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Arbeiten für die Familie / Geldmangel

PizzaPunk

Mitglied
Hallo,

ich bin gelernter Konditor und arbeite bei meinem Großvater im Geschäft.
Ich bin seit knapp 4 Monaten Vater und das Geld was ich verdiene reicht einfach hinten und vorne nicht.
Ich verdiene bei meinem Großvater nicht gerade viel (unter 1000€ Netto), aber sitzenlassen kann ich ihn ja wohl auch schlecht, oder?
Er verlässt sich auf mich und ich mach schon unbezahlte Stunden, aber es reicht ihm nicht.
Aber wenn ich ihn nach mehr Geld frage, wird er immer direkt böse und fängt an rumzuschreien.
Er sagt das ich mir das mit meiner kleinen Tochter selbst eingebrockt habe und somit nichts von ihm zu erwarten hätte.
Jetzt weiß ich einfach nicht was ich tun soll, bleiben um ihn weiter zu unterstützen oder gehn um mehr Geld zu verdienen und meine kleine Familie ernähren zu können.
 

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Hexe46

Aktives Mitglied
Das Wohl deiner eigenen kleinen Familie geht vor.
Was ist das für eine herzlose Aussage von deinem Opa, er ist doch auch der Uropa.
Kann es sein, das er dich ausnutzt?
Wie steht der Betrieb überhaupt finanziell da?
Ist es deinem Opa möglich, mehr zu zahlen?
Zahlt er dir den Mindestlohn? Kannst du beim Amt Anträge stellen, um somit eine Aufstockung zu deinem Gehalt zu erhalten?

Es ist immer schwer in einem Familienbetrieb zu arbeiten. Wenn das nur zu Streit und Stress führt, würde ich wirklich gehen.

l.g. Hexe

P.S. deine Agressionen die du im anderen Thema angesprochen hast, kann ich jetzt auch nachvollziehen. Junger Papa, Geldmangel, Zukunfsängste......das hängt wohl alles mit zusammen.
Du scheinst im Moment einfach überfordert, regelrecht Ohmächtig....kann das sein?
 
Zuletzt bearbeitet:

PizzaPunk

Mitglied
Er sieht das nicht als ausnutzung, sondern als Dienst für die Familie.
In dem Punkt ist er doch sehr eigen und seit dem sein Sohn (mein Onkel) in hat sitzen lassen ist er für ihn gestorben!

Ok, das Geschäft hat schon bessere Zeiten erlebt, aber ein Nettoverdienst von 951,60€ ist ganz klar zu wenig.
Ich denke das er mir sehr wohl mehr Geld zahlen könnte wenn er will.

Ich habe aber einfach Angst davor das ich für ihn auch "sterbe" wenn ich gehe, er hat mich großgezogen in gewisser Form. Ich habe von meinem 2 bis zum 8 Lebensjahr bei meinen Großeltern gewohnt, da war er noch der Beste für mich. Doch seit dem mein Onkel weg ist gibt es keine "Freundlichkeit" mehr bei ihm, die ist der "Verantwortung" gewichen.
 

Hexe46

Aktives Mitglied
Das ist wirklich nicht leicht.
Kannst du nicht in aller Ruhe mit deinem Opa reden? So von Mann zu Mann?
Sag ihm, dass du ihn nicht hängen lassen willst. Das du ihn sehr lieb hast und ihn auch verstehst.
Frag ihn doch mal, wie er in deiner Situation entschieden hätte.
Er war doch auch mal Vater.
Wenn du jetzt gehen solltest, müsste dein Opa ja einen Konditor einstellen. Der wäre bestimmt nicht bereit, für diesen Lohn zu arbeiten. Zumal es sowieso in dieser Branche zur Zeit sehr schwierig ist, gute Mitarbeiter zu finden.
Ein sachliches Gespräch wäre gut. Ohne Vorwürfe. Ist das nicht möglich?
Mach doch eine genaue Auflistung deiner Ausgaben und gehe damit zu deinem Opa und frag ihn wie du das alles finanzieren sollst. Vlt. hat er eine Lösung oder er sieht dann ein, das du Recht hast.
Fakten schaffen ist immer eine gute Basis für ein vernünftiges Gespräch.

l.g. Hexe
 
G

Gast

Gast
Hallo,

ich bin gelernter Konditor und arbeite bei meinem Großvater im Geschäft.
Ich bin seit knapp 4 Monaten Vater und das Geld was ich verdiene reicht einfach hinten und vorne nicht.
Ich verdiene bei meinem Großvater nicht gerade viel (unter 1000€ Netto), aber sitzenlassen kann ich ihn ja wohl auch schlecht, oder?
Er verlässt sich auf mich und ich mach schon unbezahlte Stunden, aber es reicht ihm nicht.
Aber wenn ich ihn nach mehr Geld frage, wird er immer direkt böse und fängt an rumzuschreien.
Er sagt das ich mir das mit meiner kleinen Tochter selbst eingebrockt habe und somit nichts von ihm zu erwarten hätte.
Jetzt weiß ich einfach nicht was ich tun soll, bleiben um ihn weiter zu unterstützen oder gehn um mehr Geld zu verdienen und meine kleine Familie ernähren zu können.
Bei meinem Cuosin ist es ähnlich.
Er arbeitet bei seinem Vater als Bäcker in der Bäckerei.
Allerdings wohnt er mietfrei und ohne jede weiteren Kosten wie Heizung, Strom, Wasser usw.
Und somit hat er unterm Strich ein ganz passables Monatseinkommen.

Ist es bei Dir ähnlich ?
 
F

Fuechsin

Gast
Wieviel wuerdest du denn wo anders verdienen?

Dienst fuer die Familie ist ein gutes Argument. Du musst Dienst tun um deine Tochter zu ernaehren, wenn das nicht Grund genug ist zu gehen....
 
G

Gast

Gast
Hallo,

ich bin gelernter Konditor und arbeite bei meinem Großvater im Geschäft.
Ich bin seit knapp 4 Monaten Vater und das Geld was ich verdiene reicht einfach hinten und vorne nicht.
Ich verdiene bei meinem Großvater nicht gerade viel (unter 1000€ Netto), aber sitzenlassen kann ich ihn ja wohl auch schlecht, oder?
Er verlässt sich auf mich und ich mach schon unbezahlte Stunden, aber es reicht ihm nicht.
Aber wenn ich ihn nach mehr Geld frage, wird er immer direkt böse und fängt an rumzuschreien.
Er sagt das ich mir das mit meiner kleinen Tochter selbst eingebrockt habe und somit nichts von ihm zu erwarten hätte.
Jetzt weiß ich einfach nicht was ich tun soll, bleiben um ihn weiter zu unterstützen oder gehn um mehr Geld zu verdienen und meine kleine Familie ernähren zu können.
Ein gelernter Bäcker / Konditor verdient je nach Bundesland zwischen 1400 und 1700 Brutto.
Falls Du steuerlich ledig bist stimmt Dein Nettoverdienst von knapp 1000€.
Falls Du verheiratet bist müßte Netto etwas mehr rauskommen.
Falls Du zusätzliche Leistungen erhältst (Wohnung, Lebensmittel, Wohnungsnebenkosten, . . .), was innerhalb einer Familie sehr oft üblich ist, dann hast Du ein gutes Konditoreinkommen.
Falls es Dir trotzdem zu wenig sein sollte dann war es leider finanziell eine falsche Berufswahl.
 

Hexe46

Aktives Mitglied
Wünsche dir und deiner kleinen Familie ganz viel Glück:).
Du bist ein junger Papa der sehr verantwortungsvoll handelt.
Es ist nicht leicht, so ein kleines Wesen stellt doch alles sehr auf den Kopf.
Bin sehr zuversichtlich das du es schaffst:)

l.g. Hexe
 

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