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Austausch zum Thema Angst......

KleineElfenFee

Mitglied
Hallo ihr lieben.

Ich möchte hier gerne einen Thread zum Thema Angst auf machen.
Wo jeder gerne Erzählen kann.
Tipps, eure Erlebnisse und Austausch oder wer einfach schreiben mag.....
Legt los.

Wie es derzeit bei mir aussieht.....
Seit einiger Zeit habe ich wieder sehr viel mit Angstzuständen zu kämpfen.
Bis hin zu einer Panikattake.

Leider sind die Angst Zustände jeden Tag da. Noch schlimmer vor Terminen.
Raus mit dem Hund. Was sonst immer ging. Geht nur noch selten.
( der Hund kommt nartürlich trotzdem raus).

Ich kann mir nicht erklären. Wo es her kommt.

Und versuche dann alles mögliche. Um mich abzulenken.
Bis hin zu Medikamenten.

Es belastet mich stark.
Und es zieht mir die ganze Kraft raus.
Ich habe Ohren piepen. Durch die Anspannung extreme Nacken und Kopfschmerzen.
Heulattaken.
Krieg nix mehr auf die Reihe.....

Mein Psychiater hat mir nur neue Medikamente für den Notfall aufgeschrieben. :-(

So sieht es derzeit aus.
Würde mich über Antworten und einen Austausch freuen.......

Graue Herbst Grüße
KleineElfenFee
 

unschubladisierbar

Aktives Mitglied
Gibt es denn etwas schwieriges das bevor steht, ein Problem für das du noch keine Lösung hast oder eine Entscheidung die noch aussteht? Oder ist etwas vorgefallen mit dem du nicht gerechnet hast oder schlechter gelaufen ist als erwartet?

Ich hatte mal eine Phase bei der alles auf einmal kam und ich keinen Einfluss auf den Verlauf hatte. Jeder Versuch an einen der vielen Dinge etwas zu ändern/klären/lösen ist schlecht verlaufen.
Das hat mich in eine Phase gebracht bei der ich vor Kleinigkeiten gescheitert bin. Ich wollte keinen mehr sehen, raus gehen (außer zur Arbeit) und habe komplett resigniert weil ich nicht mehr wusste was ich machen kann / soll.
 

KleineElfenFee

Mitglied
Gibt es denn etwas schwieriges das bevor steht, ein Problem für das du noch keine Lösung hast oder eine Entscheidung die noch aussteht? Oder ist etwas vorgefallen mit dem du nicht gerechnet hast oder schlechter gelaufen ist als erwartet?

Ich hatte mal eine Phase bei der alles auf einmal kam und ich keinen Einfluss auf den Verlauf hatte. Jeder Versuch an einen der vielen Dinge etwas zu ändern/klären/lösen ist schlecht verlaufen.
Das hat mich in eine Phase gebracht bei der ich vor Kleinigkeiten gescheitert bin. Ich wollte keinen mehr sehen, raus gehen (außer zur Arbeit) und habe komplett resigniert weil ich nicht mehr wusste was ich machen kann / soll.
Hallo Unschublasierbar,
Danke für deinen Gedanken Anstoß.
Derzeit ist einiges zu Regeln. Und ich bin sehr schnell überfordert. Durcheinander.

Was mich grad auf einen anderen Gedanken bringt.
Ende des Monats ist die Zeit.
Wo ein schlimmes Trauma begann. ( vor 3 Jahren)
( schwere Erkrankung von meinem Kind) es ist alles wieder gut !
Kann sein. Das mich die Zeit unterbewusst daran erinnert.
Hatte ich in den letzten 2 Jahren nicht.
😞
Richtig an mich ran, komme ich nicht.
 

Daoga

Urgestein
Ich wollte keinen mehr sehen, raus gehen (außer zur Arbeit) und habe komplett resigniert weil ich nicht mehr wusste was ich machen kann / soll.
Klingt nach instinktivem "Totstellen". Wenn alles verkehrt zu laufen scheint, was macht man (oder das Tier in uns), totstellen und hoffen, daß sich die Verhältnisse von selber verbessern.
Wer emotional weniger dran oder drin hängt, nennt es "aussitzen". Der Unterschied liegt wahrscheinlich in der Dicke des persönlichen Fells, ob man sich von Unglücks-Anhäufungen runterziehen läßt, oder ob man ein Stehaufmännchen ist, das sich von vornherein sagt, daß auch ausgemachte Pechsträhnen nicht ewig dauern werden.
 
F

Fliese123

Gast
Für sowas nimmt er sich keine Zeit. Leider.
Versuche schon lange zu wechseln.
Hast du deinen Psychiater schon mal gefragt ob er dir Psychotherapie verschreibt?

Dann hättest du deinen Arzt für die Medikamente und den Psychotherapeuten für Gespräche.

Auch Ergotherapie oder Kunsttherapie kann man ambulant machen.

Schlimmstenfalls würde ich an deiner Stelle über eine Tagesklinik nachdenken, wenn es eine passende in der Nähe gibt.

Wünsche dir alles Gute!
 

unschubladisierbar

Aktives Mitglied
Klingt nach instinktivem "Totstellen". Wenn alles verkehrt zu laufen scheint, was macht man (oder das Tier in uns), totstellen und hoffen, daß sich die Verhältnisse von selber verbessern.
Wie kommst du darauf so etwas zu behaupten. Ich habe mich weder totgestellt noch darauf gewartet das sich alles von selbst regelt.
Ich habe den TE versucht zu vermitteln, dass ich das Gefühl / die Angst die sie beschreibt kenne, und weshalb diese ausgelöst wurde. Nicht mehr und nicht weniger. Welche Probleme ich hatte und wie ich letztendlich damit umgegangen bin, stehen hier auch gar nicht zur Debatte.

Es ist nicht böse gemeint, aber es geht hier nicht darum, mich anhand meiner Antwort zu bewerten oder Rückschlüsse auf meinen Charakter/ Verhalten zu ziehen.
1. weil du es nicht kannst (Mangel an Information)
2. dein Rückschluss nicht richtig ist (aufgrund mangelnder Information)
3. weil es hier auch gar nicht um mich geht (der Grund für den Mangel an Information)
 

Daoga

Urgestein
Derzeit ist einiges zu Regeln. Und ich bin sehr schnell überfordert. Durcheinander.
Dagegen gibt es ein Mittel, nämlich einen Fahrplan aufstellen, was zu erledigen ist oder was noch Zeit hat, und dann auf Autopilot gehen, stur abarbeiten was jeweils dran ist. Nicht mehr pro Tag einplanen als man tatsächlich schaffen kann, und wenn was unvorhergesehenes dazwischenkommt: an passender Stelle, je nach Wichtigkeit, in den Plan einarbeiten und weitermachen. Da bleibt für Ängste wenig Zeit, wenn man streng nach Fahrplan geht. Der Absturz kommt erst hinterher, wenn das Wichtigste geschafft ist - oder auch nicht, wenn die Ängste hauptsächlich daran hingen, daß man Angst hatte zu versagen oder das Wichtigste nicht zu schaffen. Autopilot heißt, Denken soweit es geht ausschalten, einfach tun was nötig ist, totale Konzentration auf die Arbeit.
 

unschubladisierbar

Aktives Mitglied
Derzeit ist einiges zu Regeln. Und ich bin sehr schnell überfordert. Durcheinander.
Ich glaube das die Erfahrung die du vor 3 Jahren gemacht hast, für dein jetziges Verhalten ein Auslöser sein könnten. Auch wenn jetzt alles wieder gut ist, bleibt immer etwas hängen von der Verzweiflung oder Angst die du damals erlebt hast. Weil es eine Überforderung war und dein Leben auf den Kopf gestellt hat.
Weil du aus der Vergangenheit weißt wie sehr dich jede Kleinigkeit aus der Bahn geworfen hat und dich zusätzlich gestresst hat.

Ich habe auch heute noch in manchen Situationen plötzlich eine Unruhe / Anspannung in mir wenn etwas das in irgendeiner Weise Bezug auf meine Vergangenheit hat auftaucht. Ich hatte erst neulich wieder so ein Erlebnis als ich für meine Mutter die Post aus ihrem Briefkasten habe und sie vom Gericht ein Schreiben bekommen hat. Der Brief war nicht mal an mich adressiert und trotzdem ist mein Puls sofort hochgegangen.
 
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