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Arbeitsplatz Frage zum Thema sex. Belästigung

NovemberRain

Mitglied
Ich kann wolia ziemlich gut verstehen.
Sie hat lt. ihrer Aussage schon div. ähnliche Situationen erlebt und aus ihrer Erfahrung gelernt, dass reden bei solchen Herren nichts bringt. Für mich ist nachvollziehbar, warum sie in diesem geschilderten Fall auf "Stop-Signale zeigen" (ihn nicht beachten, nicht Mitlachen, seine Frage auf Nicht-Gefallen zu bestätigen, auf Distanz bleiben) gesetzt hat. In dem Moment hat man nun mal Bammel, wenn nicht sogar Angst, und überlegt, was man tun soll, um die Situation wirkungsvoll zu stoppen.

Am Arbeitsplatz habe ich auch mehrmals sexuelle Belästigung erfahren. Bei allen Herren habe ich sofort die verbale Keule gezückt - angefangen von "Lass das sein, ich will das nicht!" bis hin zu einer freundlichen Frage nach dem Namen des entsprechenden Vorgesetzten. Hat immer gewirkt, ohne dass ich mich wirklich hätte beschweren gehen müssen. Nur bei einem Kollegen hat alles reden nichts gebracht, es war so, wie von wolia geschildert, dass ich nicht ernst genommen, ausgelacht und immer weiter traktiert wurde. Heute bin ich schlauer, wäre ich damals besser abgehauen, oder hätte zugehauen (da verstehe ich wolia bzgl. des Zurückgrabschens - ich hätte eher eine Ohrfeige verpasst), statt mich zu beschweren. Zeugen zu haben nützte mir persönlich nämlich nichts, die belächelten mich nur und waren der Meinung, ich wäre ein wenig sehr empfindlich.

Für die Zukunft weiß ich, dass Beweise (keine Zeugen!) zu haben das A und O ist und den Mut aufzubringen, diese auch vorzulegen. Sind keine Beweise da, macht frau besser, dass sie schleunigst das Weite sucht, sobald sie die Möglichkeit hat.

Auch kann ich nachvollziehen, warum wolia auf manchen Beitrag etwas "gereizt" (in dem Zusammenhang verstehe ich das Wort "reizbar" von einem meiner Vorschreiber) reagiert. Irgendwann macht bei einem nun mal irgendetwas zu, wenn man Schuldzuweisungen erhält, die man für unangebracht hält. Und es wohl auch sind. Soll jetzt kein Angriff auf div. Verfasser sein, nur kenne ich dieses Gefühl nur allzu gut, wenn einem zu Unrecht eine gewisse Schuld in die Schuhe geschoben wird. Das ist unschön.
Ich finde es gut, dass ihr das noch ausdiskutiert.

Und zum Schluss: Wo sexuelle Belästigung beginnt, ist individuell und bei jedem Menschen unterschiedlich. Deshalb ist es wichtig, es zu sagen, wenn einem eine Bemerkung/eine Berührung unangenehm ist.
 

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G

Gast

Gast
Kollegin an den Hüften gepackt: Sexuelle Belästigung? – Café "Chez Gautier" – med1 – Seite 2

Hier ist ein ähnliches Thema. Allerdings hat hier ein Mann angeblich nur an den Hüften gepackt um die Kollegin zur Seite zu schieben und vorbei zu gehen. Trotzdem sind die Kommentare eindeutig dass er sich entschuldigen soll weil seine Hände an ihr nichts zu suchen haben ungefragt/unerlaubt.

Da hier aber anscheinend bei der TE keinerlei Grund war sie anzugraben wundere ich mich doch einbischen über Gedanken in die Richtung ass sei nicht so tragisch oder keine sex. Belästigung.

Sogar "Gründe" für Berührungen können sex. Belästigung sien oder Ausreden um eine sex. Belästigung schleichend beginnen zu können. Ich denke der Fall hier liegt ziemlich offensichtlich. Wenn die TE hier zu Beginn zweifelt ob es sich darum handelt so ist das wohl juristisch zu verstehen, ob sie nächstes mal dagegen vorgehen kann oder ob es schwierig ist und es besser ist gleich zu kündigen.

Also Männer, wer von euch nicht kapiert dass das nicht geht ist selbst ein Belästiger..... eindeutig.
 

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