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Arbeitslos trotz guter Berufsabschlüsse wegen Depressionen

TimUndStruppi

Mitglied
Ich grüße Euch.

Ich will mal meine berufliche Geschichte niederschreiben, da ich verzweifelt bin und nicht weiß, wie es weitergehen soll.

Ich bin 39 Jahre alt, Bachelor in Ökonomie und Abschluss als Altenpfleger.

Ich hatte schon als Kind massive Probleme mit Depressionen. Das Leben war immer nur Überleben.

Ich habe zunächst Zivi gemacht und dann eine Ausbildung zum Altenpfleger absolviert, mit 25 hatte ich den Ausbildungabschluss.
Die Arbeitsbedingungen im Pflegesektor waren katastrophal, ich habe diesen Stress gehasst.

Dann habe ich als Altenpfleger und mit Bafög mir ein Studium der Ökonomie finanziert.

Im Studium lief zuerst alles sehr gut, ich kann gut mit Formeln und Zahlen umgehen, damit konnte ich beeindrucken. So kam zweimal ein Professor auf mich zu und bot mir einen Job an. Dann wurde ich depressiv, verließ die Wohnung Monate oder Jahre nur noch zum Einkaufen. Die Noten wurden schlechter.

Mit 31 hatte ich dann den Bachelor mit der Gesamtnote 2,5 in der Tasche, am Tag der Urkundenüberreichung brach ich zusammen.
1,5 Jahre Hartz4, 4 Klinikaufenthalte.

Ich schrieb zwar hier und da eine Bewerbung und bekam auch Einladungen auf super Stellen, lehnte aber alles ab. Es hätte keinen Sinn gemacht, ich war absolut arbeitsunfähig.

Irgendwann fing ich wieder als Altenpfleger an. Katastropale Arbeitszustände, ich kündigte nach ein paar Monaten. Zwei Stellen als Leitungskraft, schnell wieder gekündigt. Nachtwache. Stelle in der Verwaltung eines Pflegedienstes. Zwischendurch immer wieder Hartz4. Alle Arbeitsstellen nur mit ca. 20 Stunden / Woche, selbst das konnte ich nicht ertragen.

Ich habe alle Stellen gekündigt, weil ich mit dem Arbeitsdruck nicht zurecht kam. Ich habe regelrecht Panik davor, morgens irgendwo hin zu müssen. Die Jahre in der Pflege haben mich konditioniert, dass man auf der Arbeit nur Alpträume, Desaster und Horrorfilme erlebt und dass Arbeit etwas sehr sehr schreckliches ist.

Jetzt bin ich seit 2,5 Jahren arbeitslos und habe mich komplett aufgegeben. Ich habe seit 10 Jahren quasi keine Freunde mehr.
Sylvester und Geburtstage bin ich seit 20 Jahren alleine.
Für meine Familie bin ich ein Ärgerniss und eine Enttäuschung, ich habe keinen Kontakt mehr.

Mein einziger Kontakt ist eine Expartnerin, welche mich hier und da zum Essen einlädt oder mir ein Paar Schuhe kauft.

Mir wurde zum nahe gelegt, einen Antrag auf Erwerbsunfähigkeitsrente zu stellen.

Aber damit habe ich genauso viel Geld wie jetzt mit Hartz4: Zu wenig.

Das ist mein Dilemma: Ich sehe mich nicht arbeitsfähig, kann aber von einer EU Rente nicht leben.

Was soll ich tun?

Ich wollte ja mal, wie viele, ein Häusschen im Grünen. Statt dessen wohne ich in einer Sozialwohnung.

Eine Bekannte hat mir angebote, an ihrer Volkshochschule bezahlte Mathematikkurse zu geben. Das werde ich tun, ist aber sehr sehr viel Arbeit. Ich habe in die Unterrichtsvorbereitung bereits 60 Stunden reingesteckt. Ich habe Sorge, dass ich das in den Sand setze. Ich kann zwar sehr gut mit Mathe, aber ich bin wiederum didaktisch nicht gut. Ich habe auch Angst, die Bekannte zu enttäuschen, die mir diese Chance gibt. Ich habe schon soviel wegen meinen Depressionen in den Sand gesetzt.

Ich habe überlegt, mich 2022 auf eine Ausbildung zum Gärtner zu bewerben. Allerdings habe ich Angst vor den Kollegen: Ich kann nicht gut mit ungebildeten Menschen umgehen. Das fand ich im Altenpflegesektor fürchterlich: Völlig ungebildete Kollegen/innen. Allerdings denke ich, dass ich als Gärtner nicht zwangsläufig viel mit Kollegen zu tun haben müsste.

Akademikerstellen kann ich allerdings mittlerweile völlig vergessen.

Ich habe in den letzten 8 Jahren locker 250 Bewerbungen geschrieben. Anfangs eben immer sehr gute Resonanzen, jetzt fast keine mehr.

Ich habe mich wirklich aufgegeben, schlage nur noch meine Lebenszeit tot. Hin und wieder denke ich auch mal an Suizid, wobei mich der Sport aktuell rettet. Wobei der mich auch langweilt, es sind eben immer die selben Strecken, die ich mit dem Fahrrad fahre. Für eine Urlaub ist kein Geld da.

Ich weiß nicht genau, warum ich das schreibe oder was ich erwarte. Es befreit mich jedenfalls gerade, das zu erzählen. Mich würde interessieren, was ihr von der Gärtner-Geschichte und der Volkshochschul Geschichte haltet.
Zudem frage ich mich, ob es einen stressfreien Beruf gibt, den ich noch anstreben könnte.

Stress ist wie Benzin im Feuer der Depressionen. Davon hatte ich im Pflegesektor mehr als genug. Ohne die Pflegeerfahrung wäre ich heute nicht da, wo ich bin: Ganz weit unten.
 

TimUndStruppi

Mitglied
Hatte auch schon seit der Kindheit mit gesundheitlichen und psychischen Problemen zu kämpfen.
Habe dann auch eher aus der Not heraus eine Ausbildung in der Altenpflege gemacht.
(...)
Und suche eine Tätigkeit wo sich der Stress und Zeitdruck einigermaßen in Grenzen hält.
Aber wo gibt es diese Tätigkeit?
Exakt so ist es bei mir auch gewesen. Ich habe die Ausbildung zum Altenpfleger nur gemacht, weil ich froh war, trotz meiner Depressionen was zu kriegen und ich auch als junger Mensch keine Ahnung hatte, was ich machen wollte.

Ebenfalls will ich einen möglichst stressfreien Beruf. Ein paar gibt es sicherlich, spontan fällt mir da "Florist" oder "Bibliothekar" ein. "Museumsführer". "Gärtner" stelle ich mir auch stressfrei vor.

Gerne mehr Ideen, was es an stressfreien Berufen gibt. Ich denke, das ist noch für einige andere Forenteilnehmer interessant.

Mache das mit Volkshochschule, widerstehe dem Drang alsbald wieder zu kündigen (wird vermutlich rasch kommen) und erlaube dir selbst positive Erfahrungen machen zu dürfen.

Für mich erscheint so, als ob du einen angemessenen Umgang mit potentiellen Stressoren nicht gelernt hast oder bislang jedenfalls nur unzureichend damit zurechtkommst.

Vielleicht hilft es dir, wenn du versucht Ereignisse erstmal wahrzunehmen als das was sie sind ohne direkt ein Gefühl oder Konsequenz damit zu verbinden. Z.B. das Telefon klingelt. Ohne Wertung, ohne Gefühl. Es klingelt einfach. Sich klarmachen, dass man sich davon nicht stressen lassen muss, sondern im Gegenteil man selbst entscheidet ob man rangeht, ob man nicht rangeht, wielange man klingeln lässt. Gelassenheit & Aktzeptanz, dass es klingelt. Natürlich sollte man im Ergebnis rangehen, aber es ist nicht so, dass wir unseren Gefühlen ausgeliefert sind. Wenn dir das so vorkommt, dann hast du bislang nur nichts anders gelernt.

Um das Muster zu durchbrechen, musst die Dinge anders angehen, als du es bisher typischerweise getan hast. Mache die Volkshochschule. Schreib hier ab und zu wies dir dabei aktuell ergeht. Widerstehe jedem Kündigungsgedanken zumindest für die erste Kursdauer.
Ich finde deinen Beitrag sehr hilfreich, danke dafür.

In der Tat habe ich -wie Du schreibst- nie einen adäquaten Umgang mit Stress gelernt. Trotz Arbeitslosigkeit bin ich manchmal von Alltagsärgernissen so gestresst, dass ich kaum schlafe.
Ich versuche es in der Tat mit Gelassenheit, Achtsamkeit, Sport, manchmal Meditation. Und es hilft definitiv.
Ein Großteil meiner Depressionen ist auf die Unfähigkeit zur Entspannung zurückzuführen.

Danke für deine Aufmunterung bzgl der Volkshochschul-Kurse. Die Sache hat einen Haken:
Es ist auf selbstständiger Basis. Das heisst, ich würde Hartz4 aufstocken. Soweit nicht schlimm. Was mich anstrengt: Ich bin für alles selbst verantwortlich, muss selber Werbung bei den Zielgruppen für den Kurs machen. Und wenn ich den Kurs nicht vollkriege, verdiene ich nichts.
Und es ist unfassbar viel Arbeit, den Kurs vorzubereiten. Der dauert 1,5h und bis jetzt stecken alleine in der Erstellung des Kursmaterials 60 Stunden Arbeit drin. Das gute ist aber: Wenn das Kursmaterial erstmal fertig ist, werde ich in Zukunft den Kurs ohne großartige Vorbereitung geben können.
Aber ich werde weitere Kurse entwickeln müssen.

Die Bekannte von der VHS hat mir exakt das alles so angeboten. Sie gibt mir schon eine Chance, sie sieht etwas in mir.
Sie selber hat übrigens den selben Werdegang hinter sich: Hartz4 + VHS Kurse, Angstelltenverhältnis an der VHS, jetzt VHS Leiterin.

Mir macht diese ganze Verantwortung an der VHS Angst, ausserdem schaffe ich es wegen Depris oft nicht, daran zu arbeiten. Jetzt gerade habe ich einen Monat nichts für die VHS gemacht. Aber es ist noch Zeit, der Kurs richtet sich an Studenten und soll erst im September/Oktober starten.
 

Postman

Sehr aktives Mitglied
Hallo...

ich kenne auch vieles, was du da beschreibst. Soziale Isolation ist ein Nährboden für Ängste und Depressionen. Ich persönlich denke, dem Drang zum Kündigen (altes Muster durchbrechen) wird schwierig werden, wenn du keine Unterstützung hast. Ich vermute, du würdest schnell wieder an deine Grenzen kommen. Ein einzelner Mensch alleine kann solche Dinge kaum bewerkstelligen. Das ist jedenfalls meine Erfahrung.

Wie sieht es mit Hilfestellen aus, hast du irgendwelche (potentiellen) Ansprechpartner vor Ort?
Läuft eine Therapie oder etwas in der Art?
Bist du in der Lage, alltägliche Dinge wie Schriftverkehr etc. zu alleine regeln?
 

Jsl93i

Aktives Mitglied
Ich würde auf jeden Fall Kurse an der VHS geben. Vielleicht macht dir das viel Spaß und Didaktik ist ja auch etwas was man zumindest mit der Zeit ein wenig lernt, wenn man es nicht bereits hat.

Ein wenig kann ich mir vorstellen wie es dir geht. Ich habe zwar schon ein paar Freundinnen aber es ist auch nicht so, dass diese mir besonders viel Energie geben oder mich aus schlechten Launen holen können. Generell habe ich auch null Lust auf meinen Job, besonders seit einem peinlichen Erlebnis auf Toilette (ich hab auch in Hilferuf einen Thread erstellt) vor einem Jahr ist mir noch der letzte kleine Spaß daran vergangen und seither will ich wenn ich aufwache nur noch dass der Tag vorbei geht. Würde gerne eine Umschulung machen, wo ich 1) die Kollegin die mich am Klo gesehen hat nie mehr sehen muss 2) eine Aufgabe habe die mich besser erfüllt. Am liebsten wäre mir der Rettungsdienst aber es muss einfach etwas sein, was mehr Spaß macht. Dass ich keine Energie für die Arbeit habe, es in mir direkt Angst auslöst und Stress dann noch das negative Empfinden vervollständigt, kenne ich auch gut. Keine Ahnung was man am besten dagegen macht. Aber im Gegensatz zu mir ist bei dir ja zumindest keine peinliche Situation im Hintergrund und du hast ja einen relativ guten Beruf in Aussicht, sofern du dich darauf einlassen willst also ist deine Lage fast weniger böse als meine. Und Depressionen werden bei manchen Menschen von selbst geheilt, sobald diese wieder einer erfüllenden Tätigkeit nachgehen und unter Menschen sind die ihnen gut tun, was an der VHS vielleicht der Fall sein wird
 

TimUndStruppi

Mitglied
Wie sieht es mit Hilfestellen aus, hast du irgendwelche (potentiellen) Ansprechpartner vor Ort?
Läuft eine Therapie oder etwas in der Art?
Bist du in der Lage, alltägliche Dinge wie Schriftverkehr etc. zu alleine regeln?
Behördenkommunikation ist kein Problem, eine Therapie läuft.

Ich würde auf jeden Fall Kurse an der VHS geben. Vielleicht macht dir das viel Spaß und Didaktik ist ja auch etwas was man zumindest mit der Zeit ein wenig lernt, wenn man es nicht bereits hat.
Das tue ich auch! Aktuell habe ich ein Problem: Ich sollte in der VHS anrufen, um einen Termin für den ersten Kurs abzuklären und den in das Online-Registierungsportal zu setzen. Ich traue mich aber nicht, dort anzurufen, wegen meiner Sozialen Phobie.
Das Telefonat würde sicher etwas länger gehen und ich muss konzentriert sein.

Ich hoffe, ich kriege es morgen hin.
 

LW84

Aktives Mitglied
Hallo @TimUndStruppi,

kann deine Lage gut nachvollziehen. Die sozialen Ängste begleiten mich auch schon seit mindestens 15 Jahren. Damit war und ist es in meinem beruflichen Umfeld schwierig. War zudem bislang immer nur befristet beschäftigt. Für diese Stellen musste ich mehrfach durch die Republik umziehen - und am Ende hat es doch nichts gebracht. Das hat die Situation massiv negativ beeinflusst. Sich irgendwo längerfristig ein Umfeld aufzubauen, war kaum möglich, was wiederum die Problematik fehlender Sozialkontakte verschärft hat. Familiär klingt deine Situation ähnlich wie die meinige. Selbst wenn sich unerwartet eine Perspektive ergeben sollte, fehlt mir momentan wahrscheinlich die Kraft für Wohnungssuche, Umzug und "Neuanfang" mit Vollzeitstress. Allein der Gedanke an 40-Stunden-Wochen löst in mir Beklemmungen aus. Kann mir das auch aus anderen Gründen sowieso nur noch schwer vorstellen.

Ebenfalls will ich einen möglichst stressfreien Beruf. Ein paar gibt es sicherlich, spontan fällt mir da "Florist" oder "Bibliothekar" ein. "Museumsführer". "Gärtner" stelle ich mir auch stressfrei vor.
Auf der Suche bin und war ich auch schon. Museumsführer würde allerdings wegen der sozialen Ängste ausfallen. Alles andere ist glaube ich geeignet, ich durfte auch schon mal Gärtner bei der Arbeit begleiten. Das wirkte durchaus entspannt, das Team war ziemlich sympathisch und unter Gärtnern finden sich auch erstaunlich interessierte, gebildete Menschen. Wobei man die körperliche Arbeit nicht unterschätzen sollte. Auch die Bezahlung dürfte grenzwertig sein. Die Frage ist eben immer auch, wie man so eine Stelle findet. Ohne Abschlüsse läuft in diesem Land ja leider wenig, mit Quereinstieg ist meistens nicht viel. Das ist zumindest meine Erfahrung.

Mir macht diese ganze Verantwortung an der VHS Angst, ausserdem schaffe ich es wegen Depris oft nicht, daran zu arbeiten. Jetzt gerade habe ich einen Monat nichts für die VHS gemacht. Aber es ist noch Zeit, der Kurs richtet sich an Studenten und soll erst im September/Oktober starten.
Immer daran denken: Die Kursteilnehmer bei der VHS wollen etwas von dir, nämlich deine Hilfe und dein Wissen. Übrigens hatte ich das Vergnügen auch schon, allerdings im Bereich Sprachen. Anfangs war es wirklich der Sprung ins kalte Wasser. Die erste Stunde verlief ziemlich holprig. Offensiv damit umzugehen, ist glaube ich hilfreich. Habe dann ganz offen erklärt, dass ich das zum ersten Mal und vertretungsweise mache. Mit der Zeit hat es richtig viel Freude bereitet und ich war in meinem Element, was ich zuvor nie vermutet hätte.

Von den Kursen hätte ich zwar nicht leben können, aber bei einer längerfristigen Dozententätigkeit kann es durchaus vorkommen, dass innerhalb der VHS eine Stelle frei wird. Die Kursvorbereitung ist tatsächlich aufwendig. Aber es ist, wie du schon festgestellt hast: Die Dinge wiederholen sich und wenn du einmal das Material erarbeitet hast, ist diese Arbeit zunächst erledigt. Ich kann dir nur dazu raten, dich darin auszuprobieren. Und wenn die Tätigkeit gar nichts für dich sein sollte, dann ist es eben so.

Ein einzelner Mensch alleine kann solche Dinge kaum bewerkstelligen. Das ist jedenfalls meine Erfahrung.
Mittlerweile sehe ich das auch so. Ohne Unterstützung von Freunden oder Familie sind solche Lasten höchstens einige Jahre tragbar. Mit der Zeit wird es aber immer schwieriger. Man wird eben auch nicht jünger und die Dinge summieren sich.
 
Zuletzt bearbeitet:
M

Muffin4

Gast
Hey,

ich habe leider gerade keinen Rat für Dich, aber mir gehts auch so.
Stress ist für mich auch eine tickende Bombe, kann damit nicht gut umgehen.
Such auch schon länger mit Depris einen Job der mich nicht überfordert. Total schwer, glaube es gibt keinen.
 

Blättchen

Aktives Mitglied
Ich glaube, dass die Arbeit in einer Gärtnerei auch ziemlich anstrengend sein kann. Allerdings kann körperlich anstrengende Arbeit befriedigender sein als Kopfarbeit, vielleicht gerade bei Depressionen. Man sieht ein Ergebnis. Kann etwas abarbeiten. Sitzt nicht die ganze Zeit vor einem PC.
Problem ist die Bezahlung, auf Mindestlohnhöhe, evtl sehr frühes Aufstehen. Fraglich ist auch ob man in Teilzeit arbeiten kann.

Ich stecke in ähnlichen Problemen. Weiß nicht wo ich unterkommen und klarkommen könnte, bekomme aber sowieso nur Absagen.

Ansich könnten Arbeiten, bei denen man nicht mit dem Kopf arbeitet, sondern den Händen, bei Depressionen passender sein. Das könnte ich mir zumindest vorstellen. Aber wo kann man ohne Ausbildung eine praktische Tätigkeit finden, wo man einigermaßen von leben kann?
 

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