen davon, sind Orthopäden auch eher für knöcherne Probleme die erste Wahl. Alles was mit Nerven etc. zu tun hat gehört zum Neurologen oder Neurochirurgen. Mein nächster Schritt war also der Neurochirurg, praktischer weise arbeite ich an einem KH, also bin ich gleich dort hin. Das war diese Woche. Der Chirurg, übrigens schnuckeliger Typ ;), hat sich die MR-Bilder angesehen, einen ausgewachsenen Prolaps mit komplexer Abdrängung des Nervs festgestellt und gleich einen OP-Termin ausgehandelt. Bin in 14 Tagen dran.

LG
ParadiseAngel
 

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