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Aus 400 Euro Jobs nun 450?

Vermisst

Aktives Mitglied
Ich habe gelesen, dass aus 400 Euro Jobs nun 450 Euro Jobs gemacht werden
sollen.
Nun frage ich mich, wenn ein 450 Euro Jobber nun ganz normal RV werden kann,
dann zahlt der AG doch einiges mehr...
450,00 Euro bisher = 88,77 Euro Sozialabgaben obendrauf beim Arbeitgeber; 57,47 Euro Sozialabgabenabzug beim Arbeitnehmer.
450,00 Euro zukünftig = 129,33 Euro Sozialabgaben obendrauf beim Arbeitgeber
Diese Jobs werden also für die Arbeitgeber um bis zu 40,56 Euro pro Monat teurer....
Schwarzarbeit lässt grüßen!:(
Darauf kann man sich verlassen!

Meine Frage wäre, wie sieht es mit Leuten aus die im privaten Haushalt arbeiten?
 

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Gelinda

Sehr aktives Mitglied
Dafür gibt es doch die pauschalisierte Zahlung der Arbeitgeber.

450,- € jobs sind genauso unsozial, denn sie ersetzen Arbeitsplätze und der Unternehmer verdient daran.
 

Vermisst

Aktives Mitglied
Dafür gibt es doch die pauschalisierte Zahlung der Arbeitgeber.

450,- € jobs sind genauso unsozial, denn sie ersetzen Arbeitsplätze und der Unternehmer verdient daran.
Liebe Gelinda,
wenn ein 400 Euro Jobber in einem Haushalt arbeitet, verdient kein AG dran...
Die Menschen werden gebraucht....
Mich interessiert, was ich als AG zahlen muss, denn wenn es zu viel wird,
muss ich meine HH abmelden und die muss "schwarz" weiter arbeiten was
nat. niemand tut!:cool:
Deshalb meine Frage...
 

Rhenus

Urgestein
Hallo Vermisst,

dass bedeutet, dass man mehr arbeiten muss, kaum Rente bekommt und der Billiglohn ausgeweitet wird.
Arbeitsmarktpolitisch unnütz und fatal!
Das gehört ganz abgeschafft!

Zusatz:
So wie ich das verstehe, bleibt es bei der pauschalen Zahlung des Arbeitgebers.
Neu ist die Möglichkeit 4,6% in eine Riesterrente zu zahlen, die aber abgezogen wird.
 
Zuletzt bearbeitet:

Vermisst

Aktives Mitglied
Schwarzarbeit: Jeder Dritte hat Verständnis statt schlechtes Gewissen
Mit der wachsenden Nachfrage steigt die gesellschaftliche Wertschätzung der Haushaltshilfe, belegt der Trendreport. Vier von fünf Arbeitgebern (79 Prozent) sind überzeugt, dass sie ihre Hilfe stark entlaste. Trotzdem beschäftigen 95 Prozent der Haushalte ihren Helfer nach Schätzungen des IW Köln schwarz. Knapp jeder dritte Deutsche (32 Prozent) hat dafür laut forsa Verständnis. „Das Wissen um die Vorteile einer Anmeldung scheint sich dennoch immer mehr durchzusetzen“, sagt Dr. Erik Thomsen, Leiter der Minijob-Zentrale. „Derzeit arbeiten rund 231.000 angemeldete Minijobber in deutschen Privathaushalten. Damit hat sich ihre Zahl seit 2003 mehr als verachtfacht.“
quelle minijob zentrale

hier etwas interessantes, denn es stand woanders, dass diese Jobs nun
auch KV sind....dem ist wohl nicht so...
Durch die Erhöhung der Minijob-Grenze auf 450 Euro werden einige sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmer, die zwischen 400 und 450 Euro verdienen, nun wieder zu Minijobbern. Das heißt, es werden keine vollen Rentenversicherungsbeiträge mehr gezahlt und die Krankenversicherung entfällt gänzlich, obwohl die Beiträge durch eine pauschale Abgabe gezahlt wurden.
 
Zuletzt bearbeitet:

Rhenus

Urgestein
Vermisst,

macht das die Sache besser?

Arbeit muss sich lohnen!
Von einer Arbeit muss man menschenwürdig leben können.
Der Mindestlohn muss her!

Es ist Unrecht eine Haushaltshilfe durch eine Allgemeinheit zu subvetionieren.
Schwarzarbeit ist kriminell.

Sieh mal, wenn du darauf angewiesen bist und es dir nicht wirklich leisten kanst, dann muss der Staat dir helfen, doch es lassen Millionäre, auf Kosten aller, billig putzen!
 

Vermisst

Aktives Mitglied
Hallo Rhenus,
meine HH ist angemeldet und ist gerne bei mir
und ich
bin ansonsten auch ein netter Mensch.;)
Sie muss davon nicht leben, sie finanziert sich ihre
Urlaube damit...
Sie bekommt Geld wenn sie krank ist, sie bekommt 4 Wochen
Urlaub im Jahr, (sogar noch mehr, aber halt dann unbezahlt)
also alles was Minijobber oft nicht bekommen,
aber ihr Recht wäre!
Wenn ich sie selbst vollständ. bezahlen müsste, würde ich
als Kranker mir echt überlegen, ob ich sie anmelde...
Es ist Geld, was ich weder steuerlich geltend machen kann,
noch sonst irgend wo absetzen kann...
Nur mein gutes Gewissen (was ich gerne behalten möchte)
sagt mir, lass sie angemeldet...
Für die HH entstand heute die Frage, was passiert, wenn sie anstatt
400 nun dann 450 verdienen würde?
Welche Mehrkosten kämen auf mich als AG oder bei ihr dazu?
Sie bezahlt diese freiwillige Rentenaufstockung weil sie ihre Jahre noch
nicht zusammen hat (Sagte ihr die DRV)
Diese Aufstockung kann man nicht mehr ändern, wenn man diese mal
gewählt hat, muss man für alle Tätigkeiten die man ausübt dann nehmen
und solange man bei den derzeitigen AG ist...
Also, die nächsten 2 Jahre wäre diese Rentenanpass. weiterhin das Thema...
 
N

neoliberalus

Gast
Den aus der linken ideologischen Ecke stammenden Meinungen, dass die 400 (bzw. 450 Euro) - Jobs abzuschaffen sind, kann ich nicht zustimmen. Hier wird ein Lohn fast brutto ausbezahlt, WAS EIGENTLICH ÜBERALL SO SEIN SOLLTE! Nicht der 400 Euro-Job ist subventioniert, sondern die normalen Löhne sind EXTREM ÜBERBELASTET. Ich weiss, wovon ich rede, habe ich doch im Ausland eine Zeitlang mein Gehalt brutto ausgezahlt bekommen und wie ein König gelebt, bekomme aber in Deutschland in einem sogenannten hochqualifizierten Job nur bestenfalls die Hälfte als Netto heraus, so dass ich als Alleinverdiener einer vierköpfigen Familie gezwungen bin, zusätzlich nachts in einem Getränkemarkt für 400 Euro Kisten zu stapeln. DAS, meine Lieben, nennt man den realen Sozialismus!
 

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