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Ausgelaugt, ständiger Appetit, Rauschen auf dem Ohr...was denn noch?

M

muddle

Gast
Ich muss mich mal wieder an Euch wenden...auch wenn ich selbst momentan wenig zurückgeben kann.

Meine Eckdaten + Vorgeschichte:

- 24 Jahre alt, gerade Studium angefangen (derzeit im Teilzeit-Umfang) und Werkstudentin (20h/Woche)
- seit ca. 10 Jahren Probleme mit Depressionen und Essstörungen (weiß es nicht genau)
- Depressionen phasenweise
- teilweise Ängste (vor allem sozial, wirke aber nicht so)
- Essstörungen hauptsächlich im "Kopf" (fühle mich zu dick, schlechtes Gewissen, Körperschemastörung etc.)
- kaum Maßnahmen bei Essstörungen (teilweise Kalorienzählen, bulimische Anfälle eher selten)
- Reha erfolglos
- seit zwei Jahren Einnahme von Venlafaxin
- Blutwerte grundsätzlich okay (Eisen niedrig, aber i.O.), Schilddrüse auch okay

So, nun ist es folgendermaßen:

Ich habe mich die letzte Zeit für meine VErhältnisse außerordentlich wohl gefühlt.

Nur seit ich im Studium bin und arbeite, wird mir oft vieles zu viel. Ich brauche verdammt viel Ruhe und Erholung (heißt für mich Entspannung auf dem Sofa). Alles andere stresst mich sehr. Vor allem soziale Kontakte, die ich sowieso kaum habe. Wenn dann doch mal ein Termin ausgemacht ist, sage ich oft kurz vorher ab, weil ich mich nicht aufraffen kann, es mir zu kalt draußen ist, ich vorher zu viel gegessen habe und mich dann dick fühle etc.
Nunja...wenn ich also nicht arbeiten bin (was mir auch Probleme bereitet, weil ich mich z.B. beobachtet fühle), müsste ich eigentlich lernen. Da kann ich mich aber auch schwer aufraffen, weil ich kaputt bin und Pause brauche...oder weil mir extrem kalt ist und ich mich nicht konzentrieren kann.

Ich friere derzeit ständig...so dass ich mich nicht mehr auf die Unterlagen konzentrieren kann und am liebsten mich nur unter die Decke kuscheln würde und nicht vom Sofa aufstehen müsste.

Außerdem ist mein Rauschen auf dem OHr, dass ich seit ca. 2 Jahren dauerhaft habe (ist nur bei Ruhe zu hören und auch dann echt wenig, ab und an alle paar Wochen gibt es dann mal ein kurzes sekunden- oder minutenlanges Piepen), deutlich schlimmer geworden. Es rauscht dauernd und ist für mich nun fast immer hörbar.

Einschlafen kann ich z.B. trotzdem und auch durchschlafen ist auch kein Problem: Was ein Problem ist, ist das Aus-dem-Bett-kommen...zwei Wecker reichen nicht, kriege es kaum mit, drücke weiter, kann mich nicht überwinden die Decke aufzuschlagen. Stehe regelmäßig eine halbe Stunde später als geplant auf. Könnte dauernd und überall schlafen und brauche mind. meine acht Stunden. Fühle mich aber tagsüber nicht müde. Eher kaputt und ausgelaugt.

Zusätzlich schwitze ich teilweise stark in der Nacht.

Außerdem habe ich derzeit dermaßen Appetit...könnte dauernd essen. Vor allem Süßigkeiten, Kuchenteilchen und alle möglichen Teigwaren (Brötchen, etc.). Versuche es mir zu verkneifen, kann aber oft nicht. Habe drei Kilo zugenommen und es ist der Horror für mich (wiege derzeit knapp 50 kg bei 163 cm). Ich WEIß, dass das nicht viel sein kann, dass ich gar nicht dick sein kann. Aber für mich fühlt sich alles nur dick und schwabbelig an.

Das schlimmste ist derzeit aber echt dieses Frieren und Rauschen...

Habt ihr Ideen? Was kann es sein? Was kann ich tun?
 
Hallo,

naja, Dein BMI ist 18,8, was an der Grenze zum Untergewicht ist (ich denke, dass weißt Du auch, aber brauchst von Außen Bestätigung, dass Du auch wirklich dünn bist, wie es bei Esstörungen ja typisch ist). Meine Nichte ist auch so dünn und friert ständig, was ja auch aus medizinischer Sicht nicht verwunderlich ist. Auch das Rauschen ist so erklärbar. Aber bitte laß Dich doch daraufhin nochmal körperlich untersuchen.

Auch die Energie, die Du Dir ja weniger durch Nahrung suchst, kann STARK darunter leiden (denn Energie wird ja durch Nahrung vom Körper hergestellt).
Aber, was will man einem Menschen sagen, der eine völlig verzehrte Wahrnehmung von seinem Körper hat? 😕
Deine depressive Symptomatik verstärkt das Ganze ja noch (also es sind ja auch Symptome, die bei Depessionen und Ängsten auftreten).

Und gleichzeitig ist es ja auch nicht so unnormal, wenn Du Dich von Deinem Studium überfordert fühlst. Es sind ja viele Menschen unter Druck, weil sie verlernt haben, für sich zu sorgen 🙁.

Ich habe das Gefühl (sorry, denn ich kenne Dich ja nicht), dass Du gewisse Dinge für Dich gar nicht wahrnehmen möchtest (essstörungstypisch) und einen Mangel an Anerkennung und Liebe hast.
Könnte Dir da vielleicht eine Beratungsstelle für junge Frauen helfen?

Alles Liebe!
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi!

Ich kann nur zum Körperlichen was sagen 🙂

Wie niedrig ist dein Eisen? Das wirkt sich unterschiedlich aus: Auch wenn dein Arzt sagt, es sei in Ordnung, kann es bei dir schon massive Auswirkungen haben (bis hin zu Haarausfall usw).
Ich hatte das Glück, zuerst an nen Arzt zu geraten, der sagte, ich müsste Eisen nehmen, obwohl der Wert eigentlich noch im Rahmen war. Seitdem hat sich meine Erschöpfung, Haarausfall usw. erheblich gebessert.

Es könnte auch ein Kreislaufproblem sein - wie hoch/ niedrig ist dein Blutdruck? Hast du den mal messen lassen bzw. was gegen einen zu niedrigen Blutdruck unternommen?
Man fühlt sich mit sehr niedrigem Blutdruck immer wie ein Zombie...
Das Ohrpiepen ist bei mir ein Zeichen davon, ebenso wie die Schlappheit und das Nichtaufstehenkönnen.
Hast du auch, dass dir schwarz vor Augen wird, wenn du zu schnell aufstehst oder dass du teilweise Sehstörungen hast?

Weiter: Du schreibst von bulemischen Episoden - wie steht es um deinen Elektrolythaushalt?

Ich würde dir empfehlen, sofern noch nicht geschehen, ein komplettes Blutbild machen zu lassen.

Liebe Grüße,
Joey
 
Danke für deine Antwort. Du hast teilweise sicher recht.


naja, Dein BMI ist 18,8, was an der Grenze zum Untergewicht ist (ich denke, dass weißt Du auch, aber brauchst von Außen Bestätigung, dass Du auch wirklich dünn bist, wie es bei Esstörungen ja typisch ist). Meine Nichte ist auch so dünn und friert ständig, was ja auch aus medizinischer Sicht nicht verwunderlich ist. Auch das Rauschen ist so erklärbar. Aber bitte laß Dich doch daraufhin nochmal körperlich untersuchen.

Die Bestätigung brauche ich definitiv...aber ich bin natürlich auch nicht glücklicher, wenn ich höre, dass ich dünn bin. Mein Freund sagt, jetzt wo ich zugenommen habe, gefalle ich ihm auch viel besser. Aber ich mir selbst leider gar nicht. Die Sache ist, ich wiege jetzt derzeit ja mehr als im letzten halben Jahr...und da ging es mir deutlich besser.

Auch die Energie, die Du Dir ja weniger durch Nahrung suchst, kann STARK darunter leiden (denn Energie wird ja durch Nahrung vom Körper hergestellt).

Ich nehme genug Nahrung zu mehr. Mehr als ich sollte bzw. müsste. Meine Nahrungszufuhr liegt derzeit regelmäßig bei ca. 120 % des normalen durchschnittlichen Satzes. Einen Mangel bekomme ich daher eigentlich nicht. Es sind höchstens nicht die richtigen Lebensmittel, die ich esse. Obst und Gemüse kommt bei mir derzeit sehr kurz. Ich versuche drauf zu achten, aber ich kann einfach nicht an süßen Teilchen vorbeigehen. Das ist gerade so extrem. Mit süßen Teilchen hat meine ES übrigens auch angefangen. Daher habe ich immer Angst wieder die Kontrolle zu verlieren, wenn ich wieder so einen Japp darauf habe...

Aber, was will man einem Menschen sagen, der eine völlig verzehrte Wahrnehmung von seinem Körper hat? 😕
Deine depressive Symptomatik verstärkt das Ganze ja noch (also es sind ja auch Symptome, die bei Depessionen und Ängsten auftreten).

Ich weiß einfach nicht, wie ich diese verzerrte Wahrnehmung loswerden soll. Die Verzerrung bezieht sich leider auch nicht nur auf meinen Körper sondern auf mein gesamtes Aussehen, meine Art, meine Leistungen etc. Ich halte nicht viel von mir, bin nichts besonderes. Ich weiß irgendwie nicht mehr wer ich bin, was mich ausmacht. Habe das Gefühl ich kann mich gar nicht einschätzen. Würde manchmal gerne aus mir heraus treten und mich selbst beobachten um Zugang zu mir zu finden.

Und gleichzeitig ist es ja auch nicht so unnormal, wenn Du Dich von Deinem Studium überfordert fühlst. Es sind ja viele Menschen unter Druck, weil sie verlernt haben, für sich zu sorgen 🙁.

Das Studium an sich überfordert mich gar nicht. Ich versteh schon, dass man daran als erstes denkt 🙂 Natürlich habe ich Angst, es nicht zu schaffen, zu versagen, etc....das ist recht normal denke ich. Zumal ich absolut kein Überflieger bin. Ich muss schon ordentlich was tun. Es ist eher insgesamt das Zeitliche...der Tag hat für mich noch mehr Stunden zu wenig als bei anderen 🙂 Mein Job macht soweit eigentlich Spaß, aber ich habe das Gefühl zu wenig für's Studium tun zu können. Wie gesagt, ich brauche unheimlich viel Schlaf und Ruhe...Erholung. Aber die kann ich mir nicht geben, wenn ich studieren will. Die könnte ich mir aber selbst bei einem Vollzeitjob nicht geben. Habe manchmal den Eindruck ich bin für's Arbeitsleben nicht geschaffen, obwohl ich es so gerne wäre. Ich will was erreichen, ich will einen guten Job...aber dann habe ich das Gefühl mein Körper spielt da nicht mit.

Ich habe das Gefühl (sorry, denn ich kenne Dich ja nicht), dass Du gewisse Dinge für Dich gar nicht wahrnehmen möchtest (essstörungstypisch) und einen Mangel an Anerkennung und Liebe hast.
Könnte Dir da vielleicht eine Beratungsstelle für junge Frauen helfen?

Sicher nehme ich gewisse Dinge nicht wahr... (Denkst du da gerade an was Bestimmtes?) Andererseits nehmen andere das scheinbar auch nicht wahr. Bislang fühlte ich mich von Ärzten kaum ernstgenommen. Wenn ich es manchmal so lese, was bei anderen gegen ihre Symptome gemacht wird...ich musste für alles kämpfen. Musste selbst auf die Reha ansprechen, selbst immer wieder drauf drängen, dass es mir nicht gut geht. Manchmal denke ich ja selbst, es ist nicht schlimm was ich hab. Und sicher gibt es wirklich deutlich mehr, denen es schlechter geht. Trotzdem komme ich oft nicht klar und das mich das alles seit zehn Jahren nicht loslässt sollte eigentlich was sagen.
Aber ich wirke scheinbar nicht krank. Und ich greife ja auch eher wenig zu Maßnahmen. Ich bin nicht abgemagert, hungere nicht, hänge nicht dauernd über der Toilette...aber diese Gedanken! Die kann halt keiner sehen...Und ich versuche natürlich auch mich nicht gehen zu lassen, was zu erreichen, gut auszusehen, etc. Mein Perfektionismus ist selbst in "schlimmsten" ZEiten immer an meiner Seite.
 
Hi! Ich kann nur zum Körperlichen was sagen 🙂

Das hilft auch schon! 🙂 Ich bin froh über jede Meinung!

Wie niedrig ist dein Eisen? Das wirkt sich unterschiedlich aus: Auch wenn dein Arzt sagt, es sei in Ordnung, kann es bei dir schon massive Auswirkungen haben (bis hin zu Haarausfall usw).
Ich hatte das Glück, zuerst an nen Arzt zu geraten, der sagte, ich müsste Eisen nehmen, obwohl der Wert eigentlich noch im Rahmen war. Seitdem hat sich meine Erschöpfung, Haarausfall usw. erheblich gebessert.

Mein Eisen ist wohl im unteren Drittel des Normalbereichs. Meine Ärztin meinte, es wäre noch nicht so, dass sie mir zu irgendwelchen Mittelchen raten würde. Haarausfall hab ich meiner Meinung nach mehr als normal. Jeden Morgen nach dem Föhnen muss ich das Bad saubermachen und sammel dabei ca. 20 Haare auf. Sollte ich es einfach nochmal ansprechen bei meiner Ärztin? Oder einfach mal solche Eisentabletten nehmen?

Es könnte auch ein Kreislaufproblem sein - wie hoch/ niedrig ist dein Blutdruck? Hast du den mal messen lassen bzw. was gegen einen zu niedrigen Blutdruck unternommen?
Man fühlt sich mit sehr niedrigem Blutdruck immer wie ein Zombie...
Das Ohrpiepen ist bei mir ein Zeichen davon, ebenso wie die Schlappheit und das Nichtaufstehenkönnen.
Hast du auch, dass dir schwarz vor Augen wird, wenn du zu schnell aufstehst oder dass du teilweise Sehstörungen hast?

Mein Blutdruck war früher (in der Pubertät) sehr niedrig, heute ist er meist normal. Manchmal ein wenig niedrig, aber nicht weiter schlimm, wirklich nur ein wenig. Früher wurde mir regelmäßig schwarz vor Augen und ich bin auch oft (fast) umgefallen. Heute ist das eher selten, dass mir schwarz wird. Sehstörungen kenne ich eher weniger. Mir ist nur aufgefallen, dass ich in letzter Zeit manchmal schwer "scharfstellen" kann, wenn ich etwas in der Ferne sehe. Habe eine minimale Kurzsichtigkeit (0,5 Dioptrien) und deswegen auch mal eine Brille bekommen (hatte dauernd Kopfschmerzen und wollte daher antesten, ob es mit Brille besser ist). Die Brille habe ich nun öfter wieder bei mir. Ich denke das Scharfstellen liegt also eher an der minimalen Sehschwäche und der Bildschirmarbeit.

Weiter: Du schreibst von bulemischen Episoden - wie steht es um deinen Elektrolythaushalt?

Der ist soweit ich weiß super. Hab vor eineinhalb Jahren auch eine Weile wöchentlich Blutplasma gespendet, das war da alles immer super.

Richtig bulimische Episoden hatte ich auch schon lange nicht mehr. Es ist seit ca. zwei bis drei Jahren nur so, dass ich alle paar Monate irgendwie es doch mal wieder "anteste" und dann schnell aufgebe. Das ist also wirklich nur mal eine ganz kurze Zeit und auch dann nur alle paar Tage. Ich "kann das gar nicht mehr." Ist wohl gut so...

Ich würde dir empfehlen, sofern noch nicht geschehen, ein komplettes Blutbild machen zu lassen.

Ich glaube das wurde gerade gemacht (habe durch Umzug gerade den Arzt gewechselt). Das einzige andere war noch ein geringer Anteil weißer Blutkörperchen, aber auch alles noch im Normbereich.

Liebe Grüße,
Joey

Ich danke dir für deine Hinweise...werde das mit dem Eisen nochmal ansprechen bei meiner Ärztin.
 
Ich hatte nen Ferritin-Wert von 16 und ich kam mir vor wie achtzig... Vor allem, wenn man zehn Stunden gepennt und drei Kaffee getrunken hat und sich trotzdem kaum zu irgendwas aufraffen kann! Ich hatte schon die Befürchtung, dass das was Psychisches ist! Ist es aber glücklicherweise nicht.

Ich hatte von dem niedrigen Eisen auch ne kahle Stelle - quasi Geheimratsecke - sehr sexy für ne Frau 😀
Die ist jetzt - ein halbes Jahr später - fast verschwunden.

Ich würd das wirklich nochmal ansprechen.
 
Mir ist nur aufgefallen, dass ich in letzter Zeit manchmal schwer "scharfstellen" kann, wenn ich etwas in der Ferne sehe. Habe eine minimale Kurzsichtigkeit (0,5 Dioptrien) und deswegen auch mal eine Brille bekommen (hatte dauernd Kopfschmerzen und wollte daher antesten, ob es mit Brille besser ist). Die Brille habe ich nun öfter wieder bei mir. Ich denke das Scharfstellen liegt also eher an der minimalen Sehschwäche und der Bildschirmarbeit.

Ähm, hast du dir mal die Nebenwirkungen von Venlafaxin angeguckt?
Venlafaxin: Nebenwirkungen - Onmeda: Medizin & Gesundheit

ua: Störungen des Auges bei der Scharfeinstellung, Schwitzen (einschließlich Nachtschweiß),Ohrensausen, Haarausfall, Gewichtszunahme, Blutnatriummangel,... <- das Frieren?

Vielleicht liegt der Grund darin?
 
Hi muddel

das Rauschen und Frieren kommt meiner Meinung nach von zu wenig Nahrung. Ich hatte das selbst mal als ich zwei Tage lang kaum gegessen habe, ich hatte Druck auf dem Ohr und alles hörte sich merkwürdig dumpf an. Zur Info: Mein Körper hat genug Reserven, BMI liegt bei ca 24. Nachdem ich eine gute Mahlzeit und ein Glas Saft zu mir genommen hatte, legte sich das wieder. Versuch es bitte auch Mal.
Sollte es sich nicht legen, dann geh auf jeden Fall zum Arzt, es kann sich auch um eine Erkältung handeln. Aber auch dann braucht Dein Körper Energie damit es keine Lungenentzündung wird.
Ich weiß, bei einer Essstörung kann man nicht "so einfach" essen, aber Dein Körper verlangt danach, wie Du selber bemerkt hast. Gerade deshalb solltest Du für gute Laune in Deinem Leben sorgen, wenn Du Deine Freunde nicht so magst, wie Du es gerne hättest, dann such Dir neue. Es lohnt sich wirklich. Oder Du gehst auf ein Konzert, eine Ausstellung, irgendwohin, wo es Dir gefällt und nur Dir, nicht "allen anderen" oder dem Typ Mensch, der Du gerne seien würdest.
Für Dein Leben bist zuerst nur DU wichtig. Wirklich.
Dass Dir Dein Studium keine Kraft gibt, sondern anscheinend eher nimmt, solltest Du überlegen, ob es das richtige für Dich ist. Du brauchst das für niemand anderen machen, die haben alle ihr eigenes Leben.

Liebe Grüße und gib auf keinen Fall Dein Leben jetzt schon auf. Havoc
 
Ich hatte nen Ferritin-Wert von 16 und ich kam mir vor wie achtzig... Vor allem, wenn man zehn Stunden gepennt und drei Kaffee getrunken hat und sich trotzdem kaum zu irgendwas aufraffen kann! Ich hatte schon die Befürchtung, dass das was Psychisches ist! Ist es aber glücklicherweise nicht.

Ich hatte von dem niedrigen Eisen auch ne kahle Stelle - quasi Geheimratsecke - sehr sexy für ne Frau 😀
Die ist jetzt - ein halbes Jahr später - fast verschwunden.

Ich würd das wirklich nochmal ansprechen.

Mit dem Wert kann ich gerade nix anfangen, aber ich bekomme demnächst nochmal die Ergebnisse meiner Ärztin schriftlich. Dann werde ich ja sehen, wie niedrig der ist. Es wäre natürlich schön, wenn es bloß ein Eisenmangel ist. Der ist schließlich leicht zu beheben 🙂
 
Ähm, hast du dir mal die Nebenwirkungen von Venlafaxin angeguckt?
Venlafaxin: Nebenwirkungen - Onmeda: Medizin & Gesundheit

ua: Störungen des Auges bei der Scharfeinstellung, Schwitzen (einschließlich Nachtschweiß),Ohrensausen, Haarausfall, Gewichtszunahme, Blutnatriummangel,... <- das Frieren?

Vielleicht liegt der Grund darin?

Ja, die Nebenwirkungen kenne ich 🙁 Den Nachtschweiß habe ich auch immer auf die Medis geschoben. Mit den Störungen des Auges das war mir jetzt allerdings nicht bewusst.

Wie ist das denn: Können solche Nebenwirkungen auch später oder nur zeitweise auftreten? Denn ich nehme Venlafaxin ja seit über zwei Jahren.
 

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