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Ausbildungsplatz im kleinen Betrieb – positives Gefühl, aber trotzdem unsicher

du könntest einfach Hausschuhe/Crocks tragen. das trängt in Kliniken ja auch das ganze Personal und die arbeiten auch wenn du dich dann besser fühlen würdest. Denke da kannst du dir schnell dein Wohlgefühl schaffen.
Muss ich gucken. Wie gesagt als einzige Schuhe oder aus Hausschuhe mitbringen möchte ich auch nicht unbedingt. Zuhause laufe ich ja auch ohne. Gewöhne mich bestimmt dran auch im Job ohne Schuhe zu sein.
 
Ich möchte kein Spielverderber sein, dennoch zumindest ein kritischer Tipp, den ich dir zur Entscheidungsfindung mitgeben möchte. Stell in chat gpt die folgenden Fragen "Wie bewertest du die Ausbildung zum Mediendesigner im Hinblick auf KI?Hat der Job überhaupt noch Zukunft?" Gleiche dann die Antworten damit ab, was der Mann dir erzählt hat und wie du ausgebildet werden würdest. Wenn er mit seinem Unternehmen nicht mit der Zeit geht und deine Ausbildung später nicht an den Erfordernissen potenzieller Auftraggeber ausgerichtet ist, würde ich meine Finger davon lassen. Du bist sonst von ihm abhängig und kannst nicht wechseln, wenn dir dort etwas nicht passt. Das ist definitiv ein Nachteil solch kleiner "Klitschen".

Grndsätzlich würde ich auch davon ausgehen, dass er sich nicht auf seine Privaträume zurückziehen musste, weil es so bombig gelaufen ist. Sich kleiner zu setzen erfolgt i.d.R., wenn es wirtschaftlich nicht so gut geht und man Kosten sparen will. Erzählen kann er hier viel.

Atmosphärisch muss so etwas fast schon Familiäres nicht schlecht sein - wenn man es denn mag. Ungünstig wäre, wenn das zu Lasten der Professionalität ginge. Das Gespräch mit der anderen Mitarbeiterin würde ich daher auch auf jeden Fall empfehlen und sie löchern - und wenn möglich unter 4 Augen, damit sie offen sprechen kann. Auch eine kurze Zeit der Probearbeit solltest du nutzen, so etwas ist sehr wertvoll, um einen realistischeren eigenen Eindruck zu bekommen.
 
Muss ich gucken. Wie gesagt als einzige Schuhe oder aus Hausschuhe mitbringen möchte ich auch nicht unbedingt. Zuhause laufe ich ja auch ohne. Gewöhne mich bestimmt dran auch im Job ohne Schuhe zu sein.
Wenn es Dir mit Schuhen lieber ist - warum nicht?
Bei uns im Büro läuft auch einer der Jungs mit Hausschlappen durch die Gegend und die anderen nicht.
Jeder wie er mag.
 
Ich rate ab. Die Gefahr zu vieler Nachteile wäre mir zu hoch. Ich selbst habe viel in kleinen Firmen gearbeitet und tue es noch heute. Es ist schon als Angestellter manchmal nicht leicht.

Wirst du eine genügend große Bandbreite an Aufgaben kennenlernen?
Wirst du dich mit deinem Chef verstehen? Was ist, wenn es Probleme gibt? Du kannst nicht ausweichen...
Gibt es im Unternehmen genügene Zeit, dich auszubilden? Es kostet ja doch viel Zeit, und ob die im Arbeitsalltag immer da ist? Das Nadelöhr ist ja der Chef.
Die Hausschuhe sind aus meiner Sicht das allerkleinste Thema.

Wenn du zu JA tendierst, solltest du unbedingt mal eine Woche dort zubringen und die Abläufe und Personen kennenlernen.
 
Mir waren die kleinen Betriebe immer lieber.
Auch weil die Aufgaben vielfältiger waren.
Auch in einem größeren und auch in einem Großunternehmen können die Aufgaben vielfältig sein. Gerade heutzutage geht der Trend genau wieder in diese Richtung. Ich selber mache z.B. wieder zig Sachen, die viele Jahre von anderen übernommen wurden. Grund dafür ist der Stellenabbau bei gleichzeitiger Arbeitsverdichtung.

Mir hat beim großen Unternehmen auch immer sehr gefallen, dass meine Arbeitsmittel auf dem neuesten Stand waren. Das galt für die Ausstattung meines Arbeitsplatzes über Programme, zeitgemäß Prozesse, Möglichkeiten zur Weiterbildung u.v.m.

Am Ende ist es Geschmacksache und hängt von den eigenen Prioritäten ab. Mir war immer wichtig, mich grundsätzlich attraktiv zu halten für den Arbeitsmarkt. Für die jungen Leute ist das heutzutage noch einmal wichtiger, da selbst große Unternehmen kein Garant mehr sind, dort bis zum Rentenalter bleiben zu können. Ich wusste, dass ich jederzeit auch für andere Arbeitgeber interessant gewesen wäre und eben keine faulen Kompromisse hätte schließen müssen. Das Gehalt, das ich jetzt bekomme, hätte ich in einem kleinen Unternehmen auch niemals erhalten, noch nicht einmal ansatzweise. Und genauso natürlich die Sozialleistungen, die immer wichtiger werden.

Ganz abgesehen von rechtlichen Aspekten wie Arbeitsschutzgesetz, Arbeitszeitgesetz & Co. Einen starken Betriebsrat zu haben ist goldwert - beim Kleinstunternehmen bist du in einer viel größeren Abhängigkeit und ausgeliefert.
 
Am Ende ist es Geschmacksache und hängt von den eigenen Prioritäten ab. Mir war immer wichtig, mich grundsätzlich attraktiv zu halten für den Arbeitsmarkt. Für die jungen Leute ist das heutzutage noch einmal wichtiger, da selbst große Unternehmen kein Garant mehr sind, dort bis zum Rentenalter bleiben zu können. Ich wusste, dass ich jederzeit auch für andere Arbeitgeber interessant gewesen wäre und eben keine faulen Kompromisse hätte schließen müssen. Das Gehalt, das ich jetzt bekomme, hätte ich in einem kleinen Unternehmen auch niemals erhalten, noch nicht einmal ansatzweise. Und genauso natürlich die Sozialleistungen, die immer wichtiger werden.

Ganz abgesehen von rechtlichen Aspekten wie Arbeitsschutzgesetz, Arbeitszeitgesetz & Co. Einen starken Betriebsrat zu haben ist goldwert - beim Kleinstunternehmen bist du in einer viel größeren Abhängigkeit und ausgeliefert.

dem muss ich nun aber zumindest etwas wiedersprechen, in den größeren Betrieben (40-60 Mitarbeiter) in den ich gearbeitet habe waren die Bedingungen meistens sogar schlechter als in den kleinen. Am Ende ist da nun jeder betrieb SEHR unterschiedlich und ich denke es hat weniger mit der größe zu tun. Das einzige was man bei großen Betrieben hat ist halt ein Betriebsrat/Gewerkschaft die einige gute Dinge bewirkt allerdings sind gerade die Mittelgroßen Betriebe ohne dies oft deutlich schlimmer als kleine.

Nun bin ich in einen 7 Mann Betrieb und ich habe wesentlich mehr Stundenlohn und Benefits als normal für meinen Beruf eben WEIL es ein kleiner Betrieb ist und dem Chef das wohlergehen der Mitarbeiter wirklich wichtig ist und es nicht nur Personalnummern sind.

Es gibt aber wie gesagt natürlich auch das komplette gegenteil bei kleinen Betrieben und da muss man am Ende schauen wie es ist und wie es einem selbst gefällt
 
Die Zeit wird knapp, du hattest ein gutes Gefühl, es ist nicht weit weg von deinem Zuhause. Für mich hört sich das gut an.
In kleinen Betrieben kann man manchmal mehr lernen als in Großen. Man wird nicht eine Woche in die eine Abteilung gesteckt und eine Woche später schon wieder in die nächste, ehe man überhaupt richtig mitbekommen hat was man da gezeigt bekommen hat.

Warte nun erst mal ab bis du die andere Kollegin kennen gelernt hast. Vielleicht ist sie dir sowas von unsympathisch, dass sich deine Grübelei sofort erledigt hat. Oder du findest sie total nett, was dann ein weiterer Pluspunkt für den Betrieb als Ausbildungsplatz wäre.

Überlege dir, welche Alternativen du hast wenn du dort nicht anfängst oder während der Probezeit doch wieder gehst. Wenn du dir vorher darüber Gedanken machst, fällt dir eine Entscheidung vielleicht leichter. Würdest du dann zum Überbrücken z.B. ein FSJ machen?
 

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