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Bandscheibenvorfall HWS

Acromantula74

Sehr aktives Mitglied
Uäh....

Ich hab einen Bandscheibenvorfall. :wein:

Hab ja seit ein paar Jahren immer mal so einen Schmerz zwischen den Schulterblättern gehabt, der nach ein paar Tagen wieder weggegangen ist. Dachte dann immer, dass das halt eine Zerrung oder etwas ähnliches ist und hab mir weiter keinen "Kopf" darum gemacht.

Seit Freitag, dem 13.11. (sehr passend :() hab ich diese Schmerzen wieder und diesmal sind sie nicht weggegangen. War dann bei einem Orthopäden in meinem Arbeitsort, der hat ohne richtige Diagnose einfach chiropraktisch mal an meiner Wirbelsäule rum gerenkt.
Hab mir dann eine weitere Meinung in einer eigentlich guten und rennomierten Sportklinik geholt, da wurde dann auch ein MRT angefertigt und dann hatte ich wenigstens die Diagnose - so einen doofen Vorfall zwischen dem 6. und 7. Halswirbel.
Der Arzt in der Sportklinik hat mir eine Halskrause für nachts (half nicht), Cortison (half nicht) und Krankengymnastik und "heisse Rolle" (hilft bisher auch nicht viel) verordnet, mich bis auf weiteres krankgeschrieben und dann angefangen, von "OP Mitte / Ende Januar" zu labern. :eek:
Daraufhin hab ich einen 3. Arzt konsultiert, der will mich ab Mitte Januar auf eine Art "Streckbank" legen und mich mit spinaler Dekompression (SpineMed, SpineMED® - decompression system ) behandeln. Gegen die Schmerzen hat er "Lyrica" verschrieben, die weigere ich mich aber, zu nehmen.
Meine Krankengymnastin lehnt das "SpineMed" in Bausch und Bogen ab (sie lehnt die Schulmedizin generell ab) und schwört stattdessen auf Osteopathie.

Bin inzwischen total verunsichert und weiss gar nicht mehr, wo ich dran bin. :( Am Dienstag hab ich einen Termin beim Neurologen, da soll geschaut werden, ob ich schon neurologische Ausfälle in den Armen hab.

Hab ständig diese fiesen Schmerzen, weiss vor allem nachts nicht mehr, wie ich mich noch hinlegen soll, hab ein Kribbeln im rechten Arm und ärger mich schwarz, dass der Skiurlaub Ende Januar wahrscheinlich im Eimer ist. :wein:

Hatte hier schon mal jemand so was?
Wurde es irgendwann besser, wenn ja wie und wie schnell?
Werde ich irgendwann wieder normal leben und meinen Sport wieder ausüben können (Radfahren, Skifahren, Golf)?
Hat jemand Erfahrung mit SpineMed?

Danke im Voraus!
 

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frara

Urgestein
liebe acro
lyrica kenne ich gut. wie viel mg solltest du denn nehmen??
habe nur 25mg bekommen pro tag, aber diese verschlechterten meinen allgemeinzustand sehr.
abgesetzt, nach absprache mit dem neuro.
nun bin ich in einer sehr guten schmerztherapie, und--es hilft!!
gute besserung, acro,
frara
 

karlo_one

Aktives Mitglied
Hallo
Habe schon seit langer Zeit mehrere Vorfälle in der LWS und auch in der HWS dieses Gestrecke hat mir gar nichts gebracht.

Lyrika hab ich eine Zeit lang ziemlich hochdosiert(400mg)pro Tag genommen.
Kann sein sogar noch mehr so genau weiß ich das nicht mehr.
Viel geholfen haben die mir leider auch nicht.
Es war gar nicht so einfach davon wieder los zukommen.

Starke Schmerzen hab ich täglich fahre aber dennoch sehr viel Rad.
Und das hilft mir sogar,die Schmerzen sind immer stärker wenn ich mal einen Tag kein Fahrrad fahre.
 
Zuletzt bearbeitet:

Metallworker

Aktives Mitglied
Meine Kollegin hat ja ähnliche Probleme wie du (leider). Sie wurde infiltriert (hat nichts gebracht) und mit einer Kombi von Physio und Seractil Forte oder Tramal geht es solala. Wäre Seractil eine Alternative zu Lyrika? Man muss halt gut auf den Wirkstoff Dexibuprofen ansprechen. Allerdings so richtige Schmerzhemmer sind das laut meiner Kollegin auch nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:

Acromantula74

Sehr aktives Mitglied
Guten Morgen,
Eigentlich will ich gar keine Pillen einschmeißen... Eigentlich will ich, dass sich dieser blöde Bandscheibenvorfall schnell zurück bildet. :(

Ich möchte nicht dauerhaft zur Schmerzpatientin werden.
 

pecky-sue

Aktives Mitglied
Vielleicht hilft dir ja eine Lumbotrainbandage.
Ich hatte einen leichten Bandscheibenvorfall, aber am meisten mit dem Rücken, und mit der Lumbotrain geht es ganz gut.
Habe mich an das Ding so halbwegs gewöhnt, ohne könnte ich nicht länger als 3 Stunden aushalten. Es waren schlimme Schmerzen.
Konnte keine Schmerzmittel nehmen. habe ein homöopathisches Mittel genommen.

Frag mal deinen Arzt vielleicht verordnet er es dir ja, jetzt in der Akutphase.
Es gibt auch Massagetechniken, die richtig gut helfen, beim richtigen Physiotherapeuten.
Wurde ein MRT gemacht?

Gute Besserung :)
Pecky
 
A

annakarina

Gast
Eine Bekannte kämpft grad mit den gleichen Symptomen, wie du sie schilderst. Die gleichen manuellen Behandlungen - bis heute. Leichte Besserung, aber nur eben leichte. Ihr wurde eine OP empfohlen.
Bei einer anderen Bekannten (früher) wars ähnlich - sie hat sich für die OP entschieden, bei der der Nackenwirbel versteift worden ist. Seither keine Schmerzen mehr und volle Belastbarkeit.
Lediglich die Drehung des Kopfes ist eingeschränkt, aber das nimmt sie gern in Kauf.

Ich wünsche dir von Herzen alles Gute und die Entscheidung, hinter der du voll stehen kannst.
 

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