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Aufarbeitungsphase seellischer misshalndlung durch eltern

G

Gast

Gast
Meine Eltern haben als ich ein Kind war Fotos von mir geschossen bei denen meine genitalien raushängen und diese bilder sind heute noch in den familienalben eingeklebt. Sie haben sich dann darüber lustig gemacht. Habe es bis vor ein paar monaten verdrängt bis ich diese alben mal durchgeblättert hab und dann schockiert war was ich gesehen hab. Es sind kinderpronografische aufnahmen von mir selbt die einfach so zwischen allen anderen bildern sind. Verdräng es auch andauernd wieder. Habe bis zum heutigen tag probleme meine sexualität auszuleben obwohl ich ein ansehnlicher typ bin und das immer avanciert bekommen habe. Ausserdem haben sie mich mein leben lang seelisch misshandelt, sodass ich lieber sterben wollte aber in der klapse gelandet bin, studium abgebrochen und seit oktober im betreuten wohnen lebe. Habe auch psychotherapie aber bisher nicht getraut diese sehr beschämende Sache anzusprechen, weiss aber dass ich das tun muss. Meine Eltern darauf anzusprechen macht keinen Sinn, soviel steht fest. Überlege mir ob ich sie wegen diesen Bildern rechtlich belangen sollte um wenigstens ein bischen Würde zurückzuholen, hab aber auch Schiss dass ich mich dadurch in die absolute Entwürdigung stürzen könnte, diese MEnschen sind antisoziale Psychopathen und muss mit unvorhersehbaren Reaktionen rechnen. Könnt ihr mir Tipps geben wie ich mich am besten verhalten soll?
 

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G

Gelöscht 60940

Gast
Es ist ein Unterschied zwischen pornographischem Bildmaterial, und "Kinderschnappschüssen".

Aber wenn dir das unangenehm ist, dann tu die Bilder doch raus und vernichte sie.
Kann man aber nicht unbedingt beurteilen ob das aus vorsätzlich pornographischen Gründen gemacht wurde.
Ich glaube viel hängt da mit deiner Wahrnehmung zusammen. Viele haben Kinderfotos, in der Badewanne zum Beispiel, auf denen sie nackt sind. Hab ich auch, und ja, ich hab nicht so das Bedürfnis die einzurahmen und an die Wand zu hängen, aber unangenehm ist mir das nicht unbedingt. Schränkt mich auch nicht in meiner Sexualität ein, weil ich a) nicht daran denke und b) weil es keinen pornographischen Kontext für mich hat.

Ich denke schon, dass du dich trauen solltest, das in deiner Therapie anzusprechen. Denn viel hat da mit deinem Blick zutun. Haben dich deine Eltern sexuell misshandelt? Dich dazu gezwungen dich auszuziehen? Bzw. dich extra posieren lassen?

Zum anderen wirst du wohl nicht viel erreichen wenn du es anklagst, außer sie sind wirklich im pornographischen Kontext entstanden, werden vertrieben und sexuell angewendet.

Aber wieso solltest du deine Eltern darauf überhaupt ansprechen wollen? Du scheinst ja nicht mehr viel mit ihnen zutun zu haben. Was würde es dir also bringen als ein sehr unangenehmes Gespräch zu führen? Lass dich von deinem Therapeuten beraten wie du vorgehen kannst, dafür hast du ihn ja.
 
G

Gast

Gast
Danke für die Antwort! Hast wahrscheinlich Recht, pornografisch ist dann wohl ne zu übertriebene sichtweise aber es handelt sich auch nicht um kinderscnappschüse in der badewanne, die ja normal sind, sondern um urlaubsfotos in der öffentlichkeit als ich zwischen 9 und 10 war. Keine ahnung was er damit sonst noch gemacht hat aber ich wollte sie damals schon weghaben aber er nicht. Aufjedenfall schonmal befreiend die Sache hier mal in den Raum geschmissen zu haben und ne ernstemeinte Antwort zu bekommen, nochmal danke.
 

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