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Arbeiten außerhalb der regulären Arbeitszeit?

ButterBirne

Mitglied
Hallo zusammen,

mal eine Frage an die Büromenschen/ITler hier.

Meine Frage "Nehmt Ihr Arbeit mit nach Hause mit?"

Was ich damit meine, kommt Ihr mit euren 40 Stunden Regelarbeitszeit mit euren Aufgaben durch?
Nehmt Ihr noch Arbeit nach Hause mit und arbeitet z.B. am Samstag oder am Sonntag? (ohne das Ihr offiziel die Zeiten aufschreibt?)

Es könnte ja z.B. sein das der Chef erwartet das eine Aufgabe fertig sein muss?

Sprich opfert Ihr Freizeit für Euren Job? (ich bin in der Probezeit)

Warum ich auch Frage? Nun ja ich arbeite seit Jahren in der IT-Branche und es wird immer mehr verlangst an Stunden. Ich habe hier auch einen Artikel:

55 Wochenstunden oder mehr: UN-Studie führt 745.000 Todesfälle auf Überarbeitung zurück - Panorama - Gesellschaft - Tagesspiegel
(ich hoffe der Admin erlaubt den Link),

Ich würde mich dafür interessieren wie Ihr das handelt

Vielleicht ist auch mein Zeitmanagement für die Tonne?
 
Zuletzt bearbeitet:

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juka

Aktives Mitglied
Sprich opfert Ihr Freizeit für Euren Job? (ich bin in der Probezeit)
In der Probezeit wäre ich mit den Arbeitszeiten etwas flexibler, um halt einen guten Eindruck zu hinterlassen. Und natürlich auch in Notsituationen. Es muss aber von mir selbst ausgehen. Erwartungen oder gar Forderungen des AG nach unbezahlter Mehrarbeit wären für mich definitiv ein Kündigungsgrund.
 

ButterBirne

Mitglied
Hallo Juka,

ja das wird halt so erwartet. Das ich in der Probezeit Leistung zeigen muss ist mir klar.

Die neuen Kollegen stellen mich auf den Prüfstand.

Hmmm....... ich kenne das Thema unbezahlte Mehrarbeit im Rahmen von IT-Projekten fast schon als Standard. Da mach ich wohl was falsch?
 

Ca!N89

Aktives Mitglied
Also ich habe mein ganzes Arbeitsleben mehr als 8 Stunden gearbeitet.
In der Lehre bin ich nach der Schule und Samstags arbeiten gewesen.
(war kaufmännisch)

Dann in meiner Stelle in der Produktion kam ich so auf 40-45 Stunden, wenn viele Projekte da waren dann auch 50 Stunden.

Als Produktionsleiter war es ähnlich, seit 5 Jahren bin ich Projektleiter und arbeite in der Regel
50 Stunden im Monat.
Manchmal auch 60 von Mo -FR + nochmal 3-8 Stunden Samstags.

Gibt aber auch Wochen da mache ich nur 30 Stunden oder nehme mir spontan frei, aber das ist sehr sehr selten.
Also passt das ca mit den 50 Stunden Durchschnitt aber das bringt die Branche so mit sich.
Nach den ganzen Jahren und 7 Jahre Nebenberuflichen Weiterbildungen ist der Ofen auch echt aus und ich bin froh das ich jetzt "nur noch arbeiten" muss.

Auf Dauer will ich aber nicht so viel Arbeiten, ich bin gerne bereit mal ein Quartal wo Dampf im Kessel ist mehr Stunden zu ballern, aber kontinuierlich so viel zu arbeiten weil ich gefühlt drei Jobs machen muss da habe ich kein Bock drauf. Der Betrieb zahlt aber lieber den Zuschlag als noch Jemanden einzustellen den man eventuell nicht immer 100% auslasten kann.

Ich arbeite übrigens in einem Unternehmen was Druck und Kopiersysteme vertreibt so wie digitale Lösungen und auch alles rund um IT.
Das boomt halt seit ewigen Jahren und es ist schwer fähige und belastbare Mitarbeiter zu finden die den Gehaltsvorgaben meiner Chefs entsprechen......

PS: Die Samstage stempel ich zu 99% nicht weil es in die Kategorie Nacharbeiten fällt.
Arbeite ich aktiv an Projekten und muss zur Verfügung stehen werden die auch gestempelt.
Hatte den Aspekt überlesen sorry.

Meine Meinung ist aber das nichts umsonst ist, auch nicht meine Lebenszeit.
 

Obse

Mitglied
In der Probezeit war ich mit meiner Arbeitszeit auch sehr flexibel. Arbeit am Wochenende hat aber auch niemand erwartet.
Mein Teamleiter schaut schon, dass wir nicht zu viele Überstunden arbeiten um im Notfall nicht am Anschlag vom Überstundenkonto zu sein.

Ansonsten arbeite ich nur am Wochenende wenn Wartungsarbeiten sind und Exchange oder File Server gepatcht werden müssen.

Ausnahme war April 2020 als wir an einem Wochenende einige zusätzliche ESX Hosts einbinden mussten, damit montags ca. 1500 Kollegen per Citrix arbeiten konnten.
 

mitohnealles

Mitglied
Meine Frage "Nehmt Ihr Arbeit mit nach Hause mit?"

Was ich damit meine, kommt Ihr mit euren 40 Stunden Regelarbeitszeit mit euren Aufgaben durch?
Nehmt Ihr noch Arbeit nach Hause mit und arbeitet z.B. am Samstag oder am Sonntag? (ohne das Ihr offiziel die Zeiten aufschreibt?)
Also ich habe sehr viele Jahre in der professional IT gearbeitet und bin nie mit 40h hingekommen, eher 7x24 Rufbereitschaftsregelungen und mind. 60h pro Woche (und viel davon am Wochenende wegen Migrationen / Downtimes von Redundanzen). Natürlich habe ich meine Arbeit mit nach Hause genommen - schon allein durch die Rufbereitschaft. Mir wurde das aber auch fürstlich entlohnt als ich das noch konnte und nicht gerafft habe dass Beziehungen daran zu grunde gehen und dir alles Geld dieser Welt garnix nützt, wenn du keine Freizeit mehr hast / Gesundheit ruinierst und mehr. Also musst du wissen, was dir wertvoll ist und wie du deine Work-Life-Balance gestalten magst. Ich war fast ein Jahr krank, Beziehung im Eimer etc. pp. bevor ich mich entschieden habe auf das Geld zu pfeifen und einfach zu kündigen! :) Ich kann von ALG/ALG2 besser leben als von Selbstausbeutung ... (und nee, ich hab nicht vor den Rest meines Lebens Hartz4 zu beziehen, aber Lebenszeit ist letztendlich unbezahlbar, also gerne mies bezahlte Jobs aber dann auch klare Stundenregelungen und nix davon mit nach hause, auch keine tollen "hey, wie schenken dir beruflich ein aktuelles iPhone und iPad Pro und Macbook etc. blablu" - am ArXXX... nie wieder #2cents)
 

Wasserglas

Mitglied
Also ich habe mein ganzes Arbeitsleben mehr als 8 Stunden gearbeitet.
In der Lehre bin ich nach der Schule und Samstags arbeiten gewesen.
(war kaufmännisch)

Dann in meiner Stelle in der Produktion kam ich so auf 40-45 Stunden, wenn viele Projekte da waren dann auch 50 Stunden.

Als Produktionsleiter war es ähnlich, seit 5 Jahren bin ich Projektleiter und arbeite in der Regel
50 Stunden im Monat.
Manchmal auch 60 von Mo -FR + nochmal 3-8 Stunden Samstags.

Gibt aber auch Wochen da mache ich nur 30 Stunden oder nehme mir spontan frei, aber das ist sehr sehr selten.
Also passt das ca mit den 50 Stunden Durchschnitt aber das bringt die Branche so mit sich.
Nach den ganzen Jahren und 7 Jahre Nebenberuflichen Weiterbildungen ist der Ofen auch echt aus und ich bin froh das ich jetzt "nur noch arbeiten" muss.

Auf Dauer will ich aber nicht so viel Arbeiten, ich bin gerne bereit mal ein Quartal wo Dampf im Kessel ist mehr Stunden zu ballern, aber kontinuierlich so viel zu arbeiten weil ich gefühlt drei Jobs machen muss da habe ich kein Bock drauf. Der Betrieb zahlt aber lieber den Zuschlag als noch Jemanden einzustellen den man eventuell nicht immer 100% auslasten kann.

Ich arbeite übrigens in einem Unternehmen was Druck und Kopiersysteme vertreibt so wie digitale Lösungen und auch alles rund um IT.
Das boomt halt seit ewigen Jahren und es ist schwer fähige und belastbare Mitarbeiter zu finden die den Gehaltsvorgaben meiner Chefs entsprechen......

PS: Die Samstage stempel ich zu 99% nicht weil es in die Kategorie Nacharbeiten fällt.
Arbeite ich aktiv an Projekten und muss zur Verfügung stehen werden die auch gestempelt.
Hatte den Aspekt überlesen sorry.

Meine Meinung ist aber das nichts umsonst ist, auch nicht meine Lebenszeit.
Wow das ist ja schlimmer wie Zeitarbeit.
Du weißt das du dich ausbeuten lässt und das für ein lächerliches Gehalt.
 

ButterBirne

Mitglied
Also ich habe sehr viele Jahre in der professional IT gearbeitet und bin nie mit 40h hingekommen, eher 7x24 Rufbereitschaftsregelungen und mind. 60h pro Woche (und viel davon am Wochenende wegen Migrationen / Downtimes von Redundanzen). Natürlich habe ich meine Arbeit mit nach Hause genommen - schon allein durch die Rufbereitschaft. Mir wurde das aber auch fürstlich entlohnt als ich das noch konnte und nicht gerafft habe dass Beziehungen daran zu grunde gehen und dir alles Geld dieser Welt garnix nützt, wenn du keine Freizeit mehr hast / Gesundheit ruinierst und mehr. Also musst du wissen, was dir wertvoll ist und wie du deine Work-Life-Balance gestalten magst. Ich war fast ein Jahr krank, Beziehung im Eimer etc. pp. bevor ich mich entschieden habe auf das Geld zu pfeifen und einfach zu kündigen! :) Ich kann von ALG/ALG2 besser leben als von Selbstausbeutung ... (und nee, ich hab nicht vor den Rest meines Lebens Hartz4 zu beziehen, aber Lebenszeit ist letztendlich unbezahlbar, also gerne mies bezahlte Jobs aber dann auch klare Stundenregelungen und nix davon mit nach hause, auch keine tollen "hey, wie schenken dir beruflich ein aktuelles iPhone und iPad Pro und Macbook etc. blablu" - am ArXXX... nie wieder #2cents)
Hallo mitohnealles,

du triffst bei mir gerade einen Punkt. Danke.
Deine Geschichte berührt mich sehr, weil ich ähnliches bei mir erkenne.
Ich bin übrigens IT Berater von Beruf (die Typen mit den Anzügen).

Ich bin die neue Stelle angetreten da der letzte AG (kleine IT Bude) vom Geschäftsleiter aufgelöst wurde. Ich habe mich in die neue Stelle gerettet und bin seit Anfang des Monats dabei.

Ehrlich habe ich jetzt schon keine Lust mehr. Die IT Projekte sind ähnlich bekloppt.

Personaldecke dünn, Anforderungen und Erwartungen enorm.

Ich bin übrigens 38 und geschieden.

Ich würde so gerne mein berufliches Leben ändern.

Ich habe keine so großen Ausgaben im Monat, kein Auto, kein Immobilienkredit.

Ich habe aber leider Schulden aus meiner Ehezeit die ich noch abzahlen muss.

Irgendwie habe ich mich selbst belogen, ich dachte die neue Stelle wäre anders.
 

mitohnealles

Mitglied
@ButterBirne Ohje, das tut mir leid zu hören. :-/ Wollte da jetzt auch nicht bad moods raushauen. Positiv gedacht, du hast 3-4 Jahre Vorsprung gegenüber Leuten wie mir (ich werde 42, herrje...). Alles gute dir auf jeden Fall! Ich würde behaupten wenn du deine Prioritäten kennst und dich ihnen nicht aus Bequemlichkeit verschließt (kurzfristig-vs-langfristig Abwägung), dann ist doch alles noch möglich (sooooo alt ist 38 nu nicht, rede dir das bloß nicht ein weil ander in dem Alter ihr "setting" schon komplett gefunden haben... das ist ihr Leben... dein Leben gehört dir :)
 

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