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Arbeitslos und vorbestraft

G

Gast

Gast
Hallo Leute ich (w 27) habe ein eher schweres Leben hinter mir, insbesondere Familienangelegenheiten machten mir schon in der Jugend schwer zu schaffen.
Aufgrund dieser Probleme fing ich irgendwann an zu kiffen, dass ging dann irgendwann mal soweit , dass ich mir selber in der Wohnung Gras anbaute um mich versorgen zu können und nicht zu irgendwelchen Dealern zu müssen, was als Frau doppelt unangenehm ist.

Nun ja, irgendwann mal zog ein junger Mann (24) ins Haus und wir kamen ins Gespräch.
Er kam ab und zu vorbei und bekam dann mit dass ich kiffte. Er meinte, dass er auch ab und an rauche und fragte ob ich ihm von meiner nächtsen Ernte nicht was abgegebn könnte. Zuerst war ich überrascht, als ich dann aber hörte dass er wirklich relativ viel abhaben wollte, war ich zunächst skeptisch.

Doch unsere Bekanntschaft entwickelte sich mit der Zeit zu einer Art engerer Freundschaft und als dann die Erntezeit eingeläutet war, gab ich ihm die Hälfte gegen einen Freundschaftspreis ab.

Ich studierte zu diesem Zeitpunkt noch und kam in die Endphase, wodurch der Kontakt dann etwas einschlief, da ich soviel zu tun hatte. Ich studierte im übrigen etwas verwaltungswirtschaftliches, d.h. meine zukünftigen Arbeitgeber sind zu 99% beim Staat angesiedelt.

Nun der Schock: Ca, ein halbes Jahr später klingelte es und die Polizei kam mit Hunden und allem drum und dran bei mir in die Wohnung gestürmt. Sie suchten Gras und meinten, dass man meinen Nachbarn beim Dealen erwischt hätte und dass dieser aussagte von mir eine große Menge Cannabis bekommen zu haben.
Ich war geschockt. Gott sei Dank war kein Gras mehr in der Wohnung, aber schlussendlich hat es mir nichts gebracht, ich wurde tatsächlich zu einer relativ hohen Bewährungsstrafe vor Gericht verurteilt, weil seine Aussage reichte.
Ich fühlte mich wie im falschen Film. Zu meinem Nachbarn brach ich natürlich jeden Kontakt ab, ich zog auch um.

Naja, die Bewährungszeit ist nun vorbei und meinen Studienabschluss habe ich in der Tasche, ich habe im übrigen richtig gut abgeschlossen, das Problem ist nur, dass ich nun noch 3 Jahre als vorbestraft gelte und ich mich somit gar nicht erst beim Staat, also in meinem studierten Beruf zu bewerben brauche.

Momentan bin ich arbeitslos und weiß nicht so recht wie es weitergehen soll.
Ich sehe überall gute Stellen, bin auch fachlich top, weiß jedoch, dass ich mich gar nicht erst zu bewerben brauche, da die Regelungen so streng sind und ich daher erst gar nicht auf das Mitgefühl und Verständnis von irgendwelchen Beamten zu hoffen brauche.

Nun kam mir die Idee einen Master zu machen um die Zeit wenigstens noch 2 Jahre überbrücken zu können.
Eigentlich wollte ich ja Geld verdienen und meinen Master später in einem anderen Fach berufsbegleitend machen um mich darin zu spezialisieren. Es wäre also eigentlich wirkich nur eine Notlösung und nicht die Erfüllung meiner Träume-aber was bleibt sonst?

Mich macht das Ganze so fertig...habe jetzt auch nur noch eine Woche Zeit um mich zu entscheiden wie es weitergehen soll, danach ist die Einschreibefrist verstrichen und ich würde ganz ohne Alternative dasitzen.

Was soll ich blos machen? Irgendwie geht meine ganze Existenz gerade vor die Hunde und ich bin schon 27.
 

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binanders

Mitglied
Hallo Gast,

da du scheinbar keine Möglichkeit hast jetzt ins Arbeitsleben einzusteigen und sowieso vor hast später den Master zu machen, würde ich an deiner Stelle deinen Plan umdrehen und erst den Master machen und danach mit dem Arbeiten beginnen.
Solltest du mit dem Master früher fertig werden, studierst du einfach noch was anderes dazu.

Nutze die miserabel Situation in der du dich befindest, und mache das Beste für deine Zukunft draus!

...und wenn du in 15 Jahren zurückblickst denkst du womöglich "wäre der scheiß nicht passiert hätte ich nicht das erreicht was ich jetzt hab" ;)

Ich wünsche dir viel Kraft und Weisheit!

binanders
 
G

Gast

Gast
Wie ist es Dir denn im letzten Monat ergangen? Hast Du Dich schon entschieden?

Wenn Du es Dir irgendwie leisten kannst, würde ich an Deiner Stelle den Master machen. Damit hast Du später bei Bewerbungen mehr zu bieten. Wenn Du Dir das grad nicht zutraust, könntest Du noch in Richtung Freiwilligenjahr schauen. Sowas ist doch bei Staatsstellen bestimmt gern gesehen. Vielleicht kannst Du da auch praktisch in einen Bereich reinschnuppern, in dem Du später verwalten willst? Zum Beispiel könntest Du für ein Kinderheim arbeiten, wenn Du später in die Stadtverwaltung für Familie und Soziales willst.

Zum Jobben gibt es auch Arbeitgeber, die mit Vorstrafen weniger Probleme haben. Da musst Du Dich nur im Rahmen der Probezeit bewähren.
 

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