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Arbeiten (bleiben) oder Ausbildung (Neuanfang)?

Harevin

Neues Mitglied
Hallo liebe Leser und Leserinnen!

Ich frage euch nach eurer Meinung, aber als erstes fange ich mit der Geschichte an, damit ihr meine Situation so halbwegs interpretieren könnt.

Vor ca. 2 Wochen habe ich mit meinem Job angefangen, wurde aber anschließend in den letzten 2 Tagen Krank. Als ich angerufen habe, wurde ich sofort beschuldigt und gleichzeitig psychisch nieder gemacht, dabei musste ich mich rechtfertigen, weil es eben nicht Stimmte was er zu mir sagte. Natürlich war mein Chef nicht erfreut, dass ich nicht arbeiten kann. Aber ist es Sinnvoll mit 39° in die Arbeit zu gehen? Man hatte mir gesagt, dass man gefeuert werden kann, sollte man während der Probezeit Krank werden. Sollte das auf mich zukommen, weiß ich bereits Bescheid.

Neben der Arbeit besuche ich ebenfalls auch eine Abendschule. Das heißt: morgen bis mittags Arbeiten und Nachmittags bis späten Abend Schule. Kling ziemlich verplant, nicht?

Warum ich Arbeite?
Finanziell steht meine Familie nicht stabil, deswegeb habe ich nebenbei angefangen mein eigenes Geld zu verdienen und einbisschen mitzuhelfen.

Leider hat mir der Job gleich von Anfang an nicht gefallen. Es hat so ziemlich etwas gehobenes an sich. Alles soll "perfekt" sein bzw. soll nach den Regeln des Chef gearbeitet werden. Also 1:1 so wie er es verlangt. Sollte etwas anders gemacht werden, werden alle Mitarbeiter beschuldigt. Ich persönlich bin eher ein sehr kreativer Mensch und entfalte meine Kreativität sehr gerne. Was meine Mitarbeiter betrifft und was mich zusätzlich als junge Erwachsene Person schockiert ist, dass es wie in einem Kindergarten/Volksschule ist. Der Chef ist quasi der Lehrer und die Mitarbeiter die Schüler. Die Mitarbeiter lachen wie kleine Kinder, machen Witze und der Lehrer ist einfach streng und macht sarkastische "Witze". In den letzten 2 Wochen bekam ich auch schon ärger von meinem Chef wegen Gründen wofür ich nichts kann.

Da ich psychisch mit einfach nicht mehr komfortabel fühle (chronische depressive Verstimmung), schlug mein Partner (Fernbeziehung) vor zu ihm zu ziehen und dort eine Ausbildung anzufangen. Bzw. die Abitur auf einer anderen Art nachzuholen ohne dabei in die Schule gehen zu müssen, quasi ein Fernstudium.

Was haltet ihr von dem Plan?
Danke im Voraus
Harevin
 
Zuletzt bearbeitet:

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Mira Belle

Mitglied
Hallo Harevin,
so wie das klingt, hast du gedanklich sowieso schon mit diesem Job abgeschlossen. Ich bin auch immer der Meinung, dass die (psychische) Gesundheit vorgeht! Ob es für dich allerdings das richtige ist, zu deinem Freund zu ziehen und dort das Abitur weiterzumachen, kannst nur du selbst wissen. Wann hast du denn die Abendschule begonnen? Du könntest ja auch einen anderen Job während der Abendschule machen. Steht dir Bafög zu? Achte auf dein Gefühl, fühlt es sich richtig an, zu deinem Freund zu ziehen und dort neu anzufangen? Jemand aus meinem Freundeskreis hat auch das Fernabitur gemacht und jedem davon abgeraten, aber da kannst du dich ja auch nochmal genauer belesen. Je nach dem wo du wohnst, gibt es auch noch andere Möglichkeiten. In Potsdam gibt es beispielsweise eine Schule, an der man nur 2 Tage die Woche zur Schule muss und die restlichen Tage von zu Hause aus arbeitet.
 

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