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Ausbildung - Studium - und noch eine Ausbildung ?! Bitte um persönliche Meinungen...

G

Gast

Gast
Hallo liebe Leser,

ich finde es toll, dass es hier solch ein Forum zu verschiedenen Themen gibt.

Ich habe eine berufliche Angelegenheit. Kurz zu meiner Person: 27 Jahre und Angestellter im Vertriebsaußendienst eines mittelständischen Unternehmens. Nach dem Abitur wollte ich den Beruf des Bankkaufmanns erlernen. Leider ist mir dies nicht gelungen, weil ich keine Zusage erhalten habe.

Folglich habe ich einen anderen kaufmännischen Beruf erlernt. Seither bin ich im selben Unternehmen. Seit 5 Jahren im Vertriebsaußendienst tätig und berufsbegleitend einen Bachelor in BWL aufgesetzt. Ich identifiziere mich leider nicht mehr mit dem Unternehmen, auch nicht mehr mit seinen Produkten.

Ein Weiterkommen / Aufstieg im Unternehmen ist nicht gegeben. Bewerbungen bei anderen Unternehmen waren kurzfristig leider nicht erfolgreich (eher Zeitarbeit, befristete Verträge, die für mich eben aber leider nicht in Frage kommen).

Örtlich bin ich eingeschränkt, sodass ich überregional leider nicht mobil sein möchte. Da ich bereits nach dem Abitur den Beruf des Bankkaufmanns erlernen wollte, vertriebs- und zahlenaffin bin, habe ich mich eher spontan für eine Ausbildung zum Bankkaufmann beworben. Mit einer Einladung zu einem persönlichen Gespräch habe ich nicht wirklich gerechnet.

4 Wochen später habe ich eine Zusage zur Ausbildung für das nächste Jahr, bei einer Bank, die zum öffentlichen Sektor gehört. (Tarifvertrag, geregelte Arbeitzeiten, Sozialleistungen etc)

Diese Güter kenne ich aus meiner Praxis leider gar nicht.

Wie Sie sich natürlich vorstellen können, bin ich eben im Zwiespalt und weiß nicht ganz genau wie ich handeln soll. Mit meinem derzeitigen Unternehmen habe ich abgeschlossen. Eine Zukunft ist unabhängig von meiner Person, eher auf das Unternehmen gesamtbezogen in 8-12 Jahren nicht gegeben. Ich würde gern diesen zweiten Beruf erlernen und neu durchstarten.

Beruflich und persönlich bin ich hoch motiviert, was ich mit meinem berufsbglt. Studium auch belegen kann. Ich suche auch einen Arbeitgeber, der sich mit seinen Mitarbeitern auseinandersetzt und Potentiale erkennt sowie fördert.

Finanziell wäre es für die nächsten Jahren ein Rückschlag. Jedoch komme ich kurzfristig klar. Was in 3 Jahren geschieht, kann niemand hervorsagen. Der Übernahmechancen für nach der Ausbildung sind überdurchschnittlich.

Ich habe viele Freunde, die diesen Beruf erlernt haben, sich berufsbegleitend weitergebildet haben und zufrieden im Unternehmen und in der Position sind. Dies kann ich für mich leider nicht behaupten.

Wie sinnig ist es nach einer Ausbildung und einem Studium in BWL eine weitere Ausbildung zu absolvieren? Evtl. Fuß fassen in einem größeren Unternehmen, indem ich durch Fleiß und Ehrgeiz auch weiter kommen kann?

Wie ist Eure subjektive Meinung oder wie würdet ihr handeln? Und wie steht es um diesen Beruf bzw. weitere Weiterbildungsmöglichkeiten? Gibt es jemanden, der berufliche Praxiserfahrungen aus dem Bankenumfeld hat? Wie hoch ist der Vertriebsdruck? Welche beruflichen Entfaltungsalternativen gibt es in einer Bank?

Ich bin der Meinung, dass diese in interessanter Branche und Umfeld auf jeden Fall gegeben sind. Die Ausbildung wäre natürlich unter meinem Bachelor angesiedelt, jedoch habe ich erstmal diesen Titel, den mir keiner mehr nehmen kann. Er könnte mir zukünftig noch nützlich sein.

Bzgl. meines Arbeitslebens mache ich mir Gedanken, da ich noch ca. 40 Jahre arbeiten werde. Beruflich entwickele ich mich in dieser Position und in meinem Unternehmen leider nicht mehr...

Für Meinungen wäre ich sehr dankbar!

Vielen Dank!

Gruß
Gast, der sich noch anmelden und auch gerne helfen wird :)
 

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K

Kassenzettel

Gast
Im Prinzip spricht nichts dagegen, wenn du das wirklich willst.

Allerdings würde ich bei so einer Berufserfahrung und Vorbildung doch eher zu einem zweiten Studium oder einem dualen Studium raten. Aber im Prinzip, wieso nicht? Zu alt bist du dafür ganz sicher nicht.
 

Darknessgirl

Aktives Mitglied
Das ist zweischneidig. Also, dass du wechseln solltest, ist klar, man liest deutlich heraus, dass du dich eigentlich dafür auch schon entschieden hast, nur unsicher bist, wie das am Besten zu machen ist.

Eine Ausbildung hat den Vorteil, dass du bereits den Fuß in ein Unternehmen bekommen hast und dort Kontakte in deinem Wunschberuf knüpfen kannst. Der Nachteil ist, dass du lerntechnisch und auch sonst relativ bei Null anfängst. Es besteht das Risiko, dass die Ausbildung dich unterfordert.

Ein Studium ist finanziell ein Problem, wenn du es nicht berufsbegleitend machen kannst. Zudem hast du weniger Möglichkeit, das Arbeitsleben in dem Beruf zu testen.

Was ich nicht verstehe ist: Wenn du bereits BWL studiert und Berufserfahrung gesammelt hast, warum probierst du dann nicht einen Direkteinstieg im Bankenwesen ohne erneute Ausbildung und neues Studium?

Die Chancen dürften nicht so schlecht sein und du verdienst direkt dein normales Gehalt.
 

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